Kein Essen mehr wegwerfen? - Lebensmittelverschwendung reduzieren

Hallo ihr! Ich merke zur Zeit, dass ich die letzten Tage und Wochen leider mehr Essen weggeworfen habe, als mir eigentlich lieb wäre. Denke mir, dass ich da dringend neue Strategien fahren muss (oder besser gesagt will), denn so kann es für meinen Geschmack nicht weitergehen! Habt ihr gute Tipps für besseren Haushalt mit Lebensmitteln? Und was mich noch interessieren würde: Wie weit glaubt ihr geht eigentlich die eigene Verantwortung? Ich denke mir, immerhin wird im Handel etc. ja auch viel weggeworfen (was einen selbst aber natürlich nicht entschulden sollte)

Eine sehr gute Idee, wenn man sofern man denletzten Statisken glauben darf ca. 40% der Privateinkauf im Müll landen. Wir haben dieses Problem, vorallem mit Obst, gemüse und Wurst. Da wir einen grossen Garten haben, liess mein Mann vor 4 Jahren ein Gewächshaus mit 30m² bauen und von profesionellen Obstbauern jeweils Obstbäume, Apfelsorten wie Pink Lady und Fuji-Kiku, Pfirsich, Pflaumen, Süßkirschen und Mirabellen pflanzen. dadurch haben wir unseren Obst- und Gemüsebedarf aus dem Handel fast auf ca. 20% reduzieren können. Wurst wird bewusst lieber weniger gekauft. Das Gemüse wird so entnommen wie man es eben gerade benötigt. Mein Mann züchtet als Hobby um die 40 Tomatensorten die es so im Handel nicht gibt und verkauft oder verschenkt dies in seiner Firma

Huhu,

Das kommt auf deine Lebensumstände an. Hast Du viel Zeit, bist Du mobil? Dann kannst Du gezielter und weniger einkaufen, dafür eben öfter. Hast Du einen Garten? Dann kannst Du selbst anbauen.
Ansonsten könnte auch ein Wochenplan helfen, dass Du im Voraus festlegst, was in der Woche zubereitet wird. Für mich wäre das nichts, da zu starr.

Ja, im Handel wird viel weggeworfen. Leider. Ich hoffe immer, dass viele der Lebensmittel doch noch irgendwie bei der Tafel landen. Trotzdem geht sehr viel in den Müll, z. B. Brot. Das könnte man ja eigentlich noch gut als Tierfutter verwenden, oder?

Ich esse die meisten Lebensmittel auch noch nach MHD, vor allen Dingen Joghurts halten teilweise noch wochenlang nach Ablauf (ist ja ein Mindest-HD). Und sauer ist die Milch ja schon. ;-) Fleisch, Fisch und Geflügel natürlich nicht, aber da isses auch kein MHD sondern ein Verbrauchsdatum. ;-)

Bei Chefkoch.de (und bestimmt auch bei anderen Kochseiten) kann man Zutaten eingeben und erhält dann Rezepte, die man damit zubereiten kann. So kann man Vorräte oder Kühlschrankinhalte loswerden, die zu verderben drohen.

Und ein Tipp noch: nie mit Hunger einkaufen, da kauft man meistens zu viel. ;-)

Was mich noch mehr nervt, ist der Verpackungswahn. Mittlerweile gibt es ja sogar geschältes Obst, was dann in Plastik verpackt ist. Das finde ich echt übel.

LG

Hanna

"Ansonsten könnte auch ein Wochenplan helfen, dass Du im Voraus festlegst, was in der Woche zubereitet wird. Für mich wäre das nichts, da zu starr"
Warum starr?

Ich mache "Wochenpläne" im Sinne von "Ich schreibe x Gerichte auf" und mache dann je nach Lust,Laune und Vorbereitungszeit die Gerichte. Dadurch spart man Zeit,Nerven und Gled.

