Architektenhaus oder Fertighaus?

    • (1) 21.03.17 - 22:19

      Wie steht ihr zur Fragen "Architekten- oder Fertighaus?"

      Habe gerade einen Artikel dazu gelesen: https://www.die-besten-einfamilienhaeuser.de/architekten-oder-fertighaus/

      Was mich - bei aller Freiheit - am Architektenhaus immer noch abschrecken würde ist, dass man doch sehr stark in den Prozess involviert wird. Und es sehr viele Dinge gibt, die schiefgehen können.

      Kenne ich aus dem Bekanntenkreis zumindest so.

      Bei Fertighäusern gab es - zumindest ist dies meine Wahrnehmung - weniger Probleme.

      • Hallo, das kann ich genauso unterschreiben.

        Wir warten gerade auf die Gutachter und den Gerichtstermin nach dem Bau, es ist ein einziger Horror.

        Eine Bekannte hat auch ein Archtitektenhaus, niemals würde sie das wieder machen.

        Nachbarn auch auch Verwandte haben Fertighäuser, da gibt es höchstens mal Probleme mit der Heizungseinstellung.

        Wir haben tatsächlich keinen rechten Winkel im Haus :-[

        Guten Morgen,

        Wir haben mit einer Baufirma gebaut und haben die Innenwände selber bestimmt und auch die fenstergrößen.

        Ich persönlich finde dass bei einem Architektenhaus oft vieles besonders sein muss und sich der Architekt oft sehr verwirklicht.... kommt eben drauf an was man will :)

        Wir wollten ein schönes und praktisches Haus, möglichst keine toträume ;)

        Egal was du baust, du brauchst immer einen unabhängigen Gutachter!

        Lg

      Wir haben weder fertighaus noch Architektenhaus.

      Wir haben selbst geplant und es wurde genauso gebaut wie wir es wollten.

      Stein auf Stein...

      Keine Probleme, wir wohnen seit 3 Jahren im Haus.

      In unserer Siedlung gibt es aber auch viele Fertighäuser. Für uns wäre das nix.

      Wir wollten "richtig " bauen.

      Wir haben zu keinem Zeitpunkt einen Architekten gebraucht. So schwer ist das nun auch nicht ein Haus zu planen. Es sei denn vielleicht man plant was kompliziertes....

      Mona

      Finde den Artikel nicht wirklich so toll und vorallem stark vereinfacht.

      Eigentlicht stellt sich ehr die Frage Architektenhaus oder Generalunternehmer. Die wenigsten Fertighäuser sind aus dem Katalog, sondern individuell geplant. Stein auf Stein gibt es auch ohne Architekt vom Planer eines Generalunternehmers.

      Architekten sind nicht gerade günstig und ich denke bei einem relativ normalen Einfamilienhaus fährt man mit dem Planer eines Generalunternehmers sicherlich gut.
      Kompliziertes Grundstück, enorme Auflagen und Sonderwünsche wie Indoorpool, etc kann ein Architekt besser.

      Bei den Generalunternehmer/Fertighausanbietern da ist alles aufeinander abgestimmt. Nichts ausgefallenes, die Handwerker kennen sich und die Gewerke der anderen. Da läuft bestimmt einiges schon alleine dadurch problemloser, weil die Heizung baut in der Region immer Handwerker A ein, die Elektrik immer der B, Gas- und Wasser immer der C.

    • Naja bei Fertighäusern hat man ja auch meistens noch genug Spielraum, ich finde da oft die Küche viel zu klein. Wir hatten mal überlegt ein Fertighaus auf das Grundstück meiner Schwiegereltern zu bauen, da haben wir uns viele angeschaut.

      Bei Architekten kommt es eben darauf an, ob man mit dem auf einer Wellenlänge liegt. Und da wird auch gerne mal was geplant, was nicht ganz so praktisch ist, nur weil es gut aussieht ;-)

      Und es ist halt ziemlich teuer, so ein Architekt :-)

      Ich würde da entweder selbst planen mit Unternehmer oder ein Fertighaus nehmen.

      Wir hatten Glück und das Haus nebenan wurde verkauft, dass haben wir jetzt gerade umgebaut. Daher blieb uns die Wahl dann erspart. ;-)

      Wir haben damals einen Rohbau ersteigert und selbst noch fast 2 Jahre gebaut.

      Bekannte von uns hatten sich ein Fertighaus hinstellen lassen das ganze vom Fundament bauen bis Einzug dauerte ein halbes Jahr vielleicht auch 8 Monate aber relativ kurz.

      Damals habe ich gesagt das nächste wird ein Fertighaus.

      Das Haus der Bekannten steht immer noch, sie haben keine Probleme also ist es so auch nicht schlecht!

      Wie definierst du Fertighaus?
      In wenigen Aufgabeut oder Schlüsselfertig - das kann auch ein Stein auf Stein gebautes Haus sein.

