Elternhaus

    • (1) 01.02.17 - 12:52
      Inaktiv

      Hallo Ihr Lieben,

      leider hab ich im Moment groß Niemandem, mit dem ich darüber reden kann.

      Mein Mann und ich sind knapp 30 und bekommen bald unser 1.Kind.

      So langsam denken wir auch an das Thema Eigenheim.

      Doch so langsam hab ich echt Angst, dass unsere Beziehung daran zerbricht. Sie ist auf dem besten Wege dahin.
      Problem: Ich möchte was Eigenes, er möchte sein Elternhaus übernehmen und dort umbauen. Das heißt wir würden mit seinen Eltern, vorerst seiner Oma und mit seiner behinderten Schwester unter einem Dach leben.
      Ich war eine zeitlang fairerweise offen für das Thema und hab mir alles angehört. Stand heute steht für mich jedoch fest, dass ich das keinesfalls will. Viel zu wichtig sind mir Privatsphäre und ein eigenes Leben. Immerhin bin ich als Mutter dann die, die ständig zu Hause ist und er ist den ganzen Tag weg. Außerdem passt mir auch einiges nicht am Haus an für sich und dem Platz drumrum.
      Ich versteh mich gut mit seinen Eltern, hab aber auch die Befürchtung, dass dieses Verhältniss baden geht, wenn wir erstmal zusammen leben. Also schon in einer abgetrennten Wohnung, aber man kann sich ja schlecht aus dem Weg gehen, spätestens dann wenn Kinder im Spiel sind.

      Nun ist das ein Auf und Ab. Mal akzeptiert er es und wir gucken uns Häuser oder Eigentumswohnungen an, mal wird er wieder ganz sentimental, sagt er will nur in sein Elternhaus und er versteht meine Argumente überhaupt nicht.
      Wir streiten ständig deswegen und ich bin völlig fertig. Ich hab schon viel aufgegeben, indem ich hier hergezogen bin und mit ihm in SEINER Heimat leben, denn meine Familie und meine Freunde sind nicht in nächster Reichweite. Aber das ist offenbar nicht genug, ich muss auch noch meine Vorstellungen vom Leben und meine Wünsche aufgeben damit er seinen Traum vollständig erfüllen kann.

      Was sagt ihr dazu? Ich hätte ganz gern mal eure Meinungen.

      Vielen Dank!

      Viele Grüße

      • (2) 01.02.17 - 15:51

        Wenn Du es Dir jetzt schon nicht vorstellen kannst, zieh da auf keinen Fall ein! Das gibt nur Unfrieden. Könntet ihr als Kompromiss nicht was in der Nähe suchen?

      (4) 01.02.17 - 16:03

      Dein Mann ahnt/weiß/vermutet wahrscheinlich, dass seine Eltern die Hausübernahme, bzw. euren Einzug von ihm erwarten und enttäuscht wären, wenn ihr nicht einzieht. Und er hat wahrscheinlich Angst, sie zu enttäuschen. Vielleicht wird auch Hilfe, was die Oma oder die behinderte Schwester betrifft von ihm oder dir erwartet.
      Das sollte aber kein Grund sein, es ist euer Leben, er hat sich für eine Familie mit dir entschieden., und mehrere Generationen unter einem Dach, das geht nicht gut, wenn es nicht beide Partner wirklich wollen, und selbst dann, würde ich zweifeln.

      Ich würde ganz klar sagen, dass es nicht in Frage kommt, auch deshalb, weil du das gute Verhältnis beibehalten willst und deshalb kein Konfliktpotential brauchst. Dass du verstehst, dass er an seiner Familie und am Elternhaus hängt, und dein Teil des Kompromisses schon ist, dass du in seine Gegend gezogen bist. Sein Teil des Kompromisses wäre dann ein eigenes Haus oder eine Wohnung nicht gemeinsam mit seinen Eltern.

