Suche Erfahrungen zu Fertighäuser! Wer kann was berichten

    • (1) 24.02.17 - 13:26

      Hallöchen,

      wir überlegen uns ob wir ein Fertighaus bauen. Waren schon im Mutserzentrum aber es gibt soviele Anbieter.

      Wer hat evtl selber Erfahrung gemacht und kann uns berichten?

      Was hat euer Haus unter Strich komplett gekostet und mit welcher Firma habt ihr gebaut?

      Würdet ihr wieder so bauen oder eher nicht?

      Die Preisspanne ist so unterschiedlich worauf sollte man achten?

      Freu mich auf jede Antwort.!
      Danke schonmal!!!!!

            • (5) 24.02.17 - 20:18

              Geringere Bauzeit ist aber für die meisten Bauherren auch bares Geld. Je kürzer die Phase der Doppelbelastung, desto besser für die meisten.

              • (6) 24.02.17 - 20:25

                Also wir haben im september angefangen mit bauen und sind im März eingezogen!

                Wer da bei 2-3 Monaten spart, der spart an der falschen Stelle!

                Wenn ich so viel Geld bezahle, dann kann ich auch warten! Und habe länger was davon....

                Lg

              • (7) 24.02.17 - 20:27

                Und die Doppelbelastung ist gering, denn Man zahlt nur Zinsen an die Bank bis die Kreditsumme ganz abgerufen ist, somit hat man eigentlich keine Doppelbelastung!

        (8) 24.02.17 - 18:12

        Vorteil Fertighaus: Energieeffizienz
        Vorteil Massivhaus: Lärmschutz

        Insofern werde ich an einer lauten Straße oder Einflugschneise zum Massivhaus tendieren und sonst zum sogenannten Fertighaus (= Holzständerbauweise).

        Architektonisch gibt's keine Unterschiede, Fertighäuser können genauso frei geplant werden (in einem 12 cm-Raster) wie gemauerte Häuser

      (12) 24.02.17 - 19:53

      Warum nicht?

      • (13) 24.02.17 - 19:55

        Wie kommst du denn darauf?

        Das verstehe ich nicht?! Deswegen frage ich.

        • (14) 24.02.17 - 20:16

          Sorry...

          Du schreibst "Ich würde niemals Fertighaus bauen oder kaufen!"

          Mich wurde interessieren warum nicht?

          K

          • (15) 24.02.17 - 20:24

            Achso ich dachte du meinst wegen der Effizienz ;)

            Ich sehe für Bauherren kein Vorteile bei einem fertigteilhaus.
            Die gibt es auch noch nicht soooo lange... keiner weiß wie sie nach 70jahren von der Substanz sind....

            Massivbauweise ist eben massiv und die stehen noch genauso in 150jahren. Auch Änderungen sind beim massivhaus nach Jahren viel einfacher und es ist geräuschärmer.

            Und die Verkaufspreise beim fertigteilhaus sind niedriger, das hat seinen Grund!

            Die Vorteile liegen bei den Baufirmen, es kann besser vorbereitet und schneller aufgebaut werden! Und billiger im Bau sind die Häuser auch nicht... man muss nur die richtige Baufirma finden!

            Lg

            • (16) 24.02.17 - 22:36

              Ein Haus mit schlechten Energiewerten hat selbstverständlich einen schlechteren Wiederverkaufswert, insbesondere heutzutage. Ansonsten ist und bleibt der Hauptfaktor für den Wiederverkaufswert die Lage, die Lage, die Lage.

              Umbauen eines Fertighauses ist nicht aufwändiger - wir haben tatsächlich nach 5 Jahren unser Haus umgebaut, weil wir das Nachbargrundstück dazu erwerben konnten - gar kein Problem.

              Und ob mein Haus in 150 Jahren noch steht ist mir tatsächlich herzlich egal. Das sind dann meine Ur Ur-Ur-Enkel, die dürfen gerne selber bauen. Abgesehen davon sind dann die Wohnbedürfnisse ganz sicher andere als heute - die Häuschen von 1870 treffen die heutigen Wohnbedürfnisse ja auch nicht mehr so ganz :-)

              Wo Lärmschutz ein Thema ist würde ich ebenfalls massiv bauen, in dem Punkt stimme ich dir zu.

