Vermieter will Garage bauen um uns den Zugang zum Garten zu verwehren

    • (1) 08.03.16 - 10:12

      Huhu,

      wir haben da so einiges an Hin und Her mit unseren Vermietern, die im Erdgeschoss wohnen und es nicht ertragen können, dass wir als Großfamilie den relativ kleinen Garten mitnutzen. Wir wohnen dort schon seit fast einem Jahrzehnt, die neuen Eigentümer haben erst im letzten Jahr das Haus gekauft. Nun haben sich natürlich verschiedene Vereinbarungen eingestellt im Laufe der Jahre, insbesondere was die Aufteilung des Gartens betrifft, die auch Rechtsbestand haben. Nun will der neue Eiegntümer diese Regelungen einfach nicht akzeptieren. Und möchte eine Garage bauen, damit wir nicht mehr in den Garten gelangen können. Unseren Gartenkeller könnten wir so auch nicht mehr erreichen. Lange Rede , kurzer Sinn. Was sind denn die Schritte, wenn er einfach anfängt zu bauen. Was machen wir dann? Wie gehen wir vor?

      Danke schon einmal im Voraus

      • (2) 08.03.16 - 11:03

        Ist der Garten nicht aufgeteilt oder wenigstens abteilbar?

        Ich befürchte wenn er wirklich damit anfängt, bleibt Euch nur der Gang zu einem Anwalt. Fragt sich, ob es das wert ist oder man lieber nachgibt und sich was Neues sucht, um in Ruhe wohnen zu können.

            • Naja, das Forum ist ja dazu da, mal andere nach ihren Erfahrungswerten zu fragen. Genau das habe ich jetzt getan. Im Grunde ist man ja in nahezu jedem Bereich des Lebens ein "Laie".

              Lg

              • (6) 09.03.16 - 09:13

                Eigene Erfahrung: Als wir unser Haus gekauft haben stand "Gartenbenutzung wird von der Hausverwaltung geregelt" im Vertrag. Nach dem Kauf waren wir die Hausverwaltung und wollten den Garten allein nutzen;-).
                Aber wir haben dann sowieso ziemlich bald gekündigt, weil wir das Haus allein bewohnen wollten.

                Es kommt drauf an, was im Vertrag steht. Und welche Möglichkeiten der Vermieter hat, zu kündigen.

                • (7) 10.03.16 - 23:06

                  Ich glaube es ist besser, wenn ihr für immer in eurem Garten bleibt und andere Leute nicht belästigt mit eurer Art und Weise. Im Grunde wird alles mehr, wenn man es teilt. Aber ihr werded es nie erfahren, weil ihr es nicht lebt! #winke

                  • (8) 11.03.16 - 10:54

                    Mit wem ich etwas teilen möchte, entscheide ich schon selbst:-). Das Mietrecht ist ganz gut so wie es ist und berücksichtigt beide Seiten. Und wenn ich als Mieter was gemietet habe, teile ich das auch nicht aus purem Altruismus mit dem Vermieter um meine Freude durch Teilen noch zu vergrößern#winke.

      (10) 08.03.16 - 12:02

      Hallo.

      <<<Nun will der neue Eiegntümer diese Regelungen einfach nicht akzeptieren.>>>

      Wurden diese Regelungen denn nicht vorher mit dem neuen Besitzer abgesprochen, denn üb ernehmen muss er sie nicht. Was ihr mit dem alten Vermieter vereinbart habt, dass muss der neue Vermieter nicht übernehmen. Daher hätte schon vorher eine Regelung getroffen werden müssen. Zumindest muss der neue Vermieter euch einen Zugang zum Garten gewähren sowie zum Gartenkeller.

