Umzug mit oder ohne Möbel?

    • (1) 16.02.17 - 00:33

      Hallo
      Im Sommer ziehen wir um, ins Ausland. Jetzt stellt sich für uns die Frage: nehmen wir (alle) Möbel mit? Wir werden dort vorraussichtlich in einem unmöbliertem Haus wohnen welches größer ist als unsere aktuelle Wohnung. Unsere Möbel hier sind relativ zusammen gestückelt, ein-zwei Schätzchen würden wir definitiv behalten wollen. Wäre kein Problem da es sich um sehr kleine Möbelstücke handelt. Die Entfernung ist groß, ein LKW mieten und ein paar Tage für den Umzug einplanen ist also nicht.

      Unser Verstand sagt uns aber: Warum wollt ihr Möbel die eigentlich ok sind loswerden?. Aber auf der anderen Seite wäre es für einen Neustart relativ schön wirklich komplett neu zu starten. Wo es uns in der Zukunft genau hin treibt wissen wir auch nicht. Die Möbel hier einlagern wäre also auch nicht wirklich eine Option.
      Vielleicht hat hier ja jemand noch den ein oder anderen Denkanstoß oder Erfahrungswert!

      Liebe Grüße

      • Dann trennt euch doch von den Möbeln. Stellt sie bei ebay Kleinanzeigen rein, so bekommt ihr noch ein wenig Geld für die neue Einrichtung.

        Alles, woran das Herz wirklich hängt mitnehmen, alles Andere spenden, verschenken, verkaufen. Ganz rational, der Transport kostet einen Haufen Geld und ihr habt die Möglichkeit, passgenau die Möblierung zu planen.

        • Hallo
          Das denken wir zwar auch, aber irgendwie fällt es trotzdem schwer sich von allem, was man ja eigentlich hat, zu trennen. Auf der anderen Seite ist es ja eigentlich nichts verwerfliches. Spenden wäre für unser Gewissen wohl eine gute Option!

          Liebe Grüße

          • Das ist vielleicht unser veraltetes Konsumdenken. Meine Mutter hat mich so erzogen, dass man Möbel möglichst noch an die Enkel vererbt. Das gilt aber für die Zeiten meiner Urgroßmutter, als Schränke noch vom Schreiner waren - heutzutage sind Möbel ja von der Stange und können also ersetzt werden. Sie war auch tödlich beleidigt, als ich ihr sagte, dass ich ihre Möbel nach ihrem Tod sicher nicht alle verwenden will, da ich weder einen Bezug zu ihnen habe noch sie brauchen kann. Vom Geschmack ganz zu schweigen, da sind Sachen dabei, hallelujah. :-D

            Macht Euch mal jeder für sich ne Liste, an welchem Möbelstück er wirklich hängt. Mit Begründung!
            Ein Billy-Regal von Ikea ist ja wohl sicher nicht unersetzlich. ;-)

            • Oh ja, ich habe ja beruflich damit zu tun, Dinge zu schätzen und sie wenn möglich noch gut zu veräussern - da erlebe ich auch tolle Sachen...

              "Aber dieser Schrank ist doch soooooo schön! Und der war soooo teuer!"
              "Ja Frau X, das ist aber schon 40 Jahre her..."
              "Aber der ist doch nicht schlecht geworden, den habe ich doch immer gepflegt!"
              "Ja Frau X, er ist aber nicht mehr modern, den kann ich nicht mehr verkaufen"
              "Sowas Gutes kommt aber doch nie aus der Mode!
              "Doch, leider schon Frau X...." etc.pp.

              Mir tut es für die alten Leute oft sehr leid wenn sie erfahren, dass die Dinge für die sie manchmal hart gespart haben heute nichts mehr wert sind. Tja. Lauf der Zeit.

              Ich habe vier Möbelstücke die ich nie abgeben werde - zwei alte Erbstücke, ein mittelaltes meiner Eltern, nix besonderes aber ich hänge daran und eines aus meinen Studententagen, zwar "antik" aber auch nix wert. Der Rest könnte gehen.

              Ich würde auch nur mitnehmen woran ich wirklich hänge.

              LG, katzz

              • Besonders schlimm ist das ja bei Bildern oder dem guten alten Familienporzellan. Keine Sau kauft mehr den "Eber im Wald", höchstens für den Rahmen kriegt man noch was, wenn der einen Liebhaber findet. Und selbst wenn das Rosengeschirr vollständig und unangeditscht ist will es ja keiner mehr haben. Das versteht Frau Schmidt, 84 Jahre alt, aber nicht.