      • (5) 01.02.17 - 19:48

        Das klingt zwar plausibel , ist aber nicht so.
        Ich dachte auch erst, es wird erwartet. Aber die Eltern sind da locker. Jetzt wollen sie eh noch nichts davon wissen und als ich sagte ich will was Eigenes haben sie gesagt, das ist ok.
        Also keine Spur von Bedauern oder Traurigkeit.... Nur ER will es unbedingt so haben, da für ihn immer klar war, dass er es übernimmt

        (6) 02.02.17 - 10:02

        Danke für die WOrte, du sprichst mir aus dem Herzen!

        Seine Eltern erwarten es übrigens überhaupt nicht, es ist allein sein Wunsch. Klar würden Sie sich freuen, aber sie haben gesagt es ist ok, wenn wir uns was Eigenes suchen...
        Bzgl. Pflege und so weiter will ich natürlich mal helfen so gut es geht, auch ein Grund wieso wir in der Nähe suchen. Ist ja selbstverständlich. ABer klar, die Verantwortung im selben Haus lebend ist doch nochmal anders...

        Achja, kommt Zeit kommt Rat....
        Nächste Woche Samstag schaut er nochmal ein Haus mit mir an, aber ich kann mir vorstellen wie das laufen wird. Er findet wieder alles schlecht daran und fängt wieder von seinem Elternhaus an... So ist es eigentlich leider immer. Als würde er nur mit gehen, damit ich Ruhe gebe und es mir so vorkommt, als hätt ich auch ne Meinung zu dem Thema

        • (7) 06.02.17 - 09:20

          In deinen anderen Beiträgen lese ich aber doch eine, wenn auch unausgesprochene, Erwartungshaltung raus. Dass sie euch nicht zwingen können ist ja eh klar.
          Warum möchte er es denn so unbedingt? Weil es das schönste Haus auf der Welt ist? Oder aus finanziellen Gründen? Oder weil er von der symbiotischen Großfamilie träumt?

          Klar, längst nicht jedes Problem, das auftreten könnte und hier genannt wurde, wird auftreten. Das Problem ist bloß, wenn eines dieser Probleme auftritt, gibt es keinen Ausweg mehr, bzw. eben einen sehr teuren, weil du dann deine ganzen Ersparnisse in dieses Haus gesteckt hast und eventuell nicht wiederbekommen kannst, weil ihr die Wohnung mit den Schwiegereltern im Haus nur schwer verkaufen oder vermieten könnt. Wenn ich jetzt Zeit und Lust hätte würde ich mal die unzähligen urbia-Beiträge zum Thema "wir wohnen bei den (Schwieger-)Eltern im Haus und xyz ist ganz furchtbar, aber wir können nicht ausziehen, weil wir unser ganzes Geld ins Haus gesteckt haben...." raussuchen.

          • (8) 07.02.17 - 09:35

            Guten Morgen Johanna,

            im Prinzip treffen alle Gründe zu.

            Das Haus an für sich ist an wunderschöner Lage kaum zu übertreffen, ich glaube wenn man einen Bauplatz mit der Aussicht kaufen müsste, wäre man arm. Das find ich ja auch toll - aber eben nur das.
            Außerdem findet er es einfach toll, mehrere Generationen im Haus. Er ist das einfach nicht anders gewohnt und er und seine Geschwister haben nur davon profitiert, dass die Oma im Haus ist. Naja die Familie hat auch einen wahnsinnigen Zusammenhalt, ich kenn sowas gar nicht. Mir ist es schon fast too much. Aber so wie man es eben gewohnt ist...
            Finanziell ist es natürlich auch die beste Möglichkeit, aber das ist mir persönlich wurst. Glücklich sein ist wohl wichtiger wie Geld einzusparen.

            Ich hab schon zahlreiche solche Beiträge gelesen, ich weiß ganz genau was du meinst.... Es geht so oft schief. Auch wenn die Leute toll sind, ich bin viel zu sensibel und nachtragend für so ein Leben, ich würd mir vermutlich selber im Weg stehen, weil ich mich jeden Tag über was andres aufrege. Heißt ich wär glaub eher das Problem - aber nur für mich selber, denn den Mund aufmachen liegt mir leider nicht so.
            Ich will einfach mein eigenes Leben und meine Ruhe...

