Nachbar beschwert sich das wir zu laut gehen. HILFE!

    • (1) 10.01.17 - 19:31

      Hallo an alle : )

      wir wohnen im 2. Stock in einem normalen Haus (kein Altbau) mit unserem 11-Monate alten Sohn. Das er mal laut ist – klar. Das stimmt bestimmt auch mal, aber 1. finde ich, dürfen das Kinder auch sein und 2. sind wir auch ganz oft draußen.

      Was mich aber total aufregt ist, dass sich unsere Nachbarn von unten über unsere Schritte beschweren. Ich sei angeblich ein Elefant, der schon um viertel nach 5 aus dem Bett hüpft, um den Tag zu starten. Ist ja schockierend. Mit Kleinkind...... Wir versuchen schon uns extra ruhig zu verhalten (keine laute Musik z.B), aber man muss doch normal durch seine Wohnung gehen dürfen?!

      Die Nachbarn sind ein älteres Ehepaar und haben hier im Haus mit allen immer nur Streit. Sie sind Eigentümer ihrer Wohnung. Wir auch.

      Auf anderen Foren habe ich jetzt gelesen, dass es wohl tatsächlich Leute gibt, die etwas lauter gehen und mit dem Hacken auftreten. Aber da frag ich mich: Womit denn sonst? Mit der ganzen Sohle? Oder nur auf Zehenspitzen? #aerger
      Jedenfalls hab ich schon immer nervöse Bauchschmerzen, wenn ich mit dem Kleinen rausgehe, weil ich Familie Griesgram nicht über den Weg laufen möchte.

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen und Tipps?

      Danke!

      (5) 11.01.17 - 01:08

      Hallo,

      Hausschuhe und Teppiche helfen da schon viel - glaub mir! Ich hab das in der früheren Wohnung auch erlebt: Wenn der kleine Enkel unseres Nachbarn im 1. Stock durch die Wohnung getobt ist, hat sich das angehört wie eine Elefantenherde.

      Linda

      • (6) 11.01.17 - 06:58

        Deswegen lege ich doch keine Teppiche in die Wohnung. Oder trage Hausschuhe. Ich schreibe den Nachbarn ebenso wenig vor was sie an den Füßen tragen.

        Allerdings kann man von unten durchaus und gerade bei Eigentum etwas gegen den Lärm unternehmen.

        Decke abhängen und ne Schalldämmung einbauen.

        Wenn das Haus nicht optimal gebaut ist, dann kann der obere Bewohner recht wenig dafür und wenn es unten so schlimm ist muss man halt unten was ändern.

        Die Leute oben scheinen ja kein Problem zu haben.

        Mona

    ganz ehrlich, ich bin dankbar ein eigenes Haus zu bewohnen

    Wohnsituationen, wie sie hier immer wieder dargestellt werden, da wäre ich schon in der Klapse.

    • Es gibt aber auch klevere Wohnungen.
      Wir hatten vor unserem Haus eine Maisonettewohnung. Unter uns war auch eine. D.h. tagsüber hielten wir uns quasi versetzt auf. Waren wir unten im Wohnzimmer/Küche, war zwischen uns und unserem Nachbarn unter uns eine "leere" Etage (da waren dann seine Schlafräume), da er sich ja auch bei sich unten im Wohnzimmer aufhielt. Hoffe das ist ausreichend erklärt ;-)
      Das war echt prima, wir haben ihn oft gefragt, ob er uns und unsere Tochter hört, aber er meinte, er wäre tagsüber ja nicht oft oben. Alles kein Problem.

      So sollten alle Wohnungen gebaut sein ;-)

      Hahaha :D

(12) 11.01.17 - 08:43

Hallo,

ich wohnte auch mal in einer Wohnung, die sehr hellhörig war.

Speziell die Nachbarin über mir konnte ich aufgrund ihres Ganges immer raushören. Sie war eine derjenigen, die mit der Ferse sehr laut auftrat. Weder ihr Kleinkind noch ihr Mann waren so laut wie sie. #augen

Vielleicht helfen Hausschuhe mit weicher Sohle?

LG
Karin

  • (13) 11.01.17 - 15:10

    Man kann doch nicht den anderen Mietern vorschreiben ob sie Hausschuhe tragen damit ihr Tritt gedämpft ist.

