Löschung aus Grundbuch

    • (1) 12.09.17 - 18:33

      Hallo Ihr Lieben,
      weiß jemand, ob man nach dem Verkauf einer Immobilie vom Grundbuchamt über die Löschung informiert wird?

      LG und Euch allen einen schönen Abend 😃

      • Hallo,

        grundsätzlich informiert der Notar den Käufer über die Löschung. Ist ja sein Grundstück. Ob auch der Verkäufer (= ehemaliger Inhaber) informiert wird, weiß ich gar nicht. Zumindest hab ich das noch nicht so erlebt.

        Da Ihr verkauft habt, kann euch doch egal sein, ob gelöscht wird/wurde, oder nicht, oder?

        LG

      Wenn ich mich jetzt richtig erinnere, dann haben wir nur die Eintragungsvormerkung erhalten vom Notar, die endgültige Löschung nicht.
      Die ist für den Verkäufer ja auch nicht relevant.

    • Hallo,

      Da ich es gerade durch habe: ich (Verkäuferin) wurde vom Grundbuchamt selbst über die Löschung informiert. Außerdem habe ich für die Löschung Geld bezahlen müssen.
      In unserem Fall hat die Zeit zwischen Notartermin und Löschung übrigens 13 Monate betragen. ...

      Viele Grüße, liki

      Da könnte es noch ein Problemchen geben. Das Finanamt läßt sich, trotz Eintragung des neuen Besitzers oft SEHR viel Zeit, mit der Änderung des Grundsteuerbescheids. In meinem Bekanntenkreis hat der Vorbesitzer ZWEI Jahre länger die Grundsteuer zahlen müssen, nämlich bis er den geänderten Grundsteuerbescheid vom Finanzamt bekommen hat. Beschwerde dagegen war nutzlos. Man kann sich das Geld zwar vom neuen Besitzer wieder holen, aber das gibt ja auch oft Komplikationen.

      Gruß Bernd

      • Hallo,

        diese Zahlung umgeht man, indem man die Rechnung für die Löschung aus dem Grundbuchamt in Kopie dort hin sendet.

        Geld kann man nur verlangen, wenn das rechtmäßig geschieht und da kann dann gerne ein Mahnverfahren eingeleitet werden, da die Forderung spätestens im Widerspruchsverfahren als unrechtmäßig gilt.

        Was das Finanzamt von mir schon alles wollte.......außer einer Brieffreundin dort, mit der ich in einem Fall zwei Jahre korrespondierte, hatten die keinen monetären Nutzen daran.

        Man beschwert sich nicht, man legt Widerspruch ein und wieder und wieder.....;-)

        LG

        Das ist aber doch ganz klar geregelt. Für das Kalenderjahr, in dem der Verkäufer noch Besitzer war, zahlt der Verkäufer die Grundsteuern, ab dann der Käufer.
        Ich weiß auch nicht, warum dein Bekannter nicht dagegen vorgegangen ist.

        >>>nämlich bis er den geänderten Grundsteuerbescheid vom Finanzamt bekommen hat.<<<

        Die Grundsteuerbescheide werden von der Stadt/den Gemeinden ausgestellt, nicht vom Finanzamt.

    Das Grundbuchamt informiert denjenigen, um dessen Flurstück es geht, nicht denjenigen, dem es irgendwann mal gehört hat.
    VG

    • (10) 13.09.17 - 18:17

      Hallo!
      Möglicherweise ist das von Kommune zu Kommune unterschiedlich?

      Ich, Verkäuferin, wurde - wie oben beschrieben - auch vom Grundbuchamt informiert und musste die Löschung auch bezahlen. In unserem Fall wurden also alle Beteiligten informiert.

      VG liki

Vielen lieben Dank für Eure Antworten und noch einen schönen Abend!✨🌛
LG

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