Massivbauweise oder Fertighaus?

    • (1) 27.03.17 - 12:13

      Hallo,

      Mich würde mal interessieren wie und warum ihr so gebaut habt?
      Ich sehe in beidem Vorteile...

      Massivbauweise:
      - alt bekannt und bewährt
      - steht wenn es gepflegt wird auch in 100 Jahren noch so da (kann mir aber eigentlich relativ egal sein #schein)

      Fertighaus:
      - schnell und damit Ersparnisse bei der Miete
      - sind "Energiesparender"
      - preislich besser kalkulierbar (?)

      Wenn ihr ein Fertighaus gebaut habt könnt ihr mir bitte verraten mit wem und wie eure Erfahrungen sind?
      Falls wichtig kommt bei uns nur eine Vollunterkellerung in Frage...

      LG bine die sich Gedanken um die Zukunft macht

      • Glaubensfrage!

        Für uns kam kein Fertighaus im Frage! Stein auf Stein, Poroton mit dem man keine weitere Dämmung braucht.

        Vom ersten Spatenstich bis Einzug dauerte es ein Jahr etwa, der Rohbau stand den Winter.
        Würde es jederzeit wieder so machen. Ein wenig Geduld braucht man halt.

        Mona

        (3) 27.03.17 - 16:20

        Jeder wie er es will. Auf ein Fertighaus muss man ja auch warten, da es ja auch erstmal produziert werden muss. Klar, wenn sie aufbauen, dann ist es in 3 Tagen fertig.

        Meinst du mit "Energiesparender" jetzt deine persönliche Energie oder Heizenergie? Auch konventionell gebaute Häuser können energiesparend sein, man braucht nur das richtige Material. Wir haben ein altes Haus mit neuen Fenstern und Neopor-Dämmung versehen und haben Heizkosten (also Heizung und Heißwasser) im Jahr keine 800€ für ein 200qm Haus. Klar hängt auch vom Winter ab.

        Auch ein Massivhaus kann man preislich kalkulieren. Mittlerweile bekommt man auch Massivhäuser Schlüsselfertig von einem Anbieter.

        Man muss sich eher im Klaren sein, was man möchte.

        Ist man handwerklich extrem unbegabt, möchte man im fertigen Haus nie wieder was ändern, also grundlegend etwas ändern, dann ist das Fertighaus genauso in Ordnung. Bei uns steht ein Fertighaus schon seit über 30 Jahren und sieht noch gut aus (war auch damals kein billiges). Für uns wäre ein klassisches Fertighaus nichts, da mein Mann viel selbst machen kann und gerne auch bastelt. Bei einem Massivhaus ist es kein Problem mal eine weiter Steckdose zu setzen etc. auch mal aus einer Tür ein Fenster machen oder aus einem StandWC ein Hänge - WC machen. Bekannte mit Fertighaus haben ihr Bad nur mit größeren Problemen umgebaut bekommen.

        Es ist mMn hauptsächlich eine Philosophie-Frage.

        (4) 27.03.17 - 20:22

        Hallo,

        Für uns kam nur ein Massivhaus in Frage!
        Ist viel langlebiger, eben massiv und man kann auch mal was ändern.
        Bei uns sind auch massivhäuser mehr wert!

        Wir haben mit einer kleineren Firma aus der Rehion gebaut und sind sehr zufrieden.
        Wir haben porotonsteine, ohne Dämmung (nicht notwendig) und es hat auch tolle Energiewerte! Auch preislich war es günstiger als die meisten Fertighäuser! Und die Preise waren laut Vertrag ja fest und somit gut planbar.

        Wir könnten nach 6 Monaten einziehen! Obwohl 1 Monat auf den Dachstuhl gewartet werden musste und wir über den Winter gebaut haben.
        Wir haben das Og nicht massiv gebaut und das ist auch hellhöriger als unsere untere Etage!

        Ich sehe gar keine Vorteile am Fertighaus! Nur für die Baufirmen ist es angenehmer, aber für Eigentümer nicht!

        Lg

      • (5) 27.03.17 - 22:34

        Weder noch. Vollholz, Passivhaus.

        Stein auf Stein hatten wir Regional keinen mit Passivhauserfahrung gefunden. Waren vom Verhalten der Anbieter enttäuscht

        Holzständer (Fertighaus) auch eine alte Bauweise (Fachwerk) da gibt es Unterschiede. Wandaufbau, Schallschutz, Trittdämmung, Installationsebene, Vorfertigungsgrad. Bei manchen wackelt die ganze Bude wenn einer die Treppe läuft, andere sind fest wir Stein auf Stein. Bei Holzständer gibt es erhebliche Preis und Qualitätsunterschiede.

