Baubegleitende Qualiätskontrolle beim Neubau

    • (1) 14.02.17 - 15:02

      Hallo liebe Urbianer,

      wir werden im Laufe des Jahres bauen und sind derzeit am überlegen ob mit oder ohne baubegleitende Qualitätskontrolle durch einen externen Dritten. Ein erstes Angebot haben wir über 3.700 € für 9 Begehungen. Schon ein Batzen Geld. Aber womöglich ist es besser jetzt ein paar Tausender zu investieren als dann später mit diversen ggf. noch teureren Mängeln leben zu müssen.

      Mein Schwager fand die Baubegleitung bei ihrem Bau nahezu überflüssig, es gab praktisch nichts zu beanstanden. Wir sind unschlüssig.

      Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen? Hattet ihr eine Baubegleitung? Hat es sich für euch "gelohnt"? Hättet ihr euch im Nachhinein gewünscht eine gehabt zu haben?

      LG Amy

      • Hallo,

        wir sind am Bauen und sehr froh, einen Sachverständiger an unserer Seite zu haben!!! Er ist neutral und redet nichts schön. Schlimmes ist bei uns zwar noch nicht passiert, dennoch sind seine Besuche sehr nützlich und beruhigend!

        Freunde von uns haben "alleine" ein Architektenhaus gebaut und bereuen es jetzt sehr. Sie werden nun im Nachhinein noch einen Sachverständiger beauftragen.

        Wir sind dem Verband der privaten Bauherren beigetreten, von denen kommt der Sachverständiger. Keine Ahnung ob es die nur in HH gibt, aber das könntet ihr ja mal gucken.

        Viel Erfolg beim Bauen und gute Nerven ;)

        Also ich würde das Geld investieren. Vielleicht hat die Baufirma bei Deinem Schwager sich gleich ganz anders reingehängt und drum wurde nichts gefunden. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei "Privat"- Menschen ohne Bauerfahrung die Baufirmen anders auftreten wie wenn sie einem Sachverständigen gegenüberstehen.

        Und ich würde den schon vorher mit einbeziehen. Wenn im Plan Quatsch steht sieht er es vermutlich und man kann den Plan noch anpassen. Bei Freunden waren im Plan Kabel im Kamin verlegt. Gefunden hats durch Zufall der kleine Bruder der Maurer lernt. Meiner Freundin ist das nicht aufgefallen und ihr Mann hat es auch nicht gemerkt. (Angeblich dürfen im Kamin nie Kabel liegen. Davon versteh ich aber nix).

        Lg

        Das kann ich nur empfehlen. Bei uns war auch nichts Großes, trotzdem ist dem Bausachverständigen einiges aufgefallen. Die Baufirma war übrigens auch dafür, da so ihre Arbeit und die der Subfirmen abgenommen wurde.

        Noch ein Tipp: macht ein Online- Bautagebuch. Hatten wir, alle waren extrem bemüht, uns wohlgesonnen zu behalten. Alle Schwierigkeiten würden in unserem Sinne gelöst. Wir wissen, dass das auch an der Website lag.

      • (5) 14.02.17 - 22:28

        "Ein erstes Angebot haben wir über 3.700 € für 9 Begehungen. Schon ein Batzen Geld."

        Hallo,
        das mag im ersten Fall als ein Batzen Geld erscheinen, ist aber im Verhältnis zu zu spät, eventuell sogar noch nach der 5jährigen Gewährleistungszeit, entdeckten Baumängeln einfach nur Peanuts.

        Setzt die Summe mal ins Verhältnis zu euren Gesamtausgaben beim Hausbau, dann sind das ebenfalls Peanuts.

        3700,-€ für Baubegleitung und 9 Begehungen ist im übrigen schon günstig, in der Regel liegt das so bei rund 5000,-€

        Unser baubegleitende Gutachter hat so einige kleine Mängel beim Bau entdeckt, die sofort anstandslos behoben wurden.
        Im übrigen wird schon von der Qualität ganz anders von allen Gewerken vorgegangen, wenn sie wissen, da schaut nochmal jemand ;-)
        Soll heißen, es wird einfach sorgfältiger bei denen gearbeitet wo sie wissen, da kontrolliert jemand die Arbeit sachlich und fachlich genau.
        Dem Gutachter können die nämlich nix erzählen, der weiß ganz genau was fachgerecht ist und was nicht.
        Ein unerfahrener Bauherr kann dies in der Regel nicht.

        Selbst wenn die bei eurem Bekannten nix gefunden haben, vielleicht deshalb nicht, weil sie sorgfältiger gearbeitet haben als bei jemanden der keinen baubegleitenden Gutachter hatte.

        Gruß
        Demy

        Hallo,

        Wir hatten einen Sachverständigen vom TÜV Nord, der hatte Festpreise für Häusertypen.

        Ich glaube wir haben 2000€ für unserem 1,5 Geschosser bezahlt! Das war 2013 ;)

        Er hat einige Mängel entdeckt und das Geld uns locker wieder rein geholt!

        Wir hatten erst überlegt einen Architekten damit zu beauftragen, aber der Mann vom TÜV macht Sachverständiger als Hauptberuf und steckt sehr in der Materie und bildet sich ständig fort!

        Man gibt für seinen Traum soooo viel Geld aus, dass das auf jeden Fall drin sein muss!

        Lg und alles Gute beim Hausbau

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