Eure Erfahrungen mit Wegerecht im Alltag

    • (1) 24.01.17 - 07:59

      Hallo,
      Situation: Ein Pfeifengrundstück mit einem Weg, der beiden Eigentümern gehört, jeder hat beim anderen Wegerecht. Habt ihr da Erfahrungen im Alltag, was Kosten und Tätigkeiten (Schnee, Unkraut, Benutzung...) anbelangt? Gibt das eher Ärger und Streit oder zumeist alles easy?
      Danke!

      • <<<Gibt das eher Ärger und Streit oder zumeist alles easy?>>>

        Kommt auf die beiden Parteien an.

        Eine gute Freundin hatte so ein gemeinsames Wegerecht, das gab nie Probleme, weil sowohl sie als auch der Nachbar absolut tiefenentspannt sind.

        Bei einem Bekannten gab es regelmäßig Probleme, weil der Weg dauernd zugeparkt war, oder alle Arbeit an ihm hängen geblieben sind.

        Seit er sich darauf eingestellt hat, den Weg so zu "pflegen" als würde er ihm alleine gehören ist alles ok. Kosten halten sich absolut im Rahmen, nur der Zeitaufwand ist nun mal da.....aber den hätte er so oder so.

        Setz Dich einfach mit dem betreffenden Nachbarn zusammen, und bequatscht alles in Ruhe. Wenn Du da schon kein gutes Gefühl hast, höre auf Deinen Bauch.

        Hallo,

        Erfahrungen werden dir hier recht wenig bringen, es kommt halt immer auf einen selber und die andere Partei an.

        LG

        Das hängt wohl ganz von den Parteien ab, die dort wohnen. Über unser Grundstück verläuft ein Wegerecht, damit unsere Nachbarn ihr Grundstück erreichen können. Wir haben noch nie Probleme gehabt, weder mit den jetzigen Besitzern noch mit dem Vorbesitzer. Schnee räumt, wer als erstes draußen ist. Unkraut machen wir meist gemeinsam. Total easy.

        Aber du weißt ja, "es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt". Da ist schon was Wahres dran!

        LG H. #klee

      • Das hatten wir jahrelang mit einem Nachbarn (er 3/4, wir 1/4). Schneegeschippt hat keiner, dafür hat uns der Nachbar mit seinem Geländewagen 'rausgezogen, wenn wir uns festfuhren. Wenn einer am Rasenmähen war, hat er den Wegerand halt mitgemäht. Schäden am Schotterweg wurden ausgebessert, wenn die Schlaglöcher zu gross wurden. Nachbar hat über seine Connections Kies, Rüttler und Selbstgebrannten besorgt, wir haben geackert, er hat gemeckert.

        Vor zwei Jahren musste Nachbar nach zwei Schlaganfällen und einer Gehirnblutung ins Pflegeheim. Ich vermisse ihn.

        So ein gemeinsamer Weg kann der Beginn eines Kleinkriegs oder einer Freundschaft sein - es kommt halt drauf an, wie die beiden Partien ticken.

        Grüsse
        BiDi

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