Wie schafft ihr euren Haushalt?

    • (1) 08.08.16 - 10:51
      Inaktiv

      Hallo Mädels,
      ich verzweifel gerade, denn ich habe ein echtes Luxusproblem. Ich habe einen großartigen Sohn (20 Monate alt), bin hochschwanger (30. SSW), habe einen vollberufstätigen Ehemann und ein Haus mit 130 Quadratmetern. Ich hatte einfach sehr viel Glück in den letzten Jahren und bin sehr dankbar für alles, aber nun plage ich mich seit Wochen mit einem echten Problem.
      Ich schaffe meinen Haushalt einfach nicht so wie ich mir das wünsche. Ich arbeite bereits nicht mehr, weil ich ein Beschäftigungsverbot bekommen habe und nun hat mich wohl der Nestbautrieb gepackt. Ich bin nur am Rödeln. Mein Mann und ich sind beide Chaoten. Wir haben es eigentlich erst geschafft unseren Haushalt halbwegs zu meistern, seit wir Eltern sind. Das hat uns motiviert. Nun stapelt sich jedoch die Hausarbeit und ich werde einfach nicht fertig. Komme ich am Ende meiner ToDo-Liste an, kann ich wieder am Anfang anfangen und extra Aufgaben wie Schränke ausräumen und Fenster putzen sind momentan einfach nicht machbar.

      Kennt jemand das Problem? Wie macht ihr das? Gibt es irgendwelche Tipps was ich streichen kann oder anders machen kann, die euch total geholfen haben?
      Ich würde super gern von euren Erfahrungen profitieren.
      Liebe Grüße
      Steinkind

      • Hallo,

        ich finde es schwierig, da Tipps zu geben, da ja jeder eine andere Auffassung davon hat, was im Haushalt wie oft gemacht werden muss.

        Wir (mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit, unsere Tochter ist fast 14 Monate alt und seit kurzem täglich bei der Tagesmutter) haben einen Grad an Sauberkeit, der für uns okay ist, für andere wiederum es wohl nicht wäre.

        Wichtig ist uns: Es ist so ordentlich und sauber, das wir jederzeit Besuch reinlassen können.

        Gut, Kinderspielzeug liegt tagsüber im Wohnzimmer, wird aber jeden Abend zusammengeräumt.

        Abwaschen, Spülmaschine ein- und ausräumen tun wir immer sofort. Müll rausbringen auch. Saugen ca. 1 mal die Woche (Krümel vom Essen werden sofort danach mit Kehrschaufel entfernt). Wischen tue ich nur Küche und Bad einmal die Woche, den Rest nach Bedarf.

        Einmal die Woche werden auch Badezimmer und WC geputzt (zwischendurch nur wenn offensichtlich nötig).

        Wäsche wasche ich am Wochenende, das geht ja fast von selbst. Zusammenlegen mache ich am Sonntag "mit Hilfe" meiner Tochter. Bügeln vermeide ich so gut es geht, wir haben aber auch nicht viel Kleidung, die gebügelt werden muss (finde ich jedenfalls).
        Fensterputzen macht mein Mann, den gesamten Garten auch.

        Einkaufen gehen wir einmal die Woche zusammen.

        Das sind so die Haupt-Aktivitäten. Damit haben wir keinerlei Probleme. Das war aber auch vor der Geburt unserer Tochter so und auch während der Elternzeit.

        Und jetzt warte ich auf die "Putzteufel" :-p

        LG
        N.

        (3) 08.08.16 - 11:41

        - Jawoll, Haushalt ist eine immer wiederkehrende, gleiche Tätigkeit und man wird nie fertig. Fast wie Fließbandarbeit;-). Und ja, ist immer jemand zu Hause ist es einfach unordentlicher als wenn alle den ganzen Tag außer Haus sind.
        - Wichtig ist ein täglich eingespielter Ablauf, den mußt du selber finden und so verinnerlichen, das diese Dinge wie nebenbei laufen. Es ist irgendwie wie mit Besteck essen, man macht einfach ohne nachzudenken.

        - Zusätzlich machst du einen (!) Raum am Tag etwas gründlicher. Einmal pro Woche eine (!) größere Extraaufgabe, reicht völlig aus.
        - Viele Dinge sofort erledigen (Tisch abräumen, beim Kochen schon nebenbei aufräumen; Arbeitsfläche ordentlich halten, Wäsche sofort in die Tonne oder saubere in den Schrank räumen)
        - Deko minimieren, alles nur überflüssige Staubfänger. Staubputzen auf einer fast leeren Kommode ist ein Handgriff, stehen da zig Sachen rum dauert es viel zu lange.
        - Schmeiß die ToDo-Liste in den Müll, die frustriert nur. Denn man schafft seltenst alles.

        -Versuche das Haus halbwegs ordentlich zu verlassen, dann ist der Frust wenn du Heim kommst nicht so groß.

        Und zum Schluß: Ich lebe nicht in der Ausstellungshalle eines Möbelhauses, also muß es auch nicht so bei mir aussehen.

