Hauskauf Denkmalschutz

    • (1) 06.02.17 - 23:15

      hallo ihr lieben, wir haben 2 fachwerkhäuser gekauft, wobei eines direkt unter denkmalschutz steht und das andere (genau nebenan) nicht direkt als einzelstehendes Gebäude, sondern als straßenzugensemble denkmalgeschützt ist. bevor wir anfangen zu sanieren..renovieren etc., weiß jmd., ob die maßnahmen gefördert werden können? gibt es evtl. hierfür zu bantragende gelder? lg annabella

      • Hallo,

        Das sollte man sich doch eigentlich vor dem Kauf überlegen.

        Du wirst dich wohl bei den Behörden bzw. Im Internet erkundigen müssen. Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

        Lg costa

        • ok danke. sie sind recht klein und modernisierung müsste mit dem kredit (sofern wir aktuell den kriegen, anderer thread) absolut zu stemmen sein. es erwähnte den tag nur ein bekannter, d es doch da evtl. fördergelder geben könnte. dann mach ich mich mal schlau :-). danke und viele grüße

      Habt ihr denn schon die Kosten kalkulieren lassen. Gerade bei denkmalgeschützten Objekten kann man nicht einfach lossanieren. Das machen in der Regel Fachfirmen und es dürfte einiges an Mehrkosten anfallen. Zuschüsse dürfte es - je nach Art der Sanierung/Modernisierung - über die KfW geben.

      • danke für deine antwort. ja im vergleich zum geringen kaufpreis werden da einige kosten auf uns zu konmen.. ebenso der sanierungsbeitrag. zum glück eilt es nicht (sind für vermietung vorgesehen u kein eugenbedarf) und werden wohl so richtig erst nach meiner elternzeit loslegen. dann wird einiges über die baufirma meines mann laufen aber eben auch nicht alles. die kfw ist eine gute anlaufstelle.. an die hatte ich noch nicht gedacht. lieben dank. annabella

    http://www.baufoerderer.de/content/foerdermittelsuche

  • https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/ratgeber/eigentuemer-werden/kapitalanlage/denkmalschutz-immobilie.html

    Es gibt Fördermittel. Ohne ist ein denkmalgeschütztes Haus ein Fass ohne Boden für den Eigentümer.

    Meine Schwiegermutter hat ein solches Haus. Jede Sanierung und bauliche Veränderung sowieso musste schriftlich bei der Unteren Denkmalschutzbehörde eingereicht und genehmigt werden. Sie bekam vor 15 Jahren neue Fenster, die im Stil der ursprünglichen gehalten sein mussten (Sonderanfertigungen selbstverständlich) Den Kostenvoranschlag samt Zeichnungen des Fensterbauers hatte sie eingereicht und später einen Teil von der Behörde erstattet bekommen. Denkmalschutz ist Ländersache. An eurer Stelle würde ich mit eurer zuständigen Behörde Kontakt aufnehmen.

    Hi,

    blauäugig würde ich das nennen oder einfach zu viel Geld.

    Es gibt Spezialisten, die dir ALLE möglichen Fördergelder organisieren.
    Denkmalförderung, Energieeffizienz, etc.
    Es gibt teils Fördergelder die von der Gemeinde ausgeschüttet werden, auch hier nachfragen (Bauamt)

    lg
    lisa

    • danke, werd mich dann mal bei der denkmalschutzbehörde melden. die häuser sind so klein, dass die projekte sicherlich nicht mit der förderung stehen oder fallen.. verschenken möchte man natürlich aber auch nichts (gerade jetzt in d elternzeit). lg annabella

      danke für die zahlreichen tipps. nachfragen lohnt sicherlich allemal. wenn es nichts gibt, dann ist es eben so.. für neubauten bekommt man schließlich ja auch nichts bzw.kaum was geschenkt.

Bespreche euer Vorhabe zu allererst mit der Denkmalbehörde. Die werden sich das Ganze ggf mal anschauen und euch dann entsprechend beraten können. Die nennen euch dann auch die in Frage kommenden Fördertöpfe von Kommune, Land und Bund. Je nach Ort Und Lage kommen nicht nur Denkmaltöpfe in Frage sondern auch Förderprogramme zur Innenverdichtung oder ähnliches. Und aufpassen: manche Programme schließen andere aus, daher genau eruieren. Und dann sprecht auch mal in Ruhe mit euren Steuerberater, denn auch da habt ihr Erleichterungen zu erwarten.

  • ganz lieben dank für deine wertungsfreie und hilfreiche antwort. genau so werden wir es machen. (steuerberater ist bereits informiert.) lg annabella

    • Was sollte ich da werten? Ihr habt eure Entscheidung getroffen und die Objekte gekauft. Bin eher der lösungsorientierte Typ Mensch. Entscheidungen anderer zu kritisieren maße ich mir nicht an.

      Aber Hey, wenn ihr die Objekte energetisch modern saniert und ortstypisch herrichtet, wäre ich die erste, die mieten würde #rofl

      Ach so... Und aus eigener Erfahrung (habe als Planerin mal beim Denkmalschutz gearbeitet). Die Stadt hat immer auch ein Interesse daran, mit den Eigentümern Hand in Hand zu arbeiten und nix zu sabotieren oder so. Das wird oft aber erzählt, dass die vermeintlich böse Verwaltung einem Steine in den Weg legen will. Alles Quatsch, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet, kann die Zusammenarbeit sehr fruchtbar und angenehm laufen.

      Das nur, um etwaige Bedenken abzumildern, was die Kooperation mit Behörden angeht :))

      • das tut gut zu hören und war auch meine hoffnung. es handelt(e) sich wirklich um einen *nunja* schandfleck in schöner umgebung.. eine uralte häuserzeile (4 häuser.. 2 haben wir bereits..auf die anderen hoffen wir noch), die als ensemble geschützt ist (und 3 häuser selbst unter denkmalschutz). ich hoffe einfach, d es auch im sinne der stadt ist, dass sich jmd. heran wagt und man ja keinen "feind" vor sich hat.. genau wie du sagst (zumal wir ja auch alle auflagen erfüllen wollen.. ich liebe diese kleinen alten fachwerkhäuser :-) ). dankeschön und lg annabella

Top Diskussionen anzeigen