Überall Müll

Hallo,
Mich nervt dieser ganzer Müll, den man zwangsweise mit den Sachen, die man braucht mitkauft.
Ich mache meinen Kühlschrank auf und MÜLL!!! Bin keine Öko bio tante, aber es reicht mir. Joghurt, Pudding, Milch, Käse,.... alles in Wahnsinnsmenge Müll verpackt. Stört euch das auch? Macht ihr was dagegen??
Ich habe jetzt Puddingpulver gekauft und verzichte somit wenigstens auf diesen Plastikmüll. Demnächst möchte ich Joghurt auch selbst herstellen. Ich kaufe Milch schon in Pfandflaschen und Fülle die im Automaten nach. Kostet allerdings 1,30 Euro.
Möchte ich ein wenig Hähnchenfleisch kaufen, kaufe ich gleich Plastik Müll dazu. Die Gurken werden einzelnd eingeschweißt!!! Wozu??!?!
Getränke kaufe ich mittlerweile fast nix mehr. Ich trinke am liebsten Leitungswasser und Tee. Oder kaufe Getränke in Pfandflaschen. Glas meine ich.
Wie könnte ich noch weniger Müll produzieren? Was für Tipps habt ihr?
LG

Joghurt gibt es doch auch in Pfandgläsern, oder in Pappbechern. Käse von der Theke ist auch nicht in Plastik. Man kann da schon drauf achten.
Aber ich weiß, was du meinst, man kann sich dem bei vielen Produkten nur schwer entziehen.
Schlimmer sind noch Drogerieartikel, da geht es kaum ohne Plastik, wenn man nicht in ganz speziellen Läden einkauft. Und ob ich mir mit einem Block Seife die Haare waschen möchte.... hmmm...

Ja, stimmt. Drogerieartikel auch. Aber da benutze ich den Shampoo wenigstens mindestens 1 Monat lang. So viel Müll mit Joghurt Bechern mache ich in 10 Minuten.
Hier gibt es bestimmt keine Lösung. Oder man will auch keine Lösung dafür. Es ändert auch nicht viel an der Gesamtsituation, wenn ich meinen Joghurt selbst herstelle. Aber trotzdem. Ich will was machen.
Und das ganze muss man sich ja auch leisten können. Joghurt für 29 Cent oder für ein Haufen Geld Joghurt mit Pfandglas. Milch aus Müll für 60 Cent oder aus Pfandglas für 1,30 Euro.
Selbst wenn wir von Wertstoff Müll reden... ist doch ein Haufen Energie daraus was neues zu machen.

Pudding zu kochen ist Mega einfach. Dann könntest du auf das Pulver verzichten (ist ja auch wieder in Plastik verpackt). Joghurt Kauf ich immer im 5 Liter Eimer (den Eimer verwende ich dann als Spielzeugeimer oder Aufbewahrung für Werkzeug usw. Fleisch kaufe ich nur an der Theke. Das wird in Papier eingewickelt. Man könnte sicher auch ne tupperdose mitnehmen. Käse ebenso.

Alles Drogerie Zeugs kommt in die Kita. Die freuen sich total darüber.

Schlimm finde ich Spielzeug! Wie kann man ein klitzekleines Spielzeug in zigfach großem Plastik einschweißen? Dann natürlich noch mit zig Kabelbindern fixieren😩.

Ich gehe beim Türken einkaufen und packe jegliches Obst und Gemüse, das den gleichen Kilopreis hat. In eine Tüte zum abwiegen. Diese tausend Tütchen gehen mir nämlich auf die Nerven. Die kannste nicht mal wiederverwenden, weil die sofort reißen.

Ich versuche schon drauf zu achten, nicht so viel Müll zu produzieren und wenig Müll einzukaufen. Alles lässt sich leider nicht vermeiden. Ich bleib mal am Thread dran, vielleicht gibts noch mehr Tipps.

