Stress mit Partner wg. Hausbau

    • (1) 23.08.16 - 11:51

      Hallo,
      ich bin momentan echt mit meinem Latein am Ende. Ich bin seit 2 Jahren mit meinem Freund zusammen, er hat mich damals echt von den Socken gehaut (habe mich dann auch von meinem langjährigen Partner getrennt). Jetzt ist es so, dass wir gerne bauen würden. Aber hier gehen die Meinungen extrem auseinander.

      1. Streitpunkt: Ich bekomme unseren Hof überschrieben als vorgezogenes Erbe, der aber, sollte ich sterben und keine Kinder hinterlassen, wieder zurück an meine Eltern bzw. Geschwister geht. Was ich persönlich auch voll verstehen kann, da meine Eltern nicht ein Leben lang aufgebaut haben, um dann einem Fremden was zu hinterlassen. Wie gesagt, dies wäre nur so, wenn ich sterben würde und keine Kinder da wären. Er fühlt sich durch diese Regelung verkauft...
      2. Streitpunkt: das Wohnhaus ist von der Substanz nicht mehr wirklich gut, man könnte es renovieren, aber wird sehr teuer. Deshalb haben wir überlegt, ob wir es abreißen und gleich neu bauen. Allerdings wurde mir dann bewusst, dass wir uns nicht so übernehmen sollten (mind. 300000€). Sollten wir uns trennen, könnte ich diesen Betrag nie alleine zurückzahlen. Auf dem Grundstück ist noch ein Stall mit Stadel. Diesen würde ich gerne ausbauen. Im Gespräch mit einem Architekten und einer Baufirma bestätigten sie mir, dass dies weitaus günstiger wäre (mein Limit sind 200000, da ich die im Notfall auch allein stemmen könnte). Problem: Mein Partner möchte u.a. ein neues Dach und den Stadelaufbau abreißen und neu aufbauen (wir sprechen hier aber von 12,5m b x 45m l) und das ist dann natürlich nicht mehr finanzierbar. Er möchte aber so nicht dort einziehen und ich möchte keinen Neubau, da ich einfach Angst habe, bei einer möglichen Trennung alles zu verlieren - eben auch mein vorgezogenes Erbe, weil ich ihn auszahlen muss und den Kredit alleine stemmen muss.

      Seit Tagen haben wir schon nicht mehr miteinander gesprochen, weil er meinen Punkt nicht sieht. Ich würde es ja auch selbst finanzanzieren, und er könnte dann nur eine Art Miete zahlen, aber das sieht er auch nicht ein, weil er dann ja "nur der Depp und Knecht ist"....
      Ich frage mich momentan einfach, ob es überhaupt einen Sinn hat, wenn wir weiter zusammen bleiben. Die ständigen Streitereien und Diskussionen sind so kräftezehrend. Außerdem hat er auch ziemliche Macho-Ansichten - er macht kaum was im Haushalt, Einkauf/Wäsche usw. sind Aufgaben der Frau. Und da gehen unsere Meinungen auch auseinander. Wie würdet ihr an meiner Stelle weiter machen?

      • "Wie würdet ihr an meiner Stelle weiter machen? "
        Keine langfristigen Entscheidungen treffen. Momentan weder bauen, noch heiraten noch Kinder bekommen.

        (3) 23.08.16 - 12:11

        Ob es Sinn macht zusammen zu bleiben kannst nur du entscheiden, jedoch gehen eure Meinungen so weit auseinander, dass es nicht klug wäre, mit ihm zusammen zu bauen bzw auszubauen. Da müsst ihr euch schon zu 100% einig sein. Ich finde, da die Immobilie bzw der Standort von deiner Familie aus kommt, sollte er sich zumindest was die erste Einigung betrifft, nicht so anstellen.
        Dieses tagelang nicht miteinander reden sagt doch schon alles... Kindergarten hoch 10 und nicht die Basis für so ein (finanziell gewagtes) Vorhaben. Wenn du es finanziell selbst schaffst dann zieh es durch. Zur Not und deines Frieden Willen auch alleine.

        Wir haben hier eine ähnliche Situation. Schenkung mit Klauseln, die die Rückübertragung an meine Eltern unter gewissen Umständen vorsehen.

