Konmari, Minimalismus als Familie, geht das auf Dauer?

    • (1) 05.05.17 - 11:40

      Hallo! #winke

      Nach einer gefühlten Ewigkeit, habe ich mal wieder den Weg nach Urbia gefunden.#hicks Ich lese momentan viel in Blogs und anderen SocialMedia Plattformen (wenn der Mini schläft), immer mehr über Konmari, Minimalismus als Familie...

      Jetzt habe ich mir, doch mal ein paar Artikel und Videos angesehen und finde manche Dinge, sehr hilfreich und interessant und frage mich, ob das als Familie so funktioniert? Gibt es welche von euch, die wirklich komplett ihr Leben umgestellt haben? Minimalistisch leben in der heutigen, fast nur noch Komsumgesteuerten Zeit?

      Also ich habe damit jetzt angefangen, meine Deko Kisten, Bastel Kisten und sowas komplett aus zu misten, Kleidung habe ich, die der Kinder und meine schon komplett ausgemistet und ich muss sagen, es ist viel Arbeit aber befreit auch ungemein.#schein
      Wir haben im Kinderzimmer, der beiden *Großen* jetzt für alles eine/zwei Kiste, alles ist sortiert, Lego, Playmobil, Holzeisenbahn... etc. Meine ersten Teile sind nach Konmari verstaut....

      Ich meine jeder darf und soll so leben, wie er möchte.Nur ich habe seid einiger Zeit einfach das Bedürfniss und sehe es auch in meiner kleinen Familie, das wir was ändern möchten, das uns das gut tut, nicht immer und überall, was stehen zu haben.

      Leben das hier schon einige Familien länger und klappt das auch auf Dauer?

      Würde mich über ein paar Meinungen freuen?

      LG
      grinse#katze

      • Es macht sinn nur das zu haben/zu kaufen usw. was man auch wirklich braucht. Mir fallen da z. b. die vielen Schuhe einer Bekannten ein. Oder ein Anderer der tatsächlich 5 Fernseher im Haus hat.Wozu? Ich verstehe sowas nicht.
        Ausmisten tu ich auch jedes Jahr und trotzdem ist der Kleiderschrank ziemlich voll......

        • Ja das stimmt, man hat oft trotzdem noch zu viel von allem.:-p

          Ich habe jetzt erstmal alles, wirklich alles ausgemistet, was ich mind. 6 Monate gar nicht gebraucht habe und das war wirklich schon so viel#augen. Hoffe das hilft schon ein wenig um hier etwas mehr Ordnung und Gefühl, für das, was man hat und wirklich braucht, wach zu kitzeln.:-p

      ja, hier.

      ich haben vor 4 jahren monatelang entrümpelt, verschenkt, verkauft, als der umzug ins eigene, aber kleine ahus anstand.

      mich befreit so was total, ich liebe entrümpeln, bin inzwischen aber so weit ,dass unser haus und die schränke eher "leer" als zu voll sind und nicht mehr mehr geht.

      wenn ich bei freunden zu besuch bin, bei denen alles mit "nippes" vollgestellt ist, fühl ich mich immer latent umwohl...

      gerade deko hab ich nur sehr sarsam verteilt - dieses ganze "rumgestellsches" ist meiner meinung nach nur dreckfängerei.

      besondere strategien verfolge ich allerdings nicht - aller unnütze kam einfach weg.

      ich lese kein buch doppelt, so kamen bis auf sachbücher alle weg. ebenso filme.

      für andenken habe ich eine umzugskiste im keller, da kommt alles rein (konzertkarten, urlaubserinnerungen etc)

      wenn ich ein neues kleidungsstück kaufe, kommt dafür ein altes weg. genauso handhaben wir es mit kinderspielsachen und -büchern

      auch meine küche ist sehr minimalistisch. kein mensch braucht 10 töpfe, alle möglichen kleingeräte usw.

      handtücher und bettzeug haben wir pro person zweifach, damit immer eins in der wäsche landen kann. sollte ausreichen.

      #winke

      • Danke für deine Antwort!

        Ja das hört sich super an. #pro

        Ich war eigentlich eine Deko Fee, habe zu jeder Jahreszeit, Anlass neu dekoriert, jedes Zimmer hatte ein *eigenes* Farbthema oder Dekostil..... aber beim 2 Kind, war mir das schon zu viel und die Lust ging an immer neu dekorieren, irgendwie verloren.

        Ich bin gerne kreativ aber mich hat es selbst einfach erdrückt, ebend auch aus dem Grund, das ich alles weg räumen musste zum putzen#schwitz. Bei 3 Kindern kommt da nun mal einiges am Tage zusammen. Es muss nicht alles steril sauber sein, aber sollte doch schon recht fix gehen!! ;) Außerdem finde ich es für Kinder gut, das sie wissen, das alles einen festen Platz hat und so auch gut mithelfen können, ihre Sachen weg zu räumen.

