Nachbarn gibts?! Seite: 2

      • Hallo!
        Ich möchte Dir ein kleines Erlebnis schildern:

        Ich wollte eine Wanderung machen und habe mein Auto genau dort abgestellt, wo vorher auch schon immer mal ein Auto stand, von Leuten die ebenfalls eine Wanderung machen wollten.

        Als ich wieder zurück war, steckte ein Zettel hinter dem Scheibenwischer auf dem stand, daß ich dort nicht mehr parken sollte, weil ich so den Zugang zu deren Grundstück versperren würde.

        Für mich (und mit Sicherheit auch allen anderen Leuten, die vorher dort geparkt haben) war gar nicht ersichtlich, daß man dort zu einem Grundstück fahren kann, höchstens gehen, weil alles so zugewachsen war.

        Nun hätte ich mich genauso echauffieren können, wie Du. Schließlich habe ich da nicht mehr als 2 Std. gestanden und dazu auch noch das erste Mal. Und überhaupt - andere Fahrer haben dort auch ihr Auto geparkt.

        Ich habe mich anders entschieden. Zuerst habe ich rausgefunden, wer die Notiz geschrieben hat. Dann den Zettel genommen, mich ins Auto gesetzt, hingefahren, geklingelt.

        Eine Frau kam an die Tür und als ich sie gefragt habe, ob sie die Notiz geschrieben hat, hat sie (ziemlich verunsichert) bejaht.

        Mein Antwort war, daß es mir Leid tut, daß es keine Absicht von mir war, den Weg zu versperren, ich nicht gedacht hatte, daß der Weg überhaupt befahrbar wäre und daß das natürlich nicht mehr vorkommen wird.

        Ich konnte sehen, wie die Frau sich entspannte und sie erklärte mir dann, daß der Weg ca. 3 - 4 mal im Jahr mit einem Traktor befahren wird, um dort auf dem Grundstück heuen zu können (was den zugewachsenen Zustand erklärt). In den letzten Jahren haben dort immer mehr Leute geparkt und wenn sie dann mit den Maschinen kamen, mußte sie wieder umdrehen, weil die Autos den Weg versperrt haben. Und weil bald die Zeit der Heuernte kommt, fängt sie jetzt schon an den dort Parkenden Hinweise zu hinterlassen.

        Ergebnis: Problem erklärt, Problem gelöst und wenn wir uns jetzt sehen, reden wir immer ein paar nette Worte miteinander.

        Was ich tun würde, wenn ich in Deiner Lage wäre: Hingehen, klingeln und dem Nachbarn sagen, daß es nicht meine Absicht gewesen wäre, seinen Parkplatz ständig zu benutzen. Dies sei nur aus reiner Verlegenheit passiert, weil eben auf meinem ein anderer Autofahrer geparkt hätte. Ich hätte ihn natürlich vorher fragen können und daß es gedankenlos von mir war, das nicht zu tun. Vielleicht hätte ich ihm noch gesagt, daß ich mich nur daran erinnern kann, daß ich dort 2 - 3 mal gestanden hätte, ob es evtl. noch einen anderen Autofahrer gibt, der einen ähnlichen Wagen wie ich hat? Und sollte es in Zukunft etwas geben, was ihn stört, dann kann er ich mich ruhig direkt ansprechen.

        Und wer weiß? Vielleicht vielleicht ist der Nachbar sogar ganz nett...

        Viele Grüße
        Trollmama

        P.s.: Die o. g. Frau hat mir einige Wochen später gesagt, daß ich dort selbstverständlich gerne mein Auto abstellen kann, sobald die Heuernte beendet und eingefahren ist.

        Ich empfinde dich als unverschämt!

        Wenn jemand auf deinen Parkplatz parkt dann gibt es dir noch LANGE NICHT das Recht dich einfach auf reinen anderen privat Parkplatz zu stellen! Es geht dich desweiteren einen feuchten an in ob der Eigentümer ein auto hat oder nicht, ob er 3,50 oder 30 € zahlt.

        Sowas macht man schlicht nicht!

        Das jemand auf deine Parkplatz stande ist natürlich ärgerlich...da notiert man das Kennzeichen, macht ein Foto und geht zur Polizei.

        • Also bei uns parken auch dauernd, ja wirklich dauernd, andere Autos auf unserem Parkplatz. Klar, nervt mich das tierisch! Aber, würde ich von JEDEM ein Foto machen und der Polizei übergeben, dann hätte ich das ganze Jahr über nichts anderes zu tun! Und bei der Polizei wäre ich Stammgast :D


          Also, entweder direkt den jeweiligen Nachbarn ansprechen oder es einfach hinnehmen!