        Mein Freund wollte nicht "in die Papiere". So ist er nicht im Grundbuch gelandet, aber das Darlehen läuft auch nur auf mich.

        So, wie er sich vor der Schenkung an der Miete beteiligt hat, beteiligt er sich jetzt an den Kosten fürs Darlehen. Oder ich zahle allein "fürs Wohnen", er dafür allein für den Rest des Haushaltes. Ist ja gehupft wie gesprungen.

        Was den Stil des Umbaus anging, waren wir uns zum Glück sehr einig.

        In Deiner Situation würde ich wohl aber kostenintensive Zukunftspläne erstmal nach hinten schieben.

      • Ganz ehrlich, ich würde jetzt keine Entscheidung übers Knie brechen. Mir persönlich wäre es zu viel Kindergarten und den würde ich mit dem Hausumbau/neubau nicht noch auf Jahre zementieren wollen...

        Ich würde nie und niemals auf einem Grundstück bauen/ umbauen wollen, das mir nicht gebohrt. Denn dem dem das Grundstück gehört, gehört gleichzeitig alles was drauf steht. Das heißt wenn du stirbst, nachdem das Haus fertig ist, gehört alles! deinen Eltern.

        K

      • Du hast es doch schon erkannt: dieser Mann ist nichts für dich!

        Gruß

        Manavgat

        Schwierige Situation, ich kann beide Seiten verstehen.

        Es ist ihr Erbe, ihr gehört alles. Sollte sie sterben geht das Erbe eh zurück an die Eltern, sofern er nicht im Grundbuch steht (dann geht aber auch ihr Anteil zurück an die Eltern).

        Er will nichts investieren, da ihm im worst case nichts gehört und er leer ausgeht. Kann ich gut nachvollziehen, er braucht auch Sicherheit!

        Er hat, sofern sie alles behält aber auch kein Mitspracherecht im Bezug auf die Gestaltung und was wie gemacht wird. Sie kann doch alles so machen wie sie es alleine finanzieren kann.

        Die Beziehung ist zu frisch, als dass er hier mit Arbeit und Fleiß sich einbringt. Sie kann ihn ja auch nach Fertigstellung rausschmeissen...

        Das wird so nix. Entweder er kauft sich ein und bezahlt ihr die Hälfte des Anwesens und kommt dafür ins Grundbuch, oder sie macht alles alleine. Das wäre nur fair.

        Außerdem hat er auch ziemliche Macho-Ansichten - er macht kaum was im Haushalt, Einkauf/Wäsche usw. sind Aufgaben der Frau. Und da gehen unsere Meinungen auch auseinander.
        ............................................

        Das wäre schon der Punkt bei mir. Da würde ich gar nicht über Hausbauen oder Kinder etc nachdenken. Er wird sich nicht ändern. Das ist nicht Macho, das ist primitiv. Er will ne Frau, die ihm den Arsch nachträgt.

        Hallo,

        Ich kann mich der Meinung von hausbauerhh nur anschließen, für deinen Partner macht ein gemeinsamer Hausbau nur Sinn wenn er mit ins Grundbuch kommt, alles andere wäre unfair.

        Es eben nicht nur wie du schreibst, nur im Todesfall so, dass dein Partner leer ausgeht sondern auch im Trennungsfall.

        Du betrachtest das nur von deiner Seite, du hast ja auch nichts zu verlieren.

        Wäre die Sache andersrum, würdest du bei eingebrachten Kapital, Arbeit oder Finazierung auch eine Sicherheit verlangen.

        Aber das ist alles nicht das Problem, ihr beiden müsst euch erstmal klar werden, ob ihr euch eine Zukunft miteinander vorstellen könnt, ob ihr heiraten und Kinder möchtet. Wie ihr Leben möchtet, wer wieviel arbeitet und wer für Haushalt und Co. zuständig ist.
        Solange ihr nicht klar eure Zukunft formuliert, könnt ihr schwer eine so beteundende Endscheidung wie einen Hausbau bzw. Finanzierung treffen.

        Dafür solltet ihr erstmal wieder miteinander sprechen.

        Ich bin seit über 15 Jahren Bankkauffrau, ich habe schon soviele Paare gesehen, die nur des bauens wegen bauen. Bei vielen schaltet sich da der gesunde Menschenverstand aus, viele denken, wenn erstmal die perfekten vier Wände stehen, wird die Partnerschaft auch gut.

