HartzIV und eigenheim - Nebenkosten?

    • (1) 07.01.17 - 23:55

      Hallo alle.

      Vielleicht hat ja jemand erfahrungen damit.

      Ich könnte quasi geschenkt ein minihaus bekommen, bekomme aber dann erstmal HartzIV, denn den job kann ich dort nicht mit hin nehmen.

      BEi hartzIV übernimmt das amt ja miete und NK für 50² für die erste person,

      85€ heizkosten,

      wenn ich nun selber eigentümer des nicht wertvollen hauses bin auch?

      lg

      • (2) 08.01.17 - 00:03

        Hm. Wie sieht es aus mit Grundsteuer, Gebäudeversicherung etc? Und evtl. notwendige Sanierungs-, bzw. Instandhaltungsmaßnahmen? Wie willst Du das alles finanzieren?

        Wie sieht Dein Plan bezüglich Arbeiten aus? Und wieso direkt ALGII? Bekommst Du kein ALGI?

        Für ein Haus den Job schmeissen und ALGII beantragen müssen? Würde mir im Traum nicht einfallen.

        Kannst du die Kaufnebenkosten bezahlen? Warum wäre "vermieten" keine Option?

        (4) 08.01.17 - 08:20

        >> wenn ich nun selber eigentümer des nicht wertvollen hauses bin auch? <<

        Prinzipiell ja. Allerdings darfst Du Deine Bedürftigkeit nicht selbst herbeigeführt haben. Und genau das hast Du ja vor.

        Ausserdem kommen noch Kaufnebenkosten, Sanierungskosten- rücklagen, etc. dazu. Das kriegst Du aus dem ALG2 Satz nicht gewuppt.

        Grüsse
        BiDi

      • Ich kann es mir nicht vorstellen... warum bewirbst Du Dich nicht in der Gegend und ziehst erst dann um, wenn Du wieder ein festes Einkomnen vor Ort hast? Harz IV wird ja wohl hoffentlich nicht als Dauerlösung angestrebt... sehr ehrlich gesagt nicht ein, warum die Allgemeinheit da für Dich aufkommen sollte...

        • Glaube mir, ich würde gerne .

          Es gibt aber einfach keine kleinen wohnungen für ahrtzis.. ich habe im umkreis von 200km gesucht - weiter reicht das geld zum besichtigen nicht. Und allermeistens heißt es gleich "nee, vom amt möchten wir lieber nicht"

          und ohne wohnadresse such dir mal nen job... ich habe mcih auf jobs mit wohnung beworben, da kamen aber nur absagen.

          Ich habe jetzt mehrere Monate komplett ohne "Geld aus der Öffentlichkeit" gelebt, für eine dusche oder ein Frühstück geputzt, oder andere Arbeiten gemacht. strenggenommen schwarzarbeit, aber was soll man denn machen, wenn man weder wohnung noch arbeit hat?
          Man lernt dabei lustige leute kennen, aber so richtig ne dauerlösung ist das auch nicht.

          nun habe ich die möglichkeit in ein haus zu ziehen, dass ich dann selber nach und nach renovieren kann, weil kein mensch das so mieten würde. bzw niemand es so vermieten dürfte. in deinem eigenen haus bist du aber nicht an mietrechte gebunden. nur hast du statt mietkosten halt andere verbindlichkeiten, wie eben steuer und versicherung. Gas/strom bleibt ja ziemlich gleich.

          Und dann könnte ich nach und nach streichen, tapezieren usw wie ich lustig bin und eben geld habe/bekomme.

          Da ich in den letzten monaten nur ausgebe, was ich mir von anderen geliehen habe, weiß ich, dass von meinem taschengeld durchaus was übrig bleibe für tapeten und farbe.

          Und Jobs würde ich jeden annehmen, sofern es denn einen gäbe.

          aber ich seh schon, es ist wie es immer war: man stellt eine frage und kann sich erstmal rechtfertigen...

          • (7) 11.01.17 - 18:10

            Könnte daran liegen, dass sich Dein erster Beitrag so liest, als hättest Du jetzt einen Job, den Du an Deinen neuen Wohnort aber nicht mitnehmen kannst und wegen des Umzuges in ALG II fallen würdest.