            Er wird nun zum Glück nochmal ein Haus und eine Eigentumswohnung ansehen... Wir haben die Tage nicht mehr so viel disktuiert. Falls wir ein Haus kaufen ist das für mich Endstation. Bei einer Wohnung kann man in 10 Jahren vielleicht nochmal neu überlegen wie es weitergeht, vielleicht seh ich es da auch ganz anders...

    (9) 01.02.17 - 16:32

    Ihr seid jetzt die Kernfamilie.
    Er wird entweder seine Ursprungsfamilie oder seine jetzige Kernfamilie enttäuschen.
    Aber so ist das Leben.
    Tu es nicht, schon gar nicht, wenn es sich jetzt schon falsch anfühlt!!!!!
    Die wenigsten sind für sowas gemacht.
    Du kannst nur hart bleiben...sorry...

    • (10) 01.02.17 - 19:51

      Ja du hast Recht, vielen Dank...
      Ich glaube manchmal ihm ist das Haus wichtiger als unsere Beziehung. Ich meine man kann doch niemanden zu sowas zwingen?

(11) 01.02.17 - 16:46

Die Beziehung zerbricht aber nur dann, wenn er stur auf seinem Willen beharrt. Er würde also Dir zuliebe auch in ein Haus ziehen, in dem die Umstände so ungünstig sind? Wirklich?

  • (12) 01.02.17 - 19:50

    er behauptet "ja"... weil er halt so aufgewachsen ist und kein Problem mit einem Mehrgenerationenhaus hat.
    Naja ich würde nicht mal mit meinen eigenen Eltern unter einem Dach leben wollen. Ich finde man muss einfach dazu geboren sein oder eben nicht

    • (13) 01.02.17 - 21:46

      Offenbar stimmt das ja aber nicht, denn er will ja eben Dir zuliebe nicht auf seinen Traum verzichten und Einbußen machen. Er will sich durchsetzen und verlangt von Dir, dass Du nachgibst. Also kann es ja nicht sein, dass er Dir denselben Gefallen tun würde. Sonst würde er ja nachgeben.

      Ich würde mich nicht mehr mit ihm streiten, sondern ab sofort immer nur ganz ruhig sagen, dass er Deine Gründe kennt und Dich nicht umstimmen kann. Schreib ihm notfalls einen offenen Brief dazu und verweise darauf, wenn er mit dem Thema anfängt. Wenn er sich deswegen wirklich trennen sollte, lag ihm nie etwas an Eurer Beziehung, sondern nur an seiner Zukunft und Bequemlichkeit und dann solltest Du noch in der Schwangerschaft überlegen, wo Du zukünftig wohnen willst. Denn wie gesagt, man kann auch eine Wohnung in der Nähe der Eltern beziehen, das ist nahe genug.

      • (14) 02.02.17 - 09:37

        Ja du hast sicher Recht...
        Er ist gerade 2 Tage beruflich weg und ich hab auch schon angedeutet wenn er zurück kommt übers WE nicht anwesend zu sein. Damit er mal in Ruhe nachdenken kann. Aber das möchte er auch nicht.
        ALso unsere Beziehung ist sonst echt top, er ist ein liebenswerter Mensch. Nur in der Hinsicht ein abartiger Sturrkopf... Ich kanns manchmal selbst kaum fassen

        • (15) 02.02.17 - 09:40

          Natürlich möchte er das nicht, wozu auch? Seine Meinung steht ja fest, er muss Dich jetzt nur dazu kriegen, dass Du nachgibst. Also braucht er auch keine Auszeit. Wäre ja auch kontraproduktiv, wenn Du weg bist, kann er Dich nicht bearbeiten.

          Ich finde Deine Idee gut.

