Putz- bzw. Aufräumplan

    • (1) 15.04.18 - 11:17

      Moin,

      wir (mein Partner, mein Kind (14 Jahre) und ich) wohnen in einem Haus und haben einige Katzen. Nun gibt es immer mal Stress, wer was wann machen soll. Wir bringen uns alle mehr oder weniger ;-) im Haushalt ein...
      Wir haben schon mal einen Plan gemacht, aber gewisse Dinge müssen definitiv nicht täglich gemacht werden, andere aber schon... Wenn wir aber Müll rausbringen oder Wäsche waschen mit auf dem täglichen Plan haben, ist das ja sinnlos...
      Wie teilt ihr die Hausarbeit auf? Katzen beispielsweise müssen täglich gemacht werden, aber Wäsche eben nicht...
      Mein Partner und ich arbeiten etwa gleich viel, also machen wir auch etwa gleichviel Hausarbeit... Kind soll natürlich auch mit in die Verantwortung gezogen werden.

      Also, habt ihr gute Ideen, wie man die Arbeiten gut aufteilen kann?

      Liebe Grüße
      coffea

      • (2) 15.04.18 - 18:57

        Unsere Familienstruktur ist ungefähr ähnlich. 2 Erwachsene, ein Kleinkind plus Hund. Ich arbeite 20 Stunden, mein Mann Vollzeit (aber oft im Homeoffice). Im September kommt das zweite Kind.

        Ich bin sehr ordentlich und achte auf Sauberkeit. Ich hasse ein verkramtes und\ oder dreckiges Haus.

        Bei uns läuft es so, das ich zu festen Zeiten jeden Tag aufräume und jeweils eine Sache im Haushalt mache. Zusätzlich haben wir eine Perle, die 1x pro Woche kommt und alles macht was wir mit Kleinkind im Schlepptau nicht erledigen können. Dafür habe ich gekämpft, ich weigere mich nämlich alles zu übernehmen und will das es gut und regelmäßig erledigt wird.

        Morgens mache ich Betten, räume alles an seinen Platz, lüfte und hänge meist eine Ladung wäsche auf (am Abend vorher angesetzt und programmiert). Ggf Spülmaschine starten, und 3x pro Woche den Saugroboter im EG starten.

        Um 8 Uhr ab in Kita und Büro, bis 13.30 Uhr.

        Nachmittags komme ich zu fast nichts wegen dem Kleinen. Saugen geht. Wäsche machen meist auch. Jetzt, wo das Wetter gut ist, machen wir oft eine Kleinigkeit im Garten.

        Vor dem Schlafengehen räumen wir das KiZi auf, der Kleine „hilft“ dabei. Das finde ich wichtig.

        Sobald der Zwerg im Bett ist (19 Uhr) drehe ich noch eine kurze Runde durchs Haus. Aufräumen. Müll raus.

        Unsere Haushaltshilfe kommt Donnerstags. Sie putzt das Bad, wischt Staub und den Boden feucht. Saugt überall gründlich. Putzt Fenster wenn nötig.

        Mein Mann kauft ein, kocht meist und macht auf Zuruf Wäsche bzw saugt, mäht den Rasen und versorgt Hund und Kind mit mir zusammen.

        (3) 16.04.18 - 09:11

        Ich war jahrelang Hausfrau, jetzt habe ich eine Arbeit, mein Mann , große Tochter und Schwiegersohn gehen alle früh aus dem Haus. mittlere und Kleine gehe in die Uni, Schule. Sobald fast alle aus den Haus sind kommen die Eltern und Schwiegereltern, um auf meine Omi aufzupassen. Sie sind das jetzt jahrelang so gewohnt ihren Tag hier zu verbringen.

        Ich mache früh alles Grundrein, schreibe aber immer einen Zettel was alles erledigt werden muss, dieser war mal für meinen Mann und Töchter gedacht aber meine "Rentner" arbeiten den auch ab.

        Das sind so Sachen wie:
        -Kompost raus
        -Treppe putzen
        -Wohnzimmer:Staub wischen
        -Bad:großes Regal auswischen
        -Hundestall ausspritzen
        -Auflagen hochholen
        -Kühlschrank abtauen
        -Herd auswischen
        (sind gerade die Sachen von heute)

        Immer so Kleinigkeiten,wo keiner gleich überfordert ist und die aber auch gemacht werden müssen.

        Vielleicht wäre das etwas für euch.Was erledigt ist wird durchgestrichen.

        Wir teilen uns die Hausarbeit nur zu zweit auf, unsere Kinder sind noch zu klein, aber was sich bei uns bewährt hat: jeder hat feste Aufgaben, die er immer erledigt, sobald sie anfallen, größere Aktionen sprechen wir dann gesondert ab.

        Hier ist es so, dass ich generell fürs Aufräumen zuständig bin, weil ich in dieser Hinsicht penibler bin und mein Mann das nicht ordentlich genug machen würde (für mein Empfinden). Daher gehe ich morgens und abends jeweils einmal durchs Haus und räume alles weg/zurück, was rumliegt.

        Ich bügele, weil mein Mann da zwei linke Hände hat und mehr Falten reinbügelt als vorher drin waren. Betten macht derjenige, der länger schläft.

        Staub saugt der Roboter, Wischen ebenso.

        Das Bad putzt mein Mann, den Hausgang übernehme ich.

        Die Wäsche machen wir hälftig, je nachdem wer wann wie arbeitet. Wir waschen an einem festen Tag pro Woche alles durch, ich stelle dann nur noch nach Bedarf mal was an, wenn bei den Kindern Sachen außer der Reihe anfallen, die nicht warten können.

        Betten beziehen machen wir abwechselnd Samstag morgens, eine Woche ich, eine Woche er.

        Wäsche falten wir abends auch mal gemeinsam, ansonsten der, der gerade es ist, wenn alles trocken ist. Aufräumen tut jeder seine Sachen und ich die der Kinder, da habe ich mehr System und eher ein Auge dafür (mein Mann legt Hosen zwischen Shirts und Langarm und Kurzärmlig durcheinander ;). Ihn stört das nicht, mich schon, daher mache ich es.)

        Spülmaschine macht immer mein Mann, ich koche wochentags, weil es zeitlich besser passt, am WE mal der eine, mal der andere. Die Küche putze meist ich, da mein Mann mit ein paar Fingerabdrücken auf dem schwarzen Granit gut leben kann, ich eher nicht so 😂.

        Staubwischen ist auch mein Metier, siehe oben ;).

        So hat jeder feste Sachen - funktioniert natürlich nur, wenn beide einen gewissen Blick dafür haben...

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