      Architektenhaus würde ich nicht jhben wollen, das ist mit teils zu viel chichi und viele Architekten wollen sich teils selber verwirklichen....ich arbeite in einem Architektenbüro. Die haben auch nicht unbedingt mehr Geschmack als normale oder können sich in Familien mit kindern NICHT hineindenken, wenn sie selber keine haben.

      lg
      lisa

      Mhh....den Artikel finde ich nun so gar nicht prickelnd.

      Letztendlich kommt es immer nur darauf an, wie fähig der Bautruppe und der Architekt sind.

      Schief gehen kann bei beiden Varianten eine Menge !

      Da es für einen Komplettumbau keine "Fertigvariante" gibt, kam bei mir vor 25 Jahren nur ein fähiges Team in Frage, die auch ihre eigenen Leute hatten, was den Umbau angeht. Somit gab es auch immer nur einen einzigen Ansprechpartner...von der Umsetzung meiner laienhaften Planung auf eine realistische Baustatik, bis hin zum Umbau selbst.

      Bei einem kompletten Neubau würde ich allerdings vermutlich auch auf eine "Fertigvariante" zurückgreifen. Von den Kosten her ist es oftmals etwas günstiger, und von der Baugeschwindigkeit sowieso ! Es wird somit "berechenbarer"...und damit bequemer und ist evtl. auch mit weniger Stress verbunden.

      Mittlerweile gibt es auch so viele Varianten bei den "Fertighäusern".....da bleiben eigentlich nur noch sehr wenige- bis gar keine Wünsche mehr offen...und auch hier hat man meistens alles "aus einer Hand"....auch für den Fall, dass man etwas beanstanden muss....was heutzutage ja durchaus ein wichtiger Faktor ist, wo jeder Pups nur noch über Anwälte vollzogen wird, und ein Handschlag sowie "ein Mann ein Wort" bei vielen nichts mehr wert zu sein scheint.

      Es kommt ganz darauf an was man möchte und wo seine Prioritäten liegen. Wir haben ein Architektenhaus und würde es genau so wieder machen. Klar will sich ein Architekt auch ein Stück weit selbst verwirklichen, aber die Bestimmer sind die Bauherren. Der erste Entwurf unseres Hauses hat uns schon ganz gut gefallen und wir sind bei der Grundidee des Hauses geblieben. Einige Dinge waren bereits im ersten Entwurf zu 100% so wie wir es haben wollten. Andere Dinge haben wir deutlich verändert von der Aufteilung. Die äußere Optik gefiel uns super, lediglich mit den Materialien haben wir gespielt. Klar kostet es ein paar mehr Gedanken aber es lohnt sich, jedenfalls unserer Meinung nach. Der Bau an sich ging einigermaßen zügig voran und der Architekt hat sich entsprechend gekümmert, dass die einzelnen Gewerbe zur Stelle waren. Das Verzögerung aufgrund von Diebstahl ( Kupferkabel) und plötzlicher Wintereinbruch im April hatte keiner zu verantworten.

      Bei den Fertighäusern waren immer mal welche dabei die uns durchaus gefallen haben, aber irgendwas fehlte immer oder war nicht ganz so wie wir es haben wollten.

      Fertighaus ist ja nochmal was anderes als "Haus eines Bauunternehmers/ Hausbaufirma". Vermutlich meinst du aber letzteres.

      Mit einem Architekten kannst du individuelle Lösungen entwickeln, beispielsweise auf ungewöhnliche Grundstücke reagieren.

      Wenn du mit einem "Standardhaus" zufrieden bist, wäre ein Generalunternehmen sicherlich die preiswertere Variante. Mit einem Architekten entsteht ein "persönliches", auf deine Lebensweise zugeschnittenes Haus. Schief gehen kann beides. Genausogut kann es auch super laufen.

      Ratschlag, falls du mit einem Architekten planen willst: beauftrage in Stufen. Also nicht Leistungsphasen 1-8 (oder9), sondern erstmal nur 1-4. Restliches später. Sonst kommst du aus dem Vertrag kaum raus, falls es nicht zum Bauen kommt.
      Aber nur Mut: der Mehrpreis des Architekten wird meist durch eine gute Ausschreibung (und dadurch Vergleichsangebote) wieder rausgeholt.

      Wir haben ein Fertighaus.

      Wir haben uns ganz klassisch ein Haus aus dem Katalog ausgesucht, haben es und dann "in Echt" angeschaut und es dann noch nach unsere Wünschen ummodeliert.

      Das gute an einem Fertighaus ist die Festpreisgarantie. Und natürlich die sehr kurze Planungs- und Bauzeit. Dadurch dass wir Änderungen vorgenommen haben, mussten wir eine Zusatzpauschale bezahlen, die aber durchaus im Rahmen lag.

      Wir wussten ganz genau, wann unsere Haus geliefert wird und konnten demnach wunderbar unsere alte Wohnung kündigen.

      Wir haben nicht schlüsselfertig gebaut sondern haben durch Eigenleistung auch noch einiges Sparen können.

      Ich würde jederzeit und immer wieder ein Fertighaus bauen.

      LG

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