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Bei uns im Supermarkt kann man anstelle der Plastiktüten für Obst und Gemüse auch Papiertüten wählen. Das nehme ich gerne in Anspruch, wenn ich zum Beispiel zehn Äpfel kaufe. Ich würde sie auch ganz unverpackt kaufen, finde es aber höchst unpraktisch, wenn mir beim Wocheneinkauf alles durch den Wagen rollt.

Joghurt kaufe ich nicht in einzelnen Portionsbechern sondern im Tetrapack (1 Liter) oder Glas (500g).

Pudding koche ich selbst.

Unsere Kinder wickeln wir mit Stoffwindeln.

Ich würde auch gerne noch mehr Müll einsparen. Mal sehen, was es noch für Ideen hier gibt. Interessanter Thread 👍

Ich muss mal gucken, diesen Joghurt in Tetra pack. Gibt es auch Natur Joghurt so?
Ich liege grad in der Wanne und sehe mich um. Müll, Müll, müll. Das einzige hier, was noch geht ist mein Collagen Creme von GIGI, die bestimmt noch 10 Jahre reicht. 😅
Stoffwindeln ist auch toll. Macht das viel Arbeit? Hab nur 1 Kind und habe nur normale Windeln verwendet. Leider. War alleinerziehend und hätte für was anderes keine Nerven gehabt. Vielleicht kommt irgendwann ein 2. Kind.

Stoffwindeln sind vielleicht 2 extra WaMa die Woche. Fand ich jetzt nicht so schlimm. Hat uns auf jeden Fall ne Menge Geld gespart - und Müll.

Ach so, mir fällt gerade noch ein: wir trinken hauptsächlich Leitungswasser. Kein Müll, kein schleppen, viel günstiger.

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https://www.careelite.de/plastikfrei-leben-ohne-plastik/

Das wäre mir schon too much 😀 aber was ohne großen Aufwand zu machen ist, solche kann ich mir für mich vorstellen. 🙂

Ja, man kann sich da ja einfach die Sachen heraussuchen, die für einen selbst umsetzbar sind.

Hallo
Was mir so einfällt:
-eigene Einkaufstüten mitnehmen, egal ob für Lebensmittel,Kleidung,...
-nachfüllbare Trinkflaschen für unterwegs (Glas oder Edelstahl). Frühstücksdosen gibt es zB. auch aus Edelstahl.
-Einwegprodukte vermeiden, geht es überhaupt nicht anders lieber eine Nachfüllpackung bevor du jedesmal das komplette Teil mit Flasche oÄ. neu kaufst.
- eigene Behältnisse und Stoffbeutel mit in den Supermarkt nehmen.
-unterwegs den eigenen Kaffee Becher mitnehmen und Brezel usw. auf die Hand nehmen oder in den eigenen Beutel.
-für Feiern dein normales Geschirr verwenden und nichts aus Plastik oder Papier kaufen.
-ungewollte Werbung abbestellen.
-für Reisen oder unterwegs keine Mini Packungen kaufen sondern wiederverwendbare, kleine Flaschen/Tuben... nehmen.
-Stofftaschentücher verwenden. Auch für die Monatshygiene gibt es Alternativen.

LG

Danke für deine Antwort. Stoffbeutel habe ich immer mit zum Einkauf und ein kleiner ist immer in meiner Tasche. 😃
Werbung abbestellen ist eine gute Idee

Ich liebäugel seit letzten Sommer mit Minimalismus. Wir versuchen wirklich nur noch das Nötigste zu haben und Dinge, die man nur einmal im Jahr braucht, leihen wir uns.

Dadurch haben wir automatisch weniger Müll. Außerdem kaufe ich Obst und Gemüse nur noch auf dem Wochenmarkt und nicht abgepackt im Supermarkt. Zudem unterscheide ich zwischen Plastikmüll, der eben nicht einfach so recycelt werden kann, und Glas, was deutlich umweltschonender ist.

https://original-unverpackt.de/

nun ja, wie du schon festgestellt hast - niemand braucht joghurt und pudding in plastikbechern.

die kann man im großen mehrwegglas kaufen oder selbermachen.

kennst du "unverpackt-läden"? gibt es inzwischen in jeder großstadt.

wasser kommt hier aus dem wasserhahn, sprudel aus dem sodastream.

haarseife und körpferseife sind prima und umweltfreundlich.

gurken in plastik boykottiere ich.

