Was wäre wenn.....

    • (1) 17.01.11 - 13:48

      Hallo zusammen!

      Als ich eben nach Hause kam sah ich durch Zufall, dass unsere Nachbarin in unserem Garten steht um von dieser Seite aus ihre Hecke in Ordnung zu bringen. Sie sammelt das Laub ein, an das sie von der anderen Seite nicht drankommt. Ich sah sie wirklich nur durch Zufall, da ich ganz nah ans Küchenfenster ging, und sie stand gebückt und sammelte Laub.

      Nun ist mir folgendes durch den Kopf gegangen: Wenn ich jetzt nach Hause gekommen wäre, und unseren Hund (15 Monate, Labbi-Mix) in den Garten gelassen hätte, und er hätte die Nachbarin angesprungen und sie (über 70) hätte sich was durch einen Sturz getan, wie würde das rechtlich aussehen? Eigentlich kann ja nicht erwartet werden, dass ich MEIN Grundstück abgehe, bevor ich den Hund rauslasse.....

      Es nervt mich eh, dass die hier einfach rauflatschen, auch um die Hecke zu schneiden....es könnte ja durchaus sein, dass ich nackt auf der Terasse liege - also im Sommer. Aber ich habe keine Lust auf Stress, deshalb nehme ich das so hin.

      Aber interessieren tut mich das schon. Könnte ja auch durchaus sein, dass der Hund beisst. Er kennt die Nachbarin gar nicht, die verlässt nur selten das Haus. Und immerhin wäre sie ja in seinen Augen ein Eindringling, oder nicht?

      Lg Nicole

      • Normalerweise hat die Dame kein Recht, einfach Euer Grundstück zu betreten. Ihre Hecken haben einen entsprechenden Abstand zur Grenze zu haben. Und somit kann sie auch nichts gegen den Hund sagen.
        Klar wird man das wohl üblicherweise nicht verwehren, und klar gebieten es die normalen Umgangsformen, daß sie vorher mal bei Euch klingelt und fragt.
        Andererseits ist sie über 70 und macht das wahrscheinlich schon seit 50 Jahren so. Da mußt Du halt abwägen, ob Du ihr deswegen Streß machen willst. Hat ja manchmal auch so seine Vorteile, wenn man mit den "Alteingesessenen" eine gute Beziehung pflegt.
        LG

        • Mit dem Vorbesitzer des Hauses waren die Nachbarn zerstritten so viel ich weiß......

          Ich will auch keinen Stress mit denen, obwohl sie mir schon manchmal ziemlich auf die Nerven gehen. Sie meinen eben uns die Welt zu erklären, weil wir ja sooooo Jung sind #augen!

          Meine Bedenken waren nur, dass der Hund quasi aus der Terassentür rausrennt, und die Frau von den Beinen reißen könnte. Ich kann nicht das gesamte Grundstück von da aus einsehen! Er weiß zwar, dass er das nicht darf, aber er ist im Moment ein kleiner Rüpel und testet alles aus ;-)

          Lg Nicole

      Hallo!

      Keine Ahnung, wie es im Fall der Fälle wäre, aber ich würde die Nachbarin einfach mal höflich ansprechen, dass sie doch bitte kurz an der Tür Bescheid gibt, wenn sie an der Hecke schneiden will, damit Du eben den Hund nicht einfach raus lässt. Damit willst Du ihr ja nichts böses, ganz im Gegenteil. Also einfach ansprechen, fertig! Es ist ja zu ihrem Wohl.

      VG
      claudine

    Hallo

    Ist denn euer Garten komplett eingezäunt? Wie kommt sie in den Garten?


    Bianca

    • Hallo!

      Der Garten ist gar nicht eingezäunt. Auf der Seite dieser Nachbarn steht nur die Hecke. Ist ne Liguster und ca. 1,50 m hoch. Ein kleines Stück ist frei, da haben wir letztes Jahr neue Hecke gesetzt, die aber noch nicht viel gewachsen ist, und da geht sie wohl immer durch - noch so ein Punkt, der gar nicht geht. Sie soll gefälligst außenrum gehen. Sie könnte locker durch die Hofeinfahrt gehen, das Tor steht immer offen!


      Aber spielt das denn eine Rolle? Es ist doch trotzdem unser Grundstück, ob Zaun oder nicht!

      Lg Nicole

      • Selbstverständlich bist Du verpflichtet Dein Grundstück einzuzäunen, wenn Dein Hund dort frei herumläuft!

        Durch eine Hecke kann er jederzeit entwischen und somit eine Gefahr für andere darstellen.
        Selbst wenn Du "nur" nen Teich hast, der nicht auf andere losgehen kann, musst Du Dein Grundstück sichern.

        Das die Nachbarin nichts ohne euer Einverständnis auf eurem Grundstück zu suchen hat, steht auf einem anderen Blatt.

        • Es geht mir nicht darum, dass der Hund aufs Nachbargrundstück rennt, sondern dass die Frau auf UNSEREM Grundstück steht, ohne, dass ich das weiß!

