Pulmonalvene verengt. Frage an die betroffenen Eltern

Hallo,

ich bin aktuell in der 33. SSW und es wurde nun mehrfach bestätigt, dass die Pulmonalvene von meinem Sohn verengt ist.

Kann mir jemand sagen, wie das bei euch so war?
Durftet ihr normal entbinden?
Musste das Baby vor ET geholt werden?
Musste das Baby nach der Geburt auf die Kinderstation oder durfte es bei euch bleiben?
Musste das operiert werden, wenn ja wie schnell nach der Entbindung?
Womit haben die Zwerge zu kämpfen, wenn die Pulmonalvene verengt ist?
Hattet ihr einen Monitor bekommen, als ihr entlassen wurdet?

Sorry für die vielen Fragen aber das schwirrt mir seit Tagen durch den Kopf und bis zum nächsten Termin in der Klinik ist es noch ne Weile hin.

Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht die ein oder andere Frage beantworten oder einfach eure Erfahrungen mitteilen.

LG fasike mit babyboy inside 💙 32+0 SSW

Hallo Fasike,

ich weiß nicht ob meine Antwort hilfreich ist...ich erzähle mal von uns....Bei uns geboren 35+6 (vorzeitiger Blasensprung, Kaiserschnitt) wurden bei der U2 Herzgeräusche entdeckt. Noch im Krankenhaus sollte unser Kleiner für eine Untersuchung auf die Neointensiv. Dort wurde überprüft, ob der Blutdruck in allen Extremitäten gleich ist. Das war er, dann durften wir heim und sollten den Kinderarzt bei der U3 nochmal aufs Herz hören lassen, dieser hörte kein Herzgeräusch. Dann der große Schock bei der U4, der Kia hörte doch was, wir sollten zum Kinderkardiologen. Es hieß es könnte ein Loch im Herzen sein. So, dann beim Kardiologen wurde zum Glück kein Loch gefunden, sondern in Anführungszeichen "nur" eine verengte Pulmonalvene. Diese soll sich selbst weiten, wenn das Kind gewachsen ist. Also die Untersuchung war im Mai und nächste Woche wird kontrolliert. Der Dr. sagte, zumeist wächst sich das von selbst aus.

So ich hoffe das lässt Dich zuversichtlich sein und wünsche ich dir eine unbeschwerte Restschwangerschaft! Kann dir gerne nächste Woche berichten, alles Gute für euch!

Lg🙋🏼‍♀️

Geh mal auf die Seite rehakids.de , dort wirst du mehr Betroffene finden zum Austausch.
Aber es ist schwer was zu deinen fragen zu sagen weil das alles davon abhängt wie stark diese verengung ist. Wenn es ganz schlimm ist kann es sein das dein Kind auf die Intensivstation muss und operiert werden muss, wenn es leicht ausgeprägt ist merkt man dem Baby vielleicht gar nichts an und kann abwarten ob es sich verwächst. Und alles dazwischen ist auch möglich
Also am besten schreib dir deine Fragen auf und nimm das zum nächsten Termin mit. Dann vergisst du in der Aufregung auch nichts wichtiges. Und wenn du nicht warten willst bis zum nächsten termin ruf doch einfach morgen da an, vielleicht ist ja eine kurze telefonische Beratung zeitlich möglich und kann dir schon helfen.