Wohnen im Studium - Was ist besser?

Einzelzimmer, WG oder je nach dem?

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    • (1) 23.08.17 - 19:55

      Mich würde mal interessieren, was ihr so bevorzugt oder bevorzugen würdet?
      Welche Erfahrungen habt ihr jeweils gemacht (positiv/negativ)?

      LG

      • Ich verstehe die Frage auch nicht so richtig. Meinst du mit Einzelzimmer ein Zimmer im Wohnheim? Wohnheime sind auch oft in WGs organisiert. Ich habe mal in einem Wohnheim gewohnt, in dem jeder ein Zimmer mit eigenem Bad hatte - dafür haben sich 20 Personen eine Küche geteilt. Das war absolut eklig!!! In meiner 3er-WG hingegen war es angenehm. Es kommt halt immer sehr drauf an, was genau man sucht. Du kannst Dir eine Party-WG oder eine ruhige WG suchen. Im Wohnheim kannst Du Dich zurückziehen, oder ebenfalls ins Partyleben einsteigen (in vielen Wohnheimen gibt es einen Partykeller). Im eigenen Zimmer hast Du Deine eigene Ordnung. Sobald Du Dir die Küche teilen musst, kann es zu Problemen kommen. Meiner Erfahrung nach sind die Probleme gravierender, wenn man zweckmäßig im Wohnheim zusammengewürfelt wurde als wenn man sich die WG und die Mitbewohner bewusst ausgesucht hat und privat etwas Zeit miteinander verbringt. Wenn Du in eine Stadt ziehst, in der Du niemanden kennst, hast Du in einer WG eine Art Familie. Meist kocht man regelmäßig zusammen, trifft sich mal zum Frühstück, findet ein offenes Ohr, wenn es einem nicht gut geht. Im Wohnheim hat man eine größere Auswahl an Kontakten, die aber eher oberflächlich bleiben bzw. man muss sich mehr einbringen, mehr aus sich rausgehen, um Kontakte aufzubauen. Es kommt wirklich sehr darauf an, was Du suchst. Ich würde mich immer für eine WG entscheiden.

        • Hey :)

          Mit Einzelzimmer meine ich halt eine 1 - Zimmer - Wohnung ganz für sich alleine,
          z.B. in einem Mehrfamilienhaus etc.

          Ich bin auch gerade am Überlegen. WG's können klappen - allerdings überwiegt was ich so gehört habe, dann doch das schlechte. Man kann seinen Mitbewohnern immer nur vor
          die Stirn gucken. Zu oft habe ich erlebt, dass andere möglichst schnell wieder dort raus wollten, nachdem Anfangs alles so toll und harmonisch schien.

          • Eine 1-Zimmer-Wohnung ist natürlich super! Die muss man sich halt erstmal leisten können. Ich kenne genau eine Person, die während des Studiums alleine in einer Wohnung gelebt hat. Es ist einfach sehr teuer!

            Ich kenne aber sehr viele Leute, mit sehr guten WG-Erfahrungen, wo die WGs über Jahre existiert haben.

            • Ein Bekannter lebte etwa ein Jahr in einer WG. Eines Morgens hat er seine Wäsche

              in die Waschmaschine gepackt und ist dann einkaufen. Als er wieder kam, stand die
              Maschine bereits offen, aber seine gesamte Wäsche war verschwunden. In der WG waren
              zu dem Zeitpunkt aber anscheinend alle aus dem Haus - wer hat also die feuchte Wäsche

              geklaut? Zuvor gab es schon ein paar Vorfälle (An den Putzplan hat sich z.B. nicht jeder gehalten, oder eben nur wischi - waschi ...) und nach diesem hat es meinem Bekannten

              dann endgültig gereicht und er hat sich ein Einzelappartement gesucht.

          Kommt doch darauf an, was man sich durch Jobs leisten kann!

    (11) 24.08.17 - 16:40

    Hi,

    ich habe während meines Studiums zu Hause gewohnt.

    Es kommt immer darauf an. Bei einer eigenen 1Zimmer-Wohnung hast du auf jeden Fall deine Ruhe, du musst dich nur um dich kümmern. Bei einer WG gibt es Gemeinschaftsbereiche, auch geteilte Dienste. Aber es muss klappen. Du musst dich mit den Mitbewohnern verstehen. Ihr müsst euch arrangieren und Rücksicht nehmen, aber ihr könnt auch gemeinsam etwas unternehmen, auch mal ein gemeinsamer Fernseh-Abend, zusammen kochen etc. Bei uns in der Firma waren die Azubis und Studenten in den Werkseigenen Wohnungen in 2er WGs untergebracht.

    Eine eigene Bude kann man auch leichter untervermieten als ein WG-Zimmer.

    Ich habe sehr, sehr lange in WGs gewohnt und ich fand das toll! Niemals möchte ich die Zeit der Studenten-WGs missen... Das war so ein Spaß und so eine lustige Zeit.

    Ich kann mir sogar jetzt noch vorstellen in einer WG zu leben, wenn ich nicht verheiratet wäre und Familie hätte. Oder ich kann mir auch sehr gut vorstellen im Alter noch mal in eine WG zu ziehen.

    Man muss nur ein wenig kompromissbereit sein und vernünftig mit seinen Mitmenschen reden können, dann klappt das schon.

    Ich habe während des Studiums erst in einem Einzelzimmer im Wohnheim gelebt (1 Zimmer mit Bad und Küchenzeile) und später dann mit meinem Freund zusammen in einer 3er WG. Auf die WG hätte ich keine Lust mehr, denn es sind halt auch immer fremde Menschen in der Wohnung und obwohl wir uns ja nur Küche und Bad geteilt haben, war mir das eigentlich schon zuviel.

    Ich wäre damals never ever in eine WG gezogen - dazu bin ich zu gern mit mir allein.
    Und ich möchte abends in Ruhe in der Wanne liegen, nur mein Zeug im Kühlschrank haben und auch nicht anderer Menschen Dreck weg machen.

    Zudem weiß man vorher nie, mit was für kruden Gesellen man sich letztlich die halbe Wohnung teilt. Kann gut gehen, kann aber auch richtig stressig werden.
    Meine Freundin wohnte in einer WG mit einem Typ, der permanent extrem laut Metal hörte - die Hardcore-Varianten. Der hat nicht mal gehört wenn man an die Tür bollerte....

    Und was da Finanzielle angeht - ein Zimmer im Studentenwohnheim (wenn man überhaupt eines bekam!) kostete damals 250,- DM, meine schnuckelige 2-Raum Wohnung in ziemlich guter, zentraler Lage 280,- DM.

    Damals wohnte kaum einer meiner Kommillitonen in einer WG, ich würde sagen 80% hatten kleine Wohnungen bzw. Apartments (Großstadt, Ruhrgebiet).

    Auch heute sind das hier, wenn man die ganz guten Lagen mal rausnimmt, vielleicht 40,-€ /mtl. Unterschied.

    LG, katzz

    (15) 26.08.17 - 10:29

    Hi,

    fragt sich halt, was man sich leisten kann und ob man für eine WG geeignet ist.

    Ich hab mal mit einem Mädel zusammen gewohnt....boah, die war echt gruselig, schlamig ohne Ende und die Töpfe vergammelten. Solch einem Kind würde ich eher ein 1-Zimmer Ap. geben.

    Wenn die Leute passen und alle einigermaßen sozial sind, kann es eine lustige Zeit sein, die einem auch fürs Leben prägt.

    Als ich dann nach 4 Jahren WG endlich meine erste eigene Wohnung hatte....boah, das war echt Luxus für mich.

    lg
    lisa

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