Hausbau-Wie viel Kompromisse eingehen?

Guten morgen zusammen!

Wir hatten gestern unser Erstgespräch mit der Baufirma.
Wir wurden ausgiebig beraten und wissen wo wir preislich ankommen werden... wir sind sehr bodenständig und wollen uns finanziell natürlich nicht übernehmen.

Nun ist es so, dass wir natürlich Kompromisse eingehen müssen.
Diese sind für mich persönlich :
- Baugrundstück kleiner als gewollt (so 200 qm mehr wären super gewesen
- Haus wird vermutlich auch etwas kleiner (ist noch nicht ganz sicher-wir würden hier über ca.20qm sprechen) aber es hat eben auch:
- Keinen Keller, da dieser angeblich 60.000 Euro und somit doppelt so viel wie erwartet kosten soll
(Mein Wunsch waren so 160qm+Keller. Jetzt sprechen wir über 140 OHNE Keller)
- 4 Nachbarn

Ein anderes Grundstück wäre eher nicht die Lösung. Da dort ein Wald ist, der viel Schatten wirft. Wir haben schon "das beste" Grundstück. Das wir eine Terasse Süd-westlich hätten. Und eben viel Sonne, egal welche Jahreszeit...

Ansonsten sind wir mit dem Rest zufrieden. Das Baugrundstück befindet sich in einer super Lage, es bauen derzeit sehr viele junge Familien, ein befreundetes Paar wohnt in der Nähe, so wie eine geringe Entfernung zu den Eltern/Arbeitsstätten.

Jetzt frage ich mich, wie viele Kompromisse sind ok? Es ist ja ein Haufen Geld! Und bauen wollten wir nur einmal...
Welche Kompromisse musstet ihr eingehen und für welche seid ihr bereit/welche nicht?

Vielen Dank für Meinungen und Anregungen!

Gruß Mery

Hallo,

wir haben ein gebrauchtes Haus gekauft.
Ich wollte niiiiiiiiiie ein Reihenmittelhaus und Bad ohne Fenster. Gekauft haben wir genau das und das Grundstück ist mir auch zu klein. Diesen Kompromiss konnte ich für mich eingehen, da die sonstigen Rahmenbedingungen zu 100 % passen.

Wo ich nie einen Kompromiss eingehen könnte ist der Keller. Kein Keller war für mich absolutes Ausschlusskriterium.

Wohnfläche haben wir auch 143 qm, für uns 4 ausreichend, aber der HWR ist im Keller, Vorratsraum auch.

Theresa

Bei mir käme ein Hausbau ohne Keller niemals in Frage. Waschmaschine und Kühltruhe sowie Wärmeversorgungsanlagen wollte ich nicht auf derselben Ebene wie die Wohnräume haben. Ich kenne auch Häuslebauer die jetzt jammern, dass sie ohne Keller gebaut haben und das ernsthaft bereuen. Den Dachboden als Abstellraum zu nutzen empfinden sie mittlerweile als extrem unpraktisch. Außerdem ist ein zusätzlicher Notfallschlafraum im Keller gerade im Sommer super angenehm, wenn man bei Hitze schlecht schlafen kann.

Dann lieber an der Grundfläche des Hauses sparen, dafür einen Keller. ;-)

http://www.bauen.de/a/keller-ja-oder-nein.html

Hallo, wir haben ein gebrauchtes Haus 140 m2 ohne Keller. ich wollte auf keinenfall einen Keller, da sich dort nur Gerümpel sammelt. Außerdem steht bei uns das Grundwasser ziemlich hoch. Ich währe niemals in ein Reihenhaus gezogen, Auch nicht in ein Neubauhaus mit seltsamen Grundstück und vielen Nachbarn.

Ich bin aber ehr mit dem zufrieden was ich habe. Außerdem werden sich deine Wünsche und bedürfnisse im Laufe des lebens ändern. Heute Grundstück zu klein, vielleicht bist du bald froh weniger im Garten arbeiten zu müssen.

Ich finde die Fläche vollkommen ausreichend. Allerdings hat unserer Haus in den Zimmern keine Schrägen. Waschmaschine , Gefrieschrank, Trokner usw.. stehen im Obergeschosse in einem kleinem Raum neben dem Arbeitszimmer. Außerdem haben wir ein Nebengelass. Dort stehen die Fahrräder und die Werkstatt.Das war mir wichtiger.

Wenn euch ein Keller wichtig ist. 60000 Euro sind auch nicht die Welt, würde ich in Bauen. Denn daran kannst du später nichts mehr ändern.

>>>ich wollte auf keinenfall einen Keller, da sich dort nur Gerümpel sammelt.<<<

Gerümpel ist aber nichts, was sich "von allein" sammelt oder gar vermehrt. Es liegt an jedem selbst, ob ein Keller vollgemüllt oder sinnvoll ausgenutzt ist.

Ich habe noch nie ohne Keller gewohnt und würde das auch nie wollen.

Hallo

ich denke, mit den Kompromissen könnt Ihr gut leben. Keller werden überbewertet - je mehr Kellerräume man hat, desto mehr Krams häuft sich an... Wen man nicht gerade Bastler ist, oder Werkzeug sammelt oder Unmengen an Kartoffelvorrat lagern möchte, kann mach sich auch mit deckenhohen Einbauschränken Stauraum schaffen (Flur?!)

Wir sind aktuell zum 2. Mal am Bauen. Es wird unser Alterswohn- und Feriensitz an der Ostsee.

Vor gut 20 Jahren haben wir keine Kompromisse (außer die bauvorschriftsmäßig sein mussten und selbst die wurden vom Architekten so passend zugeschnitten, dass es für uns im Endeffekt doch kein Kompromiss ist) gemacht, 280 qm Wohnfläche mit Keller und Souterrainwohnung von knapp 60 m2, sowie 40 qm ausgebautem Dachboden.

