Eigentumswohnung oder Haus?

    • (1) 10.03.18 - 13:08
      Inaktiv

      Hallo,
      jetzt wo ein kleiner Mann (7 Monate) in unser Leben eingetreten ist und die Bude langsam zu eng wird, überlegen wir umzuziehen, was leider nicht so einfach ist. Wir würden gern ein Haus kaufen aber die Preise schießen ja bis zum Himmel. Daher haben wir uns überlegt, eine Eigentumswohnung zu kaufen. Was ist eurer Meinung nach besser bzw. welche Erfahrungen habt ihr gemacht mit EG oder Haus?
      Liebe Grüße

      • ich würde mal klar sagen, dass das geschmackssache ist.
        die frage ist, was ihr wollt und was ihr euch wünscht.

        wir haben beides, eine eigentumswohnung, die wir sehr geliebt haben, die aber mit 3 ZKB für zwei kindern zu eng war. nun sind wir vor drei jahren in ein kleines einfamilienhaus gezogen.

        für uns wäre die wohnung prima gewesen - sie hatte allerdings einen kleinen balkon und lag an einem park, dennoch stadtnah, sodass man jederzeit mit dn kindern gut rauskonnte. das wäre mir bei einer wohnung wichtig.

        haus hat nen eigenen garten, klar, kann ein vorteil sein. ist aber auch jede menge arbeit mehr. und ist weiter von der city weg.

        ein klarer vorteil in sachen wohnung war auch die eigentümergemeinschaft, sodass man immer ne verwaltung als ansprechpartner hat un nicht ganz alleine auf sich mit allem gestellt ist.

        alles in allem ist für mich persönlich eine wohnung eine absolut gleichwertige alternative zum haus, wenn denn der platz, das drumrum und die "rausgehmöglichkeiten" stimmen #winke

        • (3) 10.03.18 - 16:28

          Ein Haus würden wir bevorzugen jedoch sind die hier bei uns sehr teuer. Würde schon gern ländlich wohnen in einem kleinen Häuschen

      (4) 10.03.18 - 13:55

      Das ist doch reine Geschmackssache.

      Wir hatten eine recht große Wohnung. Die war super Mega toll! Mit zwei Kindern war das prima...aber doch was nervig mit dem Platz für den Kinderwagen. Und „nur“ ein Balkon usw. Also haben wir nach einem Haus gesucht und mittlerweile drei Kinder. Ich finde es toll, dass ich einfach die Gartentür aufmachen kann und die Kinder im Garten toben können... Wir können hier tun und lassen was mir möchten (freistehend) ohne uns mit einem weiteren Miteigentümer oder Nachbarn zu einigen...

    (6) 10.03.18 - 15:14

    Wir haben eine grosse und sehr hochwertig ausgestattete Eigentumswohnung mit Balkon und kleinem Garten (Hochparterre). Im Haus wohnen noch fünf andere Eigentums-Parteien und das Klima ist gut.
    Ich wäre zu keinem Zeitpunkt auf die Idee gekommen, nach einem Haus zu schauen.

    Das von Allen getragene Hausgeld für Reparaturen, die Hausverwaltung, der gute Kontakt zu den Nachbarn und ein nicht vorhandenes Dachgeschoss (Ich habe überhaupt nichts für diese Wohnetage übrig ;-) ) ergeben für mich die perfekte Wohnform.

    Geschmackssache ist es aber auf jeden Fall und es hat wahrscheinlich auch ein bisschen damit zu tun, wie man selber aufgewachsen ist. Mein Mann zum Beispiel ist in einem grossen Bauernhaus aufgewachsen und konnte sich gut vorstellen selbst ein Haus zu kaufen.

  • Hey,
    immer Einzelhaus, wenn es denn geht :-).
    Als Bewohner einer ETW hast du Rechte eines Mieters und Pflichten/Kosten eines Eigentümers.
    Hatten wir und sind froh, sie wieder verkauft zu haben.
    Viel Spaß beim Planen

    Hi,

    Immer ein Haus 😊. Da hat man meist nur 2 Nachbarn und wenn man noch Glück hat und ein freistehendes Haus findet, zumindestens da nicht zu viel Lärm.

    Einzige Vorteile einer Wohnung, das geteilte Hausgeld bei Reparaturen usw.
    Meine Schwiegereltern haben noch eine ETW,vermietet ist ne Katastrophe. Die anderen Eigentümer wollten jetzt unbedingt die Abrechnung zum Jahresende und nicht mehr Mitte vom Jahr. Dadurch musste der Verbrauch geschätzt werden, dadurch hat dann der Mieter Anspruch auf eine Kürzung der Nebenkosten von 15%. Sie waren dagegen, aber die Mehrheit entscheidet eben.

    Man muss sich halt ständig absprechen usw und kann nichts alleine entscheiden.
    Im eigenen Haus kann man weitestgehend wurschteln wie man will, bis auf ein paar gesetzliche Regelungen ggf.

    Ich bin auf jeden Fall froh über unser Häuschen, da trampelt mir nur mein Sohn auf dem Kopf rum 😁 keine Nachbarn oben, unten oder an den Seiten.

    Hallo,

    Ich bevorzuge Haus!
    Wir haben in der ETW meiner Eltern mit Garten gewohnt, aber die Nachbarn haben mich genervt. Jeder wusste alles.... und es ist eben doch mal lauter und das war mit Schreibsby, was bei jedem kleinsten Geräusch wach geworden ist, eine Katastrophe!