        Schlüsselfertig oder Ausbaustufe gibt es bei allen Varianten.

        Onkel hat vor 40 Jahren ein Fertighaus gebaut und meine Eltern Massiv. Außer das beide technisch nicht den neuesten Stand haben, sind bei beiden bisher keine größeren Sanierungsmaßnahmen angefallen. Beide Häuser wirken gleichwertig. Keine sichtbaren Schäden in der Substanz.

        Hallo

        mach Dich mal schlau unter Kfw 40 Häuser - das sind beileibe keine konventionellen Fertighäuser sondern Stein auf Stein gebaute Häuser, die mit der richtigen Dämmung, Fenstern und Haustechnik jede Menge Energie sparen...
        z.b. Viebrockhaus

        Wir haben mit Baumeister Haus gebaut, die haben regionale Vertriebspartner und sind sehr zufrieden.

        Haben ein kfw 40 Haus mit Luftwärmepumpe.

        Und dazu gibt es noch günstige Förder-Kredite -schau mal hier:
        https://www.kfw.de/kfw.de.html

        LG

      • (7) 28.03.17 - 10:20

        Wir wollten mit Poggenburg bauen!
        Gescheitert ist es bloß an den Bauplatz, die bestanden auf rotklinker oder naturholz. Wir wollten gelben Putz. ...
        Daher istbes dann ein hauskauf geworden.

        Aber würden wir doch nochmal bauen dann mit poggenburg:)

        (8) 28.03.17 - 12:20

        Huhu,

        unser erstes Haus war ein Fertighaus! Und unser zweites ein Massivhaus.

        Warum. Das Fertighaus war hellhörig, man brauchte beim Anhängen an die Wand spezielle Dübel und bei den Hängeschränken in der Küche musste vorher die Wand verstärkt werden.

        Wir hatten jetzt einen Wasserschaden, der hätte beim Fertighaus einen enormen Schaden angerichtet.

        Also ich bin für Massivhaus!.

        LG

        (9) 28.03.17 - 20:18

        Hi,

        schon mla überleg, Stein auf Stein in Fertigbauweise zu bauen?
        Dauer zwar länger als drei Wochen, hast aber auch Fixpreise und Fixtermin, und weisst, welche Extras du dir leisten kannst, wenn es bessere Fliesen sein sollen, etc.

        Haben wir gemacht....alles aus einer Hand, sprich kein Hin und Herr, wenn was nicht passt, sondern 1Ansprechpartner. Gewerke wurden alle in der Umgebung vergeben, so, wenn was ist, die Firmen gleich da sind.

        lisa

        • (10) 30.03.17 - 20:49

          Danke für deine Antwort! Im Moment hört sich für uns wirklich ein solches Haus sehr interessant an .eine Firma in unserer Nähe bietet Red Block an und das könnte es wirklich werden... :-D

      (11) 30.03.17 - 12:29

      Hallo,

      wir haben ein Fertighaus/Niedrigenergie, Vollkeller und bereuen es kein bischen. (Wir brauchten keine Verstärkung in der Küche für die Hängeschränke ;-)

      Ich denke das ist einfach eine Glaubensfrage. Wir waren recht offen und haben uns damals beides angeschaut, verschiedenen Angebote eingeholt, verglichen, verglichen und nochmal verglichen.

      Ausschlaggebend war bei uns, dass die Bauplanung Hand und Fuß hatte, wir alles im Festpreis drin hatten, was wir wollten, (da wir uns eine Nachfinanzierung nicht leisten konnten), und der Sitz des Anbieters nicht hunderte Kilometer entfernt war und wir ab Aufstelldatum einen festen Einzugstermin hatten um unsere Mietwohnung fristgerecht kündigen zu können. Und ja wir konnten pünktlich (sogar 2 Wochen früher) einziehen, es gab nur minimale Mängel und wir mußten nicht Nachfinanzieren. (Ausser das was wir im Bemusterungszentrum extra aussuchten, aber dafür hatte ich ein Budget eingerechnet)

      Ich mag unser Raumklima, das Haus ist wärmer als ein Steinbau, Vorteil im Winter, evtl. Nachteil im Sommer. Wir heizen mit Pellets und brauchen für unsere 120 qm ca 1,5 t pro Jahr. Wir haben unser Haus individuell geplant.

      Sollten wir nochmal bauen, was nicht der Fall sein wird, würde ich wieder so bauen. Hätten wir mehr Geld zur Verfügung würde ich ein paar Änderungen einplanen, aber nichts an der Bauweise ändern.

      lg
      Silvia

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