Beim jetzigen Objekt begann alles mit einem Kompromiss: wir bauen mit einem Bauträger statt mit einem freien Architekten und Ausschreibungen für jedes Gewerk.
Letzteres wäre uns zwar preislich sicher mehr entgegen gekommen, aber da wir nicht vor Ort sind und uns knapp 400 km zum Bau trennen, war das auf Grund der vielen Termine gar nicht möglich.

Bewusst haben wir uns gegen einen Keller entschieden; der Hausanschlussraum mit Haustechnik, Waschmaschine, Trockner und Stauraum liegt im Erdgeschoss, so haben wir zwar etwas weniger Wohnfläche für uns im EG, dafür aber barrierefreien Zugang zu allen Technikdingen. Hausgröße EG & OG 144 qm.

Wir werden an das vorgesehene Carport einen großzügigen Abstellraum bauen, so dass wir dort noch einiges unterstellen können.
Alles in Allem ist das unter Einhaltung unserer Wünsche und des Budgets super gelöst worden; wir sind echt zufrieden.

Keine Kompromisse sind wir bei der Grundstückswahl eingegangen: wir wollten ein Eckgrundstück und 600 bis 750 qm - nun haben wir gut 700 qm mit tollem Blick auf unverbaubare Felder und Südausrichtung, Eingang und Einfahrt Carport / Garage von Norden. Für uns perfekt, genau wie wir es haben wollten! Die Ostsee ist 2km entfernt, also auch noch gut fußläufig erreichbar.

Wenn sonst alles für EUCH passt, dann macht es so.

LG

PS. in dem Neubaugebiet, wo wir aktuell bauen, sind 90 % der Häuser ohne Keller - der schluckt Unmengen an Geld, dass jeder Bauherr an anderer Stelle gut brauchen kann

Wir wohnen in einem Neubaugebiet, in dem sehr viele ohne Keller gebaut haben.

In jedem Garten stehen rießen Gartenhäuser oder die Garagen sind vollgerammlt bis unter die Decke, und die Autos stehen auf der Straße.

Ich würde lieber auf ein großes Grundstück ( ein Garten ist viel Arbeit) verzichten, als auf einen Keller.

Morgen :-)
Ich denke es kommt drauf an wo ihr euch in der Zukunft seht. Vor ner Weile hab ich hier mal gefragt wie das bei anderen vorm Hausbau war und war überrascht das es bei vielen so war das halt mal gebaut wurde & gedanklich ohnehin schon wieder das nächste geplant wurde und es eh nichts langfristiges sein sollte.
Das war bei uns ganz anders. Wir wollten etwas für die Ewigkeit, übertrieben gesagt, und machen es jetzt auch. Der Job von meinem Freund erlaubt es uns nicht wirklich wo anders zu wohnen (Beamter der jetzt hier ins Bundesland wechselt) und ich habe hier auch etliche Möglichkeiten. Zudem gefällt es uns hier gut.
Kosten wird uns das natürlich mehr, weil wir es wirklich so machen werden das es langfristig gesehen zu uns passt, mit Spielraum zu mehr oder weniger kleinen Änderungen.
Welche Kompromisse für euch ok sind kann dir hier aber keiner sagen. Ohne Keller käme für uns nicht infrage..

Liebe Grüße

Wir bauen gerade ein RMH (136qm) ohne Keller.
Bei uns hat es die Lage gemacht. Die passt soooo optimal. Ein REH hätten wir nicht haben wollen bei diesem Projekt (eines liegt direkt an der Strasse ,auf dem anderen steht die Technikzentrale) ,ausserdem sind diese Häuser 80.000 Euro teurer.
Wir bauen auch ohne Keller ,kostet hier auch ab 60.000 Euro mehr .

Wir bewohnen aktuell eine Eigentumswohnung .Wir haben zum Glück noch nie Probleme mit Nachbarn gehabt . Allerdings fehlt uns inzwischen 1 Kinderzimmer und wir müssen uns vergrößern.
Das Haus liegt dann hier ganz in der Nähe ,d.h. die Kids behalten ihren Schulweg,der fußläufig zu erreichen ist,bei. Auch die Schwimmhalle bleibt fußläufig erreichbar (beide machen Leistungsschwimmen) .Und unsere Arbeitswege sind auch weitethin super zu erreichen.
Das war uns auch sehr wichtig ,denn die Zeit ,die für Fahrwege drauf geht ,die gibt einem niemand wieder.

Wir wohnen mitten in HH ,da kosten Immobilien natürlich ordentl. ,Wenn unser RMH fertig ist ,dann sind wir sicher bei über 400.000 Euro.
Das sagt sich immer so leicht ,ohne Keller würde ich nicht bauen ,dann lieber noch sparen. Aber die Immobilie muss ja ins Budget passen.

Wir haben da lieber mehr als den Standard genommen (d.h. mit Fußbodenheizung ,viel mehr Steckdosen ,hochwertige Böden,elektr. Rollläden ,Treppenstufen in Weißeiche,Dachspitz lassen wir ausbauen ,Hauswirtschaftsraum vergrößert ,Bad vergrößert ,hochwertige Fliesen) .
Ausserdem haben wir 3 Parkplätze gekauft .Darauf kommt ein Carport ,einen Teil belassen wir als Schuppen ,da können dann die Fahrräder etc. rein ,somit muss ich mit diesen nicht auf's Grundstück /Garten).

Wir werden nur einen kleinen Garten haben. Aber uns reicht das. Für uns ist die größere Wohnfläche sehr wichtig und das wir draussen sitzen können. Gartenarbeit ist eh nicht unser Ding ,eine schöne Terrasse und bissl Grün ,das reicht uns.