          Und Durch die Hecke kann er nicht entwischen, das kannst Du mir glauben! Das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun, oder? Außerdem ist er nicht unbeaufsichtigt im Garten, aber er ist trotzdem schneller draußen als ich, und ich konnte die Stelle, an der die Dame stand nicht von der Terassentür einsehen.....

          • Das spielt doch keine Rolle worum es Dir geht. Du bist verpflichtet Deinen Hund so zu halten, das er keinem anderen Schaden zufügen kann.

            Wie Du schreibst, ist er schneller als Du.
            Also kann er auch schnell mal durch das Loch in der Hecke aufs Nachbargrundstück und die Frau anfallen.

            Wie gesagt, auf Deinem Grundstück hat sie nichts zu suchen, aber der Hund darf auch keine Möglichkeit haben, zu entwischen. Und kein Gericht der Welt wird eine Ligusterhecke mit Loch als vernünftige Umzäunung akzeptieren und schon gar kein offenes Hoftor.

            Also ich hätte schon längst einen Zaun - nicht nur wegen dem Hund, sondern wegen der Nachbarn.

            War der Vorbesitzer schon immer Eigentümer? Vllt. gab es vorher Eigentümer mit denen es so abgesprochen war. Möglich wäre es und die Frau denkt sich nix dabei.

            • Der Vorbesitzer hat das Haus 1956 gebaut.....

              Es geht mir nicht darum, dass unser Hund sie anfällt, eher, dass er sie anspringt und sie stürzt. Er rennt nicht aufs Nachbargrundstück und fällt die Nachbarin an.....es ging mir lediglich um die Frage, was ist, wenn die Dame unerlaubt auf unser Grundstück geht, und ihr dort durch den Hund etwas passiert. Und damit meinte ich jetzt nicht, dass er sie zerfleischen wird.....wir haben hier keine Bestie!

              • Himmel Hergott!

                Es behauptet doch niemand, das Du eine Bestie hast. Jeder kleine Kläffer kann beißen. (ich hab selber zwei Hunde - ShiTzu und Rottweiler-Staff-Mix) Ich will Dir nix Böses, nur auf die Folgen aufmerksam machen.

                Spiel doch mal bissel Kopfkino.
                Sie muss ja nicht mal unbedingt auf eurem Grunstück sein. Sie stolpert auf ihrer Seite, stürzt in die Hecke, Hund erschrickt sich und verteidigt artgemäß sein Revier, muss keine große Wunde sein, einfach gezwickt..Die Wunde infiziert sich durch Erreger aus dem Hundespeichel (nicht ungefährlich!). Die Frau ist alt, da heilen Wunden schlechter, oft entsteht durch kleinste Verletzungen ein offenes Bein, was schlimmstenfalls amputiert werden muss...Du kannst damit rechnen, das Du in Regress genommen wirst, weil Dein Grundstück durch eine Hecke einfach nicht ausreichend gesichert ist...schwupps bist Du die Dumme.

                Im Ernstfall würdest Du Schuld bekommen. Wenn nicht komplett, dann doch zu einem guten Teil.
                Es ist einfach so. Ob Dir das jetzt nun gefällt oder nicht. Auch wenn es Dir jetzt weithergeholt erscheint. Man kann nie so dumm denken, wie es kommen kann!

                Euer Hund könnte rein theoretisch also auch auf die Straße, wenn das Tor dauernd offen steht?

                Da fällt mir ein, wenn die Dame öfter durch die Stelle mit dem Loch stolpert, brauchst Du Dich nicht zu wundern, woher das Loch kommt bzw. warum die Hecke nicht so wirklich wachsen will...#schein

                • Jetzt sage ich mal etwas, was ich gar nicht gerne mache




























                  DU HAST JA RECHT! ;-)

                  Und ich hab sogar schon (grad eben) nach Möglichkeiten gegoogelt.....

                  Ich werd mich da mal schlau machen.

                  Lg Nicole

                  PS.: Und sie ist bestimmt die "Mörderin" unserer neuen Hecke!

                  • Na siehste!

                    Wie gesagt, ich will Dir nix Böses, ich mein es nur gut.

                    Habt ihr für den Hund ne Haftpflicht? Würde ich als erstes machen.

                    Zaun dann im Frühling, wenn es frostfrei ist.

                    Wenn es kein großer Hund ist, reicht ja 1m. das ist nicht sooo teuer (wenn auch Kosten die ja keiner gerne mag).
                    Du hast die Nachbarn nicht mehr auf dem Grundstück, kannst Deinen Hund ohne Sorge rauslassen und nebenbei hast Du ein eingezäuntes Grundstück, was bei vielen Versicherungen auch ein paar Prozentchen ausmacht.

                    • Eine Haftpflicht hat er. Das war eine meiner ersten Handlungen.

                      Ben ist ein Labrador/Australian-Shepherd-Mix. Also kein kleiner Dackel ;-)

                      Ich denke es wird auf nen Maschendrahtzaun hinauslaufen, müssen nur mal sehen, ob wir das selber machen können. Aber ich denke mind. 1,20 m sollte der Zaun dann schon sein.

                      Na ja, ich werd meinem Mann mal das neue Projekt vortragen - ich hab so gar keine Ahnung davon. Ob man da was einbetonieren muss oder soo......aber es gibt ja google!

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