    Ich würde mittlerweile echt sagen... Pech gehabt und in die Wüste ziehen bei der man nur den Sand rieseln hört.

    Aber.. Ich freue mich auch im eigenen Haus zu wohnen. Dank der Griesgrameheleute die vorher unter uns so genervt haben.

    Dafür bedanke ich mich noch heute gern!

    Ansonsten falls Eigenheim keine Option ist, das ist ja nun echt nicht wirklich mal eben so gekauft, Decke dämmen... Sonst kann es wohl nicht so schlimm sein.

    Man kann jedenfalls was gegen den Lärm tun aber die Leute hätten ja immer gern das die anderen was unternehmen.

    Selbst Hand anlegen und was verändern kostet ja das eigene Geld und ea sind immer nur die anderen schuld.

    Mona

    • (14) 11.01.17 - 18:15

      Zwischen "etwas vorschreiben" und "darum bitten" liegen Welten.

      Es ist für mich auch klar, dass ich in einer Mietwohnung selbst sicher keine baulichen Veränderungen durchführen würde. Erst recht nicht, wenn der Vermieter die Baumängel (die definitiv vorlagen) bestreitet.

      Diese Dinge gab er erst zu, als seine Tochter eine Wohnung in dem Haus bezog.

      Da waren wir aber schon im Eigenheim. #cool

      • (15) 11.01.17 - 19:30

        Ja.. Eigenheim ist einfach toll! Aber ehrlich gesagt fand ich bei uns damals schon die Bitte unverschämt. Auch wir würden gebeten Hausschuhe mit weicher Sohle zu tragen. Das finde ich gleich mit der Bitte dass die unten bitte nachts ins Kissen niesen damit wir das nicht hören müssen.

        Man kann vielleicht ein Gutachten erstellen lassen wenn der Vermieter sich quer stellt.

        Aber dass die Leute oben bei jedem Schritt an die Untermieter denken kann auch nicht sein. So war es bei uns.... Meine Kinder wuchsen auf mit"lauft nicht so schnell, spielt nicht so laut, denkt mal bitte an die xxxxxx! " meine Kinder hatten nie Besuch von Freunden weil es einfach keine Freude machte ständig die Kids zu ermahnen.. Es war echt die Hölle. Denn selbst wenn man ständig aufpasste langte eine Kleinigkeit und es wurde wieder gemeckert.

        Mona

(16) 11.01.17 - 09:50

Habt ihr in eurer Wohnung Parkett verlegt? Falls ja könnte es sein, dass die "Trittschalldämmung" nicht so optimal ist?
Viele Grüße
Sabine

(18) 11.01.17 - 10:36

Ja, ich habe auch so eine Nachbarin. Und ja, man kann leiser gehen, wenn man möchte, das habe ich mir selbst angewöhnt. Dieses Getrampel finde ich sehr rücksichtslos. Ihr seid ja nicht alleine auf der Welt!

  • Natürlich sind wir nicht alleine auf der Welt! Wir möchten doch auch niemanden ärgern und laufen extra laut mit Absatzschuhen durch die Wohnung. Aber ich kann doch nicht meine Gangart ändern. Ich schreibe denen doch auch nicht vor, wie oft sie auf die Toilette dürfen, nur weil man dann die Spühlung hört.... #augen

(20) 11.01.17 - 14:45

"Auf anderen Foren habe ich jetzt gelesen, dass es wohl tatsächlich Leute gibt, die etwas lauter gehen und mit dem Hacken auftreten."

Ja, es gibt Leute die gehen sehr extrem mit ihren Hacken. Eine Freundin von mir ist auch "so eine" die poltert mit ihren Hacken durchs Haus, da bin ich froh das keiner unter uns wohnt ;-)

Ich habe das Gefühl, wenn ich so gehen würde, da würde ich Kopfschmerzen vom harten Hackenaufschlagen bekommen :-D

Wir sind da eher die "leichtfüßigen" Gehtypen die sanft mit dem Hacken auftreten und dann das Körpergewicht beim "Fussabrollen" aufsetzen.

Die "Hackenaufschlaggehtypen" sind natürlich für die unter Ihnen wohnenden eine echte Qual, da kann noch so gut gedämmt sein.
Abhilfe schafft entweder Hacken mit richtigen Hausschuhen polstern, oder gehverhalten verändern.
Man kann natürlich auch alle Beschwerden in den Wind schlagen und sagen, ist mir scheißegal, ich gehe so, Punkt.