Aber jeder ist anders.

Ein modernes alleinstehendes Haus mitten in HH ist fast nicht bezahlbar.

Unser Häuschen steht nachher sehr sehr ruhig ,gleich nebendran ist ein riesiger Park ( dort wohnen wir jetzt auch ,nur auf der and. Seite vom Park) .
Hach ,ich freue mich . Aber es dauert noch ein wenig.

LG Kerstin

Ja. Das glaube ich wohl. Dass HH sehr teuer ist und man da eben noch mehr Kompromisse eingehen MUSS!
Wir leben hier auf dem Land. Die Grundstücke sind generell nicht so teuer. Da ist man mit 850qm schon eher mittelmäßig. Viele nehmen Doppelgrunstucke oder landen bei 1000-1300qm. Weniger als 800 ist hier dir Ausnahme.
Aber ist ja von Ort zu Ort unterschiedlich...

Wir wären noch unter 400000 Euro. Muss aber ja alles bezahlt werden! Und bei uns sollte das so noch drin sein. Wir möchten aber auch noch "leben" und ich rechne eben lieber etwas mehr ein als am.Ende das Haus verkaufen zu müssen, weil nix mehr geht.

Haben uns dennoch sagen lassen, dass die Preise für Häuser gestiegen sind. Man hat zwar bessere Bankkonditionen angeblich, aber die Preise waren vor 5 Jahren wohl wesentlich besser...

Naja. Hilft eBen nur mit den Kompromissen leben oder nicht bauen.
Aber so viele Alternativen gibt es dann für uns auch nicht...

Danke für deinen Beitrag!

RMH mit 136m2 und Technikzentrale klingt nach Werner. Baut ihr zufällig mit denen?

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wir sind in den letzen 15 jahren 7 mal umgezogen und haben dann vor 2 jahren ein haus gekauft.

wir haben schon in allen möglichen situationen gewohnt. mit 9 schlafzimmern auf 4 ebenen gewohnt bis hin zu einer 2 zimmer wohnung. dabei haben wir festgestellt, dass uns das wichtigste die lage ist. danach kam für uns, dass wir keine schrägen haben. (wir hatten ein haus mit dachschräge im bad und mein mann hat sich jeden morgen den kopf angehauen. er hat da ein talent.)
man kann mit oder ohne keller leben, auf 2 oder 4 ebenen. man passt sich ja automatisch an. großer garten, kleiner garten, geht alles. eine ätzende stadt, oder eine nachbarschaft, in der man sich total unwohl fühlt, ist etwas, das einem auf dauer total zusetzt und das schönste haus mit dem nettesten garten für uns auf dauer verdirbt.

wir wohnen jetzt in einer 80er jahre doppelhaushälfte. keller, ausgebauter dachboden und ein kleiner garten sind dabei. das haus ist voll hässlich, aber sehr solide gebaut, die nachbarn sind nett, die nachbarschaft ist für die kinder zum spielen sehr gut geegnet, mit spielplätzen und wenig verkehr. wir haben alles von shculen bis schwimmbad und einkaufen, möglichkeiten, mit dem hund zu laufen etc. in der direkten umgebung. da kann ich auch mit einem hässlichen haus leben.

ach und es hat 2 badezimmer und ein gästeklo. das war auch wichtig. wir haben 2 familien im bekanntenkreis, die nur in bad unten im erdgeschoss haben, weil das beim bauen viel geld gespart hat. das finde ich total ätzend. am wochenende will ich auch mal im bad rumtrödeln und ausgiebig duschen können, ohne dass ich mir gedanken machen muss, ob jemand dann nicht auf's klo kann.
außerdem haben wir 2 kinder, ich möchte in ein paar jahren nicht ständig streit haben, wenn sie sich stundenlang hübsch machen wollen und ich dann total genervt bin. ich hab ja als teenie mit meiner freundin abends auch stunden gebraucht, bis wir der meinung waren, uns freitag abends in der öffentlichkeit zeigen zu können.

so geraffel wie tolle fussböden, genau die richtigen türklinken etc. machen wir dann über die jahre stück für stück. das ist eh nur kosmetisch und solange ich in ruhe duschen kann, einen guten gasherd zum kochen habe, die kinder draußen die nachbarschaft mit ihren freunden unsicher machen können und ich auf meiner terasse kaffee trinken, bin ich mit der welt im reinen.

lg

Es geht wohl weniger, um die Anzahl der Kompromisse, sondern um die persönliche Prioritäten. Bei mir z.B. wäre bei einer Verkleinerung der Wohnfläche + mit ohne Keller Schluss. Dafür könnte ich mit weniger Sonne gut leben.

Arbeitsplatzentfernung, Freunde in der Nähe, junge Familien: Das wird sich vermutlich im Laufe der Jahre eh ändern. Wichtiger wären mir Schulen und Freizeitmöglichkeiten für die Kinder.

Ausserdem würde ich noch schauen ob eure Wahl-Kommune eine 'Straßenausbaubeitragssatzung' hat. Bei uns werden Teile der Kosten des Strassenausbaus an die Anlieger weitergegeben. Und als das grosse Neubaugebiet im Ort endlich ausgebaute Strassen mit Gehweg bekam, wurde das ganz schön teuer für die Anlieger. Insbesondere für die mit den grossen Eckgrundstücken...

Grüsse
BiDi

Über wie viel Grundstück sprichst du? Wie viele Personen seid ihr?

In meinen Augen ist Keller nicht notwendig, aber es muss genug Stauraum vorhanden sein. Bei mir ist es ein Waschmaschinen/Vorratsraum im eG und heizungsraum + Stauraum unter der schräge in 2 oG.