        Zu seinen Ansichten was Haushalt betrifft. Kannst du damit leben? Wenn nicht dann sag ihm dass! Ich kenne soviel Frauen, die solange keine Kinder da sind dem Mann den Ar... hinterher tragen, aber wenn sie dann Kinder, Job und Haushalt plötzlich alleine zu stemmen sind, anfangen sich aufzuregen. Noch könnt ihr da die Kurve kriegen, und er wird auch lernen wie ein Supermarkt von innen aussieht, eine Waschmaschine bedient wird und geputz wird. Wenn er dazu nicht bereit ist, kann seine Liebe auch nicht so groß sein.

        Alles gute

        Hallo!

        Was ist denn sein Vorschlag zu Punkt 1?
        Möchte er mit ins Grundbuch oder was will er?
        Die Regelung wie Du sie vorschlägst ist so durchaus üblich.

        Zu 2.: Ohne dass ich Eure Gebäude kenne: Bist du dir sicher, dass der Ausbau einer Scheune günstiger ist, als Neubau?
        Aber abgesehen davon: Ihr könnt doch festhalten, dass er für den Neubau einen Betrag von 100.000 Euro geleistet hat. Im Falle einer Trennung nach xy-Jahren, ist der Betrag allerdings abgegolten und muss nicht mehr zurückgezahlt werden.

        Abgesehen davon, würde ich an deiner Stelle dringend überlegen, ob er der Mann für's Leben ist, wenn er jetzt schon so Allüren an den Tag legt.
        Ich kann dir eines versichern: Besser wird das mit der Zeit nicht! Vor allem wenn ihr mal Kinder habt, kannst du Gift darauf nehmen, dass er sich nicht sonderlich beteiligen wird...
        So ein Hof macht viel Arbeit (Erhaltung). Wer soll das übernehmen? Er - dem nichts gehört?
        Lass dich da mal gut von einem Notar/ Anwalt beraten. Das ganze Thema ist furchtbar schwierig!

        LG

        PS: Dieser "Kindergarten" von wegen nicht mit einander sprechen ist keine gute Basis für einen gemeinsamen Hausbau. Was glaubst du, wie oft ihr da noch streiten werdet...

        (12) 24.08.16 - 16:13

        Ich halte das komplette Konstrukt für mehr oder weniger bescheuert.

        Du erbst, aber nicht wirklich, hast praktisch nur lebenslanges Recht, dort zu wohnen (falls ihr aus irgendeinem Grund keine Kinder bekommen könntet). Dein zukünftiger Mann darf sich vermutlich jahrzehntelang mit einbringen, aber ist nur der Trottel, dem NICHTS gehört.
        Das ist genau NICHT, was ich mir vorstelle unter "sich gemeinsam etwas aufbauen".

        Wieso bekommst nur du den Hof überschrieben, was ist mit deinen Geschwistern?

        Brauchen deine Eltern jemanden, der dort alles auf seine Kosten saniert, weil sie selber das Geld nicht dafür haben?

        • (13) 26.08.16 - 15:22

          Dieses Vorgehen ist bei Landwirtschaft relativ üblich. Aber auch sonst kommt sowas durchaus häufiger in Erbangelegenheiten vor.
          Lg,
          Fina

      (14) 24.08.16 - 20:05

      Hallo!

      Also was ich machen würde ist wohl eher einen anderen Mann suchen.
      Da du schon Zweifel hast, baue erstmal gar nichts mit ihm. Ihr habt zu unterschiedliche Pläne/Vorstellungen. Wenn ihr jetzt schon seit Tagen nicht mehr redet.....ähm....wie soll dann eine Einigung zustande kommen? Ihr habt beide eure Ansichten und keiner will irgendwie einlenken.....das wird einfach nichts.

      Ansonsten:
      Entweder man baut gemeinsam und hat auch die gleichen Rechte/Pflichten oder man lässt es ganz bleiben.

      LG Sonja

      • (15) 25.08.16 - 00:09

        Selbst wenn sie den Mann zum Mond schießt und einen anderen hat, wird die Situation die gleiche bleiben!
        Denn auch einem anderen Mann wird Haus und Hof nicht gehören.

        Sie wird dort nie nach dem "gleiche Rechte, gleiche Pflichten" Prinzip bauen können.