Da ich dich nicht gehen gehört / gesehen habe, weiß ich natürlich nicht, ob du auch so ein "Trampeltier" wie unsere liebe Freundin bist, oder die Nachbarn schlicht übertreiben und das Gras wachsen hören.

Gruß
Demy

  • (21) 11.01.17 - 15:14

    Ist ha immer leicht gesagt von wegen Gang ändern. Vielleicht sollen sich die Leute noch ne Fußfehlstellung operieren lassen damit es den Nachbarn besser geht?

    Wenn man selbst Probleme hat mit den Füßen dann geht man zum Arzt... Aber doch nicht wegen Nachbarn!

    • Also wegen Nachbarn meine ich ändert man doch nicht sein Laufen. Was kommt als nächstes?

      So unverschämt wie die Leute die übten Wohnen es finden dass ihre obermieter "laut"laufen , so unverschämt ist die Forderung dass sie meinen anderen vorzuschreiben wie sie auftreten oder ob sie Hausschuhe tragen sollen.

      Mona

(23) 12.01.17 - 08:46

Hallo,

ich kann die nette Beschreibung von demy nur bestätigen. Ich habe ebenfalls Nachbarn über mir. Die Mieterin in den ersten Jahren habe ich nicht gehört, wenn sie zu Hause war. Nun wohnt seit 2 Jahren eine junge Familie mit Kleinkind über mir. Gleicher Parkett, gleiche Dämmung. Die Mutter ist leider eine extreme Fersengängerin und man hört sie sehr laut. Ihren Mann nicht. In sofern gibt es schon eine Möglichkeit, rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Eine OP hier in den Raum zu schmeissen, ist schon überzogen extrem. Aber einfach normal gehen, wie demy es sehr gut beschreiben hat, sorgt einfach für einen netten Umgang. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, sondern auch Kompromisse.

Viele Grüße
Micha

(24) 12.01.17 - 09:14

So Nachbarn hatte ich auch mal. Die hatte auch mit allen Probleme.

Sie hat sich auch an nem Wochenende, wo keiner in der Wohnung war darüber beschwert, dass es zu laut war. Da weiß man dann wenigstens, dass man nichts, wirklich garnichts richtig machen kann.

(25) 12.01.17 - 09:20

naja, vielleicht ist es wirklich so laut unten. man hört es ja selbst nicht. ich wohne auch in einer eigentumswohnung. über mir wohnt seit einem jahr eine familie, die alle sehr trampelig gehen. lustig ist aber: ich kann hören, wenn sie ohne schuhe rumlaufen. dann ist es unerträglich laut. mit hausschuhen höre ich fast gar nichts.

ich habe meinen sohn von anfang so erzogen, daß er rücksicht auf die unter uns wohnenden leute nimmt. er hat viele freiheiten, aber hier wird nicht gehüpft und nicht gerannt. das kann er gerne draußen machen. in der wohnung tragen wir alle crocs, für den bodenverlag haben wir uns für vinyl statt für parkett entschieden, weil es einfach erheblich leiser ist.
wir haben ein gutes verhältnis mit allen leuten hier im haus. sowohl wir als auch die leute über und unter uns geben sich mühe, unnötigen lärm zu vermeiden, wir tragen hausschuhe und hüpfen hier nicht rum.

2 etagen über uns wohnt eine familie, die das nicht so sieht. dort darf der sohn durch die wohnung rennen und es werden in der wohnung keine hausschuhe getragen. wenn die mutter durch die wohnung trampelt oder der junior rennt, dann werde ich hier - 2 etagen tiefer - bald verrückt wegen der lautstärke.

also ja, es kann total nerven. und nein, es ist nicht die aufgabe der unten wohnenden, die decke abzuhängen (was bei niedriger deckenhöhe sogar ein problem sein könnte) oder ähnliches. einfach ein wenig rücksicht nehmen, alle tragen crocs in der wohnung und gut ist es.

ein wenig gegenseitige rücksicht find ich jetzt nicht so tragisch :) und wenn man dann ein gutes verhältnis mit den nachbarn hat und es dann MAL aus besonderen gründen laut wird - dann sagt auch keiner was ;)

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