Vollkornmehl zu Weizenmehl?

    • (1) 30.03.17 - 10:35

      Hallo,

      Ich möchte jetzt langsam anfangen, Weizenmehl durch Vollkornmehl zu ersetzen. Jetzt wollte ich fragen, ob sich beides gleich verhält. Wenn ich 1kg Weizenmehl normalerweise benutze, benutze ich jetzt auch 1kg Vollkornmehl, oder etwas weniger?

      • Hallo, Weizenmehl kann ebenso Vollkornmehl sein. Weizen ist nur ein Getreide, ebenso wie Dinkel, Roggen, Hirse, Reis etc.
        VOLLKORN heißt nur "ungeschält", "das volle Korn". Das kann zum Beispiel WeizenVOLLKORN sein.
        Vollkornmehl macht das Backwerk oft trockener. Ich würde mich langsam rantasten. Wir nehmen z.B. für Pfannkuchen 1/2 weißes Weizenmehl und 1/2 Weizenvollkornmehl. Mehr Vollkornanteil schmeckt uns darin nicht. Probiere es mit 1/4 Vollkornanteil und dann immer etwas mehr. Evtl. einen Tick mehr Flüssigkeit, aber das wirst du merken.
        VG & viel Spaß

        • Hallo,

          Wir haben schlagartig das weizenmehl ausgetauscht. Am Anfang hatte ich roggenmehl -das war nicht so optimal. Danach bin ich auf Dinkel umgestiegen. Meiner kritischen Familie schmeckt es sogar besser. Ich nehme die gleichen Mengen wie früher beim weizenmehl.

          Viele grüße geli

          • Nimmst du fein gemahlenes Dinkelmehl oder mit "Schrotanteil"? Merkst du einen Unterschied im Teig, z.B. von Brötchen, in der Konsistenz?
            Nimmst du auch bei Kuchen komplett Dinkelmehl?
            LG

            • Hallo,

              Wir haben damals komplett umgestellt auch beim Zucker und Salz. Es gibt zwei Arten an mehl-ich nehme meist das 630er weil es feiner ist. Das vollkornmehl ist meine Reserve.

              Uns schmecken der Kuchen und auch die Brötchen besser.
              Beim Zucker sind wir komplett auf rohrzucker umgestiegen. Da gibt es im drogeriematkt sogar fein gemahlenen wo ich kaum einen Unterschied feststelle bei der Verarbeitung.

              Vg geli

      Danke für die Antwort. Ja wir müssen uns langsam daran gewöhnen. Ich selbst hatte sogar Schwierigkeiten mich an Vollkornnudeln zu gewöhnen.

      LG Leela

    Das normale Vollkornmehl ist genauso Weizen.

    Nimm Dinkelmehl...schmeckt man keinen Unterschied.

    Also 1 zu 1 kannst du nicht wechseln.

    Was du machen kannst ist von Weizen auf Dinkel umstellen. Das geht problemlos.

    Gemahlene Mandeln eignen sich auch sehr gut als Ersatz.

    Wenn du Vollkornmehl verwenden möchtest würde ich erstmal nur 1/3 austauschen und ausprobieren. Oder du besorgst dir ein entsprechendes Backbuch mir Vollkornrezepten.

    Zum Süssen verwende ich Xylith, Erythrit, Agavendicksaft und Rohrohrzucker.

    Ich backe komplett ohne Mehl, da ich Getreide nicht vertrage.

    Viele Grüße

    Julia

    Hallo,

    also ich benutze auch (fast) nur noch Vollkornmehl. Dabei hauptsächlich Dinkelvollkorn, weil es mir einfach am besten schmeckt. Die Umstellung war ganz leicht und hat meinem Körper sehr gut getan!

    Von der Menge her nimmst du genau die gleiche Menge, wie bei jedem anderen Mehl.

    (12) 02.04.17 - 09:26

    Die Frage ist erstmal: Was willst Du backen?

    Wir mahlen seit ein paar Jahren unser Mehl selbst.
    Für Brot nehme ich immer 450 g Roggen und 300 g Dinkel.
    Für die Wassermenge entwickelt man ein Gefühl.
    Roggen bindet Wasser und das Brot bleibt lange saftig.

    Bei Kuchen muss man gucken und probieren.
    Feste Kuchen gehen mit Dinkelvollkorn gut. Waffeln auch.
    Biskuit funktioniert vermutlich nicht, weil der Teig zu schwer wird.

(14) 02.04.17 - 22:06

Also bei Weizenvollkornmehl oder Dinkelvollkornmehl kommt es erstens darauf an, ob Du gemahlenes Mehl kaufst, oder es selber in die Mühle schmeist. Ersteres verhält sich ähnlich beim BAcken wie Weißmehl, Selbstgemahlenes braucht etwas mehr Flüssigkeit, je nachdem wie alt und trocken die Körner sind. Ich würde bei der Umstellung erst mal halb und halb nehmen, das verhält sich noch ganz ähnlich wie reines Weißmehl und man schmekct den Unterschied nicht so. Dann langsam den Vollkornanteil erhöhen.

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