        Wenn müsste sie schon einen dummen finden der bereit ist Zeit, Geld und Nerven in etwas zu investieren das ihm nicht gehört.

        Ich denke also nicht dass wirklich der Mann das Problem ist!!

        Mit dieser Klausel lassen die Eltern ja erst gar nicht zu dass sie mit einem Mann mal ein "Wir" gründet.

        • (16) 25.08.16 - 08:46

          Hallo!

          Es scheint ja nicht nur im diese Klausel zu gehen, sondern auch schon darum was abgerissen wird und was nicht. Da sind sie sich ja noch nicht mal einig. Das ist einfach schon schlecht.

          Die Reglung ist Mist für Paare, aber da kann sie ja nichts dran ändern. Das Grundstück gehört ja den Eltern und die entscheiden wie das zu laufen hat. Daher würde ich auf so einen Deal gar nicht eingehen wenn ich einen Partner habe, sondern mir was Eigenes suchen und mir später das Erbe auszahlen lassen. Einen Anteil dürfte ihr ja zustehen. Soll einer der Geschwister das Ding haben und ich baue/kaufe mir was wo ich selber entscheiden kann wie was zu laufen hat.

          LG Sonja

    (17) 25.08.16 - 00:04

    Ich kann nachvollziehen dass Dein Freund nicht begeistert ist.

    Ich hätte auch keinen Bock Nerven, Zeit und Geld in etwas zu investieren dass mir gar nicht gehört. Selbst wenn er hinterher aus dem Kredit raus kommt.

    Ein Neubau /Umbau / Ausbau ist zudem kein Spaziergang. Das kann sehr nervenaufreibend sein (wir bauen gerade selbst) Das würde ich NIE(!) mit machen wenn mir das Haus hinterher nicht mal gehört!

    (18) 25.08.16 - 05:40

    Bei dem Konstrukt ist das aber gar kein 'Wir bauen' sondern ein 'Ich baue' - da stimme ich Deinem Freund zu. Das sich ein bekennender Macho nicht damit anfreunden kann, das der Frau der Grund und Boden gehört und er dort nur wohnen darf, halte ich für nachvollziehbar. Machtverschiebung zu seinen Ungunsten - geht gar nicht.

    Aber Macho hin oder her. Ich wäre auch nicht unbedingt bereit, mich auf ein solches Konstrukt einzulassen. Blut, Schweiss und Tränen (und Geld, du sprichst ja von einer Art 'Miete') in einen Hausbau zu stecken um im Falle einer Trennung mit nichts dazustehen. Als echter Mieter habe ich mehr Rechte (und weniger Arbeit und Nerverei).

    Was ich tun würde? Mir überlegen, wie wichtig MIR das Erbe / der Hausbau ist. Und wenn ich zu dem Schluss käme, das das Bewohnen / die Pflege des elterlichen Grunds das ist, was ich möchte, es durchziehen. Dann eben so, das ich es alleine stemmen kann.

    Ausserdem könnte sich Dein Freund parallel z.B. eine Eigentumswohnung finanzieren und diese vermieten, wenn Ihr Euch entschliesst bei Dir zu wohnen.

    Grüsse
    BiDi

    Danke für eure Antworten. Sie haben mir geholfen und meine Sicht bestärkt.

    Ich glaube es könnte euch helfen die vielen Themen die ihr gerade verhandelt voneinander getrennt zu betrachten. Aus deinem Betrag lese ich mindestens folgende Themenblöcke die es wert wären besprochen zu werden:

    1. Eure jeweilige Vorstellung von guter Rollenverteilung (Mann/Frau)
    2. "Darf" man daran denken, dann eine Beziehung scheitern könnte?
    3. Machtverhältnisse durch finanzielle Mittel (du scheinst durch das Erbe mehr zu haben)

    Da geht es erstmal nirgendwo konkret um den Hausbau. Aber das scheinen ja Gedanken zu sein, die im Hintergrund herumschwirren und anhand eurer Baupläne diskutiert werden. macht mal nen Schritt vom Haus weg und schaut abstrakter auf die Themen. Vielleicht hilft das ja :)

    Die Klausel Deiner Eltern ist sehr vernünftig, denn Grund und Boden, die vielleicht schon seit Generationen in der Familie sind, vergibt man nicht einfach. Du möchtest Kinder, wenn Du welche hast werden Sie Dein Erbe antreten und Du weisst, wofür Du gearbeitet hast. Bekommst Du keine Kinder, so bleibt die Immobilie trotzdem im Familienbesitz, da sie dann halt an Deine Geschwister fällt.