5 äpfel muss man ebenfalls nicht in ne plastiktüte machen, die kann man auch lose aufs band legen (ebenso paprika, karotten, tomaten, bananen und und und)

das ist das, was mir sponta einfällt #winke

Hallo,

gibts bei euch eine Gemüsekiste vom Bauern oder Biomarkt? Damit kann man schonmal bei Obst & Gemüse eine Menge Müll einsparen.

Ansonsten gibts für Obst und Gemüse so wiederverwendbare Gemüsebeutel aus Baumwolle. Wenn ich irgendwie Zeit finde fahre ich am liebsten auf den Markt oder zum Bauernhofladen. Dort gibts auch Käse, Fleisch und Wurst. Die wird auf Wunsch nur in einer Lage Papier eingewickelt. Ich hab dann ne Box dabei, wo ich das gleich reinlege. Für Eier hab ich mir auch so eine Meibox geholt, damit kann ich mir hier auch bei Edeka Eier holen und jedes Mal eine neue Schachtel zu benötigen.

Joghurt und Frischkäse mache ich häufig selbst. Die Milch dafür hole ich hier direkt am Automaten beim Bauern (1 Euro/ Liter). Manchmal kaufe ich das aber auch, weil ich zu faul war und ärger mich dann. Wer den Joghurt mit Frucht mag schnippelt sich eben etwas Obst rein oder rührt nen Löffel Marmelade oder Honig rein.

Ansonsten produziert man sehr viel weniger Müll, wenn man eben viele Dinge selbst macht und keine Fertigprodukte kauft bzw. einfach auch bewusster einkauft. Aber dafür muss man dann eben Zeit statt Geld investieren. Ich merke auch, dass ich einfach oft zu faul bin und dann schnell Samstags Aufbackbrötchen kaufe, weil ich bestimmt nicht Sonntag früh bei Regen noch zum Bäcker los möchte. Sonntagsfrüh ärger ich mich dann, weil die Aufbackdinger eigentlich gar nicht lecker sind und ich noch Müll produziert habe. Ich bin jetzt dazu übergegangen, mir die Brötchen vom Bäcker während der Woche direkt frisch einzufrieren oder Samstag Abend noch schnell Teig für Baguette anzurühren. Tostbrot hab ich auch ersetzt durch Kastenweißbrot vom Bäcker. Das lässt sich auch gut toasten und schmeckt eh leckerer. Grad bei dem ganzen Fertiggebäck wie Keksen, Waffeln etc. lesen sich die Zutatenlisten echt gruselig und dabei sind die Sachen schnell selbst gemacht. Waffeln kann man auch prima einfrieren und dann einfach in den Toaster werfen, wenn man Appetit drauf hat oder Kekse halten sich ja auch gut ein paar Wochen frisch in einer Büchse. Von bestimmten Sachen mache ich dann einfach die doppelte Menge und friere eben einen Teil ein. Funktioniert prima z.B. für Pizzaschnecken, Muffins etc. - eben alles was man dann einzeln aus dem Gefrierschrank nehmen kann. Das ist kaum mehr Aufwand, aber ich erspare mir dann die schlechten Inhaltsstoffe aus der Industrieware und den Verpackungsmüll.

Bei Kosmetik wirds schon schwieriger. Es gibt Duschseifen und Deoseifen. Wenn ich mal bei Lush vorbeikomme hole ich mir da was. Ansonsten nehm ich auch das Zeug von DM.

Und für manche Sachen hab ich bisher auch keine Lösung gefunden. Chips, Schokolade, Tomatenmarkt etc.

Aber am meisten hab ich definitiv durch die Gemüsekiste an Verpackungsmüll eingespart. Und das beste ist, es kostet mich keinerlei Aufwand. Die Kiste wird mir jeden Mittwoch in die Garage gestellt und kostet nur 20 Euro für eine große Kiste Biogemüse&Obst.