              LG
              P.S. Qualität hat ihren Preis, da unterscheiden sich Fertighaus und Massivbau auch nicht. Beides gibt's als Sparversion oder als Qualitätsarbeit.

              • (17) 27.02.17 - 14:44

                Hallo,

                ich habe zwar keine Erfahrung mit aktuellen Fertighäusern, aber als wir vor ein paar Jahren ein älteres Haus kaufen wollten, haben wir Fertighäuser von vornherein ausgeschlossen, weil die Bauqualität da einfach schlechter ist.

                Der Wiederverkaufspreis ist auf jeden Fall deutlich niedriger als bei einem gleichaltrigen Haus in Massivbauweise.

                Da geht es nicht um die Ur-Ur-Enkel in 150 Jahren, sondern um Euch in ein paar Jahrzehnten, wenn Ihr mal in ein Seniorenheim oder eine seniorengerechte, kleine Wohnung umziehen wollt, und das Geld aus dem Hausverkauf für Euch benötigt.

                Ob ein gebrauchtes Haus 30 oder 150 Jahre alt ist, ist den meisten Leuten ziemlich egal. Entweder der Renovierungszustand und die Bausubstanz ist gut, dann ist das Objekt für jemanden, der ein gebrauchtes Haus kaufen will, interessant.
                Oder die Leute wollen ein Haus nach der neuesten Mode oder ganz speziell nach ihren Bedürfnissen. Denen ist ein 20 oder 30 Jahre altes Haus auch zu unmodern oder entspricht nicht ihren Vorstellungen. Die bauen sowieso selbst.

                LG

                Heike

(18) 24.02.17 - 15:19

Ein ein Fertighaus muss nicht ein Haus sein, erlches in wenigen Tagen aufgestellt ist.
Wir haben ein Fertighaus mit Steinen bauen lassen, alles aus einer Hand, Gewerke wurden alle in der näheren Umgebung vergeben.....Grundschnitt stand fest aber wir konnten trotz allem noch alles verändern.

lg
lisa

(19) 24.02.17 - 18:37

Wir haben mit Beilharz gebaut (Sitz in Vöhringen in der Nähe von Rottweil) und sind (auch 10 Jahre später) mehr als zufrieden.

Großer Wert wird auf die Ökologie der Baumaterialen gelegt. Im Gegensatz zum Platzhirsch Baufritz ist das Unternehmen aber familiärer und preislich günstiger. Preis-Leistungsverhältnis ist top, Preissegment "obere Mittelklasse", also nicht billig, aber das Geld wirklich wert.

Null Ärger, alles perfekt termingerecht, Qualität 1a (uns wurden schon eingebaute Velux-Fenster vom Bauleiter nochmals ausgetauscht nur weil inzwischen neue, bessere Fenster frisch auf den Markt gekommen waren, und die Holzschiebeläden wurden wieder abtransportiert, weil sie nach Ansicht des Beilharz-Bauleiters zu viele Astlöcher hatten - wir hätten beides nie reklamiert, es wäre uns gar nicht aufgefallen.) Alle eingebundenen Handwerker waren hoch kompetent, Typ Möbelschreiner, zuverlässig, angenehm im Umgang und fachlich überzeugend.

Unser Preis nutzt dir nichts, weil unser Haus frei nach unseren Bedürfnissen geplant ist, und ohne die Leistung gegenüberzustellen ein Preis ja ohnehin nichts aussagt. Wenn Ihr in Süddeutschland wohnt wurde ich Beilharz auf jeden Fall in Betracht ziehen.

(20) 24.02.17 - 18:44

Ach und noch zu der Frage "worauf sollte man achten":
Wir haben vor allem auf Dinge geachtet, die man nachträglich nicht mehr (oder nur sehr kostspielig) ändern kann.

Bei uns war das der Keller mit Außendämmung, erhöhter Keller (normale Raumhöhe), Alufenster, und generell die Wärmeeffizienz.