    Bei uns ist es so, dass ich mit meinem Mann gemeinsam ein Haus gekauft habe, dass uns auch zu je 50% gehört. Gemeinsam haben wir 2 Kinder, er hat aber noch 3 erwachsene Kinder aus 1. Ehe. Jetzt werden meine Schwester und ich auch von meinen Eltern Immobilien erben. Meine Schwester wird keine Kinder bekommen (steht felsenfest), und ist verheiratet mit einem Mann, der auch aus 1. Ehe einen Sohn hat. Auch hier haben meine Eltern mit einem Notar einen Vertrag ausgearbeitet der sicherstellt, dass am Ende meine Kinder alles bekommen und keiner der Schwiegersöhne etwas bekommt. (Das ist auch von unseren Männern so akzeptiert). Meine Schwester findet das auch gut, da es ihr nur um das "im Erbfall, sprich wenn beide Elternteile gestorben sind, mehr Geld haben" geht und nicht um "Besitz vermehren und weiter vererben". Somit ist es für sie völlig i.o. wenn meine Kids am Ende alles erben...
    Im Zweifel würde ich an Deiner Stelle dann nur das aus-/umbauen, was ich selber stemmen kann und wenn ihr zusammenbleibt sollte er dann halt "Miete" zahlen oder sich sonstwie beteiligen (er zahlt die Einkäufe, Du die Hauskosten). Die Beteiligung an der Hausarbeit würde ich einfordern oder im Zweifelsfall halt seine Wäsche nicht waschen und für ihn nicht einkaufen (bestimmt kannst Du auch mal für 1 Woche in der Fa. oder unterwegs essen)...

    Hallo,

    ich musste leicht schmunzeln als ich den ersten Punkt gelesen habe. Wir haben jedoch ein nicht weniger bescheidenes Konstrukt mit meinen Eltern gehabt. Ich möchte keine Einzelheiten schreiben aber ich bin froh endlich Ruhe zu haben mit dem leidlichen Thema - Anwalt sei dank. Da ist Dein Mann noch gut bedient.

    Genau aus dem Grund gebe ich Dir den Tipp - baut woanders und lieber klein und fein.

    Sollten Deine Eltern mal sterben bist Du eh Alleinerbin und dann ist es Dir überlassen was damit geschieht.

    Und das Dein Mann keine Miete zahlen will - klar er ist der Depp. Darf arbeiten und Miete zahlen und wenn es aus ist darf er gehen. Also brav heiraten, gemeinsame Finanzierung und wenn der Ofen aus ist wird der Spaß gemeinsam verkauft oder die Anwälte finden dann eine Regelung. In dem Fall hast Du dann noch den Hof Deiner Eltern.

    Und Nein - mein Mann macht auch keine Wäsche und den Haushalt und die Male wo wir gemeinsam einkaufen gehen kann ich an zwei Händen abzählen. Dafür kann er aber super Holz hacken, macht den Garten, büffelt mit den Kids Mathe für die Schule und sorgt dafür dass bei uns im Außengelände alles ordentlich ausschaut.

    Ich weiß dass wenn ich mit Grippe mal flach liege mein Mann perfekt den Haushalt schmeißt und er weiß auch dass ich im Notfall Holz hacken kann.

    Den Kontakt zu meinen Eltern habe ich übrigens abgebrochen. Da auch ich das ein Einzelkind bin wird sich zeigen wen meine Eltern im Falle ihres Todes den Spaß vermachen.

    VG Geli

    Unterschreiben würde ich im Falle Deines Freundes (Ehemannes) den Vertrag nur dann wenn er den Spaß erbt mit dem Zusatz dass Deine Eltern lebenslanges Wohnrecht bekommen.

    Bei Punkt zwei - abreißen den Stadel und kleiner drauf bauen. Für was braucht Ihr so eine Fläche? Wir haben zu fünft 120m² Wohnfläche und das geht auch. Und auf keinen Fall alt und jung unter einem Dach.

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