      LG

      • Hallo, natürlich muss der neue Vermieter die vertraglichen Vereinbarungen mit dem alten Vermieter übernehmen. Ist nur eine Frage, ob man sie beweisen kann. Wenn die Gartenbenutzung im Mietvertrag steht, hat das Bestand. LG

        (12) 08.03.16 - 12:35

        Hallo,

        ist alles schriftlich verankert, wurde vor Jahren festgelegt und hat Rechtsbestand. Denn der Vermieter übernimmt die Verträge, die Bestand haben, beim Kauf ja mit.

        Wer erzählt dir, dass er das nicht übernehmen muss?

        Lg

        • (13) 09.03.16 - 06:49

          Hallo.

          Weil die Verträge mit dem alten Vermieter abgeschlossen wurden. Und was der neue Vermieter bzw. Besitzer dieses Hauses dann übernimmt, ist eine andere Sache. Aber wenn ihr das schriftlich alles festgehalten habt und das mit dem neuen Vermieter geklärt ist, dann ist doch gut.

          Ich kenne zwei Fälle, wo das eben eingetreten ist, wo diese Vereinbarungen dann mit dem neuen Vermieter nicht mehr galten. Daher gehe ich davon aus, dass das schriftlich eben festgehalten werden muss.

          LG

          (16) 10.03.16 - 23:07

          Kauf bricht Miete nicht. Und Verträge MÜSSEN eingehalten werden.

          (17) 11.03.16 - 00:32

          Hallo,

          das ist so schlicht falsch.

          Mietverträge bleiben bestehen, wenn der Vermieter wechselt. Da kann der neue Vermieter nicht frei entscheiden, was er übernehmen möchte und was nicht.

          LG
          Sassi

      (18) 09.03.16 - 08:52

      Es liest sich aber so, dass ihr diese Vereinbarungen erst später zusätzlich getroffen habt. Damit zählt dies nicht zum richtigen Mietvertrag. Zusatzvereinbarungen dürfen natürlich wieder gekündigt werden. Als wir unser Haus gekauft haben, hatte der Mieter auch nachträglich die Garage und ein Büroraum angemietet. Das haben wir selbstverständlich dann auch gekündigt. Sie hatten auch einen Rechtsanwalt der Geld verdienen wollte und sie in ihrem "Recht" bestärkt hat. Vor Gericht haben sie aber verloren.

      Das die Vermieter jetzt eine Garage bauen werdet ihr wohl nicht verhindern können. Ihr könnt ja mal versuchen zu klagen.

      • (19) 09.03.16 - 10:25

        Hallo.

        Nein,so ist das ganz und gar nicht. Es sind Vereinbarungen geschlossen worden, schon vor sechs Jahren,diese wurden damals schriftlich fest gehalten. Deshalb treten die Neuen schließlich auch in diesen ein. Mein Anwalt will sicherlich kein Geld verdienen, es geht über einen Mieterschutzbund.

        • (20) 09.03.16 - 10:37

          Dann wurden diese Vereinbarungen bei eurem Einzug schriftlich mit in den Mietvertrag aufgenommen?

          (21) 09.03.16 - 10:40

          Mich wundert es einfach weil du immer von Vereinbarungen redest. Vereinbarungen sind mit einer Person verbunden, ein Mietvertrag muss übernommen werden.

          • (22) 10.03.16 - 23:10

            Selbst wenn die Vereinbarung nur mdl getroffen wurde ist diese für den neuen Eigentümer bindend. Es ist aber besser was schriftlich zu haben. Sonst muss der alten Eigentümer noch vor Gericht als Zeuge. (Wird blöd, wenn er weiter weg ist) #zitter

(23) 08.03.16 - 13:07

Hallo,

vermutlich kannst du die Miete mindern, aber ob du wirklich in einem Haus mit dem Vermieter wohnen willst, der dich nicht dort haben möchte .... Ich denke da nur an hin und wieder fällige Sanierungsarbeiten etc.

VG
B

Hallo,

ich könnte mir vorstellen, dass ihr mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung sein Bauvorhaben kurzfristig stoppen könnt.

vg, m.

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