Wer zahlt kosten von luftentfeuchter???

    • (1) 17.01.16 - 19:04

      Hallo an alle
      In unserer Mietwohbung herrscht Schimmel davon sind 3 Wohneinheiten betroffen. Der Vermieter möchte nicht isolieren oder der gleichen sondern möchte nun luftentfeuchter in die Wohnungen stellen. Diese Teile verbrauchen ja auch ordentlich Strom diesen Verbrauch möchte er nicht übernehmen sondern sollen uns zur Tasche fallen. Ist das rechtens? Was kann man tun.

      (4) 18.01.16 - 07:03

      Gab es denn ein Gutachten woher der Schimmel kommt? Bei uns schimmelt es auch immer wieder, da unter anderem die Isolierung besser sein könnte. Allerdings bewegen wir uns in der Norm ( also es müsste nicht isoliert werden). Die Wetterecken haben im Winter 12grad, dass ist eigentlich ausreichend.
      Kommt die Feuchtigkeit von Außen wird auch ein Luftentfeuchter nicht helfen.
      Kommt sie von innen, also den Bewohnern ist das Lüftungsverhalten schuld. Nicht umsonst werden bei Neubauten Lüftungsanlagen verbaut.
      3-4x Lüften am Tag reicht in der Regel leider nicht aus. Habt ihr mal ein Hygrometer verwendet, um das Lüftungsverhalten zu prüfen? Wir müssen 5-6x Lüften, um unter 50% zu bleiben und dann schimmelt es auch nicht. Vergessen wir das schimmelt es sofort.
      Sollte ein Lüftungsverhalten schuld sein, dann versucht der Vermieter euch mit einem Entfeuchter nur zu helfen.
      Besteht auf einen Gutachter ( der euch aber glaube ich in Rechnung gestellt werden kann, wenn das Lüftungsverhalten schuld ist), nur so kann der Schimmel dauerhaft beseitigt werden.

      • (5) 18.01.16 - 11:14

        Der Gutachter sagt es liegen baumängel vor der Vermieter möchte jedoch keine Isolierung vornehmen. Drum der luftentfeuchter und ich sehe es nicht ein auf meine Kosten dieses Teil laufen zu lassen.

      (7) 18.01.16 - 20:28

      Wenn man eine Wohnung sechsmal am Tag lüften muss, damit es nicht schimmelt, ist nicht das Lüftungsverhalten des Mieters schuld!

      • (8) 19.01.16 - 07:07

        Das sehen drei unabhängige Gutachter anders. Und ich bin nicht Mieter,
        Sondern Eigentümer, der alles machen würde, um das zu ändern.
        12 Grad Innenwandtemperatur sind nicht ideal, aber erst ab 8 Grad redet man von einem Baumangel ( das war das Temperaturgefälle zu Raumluft, im Vergleich zur Feuchtigkeit, recht kompliziert zu berechnen).
        Und wie oft man Lüften muss hängt von vielen Faktoren ab (duschen, kochen, Personen, Tiere, putzen, Aussenluft, etc.) und ist sicher individuell. Das kann nur ein gutes Hygrometer beurteilen, ob es reicht oder nicht.
        Eine bessere Dämmung in Kombinationit einer Lüftungsanlage würde bei uns sicher einiges verbessern. Aber auf Grund der Werte reden wir leider noch nicht von einem Baumangel.

        • (9) 19.01.16 - 07:21

          Das glaube ich dir durchaus.

          Aber gesetzt den Fall der Fälle, es käme hart auf hart und ein Richter müsste entscheiden, ob das Lüftungsverhalten des Mieters Schuld am Schimmel ist.

          Da glaube ich (!) kaum, dass der Richter urteilen wird: "Der Mieter ist schuld, weil er nicht sechsmal am Tag gelüftet hat"

          So oder so, wäre ich dein Mieter, ich würde ausziehen. Das würde ich mir nicht antun. Sechsmal am Tag bei Wind und Wetter querlüften... das geht doch gar nicht immer, ohne dass mit der Zeit Tapeten und Bodenbeläge leiden!

