Bauvorschriften richtig verstehen

    • (1) 14.12.16 - 10:17

      Hallo,

      wir klammüsern gerade die Bauvorschriften des Baugebiets auseinander, wo wir gerne bauen würden.
      Fast alle Grundstücke haben ein Gefälle, das größte Gefälle beträgt 5 m pro Grundstück, das geringste 2 m.
      Wir überlegen, ob wir mit diesen Vorschriften einen einigermaßen ebenen Garten bekommen könnten. Ganz sicher sind wir nicht, ob wir das richtig verstehen.
      Das hier sind die Bauvorschriften zur Aufschüttung:

      "Entlang der Grundstücksgrenzen darf das Urgelände (Geländehöhen nach Fertigstellung der öffentlichen Erschließungsanlagen) in einem Streifen von 1 m Breite innerhalb des Grundstü-ckes maximal um 1,5 m aufgeschüttet oder abgegraben werden.
      Stützmauern gegenüber Nachbargrundstücken - mit Ausnahme bei Garagenzufahrten - sind entlang der Grundstücksgrenzen in einem Streifen von 1 m Breite nur bis 1,0 m Höhe zulässig.
      Alle Aufschüttungen, Abgrabungen und Stützmauern für Garagenzufahrten sind in den Einga-beplänen maßstäblich und in NN-Höhen darzustellen."

      Was bedeutet das für ein Grundstück mit großem Gefälle? Unten dürften wir 1,5 m aufschütten, oben 1,5 m abgraben und am Ende bleibt ein Gefälle von 2 m?
      Bei einem Grundstück mit 2,50m Höhenunterschied könnten wir einen ebenen Garten machen?

      Danke für eure Erklärungen!

      • Also wenn ich das richtig verstehe, geht es in der Vorschrift um den Bereich direkt an der Grundstücksgrenze. Heißt: 1m Abstand zur Grenze = Aufschüttung/Abgrabung max. 1,5m. Und die Stützmauern innerhalb des Streifens dürfen nur max. 1m hoch sein.

        Die wollen vermeiden, dass der Nachbar hinter der Berliner Mauer sitzt... Im Extremfall könnte ja ein Nachbar eine 3-6 M hohe Mauer bauen.
        Du kannst den Garten schon ebnen, musst ihn dann aber terrassenartig anlegen.

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