Clean eating - erfahrungen in der praxis???

    • (1) 23.08.17 - 06:44

      Huhu! Macht hier jemand von euch clean eating?
      Ich habe ss-diabetes. Hab dadurch viel im netz gelesen und bin da auf clean eating gestoßen. Das interessiert mich jetzt sehr stark und ich möchte mein kochverhalten dahingehend ändern....
      Ich habe noch nie fertigprodukte verwendet und eh schon immer alles selber gemacht. Aber clean eating geht ja doch noch mal einen schritt weiter. Welche erfahrungen habt ihr damit im alltag gemacht? Wie setzt ihr es um? Ich habe svhon eine tochter (19 monate) und hoffentlich in viervwochen ne zweite kleine maus. Ich bin nicht der typ, der immer nach rezept kocht. Sondern ich koche “frei“... welche grundsätze müsste ichich beachten um clean zu kochen?

      • Hallo,

        den Begriff "clean-eating" kannte ich bis zu Deinem Post gar nicht. Aber die "Regeln" entsprechen für mich den Grundsätzen einer gesunden Ernährung, die schon lange empfohlen wird:

        "Die wichtigsten Clean-Eating-Regeln
        Vermeiden Sie industriell verarbeitete Lebensmittel. ...
        Greifen Sie zu Obst und Gemüse. ...
        Verzichten Sie nicht aufs Frühstück. ...
        Nehmen Sie lieber mehrere kleine gesunde Snacks zu sich, anstatt sich bei den Hauptmahlzeiten den Bauch vollzuschlagen.
        Vergessen Sie nicht, zu trinken. (2-3l/Tag), Alkohol vermeiden"

        Klingt vernünftig.

        Liebe Grüße Andrea

        Naja, ein unterschied zu dem, wie du es beschrieben hast, ist schon noch. Sonst würde ich auch jetzt schon “clean“ leben. Es is schon etwas verzwickter. Zum beispiel die sache mit dem zucker und dafür mit datteln, banane und anderem obst zu süßen. (Auch beim backen) das find ich schon ne herausforderung, hier auf den zucker zu verzichten und da hätten mich praxiserfahrungen interessiert. Und auch beim kochen, wegen mehl und so.....

        • huhu,

          ich esse schon seit jahren unbewusst "clean", schön, dass das jetzt einen namen bekommen hat :-)

          was möchtest du denn in etwa wissen?

          industriezucker weglassen und weissmehl meiden ist überhaupt gar nicht schwer, schon gar nicht, wenn man erstmal imm biomarkt ein paar "ersatzsachen" gekauft hat.

          dattelsüße gibts z.b. in großpackungen zu kaufen , nciht mal besonders teuer, sieht dann aus wie brauner rohrzucker und schmeckt auch so.

          • Wie machst du das in der praxis? Machst du einfach kuchen und tauscht nur den zucker aus?

            Wieviel datteln für wieviel zucker? Wie klappt das, mit bananen zu süßen? Und was nimmst du statt weizenmehl? Ich nenn jetzt einfach mal ein beispiel.... dampfnudeln. Da muss ja schon in teig zucker rein. Und natürlich butter. Und dann für die leckere zuckerkruste am boden ja noch mal zucker und butter in den topf. Karamelisiert denn das mit den datteln überhaupt? Und dann moch das weizenmehl. #kratz

            Wie würdest du das jetzt in clean umsetzen? Da wüsste ich dann nicht, wie ich ran gehn soll... ich denke, das ist jetzt zwar ein hardcorefall, aber ich hoffe, du verstehst so, was ich meine

            • mit dem zucker muss man sich ein bisschen durchprobieren.

              ich habe hier zuhause (angefangen habe ich damit übrigens, weil ich aus einer diabetikerdynastie komme :-( ) dattelsüße, birkenzucker und erythritol rumstehen, das verwende ich nach lust und laune, ebenso honig. meist tausche ich nicht ganz 1:1 aus, sondern lieber ein bisschen weniger. nachsüßen kann man immer noch.

              mit mehl ist es ähnlich. es gibt so tolle mehlsorten (kokosmehl, leinsamenmehl, mandelmehl) , aber alle haben verchiedene eigenschaften. ich ha b schon einige muffins oder pfannkuchen in die tonne geschmissen, weil sie nach dem 1. versuch ungenissbar waren.

              du musst dich da einfach durchtesten - aber es gibt wirklich nichts leichteres, als auf industriezucker und weissmehl zu verzichten, die alternativen sind toll.

              zu speziell deinem rezept kann ich nichts beitragen, ich mache nie dampfnudeln :-D
              aber karamellisieren kann man auch mit anderen zuckerarten.