            Dass dafür keiner Verständnis aufbringt, sollte Dich jetzt nicht wirklich wundern!

            • (8) 11.01.17 - 18:18

              Ich habe nur nebenjobs, die es nun wirklich in jeder stadt gibt. denn da, wo es hartzIV buden gibt, ist der arbeitsmarkt meist nicht so doll, es sei denn du hast ganz was besonderes gelernt.

              Und das zuverdientes geld geht im moment dafür drauf leute auszubezahlen, die mcih in ihrem wohnzimmer beherbergen, weil ich mich da offiziell nicht anmelden und dementsprechend auch kein zusätzliches geld vom amt bekomme.

              und da würde ich doch lieber in meiner eigenen kleinen hütte hausen und das zuverdiente in selbige investieren...

      Ich würde den Job behalten und das Haus vermieten, verkaufen oder von mir aus verschenken.

      Hallo

      Wie willst du die Schenkungssteuer, Notar, Grunderwebsteuer etc zahlen?

      Hallo,

      ehrlich ich bin (fast) sprachlos.

      Ich kann das Anspruchsdenken der Menschen einfach nicht nachvollziehen. Mir kommts grad wirklich hoch!

      Warum?

      Um in ein Haus zu ziehen, dass Du geschenkt bekommst, willst Du Stütze vom Staat beantragen!

      Was würdest Du tun, wenn es die Stütze nicht gäbe? Richtig - Haus versilbern, vermieten oder neuen Job suchen und dann in das Haus einziehen.

      Aber nein, im Anspruchsland Deutschland denkt der Luxus-orientierte Deutsche darüber nach, seinen bezahlten Job aufzugeben, um in ein Haus zu ziehen - und dafür auch noch Lebensunterhalt vom Steuerzahler zu beantragen.

      Du hast die Stütze nicht nötig und daher solltest Du sie auch nicht bekommen. So siehts aus.

      Justier mal Deine Ansprüche, bekommt den Hinter hoch und wechsle den Job - dann kannst Du in das Haus ziehen und alles ist tutti.

      jg

    (13) 09.01.17 - 11:46

    Hallo,

    würdest Du nicht erstmal AL1 bekommen, wenn Du derzeit arbeitest?
    Warum will man wo hin ziehen, wo man noch keine Perspektive hat?
    Ich würde mich da im Vorfeld mal genau mit dem Amt unterhalten, so einfach, wie Du Dir das vorstellst, ist das mit Sicherheit nicht.

    LG

    • (14) 10.01.17 - 10:32

      Gibt es ALGI nicht nur, wenn sie gekündigt werden würde? Bei selbst Kündigen gibt es doch mindestens 3 Monate komplette Sperre, also keine Unterkunftskosten, kein Regelsatz, keine Krankenkasse. Und wenn die Gründe der Kündigung gar nicht nachvollziehbar sind, darf das Amt doch bis 6 Monate sperren, wenn sich das nicht geändert hat.

      • (15) 10.01.17 - 10:51

        Keine Ahnung, auf jeden Fall führt sie negativen, finanziellen Veränderungen ja selbst herbei und dürfte somit erstmal gar nichts bekommen, weder ALG1 noch ALG2.

        • (16) 10.01.17 - 11:16

          Das es darauf hinaus läuft ist mir klar. Hätte ja sein können, dass du das mit der Sperre bei ALGI weißt.
          Ändert sich ja immer wieder was.
          Ich bin vor 10 Jahren nämlich komplett gesperrt worden, obwohl ich aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen gekündigt habe (und mein AG nicht bereit war mich zu kündigen oder einen Aufhebungsvertrag zu machen). Also Sperre trotz eigentlich nachvollziehbarer Gründe.

          • (17) 10.01.17 - 11:20

            Aber mit gesundheitlichen Gründen und einem Attest dafür ist das doch problemlos möglich. Du hast auf eigene Faust gekündigt?
            Ich weiß es wirklich nicht, ich bin davon ausgegangen, man bekommt eine Sperre von 3 Monaten und dann ALG1, nicht 2.

