Aus welchen Gründen habt ihr euch FÜRS mieten entschieden?

    • (1) 06.04.18 - 11:25

      Wir stecken zurzeit in einer Entscheidungskrise!

      Unsere Wohnung wird langsam zu klein also die Frage: Eigenheim oder Miete?
      Wir sind keine Großverdiener, aber eine kleine Doppelhaushälfte um die 200.000 wäre laut Bank machbar. Andererseits haben wir die Chance eine Neubau-DHH mit Erdwärme etc. zu mieten. Die Kaltmiete läge deutlich unter der Kreditrate...

      Mein Bauch sagt mir, dass wir zur Miete "besser schlafen" können, da keine Schulden und mein Mann nicht gerade der Hobby-Handwerker, der gerne am Haus basteln würde.
      Jeder in meinem Umfeld erzählt mir aber was von Geldanlage, Altersvorsorge usw.

      Was waren für euch Gründe euch gegen Eigenheim und für Miete zu entscheiden?

      Lg

      • FÜR Miete würdw ich mich nur entscheiden, wenn ich

        a) flexibel bleiben möchte, da ich plane, in 2, 3, 4 Jahren wieder umzuziehen

        b) kein Eigenkapital i.H.v. 25% des Kaufpreises inkl. aller NK hätte UND die Rate nicht mit 1 Gehalt problemlos stemmen könnte.

        VG

        Hallo.

        Wir überlegen nun auch schon ne weile hin und her und haben uns jetzt für eine echt schöne genossenschaftswohnung zur Miete entschieden. Moderater Preis. Der Plan ist 5-7 Jahre. Dann wollen wir umziehen in die Heimatstadt meines Mannes und entweder bauen oder kaufen.

        Mal sehen wie es läuft. 😊

        Haus ist auch immer so ne Sache wenn man mehrere Etagen hat. Das ist dann kaum noch ne Altersversorge. Meine schiegereltern haben keller, paterre und OG und haben langsam probleme mit dem treppensteigen.
        Unser Plan ist Bungalowstil. Ans alter denken 😎

        • (4) 06.04.18 - 16:41

          Hallo,

          "Haus ist auch immer so ne Sache wenn man mehrere Etagen hat. Das ist dann kaum noch ne Altersversorge. Meine schiegereltern haben keller, paterre und OG und haben langsam probleme mit dem treppensteigen.
          Unser Plan ist Bungalowstil. Ans alter denken "

          Das Problem bei einem Bungalow ist, dass man ein sehr großes Grundstück braucht, um auf die gleiche Quadratmeterzahl zu kommen, wie bei einem Haus mit mehreren Etagen. Das kann in manchen Ecken von Deutschland für normal verdienende Menschen schon nicht mehr finanzierbar sein.

          Wir haben ein Haus mit Etagen und werden ein anderes kaufen, wenn wir alt und klapprig sind. Das kann dann kleiner sein, weil es nur noch für zwei Personen reichen muss.

          Meine Schwiegereltern haben übrigens einen Treppenlift. Das ist auch eine Alternative.

          LG

          Heike

          • (5) 06.04.18 - 16:47

            hallo,

            man muss halt sehr viel abwägen :) Aber das hat noch Zeit. Wir wollen nach Lutherstadt Wittenberg wenn unser Kind droht in die Schule zu kommen. Noch hab ichs im Bauch. Aktuell wohnen wir in Berlin. Und das ist nicht fürs ganze leben.

            (6) 07.04.18 - 09:58

            Gibt ja auch andere Häuser. Wir haben im Erdgeschoss 180 qm. Küche, Bad, Gästeklo, Wohnzimmer, Schlafzimmer...
            Im Souterrain alle 3 Kinderzimmer, Badezimmer, usw. Wir könnten später einfach im Erdgeschoss bleiben.

            Oder die Einliegerwohnung nehmen... In die könnte man einen treppenlift bauen.

      Hallo#winke,
      Ich würde sofern es möglich ist kaufen. Die Beträge, die man in Miete investiert sind weg. Da sieht man nie wieder was von.
      Wir sind Anfang dreißig und haben unser Eigenheim gebaut. In unseren Freundeskreisen bauen/kaufen eigentlich fast alle.
      Also wenn es machbar ist auf jeden fall Eigenheim. :-)

      LG Grüße

      • Die Beträge für Dach, Heizung, TerrassenSteine, Rohre, Fenster, Dachrinne auch... Die muss man zusammen sparen.

        Instandhaltungsrücklagen werden unterschätzt!
        Jeden Monat sollte mindestens ein Euro pro Quadratmeter im Monat zurück gelegt werden.
        Wir vergessen/ ignorieren schon "alle", dass man mindestens 10% seines Einkommens für die private Rente zurück legen soll.
        ... Dann noch Instandhaltungsrücklage für das haus...
        Schwupps sind wieder einige hundert Euro im Monat weg

        • Darum habe ich ja geschrieben, wenn man es sich leisten kann.....
          Die Beträge für Dachrinne, Heizung.... sehe ich nicht als "weg" an sondern als Investition. Sollte ich nach 15 Jahren ausziehen ist dies alles noch etwas wert. Sprich, ich kann die Immobilie verkaufen.
          Ziehe ich nach 15 Jahren aus einer Mietwohnung aus, sind die kompletten Mietzahlungen weg.

    Also wir mieten, aber wir haben auch kein Geld für Eigentum.

    Der Vorteil ist, geht hier was kaputt, ruf ich Hausmeister oder Vermieter an und es wird repariert. Ich muss mir keine tausende von Euro für einen neue heizkessel oder was such immer zusammensparen.

    Ist also sehr bequem. Muss was repariert werden, ist das mit meiner Miete abgegolten... sozusagen.

    • Den neuen Heizkessel (oder was auch immer) "kaufst" du vielfach, nachdem ein Immobilienbesitzer sein Haus abbezahlt hat, indem du weiterhin Miete bezahlst - und das für immer. Dass ein Mieter weniger Kosten hat, stimmt langfristig nicht, im Gegenteil.
      Aber es stimmt natürlich, es ist erstmal eine sehr große Menge Geld, die fließen muss, wenn man ein Haus kauft.
      Sonniges Wochenende!

Wie alt seit ihr?
Wie hoch wäre die Rate?
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