          Und ich wohne nicht, um meinen gesamten Tagesablauf nach dem Lüften auszurichten.

          LG

          • (10) 19.01.16 - 17:56

            Nochmal ich bin Eigentümer und kein
            Mieter. Und ich vermiete auch nicht. Ich habe nämlich keine Lusticj mit sowas rum zu ärgern. Ich sehe, dass bei einem Mieter im Haus. Arbeitslos und gelangweilt sucht er nach Kleinigkeiten seinem sehr korrekten Vermieter das Leben zur Hölle zu machen. Da liegen Mietkürzungen die meistens nicht gerechtfertigt sind an der Tagesordnung.
            Sowas brauche ich nicht. Würde nie vermieten. Oder wenn ich es müsste dann sicher mit einer dezentralen Lüftungsanlage. Deren Kosten können durchaus als Nebenkosten geltend gemacht werden. Sie stellt allerdings auch eine Verbesserung da. Kein Schimmel und weniger Heizkosten.

            Es muss nicht zwangsläufig isoliert werden um dem Schimmel Herr zu werden. Das ist oft ein Trugschluss.

            • (11) 19.01.16 - 18:12

              Oh, tschuldigung, da stand ich auf der Leitung.

              Ich dachte, du wärst Vermieter. Ich hatte mich schon gewundert.
              Geht dann wahrscheinlich um einen Garantiefall, wenn du drei Gutachter bemüht hast?

              Wirklich ärgerlich!

              LG

              • (12) 19.01.16 - 18:25

                Ne wir haben Hausweit Probleme und haben mittels Engerieberater und Gutachter nach Lösungen gesucht.
                Einmal dachten wir der Schimmel käme vom Keller, weil dieser feucht war, aber es war keine aufsteigende Feuchtigkeit in der Wohnung.

                Ist halt der Klassiker. 70er Jahre Bau in isoliert mit neuen Fenstern.

                • (13) 19.01.16 - 18:31

                  Sorry zu schnell. Unisoliert, neue Fenster. Wir wollten belegen, dass man mit einer Isolierung Abhilfe schaffen kann. Das hat der Gutachter verneint. Der andere Gutachter war in der Wohnung über uns, weil der Schimmel mit der neuen Heizung kam.
                  Da lag Verdacht nahe, dass die Heizung nicht funktioniert.
                  Aber hier haben wir ein älteres Ehepaar, was im Winter gar nicht lüftet oder nur kippt.

                  Altbauten sind hält speziell.
                  Wenn es nach uns ginge, käme eine Dämmung drauf, die neusten Fenster und eine Lüftungsanlage, dann wäre wirklich Ruhe.

(14) 18.01.16 - 22:30

Prinzipiell trägt der Vermieter alle Kosten, die durch die vertragsgemäße und ordentliche Nutzung der Wohnung entstanden sind. Drunter würden auch die Kosten für den Luftentfeuchtet und dessen Stromverbrauch fallen.

Die Kosten sind jedoch euch anzulasten, wenn die Schimmelbildung direkt auf euch zurück zuführen ist.

Solange, wie ihr noch dort wohnt, solltet ihr die Miete saftig kürzen. Schimmel ist ein Grund zur Mietminderung, da dadurch die Nutzbarkeit der Mietsache (Wohnung) gestört wird.

(15) 23.01.16 - 23:11

Normal muss das der Vermieter Zahlen, aber dein Vermieter wird es warscheinlich nicht machen.
Am besten Anwalt fragen, vielecht kannst du auch die miete dadurch kürzen aber das ist viel stress am besten neue wohnung...
Man kann auch in bestimmten fällen Fristlos Kündigen das ist aber auch abhängig davon wie viel schimmel usw... was man dann aber auch nur über anwälte klären kann.

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