    Jetzt wohnen wir in unserem EFH mit Garten und lieben es! Für uns ein absoluter Traum.

    Aber nicht um jeden Preis! Wenn wir das finanziell nicht halten können, wird es verkauft und wir würden in eine Wohnung ziehen....

    Rechnet nochmal gut durch .... wenn ihr natürlich mind. die nächsten 10jahre in einer EtW wohnen wollt/könnt... ist es bestimmt eine gute Lösung und ihr hättet Eigenkapital für den Hauskauf :)

    Lg

    Wir persönlich hätten niemals eine Eigentumswohnung gekauft. Das wäre unser grauen in einem Mehrfamilienhaus. Aber das ist wohl Geschmackssache. Wir haben ein freistehendes Einfamilienhaus auf "dem Dorf" und lieben die Ruhe und Freiheit, keiner hat einsicht in den Garten, niemand stört sich wenn die Kinder lauter sind.....Andere könnten damit nix anfangen und wollen lieber mitten drin im Trubel sein.

    • (11) 11.03.18 - 06:41

      Sowas hätte ich auch gern. Darf ich fragen, wieviel ihr für das Haus gezahlt habt ?

      • Unter 150.000

        Freistehendes efh mit 2 Garagen und 500 qm Garten, 145qm Wohnfläche.

        Thüringen.
        Das ist eben sehr unterschiedlich....woanders zahlt man dafür über 350.000 euro.
        Ein paar km weiter (50) in einem begehrten Vorort von Leipzig, hätten wir auch eine ganz andere summe hinlegen müssen.

(13) 11.03.18 - 06:46

Kommt darauf an, WAS ihr wollt, was ihr braucht, wie viel Geld ihr investieren könnt/wollt.

Lage, Nebenkosten, Renovierungszustand, Schule in der Umgebung, Anschaffungspreis usw.

Bsp. ein Haus auf dem Land mit Busanbindung 2x am Tag kostet hier weniger
als eine Eigentumswohnung mit 1-2 Zimmer mit Busanbindung 2x pro Stunde.
Von Eigentumswohnungen in der Stadt gar nicht erst zu reden.

Wie weit wollt ihr umziehen?
Anfahrtsweg Arbeitsplätze, Kindergarten, Schule.

Landleben oder Stadtleben?


Nebenkosten variieren durchauch nach der Größe.
Aber auch nach dem Renovierungszustand. Alter der Heizung, Dämmung usw.

Seid ihr bereit Geld in die Renovierung zu stecken? Dann könnte der Anschaffungspreis geringer sein. Gleich alles renoviert und energiesparend übernehmen, ist der Preis anfangs höher.
Bei Haus könnt ihr selbst mehr entscheiden, bei Wohnung ist die Frage, wie es entschieden wird.

Bei Wohnungen ist auch die Frage, welche Zusatzkosten kommen auf euch zu?
Wie werden Dacharbeiten, Heizungserneuerungen, Hausrenovierungen auf euch umgelegt? Gibt es Hausmeisterdienste oder teilen sich die Eigentümer die Arbeiten.
Auch da Reserven ansparen!

Wie viel Platz braucht ihr und wollt ihr.
Je mehr Platz vorhanden ist, desto mehr Arbeit gibt es. Macht ihr das gerne? Ist es euch das wert?
Oder sagt ihr: lieber weniger Platz, dafür weniger Arbeit, dafür mehr freie Zeit.

Garten kann so oder so sein.
Großer Garten (viel Platz, viel Arbeit)
kleiner Garten (weniger Platz, weniger Arbeit)
Gemeinschaftsgarten (wer macht die Arbeit)

Gibt es viel Platz drumherum?
Ich kenne Menschen, die keinen Garten haben, diesen auch nicht vermissen und jeden Tag im Grünen sind.
Und Menschen, die ihren Garten brauchen. Auch deswegen, weil sie sonst erst mal einige km mit dem Auto fahren müssten, um wieder "grün" sehen zu können.

Was wollt ihr für euch?
Was ist euch wichtig?
Wo könnt ihr Abstriche machen, wo nicht?
Was gibt es bei euch auf dem Markt?

  • (14) 11.03.18 - 08:28

    Ich würde ein Haus vorziehen aber mein Mann môchte lieber eine EGW, da diese preiswerter sind. Ich möchte mehr ländlich wohnen, wegen meinem Sohn und weil noch ein Kind geplant ist. EK haben wir bis jetzt 20.000 Euro gespart und haben auch noch zusätzlich ein bausparkonto. Aber die Häuser sind so teuer. Selbst für 200.000 ist es schwierig was zu finden. Klar sollten auch Kindergarten Schulen in der Nähe sein. Und nicht zu sehr renovierungsbedürftig oder zu alt sollte das Haus sein. Alles nicht ganz einfach.

    • Wenn ihr in einer so günstigen Gegend wohnt, dass ihr für 200000€ ein Haus bekommt und ihr habt 10% Eigenkapital, würde ich den Hauskauf wagen.
      In unserer Gegend gibt es zu diesem Preis keine vernünftige ETW. Doppelhaushälften beginnen bei 555000€.
      Viel Erfolg bei der Suche, lg

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