Grundstückseigentümer gleich Hauseigentümer?

    • (1) 22.02.16 - 20:23

      Hallo,
      stimmt es, dass demjenigen, der als Eigentümer eines Grundstücks im Grundbuch eingetragen ist, bei einem

      späteren gemeinsamen Hausbau (eheähnliche Gemeinschaft) im Falle einer Trennung das Haus gehört, welches
      auf dem Grundstück gebaut wurde, auch wenn beide Partner vertraglich in den Hausbau investiert haben?

      Danke für eure Infos und liebe Grüsse!

      Hallo,

      wem das Grundstück gehört, gehört auch alles, was darauf steht.
      (von Erbpacht oder alten DDR-Verträgen mal abgesehen)
      freundliche Grüsse Werner

      • Wie ist das denn dann bei Erbpacht?
        Wenn die Schwiegereltern das Grundstück zahlen, das beim Kauf dann auf den Mann eingetragen wird, das Ehepaar das Haus zusammen baut, wird das Haus noch mal extra eingetragen, oder baut man das Haus und es ist somit eingetragen und verbunden mit dem Grundstück?

        Echt eine interessante Frage!!

        • Ich nehme an, dass es dann tatsächlich 2 Grundbuchblätter gibt.
          Allerdings klicke ich grundsätzlich jedes Inserat mit dem Wort Erbpacht sofort weg.
          Meins ist meins, und deins ist deins - Vermischungen sind nicht gut.

          • (7) 24.02.16 - 11:33

            Du weißt anscheinend nicht was "Erbpacht" ist.

            Das steht hier gar nicht zur Debatte.

            • doch weiß er
              zumindest hat er das richtig beschrieben
              es steht nicht zur debatte aber vor gesetz wird beides gleich behandelt
              ob du mit nem hammer auf dein linken zeh und dann auf deinen rechten haust
              oder erst auf den rechten zeh und dann auf dem linken zeh
              kommt auch aufs selbe hinaus...
              du hast 2 blaue zehen.....

              • Sorry, Deine Aussage verstehe ich nicht und Du weißt offensichtlich auch nicht, wovon Du redest.
                Erbpacht hat mit dem Erben eines Grundstücks, das Verwandten gehört(e), überhaupt nichts zu tun.
                Auch nicht rechtlich.
                Erbpacht ist ein Vertrag, der eher mit einem Mietvertrag zu vergleichen ist.

                Und ja, es ist ein Unterschied (auch rechtlich) ob ich etwas miete oder erbe bzw. geschenkt bekomme.

                Nix rechter Zeh, linker Zeh.

        Auch bei Erbpacht gehört das Haus nach Ablauf des Vertrages dem Erbpachtgeber. Der muss eine Entschädigung in Höhe des aktuellen Verkehrswertes zahlen.

        Grüsse
        BiDi

        • Und wenn er das nicht kann?

          Nee, Erbpacht käme echt nicht in Frage. Wer macht sowas? Wobei, Laufzeit 50 Jahre, oder was da immer so abgeschlossen wird... so ne olle Bude will man dann wahrscheinlich auch nicht mehr haben ;)

          • wenn er das nicht kann...
            dann kommt die zwangsversteigerung....

            aber davon abgesehen wird das ganze bei erbpacht so geregelt das sie pacht verlängert wird.. solange wie das haus steht
            auserdem hat der pächter ein vorkaufsrecht vom grundstück

            aber erpacht sollte man nicht unterschätzen das birgt für den pächter als auch für den verpächter etliche gefahren
            wobei der verpächter die größeren hat
            beispiel: die pacht läuft aus.. das haus ist ne ruine und der vorbesitzer pleite..
            wer darf den abriss zahlen ? richtig der grundbesitzer

            da sind viele grundbesitzer schon dran pleite gegangen
            ich kenne ein riesen hotel was ne bauruine war..
            und nie fertig gestellt wurde..
            als der bauherr pleite ging

            dann ein paar jahre später ging der land verpächter pleite weil er gezwungen wurde
            die abrisskosten zu übernehmen oder das hotell fertig zu stellen
            allerdings waren die bauschäden mitlerweile so groß das sich kein käufer fand
            ende vom lied das grundstuck viel in die hand des landes und die mussten die abrisskosten übernehmen

      Es gibt nur ein Grundbuchblatt, das Haus darauf gehört dann auch dem Mann.

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