Mieterhöhung, dauernd Stress mit Vermieter. dringend Hilfe

    • (1) 30.12.16 - 20:02

      Guten abend ihr lieben,

      Eigentlich sind wir beim Mieterverein. Der hat allerdings zu über die Feiertage und mir brummt der Schädel. Ich hoffe hier schon einmal ein paar Antworten zu bekommen.

      Seid 2013 wohnen wir in einer Mietwohnung.

      Von Anfang an gab es stress. Undichte Dusche, nicht funktionierende Steckdosen, Schimmel....
      Warum wir so lange dort wohnen ist mir nun auch ein Rätsel.

      Unsere Vermieter wohnen über uns. Sie haben eine "Art Hausverwalter". An ihn haben wir uns bezüglich der Probleme immer gewendet.

      Er hat uns aber des öfteren gesagt das er NICHT der Vermieter sei, sich aber trotzdem kümmere.

      Nun haben wir den Stress satt und haben am 28.11.2016 eine Kündigung an unsere Vermieter geschrieben. Wir haben sie persönlich in deren Briefkasten geworfen und uns einen Tag danach über unseren Auszug unterhalten. Sie haben gefragt ob wir schon etwas neues haben ect.
      Also, die Kündigung ist auf jedenfall angekommen.

      Heute kam ein Schreiben vom selbsternannten "Hausverwalter" der wohl ab und zu auch betreuerische Aufgaben der Vermieter übernimmt.

      Eine Kündigung sei nicht angekommen.

      Wir müssten also weiterhin Miete bezahlen, auch wenn wir dort nicht mehr wohnen.

      Des weiteren hat er uns eine Mieterhöhung von 35€ aufgebrummt. Ab 1.1.2017.
      Ich habe jetzt gelesen das eine Mieterhöhung 3 Monate vor Eintritt bekannt gegeben werden muss.

      Ich bin grade so sauer. Ich weiß das er uns nur wieder "irgendeinen Pinnen" möchte.

      Genauso wie im Oktober. Da haben wir angeblich nicht genug Blätter auf unserer Terrasse gefegt.

      Es sind immer so Kleinigkeiten. :-(

      Wir sind grade im Urlaub und so richtig kann ich die Zeit jetzt hier nicht mehr genießen :-(

      Was meint ihr zu der Kündigung?

      Außer unseren Vermieter steht niemand im Mietvertrag.

      Was meint ihr zu Mieterhöhung?

      Geht das einfach so?

      Ich wünsche euch einen schönen Abend und bedanke mich schon mal für die Hilfe.

      Sabrina

      • wir hatten auch schon eine Mieterhöhung gekriegt und sie muss wohl wirklich 3 Monate in Voraus angekündigt werden und Ihr habt ein Sonderkündigungsrecht wenn Ihr nicht zustimmt https://www.mieterbund.de/mietrecht/ueberblick/mieterhoehung.html

        hinsichtlich der Kündigung habt Ihr ja den Vertrag mit dem Vermieter abgeschlossen, so dass Ihr auch ihm gegenüber kündigen müsst, s. https://dejure.org/gesetze/BGB/535.html

        solange der "Verwalter" keine ordnungsgemäße Vertretungsvollmacht vorweisen kann würde ich eigentlich nur mit dem richtigen Vermieter verhandeln, ist ja eh komisch dass er das nicht selber macht wenn Ihr eh alle im gleichen Haus wohnt!?

        das einzig problematische ist vielleicht bei Euch der Beweis des Zugangs, habt Ihr Zeugen für den Einwurf in den Briefkasten oder vielleicht ein Beweisfoto gemacht?

        • Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

          Ich dachte auch das es "nur" an die Vermieter muss. Sie sind ja auch die jenigen die im Mietvertrag stehen.

          Natürlich gibt es keine Zeugen. Außer mein Mann und mein Kind. Ich bin raus aus der Wohnung und hab den Brief in deren Briefkasten geworfen.

          Allerdings gibt es wohl doch einen Beweis.

          Am 29.11. fiel oben die Sicherung raus und weil der Verteilerkasten in unserer Wohnung ist haben beide natürlich bei uns geklingelt.

          Sie haben mich dann gefragt wann wir ausziehen, ob wir schon eine Wohnung haben usw. Smalltalk halt. Aber das ging von den Vermietern aus. Das bedeutet das sie ja eindeutig davon wussten.

      Ich würde entweder gar nicht auf den Verwalter reagieren oder kurz schriftlich mitteilen, dass sämtliche Angelegenheiten bzgl. des Mietobjekts direkt mit dem Vermieter geklärt werden.
      BTW: warum glaubst du, bei einer ordentlichen Kündigung keine Miete mehr zahlen zu müssen? Wie ist die Frist bei euch?

      • Die Frist beträgt ganz normal 3 Monate.

        Wir haben am 28.11. gekündigt. Also zahlen wir im Februar die letzte Miete.

        Ich meinte damit das ich nicht länger als Februar Miete bezahle. Wir haben ja ganz normal gekündigt.

        Die Briefe vom Mieterschutz Bund gingen immer an den "Verwalter". Er sagte er würde sich um sowas kümmern. Allerdings steht er nicht im Vertrag und hat im Januar 2015 nochmal schriftlich mitgeteilt das er nicht der Vermieter sei.

    (6) 31.12.16 - 15:39

    Hallo,

    Kündigung ist ja scheinbar nachweislich eingegangen Dein Mann reicht als Zeuge auch aus, wenn der dabei war.

    Mieterhöhung würde ich ignorieren, allein weil diese nicht fristgerecht erfolgt ist.

    Der Hausverwalter oder wie auch immer hat euch ja zukommen lassen, das er nicht Vermieter ist, also habt ihr euch richtigerweise an diese gewendet.

    Das nach Gusto zu verdrehen, ist ja putzig.

    Kündigung wie gehabt durchziehen und nach diesem Zeitpunkt nicht mehr zahlen
    Hattest ihr keine Kündigungsbestätigung gefordert?

    Mieterhöhung ist so nicht rechtlich korrekt, da diese eben drei Monate vorab schriftlich angekündigt und auch begründet werden muss. Der Mieter muss oder sagen wir mal sollte der Kündigung auch zustimmen. Andernfalls muss der Vermieter auch diese erst einklagen. Ich würde die Mieterhöhung mit dem Hinweis, das diese rechtlich nicht einwandfrei ist zurück weisen und dies dem Vermieter und dem Kalfaktor zukommen lassen.

    Sollte der Kalfaktor nicht ausdrücklich und schriftlich als Ansprechperson vorgestellt worden sein, würde ich den Wichtigtuer ignorieren und alles über den Vermieter abwickeln - oder halt in doppelter Ausfertigung.

    Lass dich nicht ärgern. Was wollen die schon großartig machen?
    Fertige aber Bilder der Wohnung bei/nach Auszug an und lass den Zustand von Zeugen dokumentieren!;-)

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