Wohnen neben Handymast?

    • (1) 18.08.17 - 21:20
      Inaktiv

      liebe Urbis,

      ich stehe vor einer weitreichenden Entscheidung:
      Ich möchte schon länger mit meinen kids umziehen, suche schon seit 2 Jahren.
      Hier in der Großstadt ist es sehr schwer, etwas zu finden, vor allem wenn man wenig Einkommen hat.
      Habe nun eine Chance, in einen neu erbauten Gebäudekomplex zu ziehen, er ist extra für Mieter mit wenig Einkommen (Genossenschaft).

      Meiner Tochter hat es sehr gefallen und es gibt einen Spielplatz.

      einziges Manko: Direkt auf dem Nebendach ist eine große Basisstation (Handymast). Es ist einer, der von 5 Mobilfunkanbietern genutzt wird und wirklich stark strahlt (hat mir ein Baubiologe ermittelt, es gibt da so Landkarten im Internet).

      Der Gutachter hat mir davon abgeraten, allerdings ist er der Meinung man sollte in eine Wohnung ziehen, die 5oo Meter von einem solchen Mast entfernt liegt.

      Ein anderer Baubiologe bat mir an, eine Messung IN der Wohnung zu machen, allerdings muss ich mich ja dann erstmal für die Wohnung entscheiden.
      Falls die Werte sehr hoch sein sollten, kostet es viel Geld, sich zu schützen (spezielle Tapeten etc.).

      Kinder sind ja für diese Belastungen empfänglicher (wegen der dünneren Schädeldecke) und ich will ja auch ein paar Jahre dort wohnen (ohne Schaden).

      Die Wohnung ablehnen möchte ich ungern, weil ein Umzug wirklich dran ist (Tochter braucht neue Schule).

      Hat jemand Erfahrung mit diesem Thema Elektrosmog?

      Danke und liebe Grüße #winke

      • Ich dachte, direkt darunter geht es noch, die Masten strahlen ja zur Seite. Aber ich bin kein Experte.

        Ach, ich habe schlampig gelesen, es ist im Nebenhaus.

        Ich würde die Wohnung trotzdem nehmen, besser als an einer Hauptstraße mit Abgasen.

        Neubau mit niedriger Miete klingt nämlich schon super!

        Sollte es euch tatsächlich beeinträchtigen, kannst du immer noch umziehen, ist ja nur eine Mietwohnung.

        (4) 19.08.17 - 09:49

        Wenn du Strahlung spürst würde ich vermutlich nicht in die Wohnung ziehen. Zusätzlich zu dem Handymast dürften in dem Mehrfamilienhaus etliche WLan Netze auf dich zukommen. Spontan empfange ich bei mir im Haus im Moment acht unterschiedliche. Abends wenn alle daheim sind, kommen noch einige dazu.

      • (5) 19.08.17 - 21:48

        Danke für eure Antworten!
        Strahlung gespürt habe ich dort im 3. OG, da war auch was frei.
        Im 1. OG habe ich eigentlich keine Strahlung gespürt, das wäre unsere WHG.

        Problematisch ist aber der Innenhof, da war es sehr deutlich zu spüren und da ist der Spielplatz :-(

        Ich weiß eben überhaupt noch garnicht, ob etwas durch die Wände geht an Strahlung und wenn ja, wie belastend das wäre.
        Es stimmt, umziehen kann man dann immernoch.
        Wir wohnen momentan wirklich an der Hauptstraße, hier stinkt es oft nach Abgas.

        Eine andere Wohnung haben wir noch in Aussicht, allerdings darf man da nicht in die Wände bohren (wahrscheinlich wegen Asbest). Das ist auch ein Bau aus den 60-ern.

        Hmpf.

        • (6) 21.08.17 - 09:01

          Also ich bin überhaupt nicht so jeamnd der meint, alles gefährlich. Und eigentlich finde ich etwas auhc nur gefährlich, wenn das wirklihc bewiesen ist. (Genfood zB ist meiner Meinung nach Panikmache, noch nie konnte gezeigt werden, dass das nur in irgendeiner Weise schädlich ist). Aber neben so einen Mast würde ich trotzdem nicht ziehen....

          Naja, Asbest ist auch nicht besser. Wahl zwischen Pest und Cholera so scheint mir ;)

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