HartzIV und eigenheim - Nebenkosten?

    • (1) 07.01.17 - 23:55

      Hallo alle.

      Vielleicht hat ja jemand erfahrungen damit.

      Ich könnte quasi geschenkt ein minihaus bekommen, bekomme aber dann erstmal HartzIV, denn den job kann ich dort nicht mit hin nehmen.

      BEi hartzIV übernimmt das amt ja miete und NK für 50² für die erste person,

      85€ heizkosten,

      wenn ich nun selber eigentümer des nicht wertvollen hauses bin auch?

      lg

      • Hm. Wie sieht es aus mit Grundsteuer, Gebäudeversicherung etc? Und evtl. notwendige Sanierungs-, bzw. Instandhaltungsmaßnahmen? Wie willst Du das alles finanzieren?

        Wie sieht Dein Plan bezüglich Arbeiten aus? Und wieso direkt ALGII? Bekommst Du kein ALGI?

        Für ein Haus den Job schmeissen und ALGII beantragen müssen? Würde mir im Traum nicht einfallen.

        Kannst du die Kaufnebenkosten bezahlen? Warum wäre "vermieten" keine Option?

        >> wenn ich nun selber eigentümer des nicht wertvollen hauses bin auch? <<

        Prinzipiell ja. Allerdings darfst Du Deine Bedürftigkeit nicht selbst herbeigeführt haben. Und genau das hast Du ja vor.

        Ausserdem kommen noch Kaufnebenkosten, Sanierungskosten- rücklagen, etc. dazu. Das kriegst Du aus dem ALG2 Satz nicht gewuppt.

        Grüsse
        BiDi

      • Ich kann es mir nicht vorstellen... warum bewirbst Du Dich nicht in der Gegend und ziehst erst dann um, wenn Du wieder ein festes Einkomnen vor Ort hast? Harz IV wird ja wohl hoffentlich nicht als Dauerlösung angestrebt... sehr ehrlich gesagt nicht ein, warum die Allgemeinheit da für Dich aufkommen sollte...

        • Glaube mir, ich würde gerne .

          Es gibt aber einfach keine kleinen wohnungen für ahrtzis.. ich habe im umkreis von 200km gesucht - weiter reicht das geld zum besichtigen nicht. Und allermeistens heißt es gleich "nee, vom amt möchten wir lieber nicht"

          und ohne wohnadresse such dir mal nen job... ich habe mcih auf jobs mit wohnung beworben, da kamen aber nur absagen.

          Ich habe jetzt mehrere Monate komplett ohne "Geld aus der Öffentlichkeit" gelebt, für eine dusche oder ein Frühstück geputzt, oder andere Arbeiten gemacht. strenggenommen schwarzarbeit, aber was soll man denn machen, wenn man weder wohnung noch arbeit hat?
          Man lernt dabei lustige leute kennen, aber so richtig ne dauerlösung ist das auch nicht.

          nun habe ich die möglichkeit in ein haus zu ziehen, dass ich dann selber nach und nach renovieren kann, weil kein mensch das so mieten würde. bzw niemand es so vermieten dürfte. in deinem eigenen haus bist du aber nicht an mietrechte gebunden. nur hast du statt mietkosten halt andere verbindlichkeiten, wie eben steuer und versicherung. Gas/strom bleibt ja ziemlich gleich.

          Und dann könnte ich nach und nach streichen, tapezieren usw wie ich lustig bin und eben geld habe/bekomme.

          Da ich in den letzten monaten nur ausgebe, was ich mir von anderen geliehen habe, weiß ich, dass von meinem taschengeld durchaus was übrig bleibe für tapeten und farbe.

          Und Jobs würde ich jeden annehmen, sofern es denn einen gäbe.

          aber ich seh schon, es ist wie es immer war: man stellt eine frage und kann sich erstmal rechtfertigen...

          • Könnte daran liegen, dass sich Dein erster Beitrag so liest, als hättest Du jetzt einen Job, den Du an Deinen neuen Wohnort aber nicht mitnehmen kannst und wegen des Umzuges in ALG II fallen würdest.

            Dass dafür keiner Verständnis aufbringt, sollte Dich jetzt nicht wirklich wundern!

            • Ich habe nur nebenjobs, die es nun wirklich in jeder stadt gibt. denn da, wo es hartzIV buden gibt, ist der arbeitsmarkt meist nicht so doll, es sei denn du hast ganz was besonderes gelernt.

              Und das zuverdientes geld geht im moment dafür drauf leute auszubezahlen, die mcih in ihrem wohnzimmer beherbergen, weil ich mich da offiziell nicht anmelden und dementsprechend auch kein zusätzliches geld vom amt bekomme.

              und da würde ich doch lieber in meiner eigenen kleinen hütte hausen und das zuverdiente in selbige investieren...

      Ich würde den Job behalten und das Haus vermieten, verkaufen oder von mir aus verschenken.

      Hallo

      Wie willst du die Schenkungssteuer, Notar, Grunderwebsteuer etc zahlen?

      Hallo,

      ehrlich ich bin (fast) sprachlos.

      Ich kann das Anspruchsdenken der Menschen einfach nicht nachvollziehen. Mir kommts grad wirklich hoch!

      Warum?

      Um in ein Haus zu ziehen, dass Du geschenkt bekommst, willst Du Stütze vom Staat beantragen!

      Was würdest Du tun, wenn es die Stütze nicht gäbe? Richtig - Haus versilbern, vermieten oder neuen Job suchen und dann in das Haus einziehen.

      Aber nein, im Anspruchsland Deutschland denkt der Luxus-orientierte Deutsche darüber nach, seinen bezahlten Job aufzugeben, um in ein Haus zu ziehen - und dafür auch noch Lebensunterhalt vom Steuerzahler zu beantragen.

      Du hast die Stütze nicht nötig und daher solltest Du sie auch nicht bekommen. So siehts aus.

      Justier mal Deine Ansprüche, bekommt den Hinter hoch und wechsle den Job - dann kannst Du in das Haus ziehen und alles ist tutti.

      jg

    Hallo,

    würdest Du nicht erstmal AL1 bekommen, wenn Du derzeit arbeitest?
    Warum will man wo hin ziehen, wo man noch keine Perspektive hat?
    Ich würde mich da im Vorfeld mal genau mit dem Amt unterhalten, so einfach, wie Du Dir das vorstellst, ist das mit Sicherheit nicht.

    LG

    • (14) 10.01.17 - 10:32

      Gibt es ALGI nicht nur, wenn sie gekündigt werden würde? Bei selbst Kündigen gibt es doch mindestens 3 Monate komplette Sperre, also keine Unterkunftskosten, kein Regelsatz, keine Krankenkasse. Und wenn die Gründe der Kündigung gar nicht nachvollziehbar sind, darf das Amt doch bis 6 Monate sperren, wenn sich das nicht geändert hat.

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