Bei uns hat es nie funktioniert, weil wir aus beruflichen Gründen oft spontan abends nicht zuhause sind oder erst sehr spät. Ich habe schon oft aus solchen Gründen Lebensmittel entsorgen müssen, weil meine Planung von äusseren Umständen komplett über den Haufen geworfen wurde. Oder mein Sohn kommt nach Hause und hat schon bei der Oma gegessen... (Kann man sich aber nicht darauf verlassen, es ist unterschiedlich)
Deswegen habe ich für unter der Woche immer erst einmal nur "Basics" im Haus und kaufe notfalls spontan ein, wenn ich Zeit zum Kochen habe und auch die ganze Familie da ist.

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Sortiere mal aus welchem Grund du etwas wegschmeißt.

Zu viel eingekauft? Das abgelaufene Joghurt entsorgt? Grade Joghurt wird länger nicht schlecht. Das Brot ist zu alt? Das nächste Mal weniger kaufen. Ich habe öfter zwei bis drei Semmeln eingefroren, die kann man bei Bedarf sehr schnell auftauen falls notwendig.

Das falsche eingekauft? Die Kinder wollen den Paprika auf Teufel komm raus nicht essen? In Zukunft einfach sein lassen.

Lebensmittel falsch gelagert? Die Milch wird immer wieder mal zu schnell kaputt? Überlegen ob der Kühlschrank doch nicht zu warm ist.

Zu viel gekocht? Wir heben das einfach auf und am nächsten Tag nehme ich es zB als Mittagessen mit, oder (je nachdem was es genau ist) frieren wir auch mal ein, oder wir essen halt gemischt (Kind eins kriegt die Suppe weil es das gerne isst, Papa holt sich ein Glas mit scharfen Heringen etc). Oder weniger kochen. Falls es doch zu wenig ist, dann gibt es halt Obst oder ein Wurstbrot extra.

LG

Wir werfen kaum Lebensmittel weg. Wobei ich mich bei diesen Statistiken frage, wie sie das berechnen. Wenn ich beispielsweise Salzkartoffeln koche, bleiben die Schalen über und ich werfe sie weg. Um die Schalen nicht wegwerfen zu müssen, koche ich nicht jedes Mal Pellkartoffeln.

Wenn ich überlege, was ich in den nächsten Tagen kochen werde, überlege ich auch gleich, wie ich dazu am besten einkaufe. Einen ganzen Kohl bekommen wir nicht auf, das ist klar. Also kann ich die Reste einfrieren (bei vielen Eintöpfen ist das egal) oder ob es in den nächsten Tagen noch ein Gericht mit Kohl geben wird. Und so mache ich das mit allen Gerichten und Lebensmitteln.
Wenn etwas nicht so gegessen wurde, wie geplant und Obst oder Gemüse langsam matschig wird, wird eben etwas drauf gemacht, bei dem das nichts macht. Möhren roh schmecken mir nur knackig, aber in einem Auflauf oder Eintopf wird die Möhre eh weich. Aus weichen Äpfeln kann man noch gut Kuchen backen oder Kompott kochen.

Trockenes Brot oder Brötchen kann man reiben und als Paniermehl benutzen.

Reste vom Abendessen werden am nächsten Tag gegessen oder eingefroren und aufgetaut, wenn es mal schnell gehen muss.

Im Müll landet nur, was wirklich verdorben ist.

lg

Hallo

isst du bei Pellkartoffeln die Schale mit?

Ich nämlich nicht bzw bei Kartoffelsalat und Bratkartoffeln schäle ich ja auch die gekochten Kartoffeln.

LG
Manu

Ja, warum denn auch nicht?

lg

Hallo

Ich werfe sehr ungerne Lebensmittel weg.

Wir kaufen immer am Donnerstag im Marktkauf ein. Da bekommen wir einen Gutschein von 5 €
Außerdem gibt es immer verschiedene andere Gutscheine. Diese Woche war es ein 2€ Ostergutschein, 1,50 für Drogerieartikel und einer von 1,50 für Obst und Gemüse.

Macht also 10 €

Für 4 Tage habe ich dann immer einen Plan. Davon gibt es entweder für 2 Tage einen Eintopf oder am Sonntag so viel, dass es für Montag reicht.

Dienstags wird dann nachgesehen, was unbedingt weg muss. Für Morgen habe ich z.B . die restlichen Ostereier zu Eiersalat verarbeitet, dazu gibt es Pellkartoffeln.

