Hausfinanzierung möglich? Tipps und gut gemeinte Ratschläge gesucht

    • (1) 11.02.18 - 21:13

      Hallo zusammen.
      Wir wohnen derzeit in einem EFH zur Miete.
      Unsere Vermieterin hat angekündigt das Haus in den nächsten 3 Jahren verkaufen zu wollen und wir überlegen grade ob es für uns finanziell machbar ist. Noch haben wir überhaupt keine Vergleichswerte.

      Wir zahlen derzeit 1100€ warm. Sparen monatlich 120€ auf einen Bausparvertrag und 600€ monatlich auf ein Sparkonto.
      Bisher konnten wir immer sehr gut leben und musste nicht viel zurück stecken.
      Wir haben ein 7 jähriges Kind und bekommen dieses Jahr noch ein 2. Kind ☺️
      Das bedeutet natürlich erstmal Elterngeld für 1 Jahr. Aber danach werde ich, genau wie jetzt auch schon, wieder 25 Std arbeiten.

      Meint ihr finanziell wäre es machbar? Natürlich nicht jetzt, aber in den nächsten 3 Jahren?
      Wir freuen uns auf Erfahrungen und gute Ratschläge ☺️

      • Ich würde sagen das kommt auf den Kaufpreis des Hauses an und ob ihr eventuell noch Eigenkapital habt. Für unmöglich halte ich es nicht. Wir selbst haben auch vor ein paar Jahren die Wohnung gekauft in der wir zur Miete gewohnt haben. Es hat einige Vorteile. Man hat keine Renovierung, keinen Umzug, keinen Makler, man weiß genau was man kauft.

        • Oh das hatte ich ganz vergessen zu schreiben. Eigenkapital ist noch nicht so viel.
          Inkl. Bausparvertrag liegen wir bei etwa 10.000€ im Moment. Es kommt halt monatlich immer noch etwas dazu.
          Das Haus soll 160.000€ kosten.
          Es ist aber noch ein bisschen was dran zu erneuern. Wir würden also wenn es soweit kommt etwa 200.000€ aufnehmen wollen.
          Ich bin mir überhaupt nicht sicher was man da ansparen sollte, was man monatlich etwa ausgeben muss usw. Wir sind auf dem Gebiet noch total neu und fangen grade erst an uns ein paar Infos zu holen. Es muss ja auch alles gut durchdacht sein.

          • Die anfänglichen Daten klangen ganz gut, auch wenn jede Menge Infos fehlten - aber so....

            Eigentlich sollte man als Eigenkapital schon die Kaufnebenkosten auf der hohen Kante haben. Makler fällt bei euch weg, aber Grunderwerbssteuer + Notarkosten liegen je nach Bundesland bei 5-8%.
            Das kann euer Erspartes schon überschreiten.

            Renovierungskosten sollte man ebenfalls nicht mitfinanzieren müssen.

            Wenn man dann noch etwas übrig hat, ist es noch besser, da man dann unter Hauswert finanziert und je weiter drunter umso besser die Zinsen.

            Ihr wollt 40000 Euro über Hauswert finanzieren - das macht nichtmal jede Bank. Ihr solltet euch das mal bei einer (oder mehreren) Bank(en) durchrechnen lassen, ob ihr überhaupt eine Chance habt mit so wenig Eigenkapital zu finanzieren und falls ja, wie dann die Zinsen aussähen.
            Die sind dann sicher nicht mehr ganz so toll, wie sie zur Zeit eigentlich sein könnten.

            Vg Isa

            • Danke für deine Antwort. Jetzt haben wir zumindest einen groben Überblick was den Kauf angeht.
              Da müssen wir tatsächlich noch einiges sparen oder uns eben eine neue Wohnung suchen 🙂

      Kommt auch drauf an wie alt ihr seid. Sprich, wieviele Jahre ihr beide noch was verdient um den Kredit zurückzahlen zu können. Bis zur Rente sollte das Haus schon abbezahlt sein...

    • Das ist leicht stemmbar.
      Wie haben für unsere 3 Zimmer Wohnung einen Kredit in Höhe von 160.000 € aufgenommen mit einer Rate von 1000 € und einem Bauaparvertrag von 170€ monatlich.
      Eigenkapital hatten wir kaum ähnlich wie ihr.

      Aber sag mir. Wo wohnst du, wo man für das Geld ein ganzes EFH kaufen kann?

      • Das hab ich mich auch gerade (neidisch) gefragt 😄

        Wir wohnen sehr ländlich in der Nähe von Dortmund. Der Preis ist wirklich sehr gut, aber so viel teurer sind die anderen Immobilien hier auch nicht. ☺️

        • (10) 12.02.18 - 08:36

          Da bin ich aber neidisch. Unter 400.000 € gibt es hier nichts und das wäre schon ein außerordentlich guter Preis. So eine Immobilie wäre keine 2 Tage auf dem Markt.

          Finde es schon extrem, wie regional die Preise unterschiedlich sind.
          Auch Kita ist hier fast unbezahlbar.

          Ich wohne auch in der Nähe von Dortmund und wir haben drei Jahre vergeblich gesucht. Jetzt bauen wir, allerdings zu einem Preis, der jenseits der 160.000 liegt. Ich würde sagen, es kommt dann vermutlich doch darauf an, was man sucht und ob man das dann in unserer Region zu solchen Preisen findet?!?! Meine Erfahrung ist eher, dass man hier für Schrott schon 400.000 € aufwärts will.
          Für 160.000€ haben wir nicht einmal einen Schuppen gefunden.
          Bei diesem Hauspreis finde ich eure Miete allerdings ziemlich hoch. Wir zahlen zur Zeit 50€ weniger und bewohnen ein Haus aus 2010 ohne Renovierungsstau mit 700qm Garten und 130 qm Wohnfläche. Das könnten wir im Verkaufsfall nicht für gerade mal 160.000€ erwerben.

          Grundsätzlich finde ich aber, dass dieser Hauspreis absolut machbar ist, selbst wenn ihr wenig Eigenkapital habt und dass man Renovierungskosten bei einer Finanzierung nicht mit einbeziehen sollte, finde ich auch nicht. Kosten für Mobiliar okay, aber für Sanierungen gibt es sogar Kfw-Programme mit Tilgungszuschüssen.
          Lasst euch doch einfach mal bei einem unabhängigen Finanzberater beraten. (interhyp, Dr. Klein und co.) Das ist unverbindlich und ihr wisst, ob ihr wirklich ausziehen müsstet.

      Das frag ich mich auch Grad. Meine Freundin sucht dringend und findet nix. Hier im Chiemgau gibt es für 300.000€ nix. Das könnte sie nämlich stemmen. Da geht es bei bewohnbaren Objekten bei 400.000 los und die sind dann aber renovierungsbedürftig

      • Dafür verdienen wir hier wahrscheinlich auch etwas weniger als ihr. Ich wusste sonst nicht wie andere das mit der Finanzierung machen 😅
        Wahnsinn wie unterschiedlich das ist. Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Suche 🙂

    Es gibt einige Ecken Deutschlands wo man für etwas über 100.000 euro tolle freistehende Einfamilienäuser bekommt.

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