              • Ja, ich komme quasi auch aus einer diabetikerdynastie, wie du es so schön nennst. #rofl bis jetzt habe ich mich aber damit noch nichtnicht befasst, weil ich und auch mein mann schlank undleicht sportlich sind. Und ich dachte, ich koche eh gesund für uns. Ja, das kokos und mandelmehl hab ich schon was versucht damit. Das ging total in die hose. Ich verwende jetzt im alltag halt erst mal wenigstens vollwertigeres dinkelmehl.

                Die vielen lowcarb und logi rezepte sind jetzt nicht so ganz meins, da hier sehr viel fett verwendet wird und ich jetzt mit meinem ss-diabetes gemerkt habe, dass so viel fett, wie da drinn is, nach ein par tagen schon schlecht für meinen körper war. Und mit kleinen kindern brauchen wir auch kohlehydrate in der richtigen menge aufm teller...

                Es wird mir warscheinlich nix anderes bleiben, als mich weiter im netz schlau zu lesen, einige rezepte zu sammeln und dann drauf los probieren. Trotzdem danke ich dir!

              Ist jetzt als weismehl nur das 405er weizenmehl anzusehen, oder auch das dinkelmehl im feinem mahlgrad. Wenns geht, verwende ich das 1050 er oder sogar das vollkorndinkel. Aber für süßspeißen (dampfnudeln) und kuchen ist halt ein feiner mahlgrad einfach besser für diedie geschmacksknospen. #schein

          Egal wie du es drehst und wendest. Dampfnudeln und Cleaneating pass halt nun wirklich nicht zusammen.

          Wenn man eine andere Ernährungsform wählt, dann kann das Ziel doch nicht sein, wie vorher zu kochen und die gewohnten Rezepte nur daran anzupassen.

          Lass dich auf neue Rezepte ein und entdecke neues.

          LG

          • Das war ja als hardcorebeispiel gedacht. Wegen abwandeln von seinen eigenen rezepten. Und da da eben viel ungesundes drinn is, hab ich das mal als beispiel genommen.

            Warum sollte das nicht möglich sein. Laut diversen internetseiten ist das der sinn hinter clean eating. Die ungesunden sachen (zucker und weißmehl) auszutauschen. Deshalb hab ich hier gefragt, ob zufällig irgend eine userin das macht und praxiserfahrung hat. (Die chance besteht ja im www)

    (12) 24.08.17 - 09:03

    Wenn Du wirklich auch auf Zucker verzichten möchtest, dann lass die Geschichte mit dem Süßen mit Obst weg. In Obst steckt jede Menge Fructose, und die ist schädlich.

    Die einzige Alternative die ich kenne, ist Reissirup. Leicht karamellig süß, aber ohne Fructose. Ich süße damit mein selbstgemachtes Knuspermüsli. Im Kuchen habe ich es auch ausprobiert, ist halt eine Gewöhnungssache.

    • (13) 24.08.17 - 13:24

      soviel ich gelesen habe ist damit der zugesetzte fruchtzucker gemeint. Und fruchtzucker aus säften. Obst selber als ganzes zu verwenden hingegen nicht, denn da sind auch genügend ballaststoffe und sonstiges dabei.

      Muss ich mich mal schlau machen, ob reissirup auch was für kleine kinder ist.

      • (14) 24.08.17 - 14:32

        Klar sind in Obst Ballaststoffe, deswegen sollte man Obst auch weiterhin in maßen zu sich nehmen.

        Aber wenn Du einen Kuchen backst - der per se nicht gerade gesundheitsfördernd ist - würde ich auf das Obst, welches Du nur einsetzt um die Süße zu bekommen - verzichten. Denke frisches Obst ist alle Male gesünder als das, was bei 200 Grad im Ofen gebacken wird....

        • (15) 24.08.17 - 20:21

          Du würdest dann da reissirup verwenden, oder wie? Is der was für kleinkinder? Ich bin keine kuchenbäckerin. (Gibts bei uns quasi nur vielleicht fünf mal im jahr, dass ich was backe, wenn nicht gerade ein anlass ist#schwitz) aber ich denke mir halt, wenn ich den kindern was süßes vorsetz (und kinder und süßes gehört halt zusammen), dann was besseres, als das aus den süßigkeitenregalen. So bin ich jetzt schon auf ne tolle schokimousse gestoßen, die wir jetzt “nutella“ nennen. (Banane mit avokado und kakaopulver pürriert) oder mal ne dattel als nachtisch, statt ein schokoriegel, oder bananen-zuccini-muffins. Ich find das aber trotzdem noch besser, als ihr nen normalen kuchen oder anderes süßzeug vorzusetzen.

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