(16) 01.02.17 - 20:45

Hallo!
Bei uns ist es geographisch unmöglich bei den Eltern oder Schwiegereltern zu wohnen...und ich finde das gut. Aber das weißt du ja selbst schon.
Natürlich weiß ich nicht, wie dein Mann tickt, aber ich vergleiche ihn jetzt einfach mal mit meinem :)
Der denkt manche Sachen nämlich manchmal einfach nicht ganz durch. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt ihn dann an einem ruhigen Abend mal um ein Gespräch zu bitten - Zeitpunkt seiner Wahl (ohne Stress). (Er findet das auch viel besser so. Früher habe ich (rational, pragmatisch) ihn (emotional) nämlich immer mit Plänen und Argumenten überfahren. jetzt kann er sich besser darauf einlassen.)
Dann spreche ich meine Bedenken an und wir denken Dinge gemeinsam durch. Manchmal erkenne ich dabei, dass ich mir unnötig Sorgen mache....manchmal merkt er dann, dass man halt die "tolle" Idee nicht so einfach umsetzen kann.
Beim Thema Hausumbau und Mehrgenerationenhaus stelle ich mir das ähnlich vor:
Durchzurechnen wären die Umbaukosten und die Zeit/Energie. (Und: Wer zahlt? Wer hat welche Rechte und Pflichten? Welcher Anteil gehört dir? Was passiert, wenn ihr euch trennt?)
Außerdem natürlich die Praktikabilität. Ist das Haus groß genug...auch für weiteren Nachwuchs. (Ich kenne Familien, die nun zu 4. in 3,5 Zimmern "gefangen" sind, weil das Mehrgenerationenhaus teuer umgebaut wurde und halt nicht mehr Platz da ist.)
Ist das Haus auch dem Umbau für alle passen? Mit der älteren Generation barrierefrei im EG entfällt für euch nämlich i.d.R der Gartenzugang.

Gibt es genug Garagen, Kellerräume,.....?
Wie stellt er sich den Alltag vor?
Was passiert in Zukunft? Wer pflegt die Eltern und die Schwester? Was passiert (hoffentlich in ferner Zukunft) wenn die Eltern ausziehen müssen oder mal nicht mehr sind?
Diese Fragen würde ich mir notieren und ihn ganz ruhig und ehrlich um Antworten bitten.

Evtl. Könntest du ihm mit Kompromissen und Vorschlägen entgegenkommen: Haus in der Nähe, regelmäßige Familientreffen, gemeinsame Ausflüge, Hilfsangebot bzgl. der Schwester....

Viel Erfolg und alles Gute!!!

  • (17) 02.02.17 - 09:48

    Vielen Dank für deine Antwort!
    Klingt ein bisschen als wären du und dein Mann uns ähnlich :)
    Ich bin auch eher rational. Leider kann ich auch ganz schön austicken, was bei ihm nie vorkommt. D.h. es ist eher meine Schuld, wenn die Diskussion ums Haus mal wieder im Streit endet.
    Ich hab ihm schon viele Gedanken von mir in Ruhe vorgetragen, z.B. denk ich sogar an so Dinge wie: Was ist wenn ihm mal was passiert und er nicht mehr ist? Dann sitze ich in seinem Elternhaus fest mit meinen Kindern und hab gar keine Möglichkeit Jahre später einfach ein neues Leben zu beginnen. Klingt jetzt echt bescheuert, aber ich sieh es bei seiner Oma. Die wohnt ja auch in dem Haus und ihr Mann ist vor 40 Jahren verstorben. Seither lebt sie alleine. Das find ich schrecklich, das ist das halbe Leben... Keine Ahnung ob sie tatsächlich niemals mehr wollte oder ob sie sich geschämt hat im Haus ihres Mannes evtl. einen Neuanfang mit jemandem zu wagen
    Oder eben wenn wir uns trennen sollten. Ich hab definitiv deutlich mehr Geld gespart wie er. D.h. wenn es zum Umbau und der Übernahme kommt, kann er das nur machen, wenn ich mein Geld auch reinstecke. GEhören soll mir das Haus dann auch zur Hälfte, aber im schlimmsten Fall steh ich dann ohne mein Erspartes da und muss mir was Neues suchen. Der wird ja dann nicht gerade was auf der hohen Kante haben um mich sofort auszubezahlen.