    (18) 11.01.17 - 17:49

    hi!

    Dass es nbicht einfach ist weiß ich, deshalb bin ich ja am infos sammeln. Aber der wohnungsmarkt ist im eimer. und bevor ich mein erspartes investiere um eine wohnung bewohnbar zu machen, die mir nicht gehört, frage ich mcih halt, in wie fern ich nicht gleich ins eigene haus investieren könnte.

    soweit ich gehört habe, kann man nämlich auch statt mietgeld geld für Haus-nebenkosten bekommen, wenn es unwirtschaftlich wäre anstelle dessen das haus zu verkaufen. Man muss ja nicht sofort ausziehen wenn man ein haus besitzt und mietgeld bekommt. Außerdem habe ich nicht vor ewig vom amt zu leben... und wenn ich grundbesitz hätte würde ich auch gewiss da bleiben...

    lg

    • (19) 11.01.17 - 18:00

      Wenn du Geld (Erspartes) hast, musst du u.U. erstmal das für deinen Lebensunterhalt verwenden bevor du auf Hartz 4 fällst.

      Ich glaube nicht, dass das ein Amt so mitmacht...

      • (20) 11.01.17 - 18:12

        danke für deine freundliche antwort!

        stimmt. ich rede von dm sparbetrag, den ich jetzt entweder auf der bank versauern lassen, oder eben investieren kann.

        Für Wohnimmobilien gelten aber höhere freibeträge als für bargeld. d.h. würde ich meine Rücklagen in ein haus investieren, und meine sparbeträge auch, wären sie fortan keine sparbeträge mehr, sondern wohneigentum, das anders berechnet wird, weil man niemanden unnötig zum auszug zwingen will.

        Es geht mir daher nicht um die anschaffung, sondern um die laufenden kosten, die ich nur schwer einschätzen kann, da das, was ich vorher bewohnt habe 6x so groß ist wie das, was das amt einem alleinstehenden zugesteht.

        Das, was du für ahrtzIV geld mieten kannst, ist aber oft ein einem schlechteren zustand, als das, was ich für meinen sparbetrag kaufen könnte.

        Nur deshalb überlege ich überhaupt. Ich dachte auch: nimmste ne bude und guckst mal wo die reise hingeht, aber schon das gestaltet sich schwieriger als ich je dedacht hätte.

        • (21) 11.01.17 - 18:16

          So Anschaffungen zählen aber auch rückwirkend. Sonst würde ja jeder vor der Meldung schnell noch sein Geld 'verjuchteln'.

          Warum nicht erst Job suchen und dann hin ziehen? Im Moment scheinst du doch noch einen Job zu haben?

          • (22) 11.01.17 - 18:22

            Weil h´job suchen grad nicht so läuft, und wie gesagt: was ich im moment an jobs habe, gibt es wirklich überall wie sand am meer. aber eben alles auf 400€ basis, was fürs amt ja sowieso nicht wirklich zählt.

            das größere problem ist es wirklich wohnraum zu finden... ich suche seit einem jahr... und ich hab auch keinen bock, dann ruck zuck wieder ausziehen zu müssen, weil einer der drei nebenjobs geplatzt ist und es dann doch mal ne weile nicht reicht.

            • (23) 11.01.17 - 18:30

              Hmm alles schwer nachvollziehbar. Im Moment hast du Jobs und Wohnung. Willst aber in ein Haus ziehen wo du bessere Perspektiven hast. Jobsuche gestaltet sich aber schwierig.

              So ganz durchschaubar ist das nicht. Deswegen ist deine Frage auch kaum beantwortbar...

              Hast du generell nur Jobs oder hast du auch eine Hauptbeschäftigung?

              Ggf. kann bei verbesserten Arbeitsperspektiven auch das Jobcenter weiterhelfen.

        Hallo

        Wie willst du Notar, etc zahlen? Wovon?

(25) 11.01.17 - 17:52

"Warum will man wo hin ziehen, wo man noch keine Perspektive hat?"

wer sagt dass ich da keine perspektive habe?

wenn dann gehe ich dahin, WEIL ich da eine perspektive habe...

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