Auch ein Gartenhaus wird es geben, da freue ich mich schon drauf, da ich sie eigentlich ganz süß finde!

140 m2 sind in meinen Augen aber nicht sooo viel. Da würde ich noch mal schauen ob es Möglichkeiten gibt es zu vergrößern zB durch Dachboden Ausbau.

K

Wir sprechen über 850qm ;)
Sind derzeit zu dritt.. wollen aber mindestens zu viert,wenn nicht sogar zu fünft werden :)

Vielen Dank schon mal für alle eure Antworten.

Bin etwas kurz angebunden. Hatte eben noch mal ausführlich geschrieben, aber der Beitrag ist irgendwie nicht raus gegangen :(

Ich denke bei der Grundstücksgröße macht es nicht soooo viel Unterschied. Anderes wäre, wenn du dich Zeichen 400 oder 600 entscheiden müsstest.

140 finde ich wenig... Vor allem wenn es mehr als 3-4 werden sollten. Da würde ich auf jeden Fall auf eine Ausbau Möglichkeit bestehen, oder eben gleich etwas größer bauen.

K

Euer Grundstück ist noch kleiner als 200 qm?

Also noch nicht mal 10 x 20 Meter, wie will man darauf ein Haus bauen? Oder habe ich da was falsch verstanden?

Alle die hier immer behaupten, wenn man einen Keller hat, sammelt sich nur Grümpel an, haben wohl generell ein Ordnungsproblem. Es gibt soviele Dinge, die ich niemals in der Wohnebene verstauen möchte oder noch schlimmer auf dem Dachboden. Und ein Hauswirtschaftsraum reicht da nie im Leben.

Du willst 60.000,- Euro für einen Keller einsparen und ohne bauen. Brauchst dann aber mehr Grundfläche, da Hauswirtschftsraum, Haustechnik, Gartenhaus für Rasenmäher, Fahrräder etc. - quasi alles, was man ansonsten im Keller hat, musst du dann irgendwo anders hin "verteilen".

Warum soll der Keller 60.000,- Euro kosten? Habt ihr Grundwasser? Muss bei dem Keller irgendwas besonderes beachtet werden?

Ein Haus ohne Keller, hat einen viel schlechteren Wiederverkaufswert.

Ohne Keller bauen, ist eine absolute Modeerscheinung der letzten 20 Jahre. Du wirst kein älteres Haus finden, dass keinen Keller hat.

Ich hätte niemals ohne Keller gebaut.

Nein :)
Die GrundstücksFläche beträgt 850 qm. Ihr hätte gerne um die 1000 gehabt.

Ich möchte gerne einen Keller. Er ist nur eben wahnsinnig teuer. Das sagte uns der Berater von der Baufirma. Warum es so ist.... keine Ahnung.
Mein Freund hätte halt lieber etwas größere Erd-und Dachgeschoss, da wir ja evtl.ein drittes Kind wollen. Und ich eben Keller. Und auch mehr als 140 qm.
Ich sehe das mit den ganzen Sache im Keller ähnlich. Und sei es Getrankekisten oder Vorräte, Wäsche oder Rasenmäher, etc. Winterreifen. Usw.

Danke für deine Meinung!

Ein Haus für 4 oder bald 5 Personen ohne Keller, ihr werdet es bereuen.

Ich würde nochmal genau nachfragen, wie sich diese 60.000,- Euro zusammensetzen, auf jeden Fall mal ein zweites Angebot einholen.

Ich habe in meinem Keller Waschmaschine, Trockner, meine ganzne Putzsachen, Wischmat, Gefrierkombination, Getränkekisten, Regale mit Weihnachtskugeln, Jahresdeko, Werkzeug, Kleiderschränke mit Jahresgarderobe, Winterstiefel, Gartenschuhe, Gartengeräte, Rasenmäher, Fahrräder, Fliesenrestbestände, Heizungsanlage, Wäscheständer und und und, sogar unser Kaminholz lagert im Keller.....wir haben aber auch einen Ausgang nach draussen vom Keller aus.

Ich wüsste garnicht, wo ich das alles unterbringen sollte ohne Keller. Und das sind alles Dinge, die regelmäßig gebraucht werden....ich kann sehr gut wegwerfen und horte nichts.

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Hi Mery,
ohne Keller geht gar nicht, auch meine Meinung :-D

Das Grundstück mit 850 m² ist doch groß genug, wir haben knapp 600 m², und hätte noch genug zu tun :-(

Lasst Euch mal den Kellerpreis aufschlüsseln, das ist ja der Hammer. Ich habe komplett unterkellert und auch die kleine Doppelgarage.

Doppelgarage unterkellern war nicht geplant, aber dieser Keller + 6000 l Zisterne + setzen, hat mich 2.000 € gekostet.

Wenn ich dann so großzügig hochrechne, waren das 10.000,- € für den Rest Keller. Grundfläche sind 60 m².

Wir haben 2,5 Geschoße, mit einem Trempel, wo man ordentlich das Bett stellen kann und aufstehen kann, ohne sich den Kopf zu stoßen.

Aber ohne Keller, braucht man 20 m² nur für Heizung, Waschmaschine, Trockner, Vorräte, Kisten für Deko.

Seit Ihr das, die nur mit einem Anbieter bauen könnt, weil die auch das Baugebiet gekauft haben?

Überlegt es euch nochmal.

Alles Gute
Claudia

Ja genau. Wir sind das mit dem Baugebiet und Anbieter.
Ja. Wahrscheinlich reicht es auch, daß Grundstück. Ich persönlich bin nur wesentlich mehr Platz gewohnt, durch mein Elternhaus. Und das ist dann schon ein krasser Einschnitt.vielleicht würde ich mich später freuen, wenig zu tun zu haben.