        Hallo :-)

        Was Du auf jeden Fall ändern musst , sind die Ansprüche an Dich selber ^^

        Hochschwanger und ein Kleinkind .... da kann und muss nicht alles glänzen.

        Schränke muss man nicht oft ausräumen ... wozu denn ?

        Fenster putzen langt 2 mal im Jahr . Ich sage immer , solange ich noch raus gucken kann gehts noch :-)

        Ansonsten ist es einfach wichtig , ein gewissen Grundsystem zu haben.Sprich : jeder Gegenstand hat einen Platz wohin er nach Gebrauch geräumt wird.

        Angefangen vom Schlüssel , wenn man zur Türe reinkommt über ein Platz für die Post/ Garderobe/ Schuhe etc . Je weniger offen rumliegt , desto ordentlicher sieht es aus.

        Dasgleiche gilt für alle anderen Räume.

        Ansonsten hilft nur immer alles gleich wegzuräumen.

        Und dann einfach jeden Tag einen anderen Raum etwas gründlicher machen.

        Damit fahr ich seit Jahren gut und es sieht hier immer ordentlich aus .

        LG

        Tina

      • Meine Top-Tipps sind:

        - Nichts liegen lassen, immer alles gleicht aufräumen. Alles was nicht länger als 2 Minuten dauert sofort machen. Wenn man vorm Fernseher was gegessen hat, beim nächsten Aufstehen gleich die Schüssel mitnehmen, zB.

        - Jeder Gegenstand braucht einen festen Platz. Alles muss ein "Zuhause" haben. Auch alles Spielzeug und auch Kassenbons. zB eine kleine Dose oder Kästchen. Auch Kugelschreiber, Portmonnaie, alles hat seinen Platz wo es hingehört.
        - Nach jeder Tätigkeit alles in den Ursprungszustand zurück versetzen. Nach dem Essen alles abräumen, Tisch abwischen, alles in der Küche ordentlich machen, so dass sie wieder aussieht wie vor dem Kochen. Wenn man am Schreibtisch war, Glas wegstellen, alle Stifte wieder in die Stiftebox, Müslischüssel in die Küche bringen.

        - Jeden Abend vor dem Schlafengehen mache ich eine Runde und räume alles was trotzdem noch liegen geblieben ist auf. Also zB Pullover und Klamotten die noch rumliegen, Spielzeug, Gläser, leere Flaschen, Sofakissen ordentlich.

        - Ein bis mehrmals am Tag räume ich die Spielzeugexplosion auf die ein Kleinkind hinterlässt. Also mal wieder die Duplos einsammeln und so.

        - Wenn ich zwischendurch denke "Bah, die Toilette muss auch mal wieder gemacht werden" und es ist Zeit, dann mache ich das sofort.
        - An einem festen Tag in der Woche putzen und die Handtücher wechseln.

        Hallo. Ich habe bei mamizeug.de mal einen 30-Tage-Putzplan gesehen. Da kannst du mal danach schauen. Ich finde den ganz gut, weil man am Tag etwa 30 Minuten putzt und trotzdem ist alles sauber. Ich hab den Plan ein bisschen nach meinem Alltag umgestaltet und mir gehts super damit. Was mir zum Beispiel auch noch hilft, sind keine Mülleimer überall. Also vor allem im Bad, einen im Wohnzimmer unterm Fernsehtisch und einen unten im Gang. Da hab ich entsprechend kleine Beutel drin. Werden öfter mal ausgeleert, weil meistens Tempos oder so drin landen. Uns hilft es enorm.

        Aber was auch schon von anderen gesagt wurde: du bist hochschwanger UND hast ein Kleinkind zu Hause. Vielleicht solltest du mal ein bisschen runter schrauben. :-) Es muss nicht alles perfekt sein, wenn man Kinder daheim hat.

      • Hallo. Ich habe bei mamizeug.de mal einen 30-Tage-Putzplan gesehen. Da kannst du mal danach schauen. Ich finde den ganz gut, weil man am Tag etwa 30 Minuten putzt und trotzdem ist alles sauber. Ich hab den Plan ein bisschen nach meinem Alltag umgestaltet und mir gehts super damit. Was mir zum Beispiel auch noch hilft, sind keine Mülleimer überall. Also vor allem im Bad, einen im Wohnzimmer unterm Fernsehtisch und einen unten im Gang. Da hab ich entsprechend kleine Beutel drin: https://emtconsult.de/hygienebags/ Werden öfter mal ausgeleert, weil meistens Tempos oder so drin landen. Uns hilft es enorm.

        Aber was auch schon von anderen gesagt wurde: du bist hochschwanger UND hast ein Kleinkind zu Hause. Vielleicht solltest du mal ein bisschen runter schrauben. :-) Es muss nicht alles perfekt sein, wenn man Kinder daheim hat.

        Schränke ausräumen und Fenster putzen steht bei mir nie auf der To-Do-Liste. Sowas mache ich, wenn ich mich mal an einem freien Tag/Sonntag langweile und Luste bekommen, was zu machen.

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