Am Dienstag werden aus den restlichen Pellkartoffeln eine Kartoffelpfanne, in der ich die restliche Fleischwurst und die Eier, die weg müssen ,verarbeite.

Gibt es bei uns Nudeln, koche ich immer Nudeln für den nächsten Tag mit. Daraus entsteht dann entweder ein Auflauf oder gebratene Nudeln.

Wichtig ist es, mindestens 1 Mal in der Woche nachzusehen, was weg muss.

Eva

Das erste was sicher einmal stattfinden muss ist einfach ein Umdenken in den privaten Haushalten, das steht an erster Stelle! Ganz klar, es wurde hier jetzt eh schon mehrfach beschrieben wie man das vermeiden kann und sich auch bewusst machen kann. Reduzierter einkaufen mit fixen plänen und eine Weiterverwertung dessen was man übrig hat.
Die Frage ist eben aber auch wie man das weiter ziehen kann, wo es die eigene Kontrolle übersteigt sondern etwas mit dem Handel zu tun hat, das sind dann etwas andere Fragestellungen.

Hallo,

lese dich doch einfach mal bei foodsharing.de ein.
Es gibt viele regionale Gruppen, auch bei Facebook.
Gruß Monika

Hallo, einen guten Kühlschrank. Unserer hat ein Fach für Fleisch und eins für Gemüse. da hält vieles länger.
Ich finde erschreckend das so vieles schon auf dem Feld und tranzport vergammelt.

Ich helfe bei der Tafel, wenn ich mir überlege diese Lebensmittel würden auch noch weggeschmissen.

ich plane und kaufe nur für 4 Tage pro Woche ein plus so ein paar Grund-Standards, die haltbar sind und kombinierbar sind (couscous, gemüse-dosen, sossenreste friere ich ein) .... die "Reste" werden dann zu anderen Essen gemacht mit dem, was sonst so da ist ...

mir hilft chefkoch oder andere Kochseiten sehr beim Resteverwerten. Einfach Stichwort eingeben und man bekommt Inspiration...

Mhm, ich wüßte jetzt gar nicht, wann ich das letzte Mal Lebensmittel weggeworfen habe?#kratz

Allerhöchstens mal ne Clementine, die aber dann meist schon beim Kauf angedötscht war und ich es nicht gesehen habe und so Schimmel entsteht.

Mich schockiert eher, dass z.B. nach einem Fußballspiel im Stadion alle noch vorhandenen Brötchen, Laugenstangen, Brezeln, Minipizza etc im Müll entsorgt werden müssen, da es offene Lebensmittel sind, da greif ich mir an den Kopf.

Warum kann man diese nicht an einer bestimmten Stellen abgestellt werden und die Leute können sich das Brot holen, wenn es schon nicht an die Tafel gehen kann?

Hallo,

ich mache in der Woche ab und zu gerne mal ein Resteessen.

Fleischreste, Nudeln die übrig sind, ein Käserest - schmeiße ich in die Pfanne und brate es an.

Hartes Brot nehme ich gerne für Fleischpflanzerl (Fleischküchle). Ich weiche es ein, dann knete ich es unter die Hackfleischmasse.
Oder ich schneide es in Würfel und röste diese an - für Salat.

"Angefressenes" Obst (darin sind meine Kinder Meister!) - das schneide ich sauber zusammen, und dann können die beiden abends noch einen Obstsalat schnabulieren.

Oder ich rühre meiner Großen morgens einen Früchtejoghurt für den Kindergarten damit an.

Ich war früher auch eine große Wegschmeißerin, aber inzwischen kann ich solche Reste echt gut verwerten.

Ich kaufe auch oft richtig spießig mit der Einkaufsliste ein.
Damit vermeide ich irgendwelche Spontankäufe und es sammeln sich keine Lebensmitteln an, die dann verderben.

Und last but not least - allmählich kenne ich meine "Pappenheimer".
Zum Beispiel will meine Tochter immer einen bestimmten Joghurt, weil da eine Disney-Figur drauf ist. Ist aber Vanillejoghurt, den isst sie nicht.
Der wird zwei Mal angezüngelt, dann bleibt der Becher fast voll stehen.
Genauso war es mit Paula-Pudding (musste UNBEDINGT in den Wagen, später fand sie ihn eklig!), Frozen-Cornflakes, Haribo-Lakritz-Pandas, und noch so ein paar Spezialisten.