Vor wenigen Jahren haben unsere Freunde bei dem Anbieter "nur" 30000 Euro bezahlt für den Keller. Daher dachten wir eben auch, dass es ungefähr dabei bleibt.

Das ist es eben für mich. Ich hatte gedacht, wir gehen zu dem Gespräch und ich komme mit einem postiven Gefühl raus. Ich bin ein sehr kritischer und überlegte Mensch. Und möchte natürlich keinen Fehler machen oder etwas bereuen.

Wir sind sicher nicht krösus. Aber ich hatte tatsächlich gedacht/gehofft für unser Geld "mehr" zu bekommen. Aber er sagte schon, dass die Häuser vor ein paar Jahren wohl günstiger waren, u.s. wegen der EnEv Regelungen...

Wir müssen auf jeden Fall noch mal sehr in uns gehen...

Dankeschön!

schau mal hier, das ist ein interessanter Artikel

http://www.bauen.de/a/keller-ja-oder-nein.html

Hallo, das mit den Kompromissen ist schon schwierig. Aus eigener Erfahrung kann ich folgendes berichten: Wir haben vor vier Jahren gebaut, 130 qm auf 500 qm Grundstück, ohne Keller aber mit grosser Doppelgarage in der mein Mann auch seine Werkstatt hat. Wir sind 3 Perdonen. Eine Gartenhütte haben wir auch inzwischen. Das Grundstück hätte ich auch gerne grösser gehabt,bin aber total zufrieden inzwischen. Mehr würden wir zeitlich gar nicht schaffen, was die Pflege anbelangt. Klar, wenn man nur Rasen hat, ist das kein Problem, wie haben aber viele Beete . Ohne Keller war eine bewusste Entscheidung.Unser Baugebiet ist im Aue Bereich - da wären wir mit 60000 Euro nicht hingekommen ( weisse Wanne). Aber auch sonst vermisse ich den nicht. Für Getränke und Vorräte haben wir einen kleinen Abstellraum von 2 qm, Heizung, Waschmaschine usw im Technikraum ca 10 qm. Das reicht .Ich wollte nie im Keller Wäsche trocknen, das riecht immer so muffig. Fahrräder und Rasenmäher im Keller finde ich Quatsch, die muss man immer hoch schleppen. Die Wohnfläche reicht uns völlig aus, der Grundriss ist halt sehr durchdacht, das ist sehr wichtig! Wir haben uns vorher viele Häuser abgesehen und auch ein Haus mit 200 qm kann klein sein bzw wirken, wenn der Grundriss schlecht ist.
Grüsse N.

<<<Fahrräder und Rasenmäher im Keller finde ich Quatsch, die muss man immer hoch schleppen.>>>

Das kommt drauf an. Klar, wenn man nur durchs Treppenhaus in den Keller gelangt ist das natürlich Quatsch Fahrräder oder Rasenmäher in den Keller zu "tragen".

Wir haben aber eine Rampe (quasi eine Treppe ohne Stufen) an der kompletten Hausseite entlang, über die wir in unseren Keller gelangen. So können wir gemütlich Rasenmäher, Fahrräder, Schubkarre oder mit der Sackkarre in den Keller. Diese Gegenstände sind ja in der Regel schmutzig, und über den Hausflur in den Keller tragen möchte ich das auch nicht.

Hi,

also das so viele Menschen auf einen Keller bestehen ist für mich nicht nachvollziehbar!
Ein Keller kostet zwischen 40.000€ und 100.000€
Wir eine weiße wann aufgrund des Grundwasserstandes benötigt geht die Summe auch noch Steil nach oben.

In den meisten Fällen ist der Keller KEIN Wohnraum (Wohnkeller 100.000€)

Man kann zwar in einem "normalen" Keller Wohnräume ausbauen wie man will aber Schlafräume dürfen das offiziell nicht sein.

Was sehen wir also? Ein Keller ist nichts weiter als eine sauteure Abstellkammer in dem wir zu 95% Dinge lagern die wir doch nicht brauchen.

Wir bauen auch und kamen zu dem Schluss das wir keine sauteure Abstellkammer wollen und dafür lieber das Haus etwas größer planen. Wir brauen also jetzt von geplanten 160qm und Keller nun ca 230qm aber bauen keinen Keller

Wir bauen einen Abstellraum im Dachgeschoss wo wir dann Dinge lagern die man wirklich hin und wieder benutzt und aufheben sollte und nicht sinnlos lagert. (Weihnachtsdeko, Koffer, Eine Kiste Erinnerungen an die Kleinkindzeit unserer Kinder)

Des Weiteren haben wir den Haustechnik Raum im EG etwas größer geplant als normal und können da Schuhschrank, Gefrierschank und Getränkekästen mit aufbewahren.

Waschmaschine, Trockner und Bügelbrett haben im ersten OG einen separaten HWR

So habe ich die Wäsche nur auf der Etage auf der auch die Kleiderschränke stehen und muss nicht schleppen.

Fahrräder, Gartenzeug, Rasenmäher, Grill kommen in das Gerätehaus zwischen Einfahrt und Garten.

Alle Sachen die normalerweise im Keller gelagert werden bringen wir also sinnig anderweitig unter.

Wie viele Personen seid ihr denn? 140 qm klingt für mich erstmal eher wenig aber wenn ihr zum Beispiel nur 2-3 Personen seid ist das eigentlich komplett ausreichend.

Die Frage wieviele Kompromisse ok sind kann sich nur jeder selbst beantworten.