        Habe jetzt alles erstmal was die letzten 6 Monate nicht benutzt und gespielt wurde, aussortiert und bin noch weiter dran, die Tupperdosen Ecke ist noch dran und auch die Abstellkammer und Keller müssen noch dran glauben!#zitter

        LG
        grinse#katze

        Zwei Handtücher pro Person? Damit wäre ich niemals ausgekommen... und würde ich auch nicht auskommen wollen.

        • Das dachte ich mir auch, 8 Handtücher - für 4 Leute. Das ist ein Wochenbedarf bei uns, ohne Unfälle.

          Ich habe Kinderhandtücher gekauft, der Rest der 40 Stück, gab es zur Konfirmation, Verlobung und Hochzeit. Ich habe 100 Waschhandschuhe, und täglich 4-6 in Gebrauch.

          Ich kaufe nichts dazu, es fällt mir schwer, denn die Sachen verfolgen mich schon seit 30 Jahren, 20 und 10. Aber ich kaufe nichts neues und verschenke auch nichts. Die Qualität ist daran schuld, das man nichts wegwerfen kann :-p

          2 Bettbezüge pro Mann und Jahreszeit, sind 6 pro Mann. Ich hatte schon Aussteuermäßig viel mehr.

          Ich meide Geschäfte wie Butlers und nanu nana, damit ich nicht in Versuchung komme.

          Aber jeder so, wie er sich wohlfühlt.

          Gruß Claudia

          • eben, es ist ein wochenbedarf. und da sicherlich einmal pro woche minimum die waschmaschine und der trockner laufen , sollte das reichen, damit immer eins sauber ist ;-)

            und sorry, aber 6 waschlappen pro tag zu benutzen finde ich schon fast krankhaft :-[

            • Wir sind zu 4.

              Mein Mann und ich duschen jeden morgen. Ich nehme einen Wuschel, mein Mann die Hände. Die Kinder waschen sich, werden gewaschen. Gesicht, Oberkörper und Genitalien und dann ab in die Wäsche.

              Sie frühstücken, Mund und Hände, danach der Tisch, Waschlappen in die Wäsche. Ist Schule, essen sie dort. Ist keine, nach dem Essen, Mund und Hände, danach der Tisch, ab in die Wäsche. Abendessen, selbe Spiel. Nach dem Zähneputzen, Waschlappen fürs Gesicht, Hals und Hände.

              Ich mag keine verschmierten Kindergesichter, egal ob Milch, Nutella, Gelee oder Ketchup/Soße. Und klebrige Hände sind auch eklig.

              TJ ist 7 Jahre, er will immer einen Waschlappen, Thilo nimmt nur Wasser und alles wird dann gerne ans Handtuch geputzt.

              Wenn ich morgens im Bus den klebrigen Leo sitzen sehe, Krieg ich ein Fön.

              • Krass. Ich hab so schon soooo viel Wäsche! Waschlappen nutzen wir gar nicht.
                Wir nutzen beim duschen und Baden undere Hände und sonst Wasser und gerne Feuchttücher.
                Find ich heftig so viele Waschlappen an einem Tag. ..

                • Wie man es gewöhnt ist. Ich habe noch keinen einen gekauft ;-) Alles Aussteuer und Geschenke.

                  Mit Händen duschen kann ich gar nicht, Gsd gibt es die Wuschel, ansonsten nehme ich auch noch einen Waschlappen.

                  Das 1. halbe Jahr Babyzeit hatte ich noch bei jedem Windel Wechsel einen Waschlappen, keine Feuchttücher.

                  Ist meine Mutter unterwegs, hat sie Immer einen nassen Waschlappen und Gästehandtuch in der Handtasche. Also anerzogen, bzw. für gut befunden und übernommen.

                  • Einen nassen Waschlappen in die Handtasche stopfen? Iih.
                    Feuchttücher sind doch gerade unterwegs viel praktischer, trocknen in der Verpackung auch nicht aus.
                    Warum wischst du den Tisch mit nem Waschlappen? Habt ihr keine Küchenlappen?
                    Warum kann man sich klebrige Hände nicht wie normale Menschen mit Seife am Waschbecken waschen?
                    Das macht ja schon ein 5Jähriger selbständig.

                    Dass Mama da mit nem Waschlappen bereit steht find ich etwas peinlich, es sind doch keine Babys mehr.
                    Und warum nach dem Zähneputzen einen? Mit Zahnputzbecher ausspülen und trocknen am Handtuch.

                    Unnötig fabrizierte Wäsche, liest sich für mich wie ein extremer Zwang.

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