Ab und zu kommen solche Wünsche, aber wenn ich sehe, es ist Vanillejoghurt oder Lakritze drin, etc, dann blocke ich ab. Kann sie quengeln, was sie will.

LG

Hallo,

wir (5 Leute) haben das Problem so in den Griff bekommen: Wir sitzen 1x die Woche zusammen und machen einen Essensplan, dabei wird auch berücksichtigt, wer zum Essen kommt (meine Tochter kommt nicht heim, wenn sie Mittagsschule hat - sie wird dann gefragt, ob sie es abends aufwärmen möchte oder nicht). Da schreiben wir wirklich auf, was es in der Folgewoche zum Mittagessen gibt.

Dann wird 1x die Woche "Großeinkauf" gemacht. Wir versuchen so zu kalkulieren, dass nach der Woche fast nichts mehr da ist an Joghurts, etc. Im Kühlschrank gibt es eine Kiste, da kommen die angebrochenen Sachen rein, damit die nicht untergehen ... Und abends kommt erst die "Kiste" auf den Abendbrottisch. Sind zwei Käsearten angebrochen, bleibt der dritte zu. Fertig. Wir wissen nun auch in etwa unseren Gesamtwochenverbrauch in Käse und Wurst in g.

Obst versuchen wir so zu kaufen, dass es nicht so empfindlich ist ... ist in einer Obstschale auf der Küchentheke ... bekommt die Banane braune Flecken, muss sie gegessen werden. Trauben etc. werden zuerst gegessen. Kann dann sein, dass donnerstags nur noch fünf Äpfel in der Obstschale liegen. Die werden freitags dann gegessen und samstag wird auf dem Markt neu eingekauft.

Das klappt nun wirklich gut und wir schmeißen nun äußerst selten was weg ... Freitags ist unser Kühlschrank ziemlicher leer ... dann wird auch mal das gegessen, was in der Woche liegen geblieben ist.

GLG
Miss Mary

Hm, diese Kiste mit angefangenen Sachen ist eine super Idee!

Hallo,

ja, das klappt bei uns echt super und es wird nichts mehr übersehen ... mein Posting klingt etwas wie Essmilitärcamp ... aber wir sind fünf Personen, da geht das schnellm, das was leer ist und wir müssen nicht drei Jahre den gleichen Käse essen ....

GLG
Miss Mary

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Ich kann das Halten von ein paar Hühnern empfehlen: geeignete Örtlichkeiten vorausgesetzt machen sie nicht viel Arbeit und verwandeln Essensabfälle in leckere eigene Eier. :-)

Bei uns wird fast nichts mehr weggeworfen (es sei denn, mir ist von spät abends frisch gekocht bis nächsten Tag vormittag etwas umgekippt wg. des Wetters).
Brot wird getrocknet und zu Semmelbröseln oder Semmelknödeln verarbeitet und den Rest bekommen die Tiere.
Obst und Gemüse gehen im Zweifelsfall auch in die Futtertröge.
Joghurt, Milch, Quark... kann man auch nach Ablauf den MHD noch essen.
Wurst und Käse wird im Zweifelsfall auch mal Scheibenweise eingefroren.
Essensreste koche ich ein (heiß in Gläser und zuziehen lassen) oder friere ein.
Über Fleisch oder Wurst freuen sich die Katzen oder der Nachbarshund.

Mittlerweile bekomme ich von einer Pizzeria das alte Brot und aus einem türkischen Supermarkt Obst und Gemüse, welches nicht mehr verkauft werden kann.

Was hier noch weggeworfen wird ist das nicht ganz gegessene Schul- oder Kindergartenbrot wenn es am Abend aus der Dose auftaucht...

Ja, da kann ich dich verstehen wuschelino, das ist eben so, Kinder essen nicht immer alles und da kommt auch bei uns so manches Mal einiges retour.