(21) 25.02.17 - 17:00

Hi,

wir haben ein Vollholzfertighaus, geplant vom Architekten unserer Wahl, gebaut von einem Zimmerer aus unserem Gäu, der - und das war für uns handwerkliche Deppen gut so - alles unter einem Hut geplant hatte. Sein Kostenvoranschlag war realistisch und die Endabrechnung 2 % drüber, wobei wir in der Bauphase noch Änderungen hatten ... Mit diesem Handwerker würde ich jederzeit wieder bauen, wir haben im April angefangen mit der Baugrube und sind im Anfang November eingezogen ... wir waren bei 2800 / m2 Baukosten. Dafür haben wir ein Niedrigenergiehaus aus Holz und lieben es :_)

LG

(23) 27.02.17 - 21:00

Hallo,

Wir haben letztes Jahr ein Fertighaus gebaut und würden es definitiv jederzeit wieder tun!
Das Wohnklima ist einmalig!

Unser Haus stand innerhalb von zwei Tagen und auch vorher waren wir völlig frei in der Planung - alles so wie wir es haben wollen!
Mit einem Architekten zusammen geplant und die Jungs hier haben einen super Job gemacht!

Uns hat letztlich überzeugt, dass man auch in ein paar Jahren frei ist das Ganze umzuplanen, Steckdosen nachrüsten etc. alles kein Problem und ohne viel Aufwand im Gegensatz zu einem massiv gebauten Haus.

Lärmschutz ist kein Argument, mit der richtigen Dämmung und den richtigen Fenstern alles kein Problem.

Wenn du sonst noch etwas wissen möchtest schreib mir doch einfach eine PN.

Lg

(24) 28.02.17 - 17:39

Wir waren offen für welche Bauweise egal ob Holzständer, Massiv oder Massivholz. Wir wollten ein Passivhaus. Da haben wir keinen klassischen Massivhausbauer gefunden aber eine Massivholzfirma regional.

Du kannst als Fertighaus eine Pappschachtel oder ein hochwertiges Haus bauen. 100000 Euro Preisunterschied spiegeln sich in der Qualität und Ausstattung wieder.

Schau dir Musterhäuser an da bekommst du ein Gefühl für Räume und zum Teil auch für die Ausstattung. Lass deinen Mann im Obergeschoss mal hüpfen. Und lausche unten.

Wenn du schlüsselfertig bauen willst, geht auch bei Massiv schaue dir unbedingt die Bauleistungsbeschreibung an.

Schlüsselfertig oder bezugsfertig heißt nicht unbedingt fertig. Keine geschützten Begriffe.

Waru Fertighäuser so einen schlechten Ruf haben ist viel den Anfängen geschulded. Mein Onkel hat seit 40 Jahren eines und es gibt keine Mängel.

Hallo,
Wir haben Anfang des Jahres 2017 ein Fertighaus gebaut. Grundsätzlich sind wir mit der Qualität und Ausführung wirklich sehr zufrieden, es ging auch in Def Ausführung nicht wirklich großartig etwas schief. Wir waren deutlich schneller als sie anderen Familien, die Stein auf Stein gebaut haben, haben keine Feuchtigkein im Haus und sind innerhalb von 3 Monaten nach dem Aufstellen eingezogen. Unser Anbieter war sie Firma Gussek. Aber Achtung. Gussek kommt nach Vertragsabschluss mit notwendigen Zusatzleistung um die Ecke sie z.T. Sogar Bestand einer aktuellen DIN sind. (Die Art und Weise nennt man auch Nachtragsjäger) Die interne Organisation lässt sehr zu wünschen übrig, heisst, wenn man nicht permanent nachhakt fällt man quasi hintenüber. Am besten einen Fixtermin vereinbaren. Das, was aber am unbefriedigsten ist, ist dass sie Firma Gussek sich nie einer "Schuld" bewusst ist, nie eingesteht, wenn intern ein Fehler passiert ist und es der Bauherr ausbaden muss, wenn etwas schief geht.
Da sollte man sich wirklich gut überlegen ob sie Firma Gussek Der richtige Partner es.

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