Das Bauvorhaben muss ja ganz einfach aus zum Geldbeutel passen.
Ich glaube die wenigsten bauen komplett ohne Abstriche.

unser Keller hat ca. 25.000,- Euro gekostet, komplett mit Aushub, Drainage gegen Grundwasser rundum, Isolierung.....die Preise, die hier genannt werden kann ich nicht nachvollziehen....vielleicht liegts ja auch an der Wohngegend.

.....wir haben ein Massiv-Steinhaus. 140 qm Wohnfläche auf 2 Etagen und eben den Keller. Dafür haben wir kein Gerätehaus und keine Garage, sondern ein Doppelcarport.

Und ganz wichtig war uns ein Kniestock (Trempel) von 1,25m, damit man auch ein Bett mit Kopfteil vernünftig bis an die Wand stellen kann und sich beim Aufstehen nicht den Kopf stößt.....

Meiner Meinung nach, gibt es gewisse Dinge, die ich eben nicht auf der Wohnebene haben möchte. Wie zum Beispiel Trocknerfusseln, Waschmittelgerüche, schmutzige Gummistiefel....aber o.k., jeder muss nach seinem Geldbeutel bauen und wenn ein Keller 60.000,- Euro bis 100.000,- Euro kosten soll #kratz hätte ich wahrscheinlich garnicht gebaut.
Hier zahlt kein Mensch soviel für einen Keller.

Wir bauen ja auch aktuell. Uns wurden auch 60.000 Euro für einen Keller genannt und das war uns definitiv zu viel.
Aber ich denke ,wir können ganz gut ohne leben.

Unsere Kids sind nicht mehr so klein ,so dass wir nicht so viel Krimskrams unterbringen müssen.

Hatte ja schon weiter oben geschrieben zu unserer Situation.

LG Kerstin

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Hallo,

die Grundstücksgröße finde ich okay, wir haben 425 m2 und die Rasenmäherei macht ganz schön viel Arbeit. Ganz zu schweigen von Unkraut jäten, Hecken schneiden....

Wir haben zu dritt 150 m2 Wohnfläche, aber auch ein großes Büro. Kann man aber auch brauchen, wenn man keine Firma hat :-).

Keller ist voll mit Werkstatt und Zeugs. Mein Mann bastelt gerne.

Ich finde es aber gut, dass wir im Winter die Gartenmöbel runter stellen können und meine Waschküche gebe ich nie mehr her. Man kann auch nachts Wäsche waschen und trocknen, es stört niemanden.

Etliche Nachbarn haben keinen Keller, die Grundstücke, Carports und Garagen stehen voller Kram. Manchmal möchte man halt doch die Kindersachen fürs nächste Kind aufheben und das Brautkleid und den Roller, den man nur 2 Mal im Jahr fährt.

Bin auch froh, dass die Bettwäsche und das Winterbettzeugs im Keller sind.

Bei mehr Personen wären mit 140 m2 zu klein.

Ein Gästezimmer ist super und auch eine Dusche im EG in der Toilette. Dafür würde ich das zweite Bad glatt weglassen, benutzen wir eh nie. War halt dabei.

LG

Hallo

Wir haben aufgrund der besonderen Lage unseres Bauplatzes nur 120 qm Wohnfläche genehmigt bekommen. Wir haben zudem keinem Keller gebaut. In diesem Haus leben wir zu fünft und das gut. Unsere Garage ist komplett ausgebaut, das heißt beheizbar und gut isoliert, identisch zum Wohnraum. 1,5 Stellplätze ist diese groß. Dort im Dach ist unser Abstellraum. Das reicht locker. Lediglich unser HWR ist zu knapp bemessen, da holen wir jetzt mit eingepassten Möbeln das Optimum raus. Gefrierschrank und einen Teil Vorräte (Eingemachtes), Getränke usw sind in der Garage. Rasenmäher und Gartengeräte haben wir im Pferdestall anliegend an unser Grundstück unter gebracht.
Wenn wir gedurft hätten, dann hätten wir gut und gerne 80-100 qm mehr gebaut.

Mein Mann und ich sind in alten Bauernhäusern aufgewachsen. Unseres ca 300 qm, bei ihm deutlich mehr. Beide Häuser stehen jetzt zu 3/4 leer. Leider wollten weder meine, noch seine Familie ausziehen. Für uns war es anfangs unvorstellbar so beengt zu wohnen. Da das Grundstück aber uns gehörte und wir unbedingt die Alleingang wollten haben wir uns darauf eingelassen. Zum Glück! Und wenn in ein paar Jahren die Kinder flügge werden, dann wissen wir vermutlich nicht wohin mit dem Platz.

Ich denke wenn sonst alles passt wären diese Kompromisse für mich in Ordnung.

LG

Danke für deine Meinung!
Das tut mal gut zu hören.

Für mich ist es eben auch eher schwer vorstellbar, weil ich eben "anderes gewohnt bin". Habe Angst in dem Haus "Platzangs" zu bekommen. Oder eben, dass ich mich später ärgere dass mir das Grundstück zu klein ist oder mich eben die Nachbarn stören. Das sind alles Dinge, die wir jetzt nicht haben.

Unsere Wohnung im Elternhaus wird aber mit einem weiteren Kind irgendwann zu klein sein. Und dann ist wieder hier die Situation, dass das Grundstück riesig ist und ich mir nicht vorstellen kann es zu pflegen....

Andererseits sind hier meine Eltern. Die wir dann auch alleine lassen werden. Was mir persönlich doch etwas das Herz bricht.
Aber halten würde mich hier nix, wären meine Eltern mal nicht mehr da...
Und irgendwie gehört das ausziehen ja auch mal irgendwann dazu :D

Ach ja. Ist ja auch eine Entscheidung die das ganze Leben betrifft...

Danke nochmal!