Plunderbunny

Hallo
ich habe damit angefangen das ich Shampoo durch Haarseife von Manna ersetzt habe. Auch Duschgel usw. ist hier nur Noch Seife. Nicht einmal wegen der Plastikverpackung sondern wegen den zum Teil bedenklichen Inhaltsstoffen und auch Mikroplastik das ja da überall drin ist.
Obst und Gemüse kann man sich hier liefern lassen von einem Biohof. Wasser weil hier sehr sehr Kalkhaltig kaufe ich in Glasflaschen.
Joguhrt kaufe ich in Gläsern außer den meiner Tochter (Laktoseintolerant) das Zeug gibt es nur in Plastik.

Mein Ziel ist es bewusster an die Sache ran zu gehen und ich weiß das ich mit meinen kleinen Aktionen nicht die Welt rette aber ich bemühe mich in meinem Haushalt.

LG
Corinna

Hallo,

das, was mich stört, entsorge ich bereits im Einkaufsmarkt.

LG

Naja, davon hast nicht viel weniger Müll produziert. Und Joghurt kannst du da schwer essen

Oh doch, die ganze Verpackung drum herum kann ich schon im Laden lassen, das ist oft ne Menge. Um die 4-er-Packung Joghurt die Verpackung z.B.

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In Passau (leider gar nicht meine Ecke) gibt es einen Laden in dem Lebensmittel direkt vom Erzeuger landen, die man dann direkt abzapfen kann. Man bringt einfach eigene Behälter mit und zahlt nach Gewicht.

Da hat eine junge Frau ihren Traum vom verpackungsfreien Leben verwirklicht. Super Geschäftsidee. Lasst uns gleich alle nach Pasau fahren ;-)

Oder gibt es das woanders auch bzw mittlerweile gar nicht mehr? War vor geschätzt 2 Jahren Portrait in der Süddeutschen Zeitung

das sid ei "unverpacckt"läden, von denen ich erzählt habe. gibt es eigentlich inzwschen in jeder mittelgroßen stadt :-)

oh gott..sorry für all die fehler #schwitz

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Das regt mich auch unsäglich auf!
Und das Beste - die Problematik ist bekannt aber es wird dennoch IMMER MEHR PLASTIK!

Beispielsweise die Kondensmilch im Tetrapack, funktionierte Jahrzehnte einwandfrei wie sie war - nun müssen da auch noch fette Plastikausgüsse drauf!

Oder Cocktailtomaten in total dickwandigen PLASTIKEIMERN, was soll das?!

Von den eingeschweissten Gurken und Bananen rede ich ja schon gar nicht mehr - Irrsinn pur.

Das alles ärgert mich besonders, wenn ich im Supermarkt nicht mal die Wahl habe, sondern alles so verpackt ist!
Ich schaffe es leider nicht immer zum Markt oder in den Bioladen.

Meistens verkneife ich mir diese ultraverpackten Lebensmittel, immer geht das leider nicht. Grundsätzlich vermeide ich Müll und Energieverschwendung und würde mich als sehr umweltbewusst bezeichnen, es wird einem aber immer schwerer gemacht.

Tips?! So einen Mist nicht kaufen, aber... s.o.

LG, katzz

Ja, ich kann es echt nicht verstehen. Aber vieles ist einfacher in Plastik zu verpacken, weil das Maschinen machen können. Die Tomaten wären Matsch, wenn die alle auf einen Haufen machen. So macht das eine Maschine. Obwohl vor 20 Jahren waren die auch nicht Matsch ohne Plastik.
Naja, wie auch immer, habe ich heute versucht ohne Plastik einzukaufen. War nicht einfach. Und auf vieles habe ich verzichtet. Ab Aschermittwoch mache ich streng bis Ostern Plastik fasten. Dann schaue ich, was ich ohne großen Aufwand beibehalten kann neben Vollzeit Job, Kind, Haushalt, Punk Band... 😀

Viel Glück, ich versuche ja immer, "Plastikfasten" zu machen, gelingt natürlich nur graduell.

Genau das meine ich - vor 20 Jahren ging es auch ohne!

LG, katzz