    Das sind doofe Gedanken, die hoffentlich nie eintreffen. Aber ich bin eben ein Planungsmensch und spiele immer alle Szenarien durch.

    Platz genug wäre auf jeden Fall, das ist der Vorteil. Das Haus ist riesig und der obere Stock würde für locker schätzungsweise mind. 5 Schlafzimmer ausreichen.
    Und natürlich wäre es auch günstiger als ein Haus zu kaufen. Aber das ist eben auch nicht alles.

    Die Pflege soll vertraglich nicht an uns gebunden sein, jedoch weiß man genau dass man dann doch die Hauptperson ist, wenn man im selben Haus wohnt.
    Und klar die Schwester ist da auch noch. Aber davor hab ich nicht mal Bedenken, ich hab selbst einen behinderten Bruder und in sowas steck ich gerne Kraft und Energie.

    Sie ist "nur" geistig behindert, aber man weiß halt nicht wie sie sich entwickeln wird. MOmentan kommt sie nur am Wochenende nach Hause.

    Danke dir nochmal!

    • (18) 02.02.17 - 21:14

      Hallo!
      Natürlich sind deine Bedenken nicht angenehm. Keiner denkt gerne an Trennung. Aber ich finde man muss es eben auch realistisch sehen. Ein gemeinsames Haus könntet ihr im Ernstfall einfach verkaufen, das Elternhaus nicht.

      Im Falle einer Trennung müsste er dich also ausbezahlen - das wird schwer, wie du sagst. (Ist ja auch normal. Nicht viele haben eben mal einige 10000 zur Verfügung. Im Schlimmsten Falle erbst du seinen Hausteil und müsstest (ganz ggf.) deinen Schwiegereltern fremde Mieter antun.
      Das finde ich auch alles wirklich problematisch.
      Was mir vorhin auch gar nicht eingefallen ist: Es müssen ja eh noch Geschwister ausbezahlt werden. hat er daran gedacht?

      Bezüglich der Pflege finde ich es nur realistisch, wenn man sich Gedanken macht. Ich liebe meine Familie sehr, weiß aber, was es bedeutet, wenn man jemanden voll pflegen muss. Dann muss einer von euch seinen Job aufgeben. Das muss man sich wirklich gut überlegen.
      Wir könnten uns das momentan z.B. nicht leisten und meine Eltern würden es auch nicht wollen.

      Falls ihr es doch macht, dann rate ich euch, es wirklich gut zu bereden (mit allen!) und schriftlich festzuhalten.
      Ich kenne viele Familien, die sich durch solche Unterfangen komplett zerstritten haben. Das finde ich dann viel trauriger, als wenn man sich nicht jeden Tag sieht.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall alles GUTE!!!!

      • (19) 03.02.17 - 13:48

        Du hast völlig Recht, ich seh sowas auch immer realistisch.
        Im Gegensatz zu ihm. Er meint wir bleiben für immer zusammen und über sowas muss man nicht nachdenken. Ja klar, als hätte man darauf eine Garantie. Man weiß nie was kommt.
        Vor allem hab ich auch schon versucht ihm zu erklären, dass sogar die Tatsache, dass ich mich dort nicht wohlfühle und "gefangen" bin im Prinzip über die Jahre zum Beziehungsaus führen könnte. Aber das versteht er nicht

        An das Auszahlen hat er gedacht, ja.
        Und wegen der Pflege soll was geschrieben werden, dass das nicht an uns hängt. Aber an wem hängt der Hauptteil, wenn nicht an dem, der im Hause wohnt? Ist ja wohl klar... Und klar führt das zu Frust, wenn man sieht, dass die andren fein raus sind.
        Ich will mich echt nicht vor der Verwantwortung drücken, auf keinen Fall. Aber bedenken muss man es ja trotzdem...

        • (20) 03.02.17 - 18:13

          Wie gesagt, ich kann dich total verstehen. Natürlich muss man Kompromisse eingehen und darf dann nach gefallener Entscheidung nicht mehr daran "rumgratteln". Allerdings ist Kompromiss (für mich) nicht mit Blauäugigkeit zu verwechseln....
          Da hilft nur reden, reden, reden...