Weil du das MHD angesprochen hast, ich sehe das ja auch eher als Richtlinie muss ich sagen, habe ja auch schon gesehen, dass Greenpeace da eine Aktion hat dass es mehr ins Bewusstsein rückt, das dies nicht automatisch bedeutet ab in den Müll. Denke das kann gutes Bewusstsein schaffen und Menschen überzeugen anderes und nachhaltiger zu agieren, aber da muss ich euch auch fragen: Was findet ihr an Greenpeace und deren Aktionen gut? Könnt ihr damit was anfangen?

Greenpeace ist mir persönlich zu sehr schwarz-weiss und bei vielen Dingen denke ich "wer vor vollen Tellern sitzt kann andere gut zum fasten auffordern"... Nein, ist nicht so unser Ding.

Wenn Du vieles selber machst, dann bekommst Du auch ein anderes Gefühl für die Haltbarkeit/Verwertbarkeit der Produkte. Wenn ich Joghurt selbst herstelle, dann steht auch kein MHD drauf, trotzdem weiss ich, wann ich ihn nicht mehr essen kann.

Ich habe sogar schon Salz gesehen mit einem aufgedruckten MHD. Klar, ist ja auch logisch, das Salz hat hunderte von Jahren unter der Erde gelegen oder ist im Meer geschwommen und jetzt wird es plötzlich innerhalb der nächsten 2 Jahre ungeniessbar...(mir fehlt hier ein "an den Kopf schlag" Smily)...

Hallo,
lebst du allein?

Ich war in Single Zeiten immer sehr ambitioniert beim Thema Ernährung und habe Gemüse gekauft, dass ich dann doch nicht gekocht habe - weil keine Zeit, dann doch keine Lust usw.

Da war es für mich ein guter Schritt, gefrorenes Gemüse zu kaufen. Ja, das hat nicht die super Energie-Bilanz, aber ich fand es besser, als Lebensmittel wegzuwerfen. Und ich habe tatsächlich mehr Brokkoli gegessen, wenn ich ihn nicht noch nach einem langen Tag an der Uni putzen musste.

Dann habe ich mir Tupper-Dosen zugelegt und Reste von gekochtem Essen eingefroren bzw. wenn Zeit war, größere Portionen zu kochen und gezielt einzufrieren. Ich habe mir dann auch eine Mikrowelle zugelegt, um solche Portionen einfach zuzubereiten.

Ein anderer Punkt ist, dass abgelaufenes Essen nicht gleich schlecht ist. Ich habe hinten im Kühlschrank geschlossene Fruchtjoghurts gefunden, die fast zwei Monate abgelaufen waren und noch tadellos.

Wichtig ist, dass man ehrlich zu sich selbst ist - kaufe ich ständig Vollkornbrot und finde das dann doch nicht lecker? Ist mehr Obst da, als ich tatsächlich esse? Als Studentin war ich schon deshalb motiviert, an dem wegwerfen was zu ändern, weil ich schlicht wenig Geld hatte und Verschwendung immer auch Geld kostet.

Mit meiner Familie sind jetzt immer genug Esser da ;-), aber mein Mann und ich haben schon die frischen Sachen im Blick und kochen gezielt Vorräte, die dringend weg müssen.

Letztens hatten wir zum Beispiel einen Beutel Äpfel gekauft. Die Äpfel waren aber nicht so toll und keiner mochte die. Da habe ich dann Apfelmus daraus gekocht und eingefroren. Die gibt es dann zu den nächsten Pfannkuchen.

LG,
Babbel

Hallo

ich werfe wenig weg.Eigentlich kaum etwas.
Wir sind 4 Erwachsene und gehen abwechselnd mindestens dreimal die Woche frisch einkaufen.Wurst braucht nur mein Sohn.Der Käse geht schnell weg..Obst und Gemüse essen wir täglich in großen Mengen.Marmelade und Honig wird nicht schlecht.
Mahlzeiten würde ich gerne mal vorkochen und einfrieren, meist ist aber auch die Extraportion spätestens am frühen Abend weg.Brot hält bei uns maximal zwei Tage.Dann ist es aufgegessen.
Höchstens im Hochsommer verdirbt mal was.

L.G.