Mal umgedacht: Deine Eltern ziehen in eine geeignete Wohnung (man wird ja nicht jünger) und Ihr baut das Elternhaus um.

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ich würde nie auf einen Keller verzichten (und noch dazu gleichzeitig weniger Quadratmeter bauen).
Von der Fläche oben geht ja dann grad noch mal was für Heizraum/Waschküche drauf, ... und was ist mit dem klassichen "Kellerkram", wo soll der hin?
Fahrräder? Ski?, Rodelzeug? Saison-Klamotten, Gartenkram?

ihr könnt viel selber machen udn euch so evtl. das Geld einsparen, was ihr eben für die passenen quadratmeter oder einen Keller braucht...

(hier in der Gegend haben unsere Bekannten übrigens alle seltener mehr als 40.000 für einen Keller bezahlt.

man kann einiges selbst organisieren: Aushub verschenken, selber ausheben über Bekannte --- Schlußarbeiten in Eigenleitung machen etc....

Hi,

wir haben gebaut und zwar mit Keller.

In unserer Siedlung sind 2 Häuser ohne Keller, nach der ersten Euphorie dann die Ernüchterung. Der Keller fehlt! Deswegen haben diese Häuser nun riesen Gartenhäuser die aber leider den Garten schrumpfen lassen und so toll eigentlich nicht dazu passen.

Wir haben im Keller unseren Pelletbunker, Wascheküche, Werkstatt und Hobbyraum.

Andererseits kann man auch verstehen wer ohne baut aus finanziellen Gründen.

Ich hätte auch lieber ein Haus ohne Keller als gar kein Haus.

Was den Preis angeht für Aushub und Keller sollte mab aber mal Preise vergleichen. Hier gab es unterschiede in horrenden Höhen für dieselbe Arbeit.

Mona

Hallo, ich weiß ja nicht wieviel ihr bezahlt, Aber 2ar kommen mir doch selbst für ein Reihenhaus recht klein vor. Da kommen ja noch Flächen für Vorgarten/Stellplatz/Terasse weg, sodass nicht wirklich viel übrig bleibt für ein Garten. Da würde ich persönlich mich fragen ob nicht eine EG Eigentumswohnung mit Gartenanteil die bessere und günstigere Wahl wäre. Reihenhaus (und so hört es ich für mich bei der Grunsstücksgröße an) ist für mich irgendwie vergleichbar mit Wohnung, bezüglich Nähe zum Nachbarn, Hellhörigkeit, etc...
Ohne Keller wäre für uns ein "Nogo". Ist aber Ansichtssache. 160 qm müssen nicht sein 140 qm sind völlig ausreichend, sofern die Raumaufteilung gut ist. Könnt ihr eine größere Garage als LAger nutzen?
Entfernung zu Arbeitsstätten ist ein nicht zu untersschätzendes Plus.

Alles eine Frage des Preises wie groß die Kompromisse ausfallen...

Hallo,

die Kompromisse, die ihr macht, finde ich alle klein.

Wenn die Kinder weg sind, bist du heilfroh, keine 160 qm verwalten zu müssen. ;-) Das höre ich immer wieder von Freunden, deren Kinder erwachsen sind: Haus viel zu groß! :-D

Keller haben wir auch nicht und ich vermisse auch keinen. Was gehortet werden muss, liegt auf dem Speicher oder steht unterm Carport. Wir hatten vorher im Mietshaus einen Keller und haben fast alles weggeschmissen.
Außerdem: WENN der Keller aufgrund eines Baufehlers feucht ist, hast du richtig richtig richtig richtig richtig Spaß. Wir hatten einen Baufehler an den Fensterbänken der bodentiefen Fenster und die Baufirma hat trotz intensiver (!!!) Bemühungen mit drei unabhängigen Gutachtern fast 5 Jahre und vier Sarnierungsmaßnahmen gebraucht, um die Ursache zu finden und zu beheben. Hab das mal in einem Keller, den du ausgraben musst! #schock

Südwestlage ist super UND wichtig! Darauf würde ich nie wieder verzichten wollen: Sonne im Wohnzimmer! #sonne

LG

Hallo,

ich kenne niemanden mit einem Haus ohne Keller, der mit dieser Situation wirklich zufrieden ist.
Da wird zusätzlich zum Hauswirtschaftsraum entweder ein Zimmer oder Flure zugerümpelt und/oder die Garage wird als Keller-Ersatz benutzt.
Diese Hauswirtschaftsräume sind in der Regel so dimensioniert, dass sie mit Dingen wie Heizung und Waschmaschine weitgehend gefüllt sind. Da passen dann noch ein paar Kleinigkeiten, wie Putzgerätschaften, Schuhe, Getränke-Kisten, und Lebensmittelvorräte rein.
Aber mit Haus hat man Gartengeräte, Gartenmöbel, Werkzeuge, Renovierungsutensilien, eventuell auch Sachen, wie ein Fahrradständer für's Auto, Ski, Schlitten, Blumentöpfe, extra Stühle, falls Gäste kommen...

Macht doch mal eine Liste, was in Euren Hauswirtschaftsraum rein müsste.

Wir hatten vor einigen Jahren auch mal überlegt, ob bauen oder kaufen und haben letztendlich ein altes Haus gekauft. Ansonsten hätten wir uns nur ein kleines Häuschen ohne Keller mit einfacher Ausstattung leisten können.
So haben wir 160 qm mit Keller und richten uns das Haus nach und nach so her, wie wir es gerne hätten.