          Alles Gute!

(21) 01.02.17 - 21:48

Ich wuerde es auch nicht wollen.
Wie soll das denn aussehen.....ihr alle mit Schwiegereltern, Schwester.... in einem Haus?! Was sagen die Eltern dazu, wollen die das ganze?

  • (22) 02.02.17 - 09:49

    die wollen das schon, aber sie zwingen uns auch nicht dazu.
    Klar, ich bin sicherlich die böse Schwiegertochter, die alles GEplante wieder über den Haufen wirft, aber sie werfen es mir zumindest nicht offiziell vor...

    Das Haus ist schon sehr groß, Platz wäre, spätestens wenn die Oma nicht mehr ist.
    Aber ich hab trotzdem zahlreiche Bedenken...

(23) 01.02.17 - 22:03

Hi,

es kommt auvh drauf an, wie die Verbindung zu seiner Schwester ist.
Hat er mit seinen Eltern eine Vereinbarung, das er sich später um sie kümmert? Kann sie alleine leben oder benötigt sie Betreuung?
Hat er eine gute Beziehung zu ihr?
Vielleicht kann das auch mit ein Grund sein.

Ich kenne Familien, wo das Zusammenleben in einem Haus mit abgetrennten Wohnungen klappt, aber nur, wenn alle zurückstecken und zugeständnisse machen, dafür muss man aber der Typ sein und nicht zu egoistisch.

Aber ehrlich, dieses " ich bin seinetwegen zu ihm in die Heimat gezogen".... sorry, solche Sätze finde ich total #contra. Du hast es freiwillig gemacht, du bist ein Mensch der eigene Entscheidungen treffen kann und darf. Solche Vorenthaltungen können jede Beziehungen schaden. Lebe mit DEINER Entscheidung und fertig.

lisa

  • (24) 02.02.17 - 09:53

    Hallo Lisa,

    seine Schwester kann alleine leben, sie kommt nur am WE heim. Wie sich das entwickelt muss man sehen, manchmal merkt man wie sie abbaut, aber sie fängt sich auch wieder. Mann muss sie einfach fördern.
    Er hängt natürlich an ihr und ich auch. Eigentlich kümmer ich mich und frag nach ihr mehr als er. Aber so sind die Männer eben!

    Wieso du mich wegen der Aussage anmachst versteh ich nicht so ganz. Klar bin ich für ihn hergezogen, wieso sonst? Es gibt ja immer einen Grund für einen Umzug, z.b. die Arbeit oder was auch immer. Und bei mir ist es der Mann.
    Ich würds auch wieder tun und halte ihm das NICHT vor?! Trotzdem muss man ja sehen, dass das schon ein Entgegenkommen zu seinen Wünschen war, obwohl ich lieber in meiner Heimat mit ihm leben würde - nun ist er auch dran einer seiner Wunschgedanken aufzugeben. Geben und Nehmen!

    • (25) 03.02.17 - 08:57

      Zitat:"Ich hab schon viel aufgegeben, indem ich hier hergezogen bin und mit ihm in SEINER Heimat leben, denn meine Familie und meine Freunde sind nicht in nächster Reichweite. Aber das ist offenbar nicht genug, ich muss auch noch meine Vorstellungen vom Leben und meine Wünsche aufgeben damit er seinen Traum vollständig erfüllen kann."

      Ihr braucht einen gemeinsamen Nenner und nicht "ich habe was aufgegeben für DICH (oja, da steckt ein Vorwurf drin) und jetzt erwarte ich von Dir auch eine Aufgabe, dann sind wir quitt.

      So funktioniert aber eine Beziehung nicht. Bei jeder Veränderung gibt man etwas auf, was man den anderen aber nicht vorhalten sollte.

      Mit dem Haus gibt es sicherlich viele Lösungen aber wenn man zu eng schaut, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ihr BEIDE müsst Kompromisse machen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Mit dem Elternhaus gibt es sicherlich noch viel mehr Lösungen, wenn man offener ist - beide Seiten!

      LG
      Lisa

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