                Ich hab meiner Mutter auch vorgeschlagen, mal jemanden kommen zu lassen, der die Sachen schätzt. Und es gibt auch zwei, drei Sachen, die ich sicherlich aufbewahren werde, ich selbst mag ja alte Holzmöbel schon gern. Aber bei meinen Kindern kann ichs mir nicht vorstellen. ;-)

                • Klar, Porzellan hat oft unbemerkt massiv an Wert verloren aber bei den Bildern stelle ich doch meist fest, dass die Leute realistisch sind und wissen, dass der röhrende Hirsch nicht mehr so gefragt ist...

                  Ich habe gerade einen "schlimmen" Fall, die Dame hat liebevoll viele Porzellanteile einer Marke gesammelt die auch mal was wert waren - leider heute aber fast wertlos sind. Ein 'Lebenswerk' für die Tonne, super. Das tut weh. Ich versuche immer, das so schonend wie möglich zu machen aber wo nix mehr ist - ist eben nix mehr.

                  Und die ganzen seltenen Pelze und Mitbringsel aus Elfenbein etc.- darf man ja heute auch meist nicht mehr verkaufen. Eine Kundin hatte Pelze die vor 40 Jahren noch locker ein Eigenheim wert waren - heute nichts mehr. Als Vegetarier und Tierschützer begrüße ich das zwar - für die alten Menschen ist das aber oft schwer zu begreifen.

                  LG, katzz

                  Nachtrag: Bitte sucht unbedingt einen sehr seriösen Menschen zum schätzen - es gibt leider so viele schwarze Schafe die die alten Leute übel betrügen!
                  Das erlebe ich so oft - es ist unglaublich wie oft das passiert.

                  LG, katzz

            Ich bin gerade 30 geworden aber was sowas angeht bin ich wirklich wie eine 90 jährige #schein
            Unsere "Schätze" sind auch tatsächlich relativ alt. Eine ganz tolle Truhe z. B. die ich bereits besitze seit ich denken kann.
            Der Rest ist zwar teilweise schon hochwertiger als Ikea aber eben ziemlich zusammen gestückelt und teilweise auch echt alt (aber dennoch völlig ok).
            Ich denke die Entscheidung ist ohnehin schon getroffen, gegen das mitnehmen spricht einfach zu viel.

    Ich habe mal eine Auswanderungsfolge im TV gesehen.Die Familie hat ihre Möbel im Container Verschifft und hat bald ein halbes Jahr auf den Container gewartet. Zudem war er auch sehr teuer.
    Ich weiß nicht wie ihr da hin kommt beim Umzug, oder ob ihr vorher nochmal dahin kommt. Mir wäre wichtig das bei der Ankunft Betten/Schlafgelegenheiten, Tisch und Stühle sowie und ein Kühlschrank vorhanden wär. Den Rest kwürde ich dann nach und nach vor Ort besorgen.

    Ich selbst würde nur das nötigste und beliebteste Mitnehmen und den Rest verkaufen.

    • Hallo
      Das wäre kein Problem, wir werden in 2 Etappen hin ziehen und hätten auch Leute vor Ort die vor Etappe 1 schonmal fürs wichtigste sorgen könnten. Eine komplette Küche ist zum Glück generell vorhanden.

      Liebe Grüße

(13) 16.02.17 - 09:46

Diese Entscheidung würde bei mir einfach durch eine knallharte Kalkulation fallen. Wäre der Transport teurer und umständlicher als die Möbel selber....dann weg damit. Würde der Transport bezahlt werden (neuer AG?), dann mitnehmen.
En Billyregal brauche ich nicht teuer um den halben Erdball verschiffen....Ikea gibt es fast überall, so als Beispiel. Genauso sieht es mit dem Hausrat aus.

Bekannte habe wirklich Unsummen für einen Container bezahlt. Und was war drin? Eigentlich ein Haufen Presspappe und Dinge, die eh schon zuvor verstaubt waren. Das macht doch keinen Sinn.

  • Hallo
    Das ist alles noch nicht zu 100% sicher, wird sich aber die nächsten Tage klären. Wir machen uns gerade einfach nur schon Gedanken weil einiges geklärt werden muss und wir nicht auf dem letzten Drücker mit den Möbeln beschäftigt sein wollen.
    An sich hatten wir ohnehin irgendwann vor andere Möbel zu kaufen, gespartes wäre auch vorhanden dafür. Auch wenn unsere vorhanden ja "ok" wären..

    Liebe Grüße

Ich sag mal das ist alles eine Frage des Geldes.

Kann ich es mir leisten alles komplett neu zu kaufen?
Was kostet der LKW im Vergleich dazu und wieso kann man nicht ein paar Tage für den Umzug einplanen?

Top Diskussionen anzeigen