LG

Heike

Eine Südwesterrasse ist überbewertet. Dort sammelt sich ab Mittag im Frühling und Sommer die Hitze. Dann alles mit Sonnenschirmen oder Terrassenüberdachung pflastern, wird auch wieder kosten. Es gibt Jahreszeiten, da ist man über jedes Stückchen Schatten dankbar. Viel Sonne bedeutet auch viel Wässern im Garten, viele Pflanzen vertragen viel Sonne überhaupt nicht oder sie brauchen halt viel zusätzliches Wasser. Wünsche dir schon mal viel Spaß bei der Gartengestaltung und -bewässerung! :-p Oder ihr pflastert alles zu.

Ich liebe meinen Keller. Kein Keller wäre für mich ein Ausschlusskriterium. Unser Keller ist auch nicht zugerümpelt, er ist hell und komplett ausgebaut. Ich würde lieber auf Grundstück und etwas Wohnfläche verzichten als auf einen Keller. Überlege mal auf wieviel m² von deinen 140 Heizungsanlage, Waschküche und Vorratsraum entfallen!? Und da ist ein Stauraum für Werkzeuge, Gartenmöbel/-auflagen, etc. noch gar nicht mit drin.

Danke für die Meinung...
Aaaaber: es gibt eben auch Jahreszeiten, da würde ich mich ärgern, wenn das Wohnzimmer so Dunkel ist, dass ich depressiv werde.
Und mal ehrlich. Wie viel solcher heißen Sonnentage haben wir?

Wir haben uns bewusst gegen den Waldrand entschieden. Dort wachsen Kiefern und Eichen.
Eichenlaub möchte ich nicht in meinem Garten haben. Das kenne ich derzeit zu genüge!
Ist einfach nur nervig.
Zudem haben wir uns eben gegen die "Dunkelheit" des Waldrandes entschieden. Wir sind derzeit oft dort gewesen, um mal zu gucken wie viel Schatten der wirft. Im Frühjahr und Herbst hat man GAR KEINE Sonne im Garten. Wäre für uns persönlich eben undenkbar.

Aber du hast natürlich recht mit der prallen Sonne und dem gießen. Will ich gar nicht abstreiten und es ist auch gut viele Ratschläge und Meinungen zu hören!

Und nach wie vor möchte ich Keller und größere Wohnfläche. Mit beiden Kompromissen kann ich keinstenfalls leben!
Das steht für mich fest...

Danke noch mals für deine Meinung!

Na ja, du sagst ihr müsst wegen des Geldes so bauen, also habt ihr ja keine andere Wahl, von dem her würde ich die Kompromisse eingehen

Naja. Wir können ein paar Punkte weg streichen. Er hatte uns ja alles ausgerechnet... also auch mit elektronischen Rollläden die einiges ausmachen. Gibt's eben keinen Motor.

Oder keinen Ofen. Ist auch noch ein Punkt...
Wir könnten von der Liste ein wenig was streichen. Und hätten evtl.etwas Puffer daduch.

Hauptsächlich wollte ich mit meinem Beitrag tausenden was andee für Kompromisse eigene würden /müssen/ mussten. Und wie sie damit leben.

Meine größte angst ist es nachher etwas zu bereuen.

Letzten Endes sind wir nicht gezwungen zu bauen. Wir wohnen in meinem Elternhaus, was zwar räumlich irgendwann für uns zu klein werden wird, aber der Zeitpunkt ist noch nicht. D.h.wir könnten eben auch ein Haus kaufen. Oder eben warten mit dem Bau. Wobei dann natürlich das Grundstück weg sein kann, was wir bevorzugen.

Oder wir belassen es einfach dabei uns bleiben wohnen und arrangieren uns so gut es geht...

So eine Entscheidung ist eben leider sehr schwer zu treffen.

Ich möchte nicht ein Heiden Geld ausgebe und mich dann ärgern...

Danke!

du kannst noch so gut planen, dir noch soviele Meinungen einholen

Viele Dinge zeigen sich erst, wenn man das Haus schon bewohnt

Du sprichst hier einen Ofen an, auf den ihr verzichten wollt. Warum? Wir haben von Anfang an einen Doppelkamin gebaut, bekamen aber erst 8 Jahre später unseren Kaminofen. Einen Kamin (Schornstein) rüstet man nicht mal schnell so nach.

Ich glaube, ihr braucht einfach noch Zeit. Lasst euch nicht drängen. Du sagst ja, aktuell wohnt ihr nicht schlecht.

Man stellt sich das immer so toll vor, ein Haus zu bauen. Wow, was man da alles aussuchen kann.....ich konnte während der Bauphase keine Fliesen, Bodenbeläge, Bäderausstellungen, Tapeten etc. mehr sehen....je mehr wir uns angeschaut haben, umso unschlüssiger wurden wir.

Ganz zu schweigen auch von einigen mehr oder weniger gravierenden Baumängeln, die vielleicht erst 1 oder 2 Jahre später sichtbar werden #schock

Ihr könnt bauen, müsst aber nicht - das ist doch eine tolle Ausgangssituation

Wir haben eine gebraucht Immobilie gekauft. 140 qm + ausbaubarer Dachboden + Keller. Das Grundstück war uns erst zu klein, es ist also für uns ein Kompromiss weil der Rest so gut gepasst hat (keine direkten Nachbarn, niemand kann ins Grundstück schauen, Raumaufteilung, 2 Garagen.... ) bei einer gebrauchtimmobilie bekommt man nie alles 100 Prozent perfekt und auch beim Bauen muss man die Ansprüche den Geldbeutel anpassen.

Letzendlich reicht uns das Grundstück. Schöne sitzecke und grillplatz, Teich, wiese, hochbeet, wäschespinne.

Fußball spielen kann man nicht aber dafür müssen wir nicht ewig Zeit mit Gartenpflege zu bringen, das sollte man auch nicht unbedingt außer acht lassen.