          • Das ist natürlich übel. Schließlich zahlt man für den privat Parkplatz und möchte ihn auch zu jederzeit nutzen können. Wenn er dauernd immer zugeparkt ist würde ich persönlich das ganze an der Gemeinde / Stadt anbringen denn DAS kann in meinen Augen nicht sein. Hier haben die privat Parkplätze "boller" (weiß nicht ob es so heisst hihi) sodass es anderen schlicht nicht möglich ist da zu parken.

            • Privatparkplätze habenin der Regel die Eigenschaft, sich auf Privatgrund zu befinden. Da ist dann weder die Gemeinde, noch die Polizei zuständig, sondern der Eigentümer, der die Plätze vermietet hat.

          Da gäbe es doch aber auch andere Möglichkeiten, wie z.B. ein Bügelschloss oder so eine Stange.
          Hab schon bei Mietshäusern Parkplätze gesehen, auf denen einfach nur ein alter Stuhl oder ein Hütchen stand.
          Hinnehmen, dass von anderen permanent mein Parkplatz benutzt wird, würde ich nicht.

          • Das würde einfach an die Seite gestellt werden. So eine fest installierte sperre kostet auch wieder Geld. Und weil wir eigentlich sowieso auf der Suche nach etwas neuem sind, lohnt sich das nicht. Also nehme ich es halt so hin und rege mich innerlich auf!

        (34) 06.06.18 - 18:25

        ;-) genau einfach mal entspannt sehen oder miteinander reden....

        Wegen sowas würde ich mich nicht aufregen..

        Habe heute 10 Minuten länger gebraucht weil ein Müllfahrzeug im Schleichgang räumte, passiert halt, die sind mit dem Gestank schon genug gestraft und wenn jemand die Straße blockiert z. B. wegen Umzug o. Ä. ja mein Gott fahr ich halt außen herum, wen interessiert es... aja die gestressten Deutschen #sonne

Hi,

solche Leute wie dich hab ich gefressen.

Wir haben drei Parkmöglichkeiten vor unserer Haustür, auf einer steht mein Keks, es ist ein Privatgrundstück und wir bezahlen dafür Miete.

Täglich jage ich mindestens drei Muttis die ihre Kinder vom Bus abholen (wir haben direkt eine Bushaltestelle vor der Tür), von den anderen beiden Plätzen und kassiere die dümmsten Sprüche: "Ist ja nur kurz" "Gleich wieder weg" "Da steht ja schon ein Auto" usw usf #aerger

Nix kurz, nix gleich weg: SOFORT!

Kopfschüttelnde Grüße

  • Du musst ja ne Menge Zeit haben ;-) und keine Hobby :-p

    • Zufällig kommt zu der Zeit auch mein Kind nach Hause und dein :-p kannst du getrost behalten, ich hab mehr als genug zu tun.

      Du gehörst zu der Sorte, die Fehler nicht eingestehen können und statt dessen frech und beleidigend nach allen Seiten tretend sich "verteidigen", weil die Argumente ausgehen.

      Solche Menschen machen sich auf lächerlichste Weise zum Kasper, wie du hier aufs Allerschönste mit deinen Antworten zeigst.#aha

      Du musst dich schon arg getroffen fühlen, wenn du mit so inhaltlosen, arg dummen Verteidigungs-Antworten um dich schmeißt, nur um nicht zugeben zu müssen, dass du der "#klatsch" bist.

      Solche Leute wie du verdienen Mitleid (aber keinen Respekt, den zeigen sie anderen gegenüber ja auch nicht). Naja, sie sind im Grunde arme Würstchen, die sich mit ihrer Uneinsichtigkeit das Leben selbst schwer machen und sich - wie gesagt - lieber der Lächerlichkeit preisgeben statt an sich und der eigenen Einstellung zu arbeiten.

Tja, dann sind wir wohl auch solche "Spießer".

Wir wohnen in einer Anlage mit zwei Mehrfamilienhäusern. Alles Eigentumswohnungen, ein Teil ist vermietet, ein Teil selbst bewohnt.
Wir bewohnen als Eigentümer selber eine Wohnung.
Zu jeder Wohnung gehört ein Stellplatz auf der Rückseite der Anlage. Unseren Stellplatz haben wir beim Kauf der ETW mit gekauft, der Preis ist sogar extra im Kaufvertrag beziffert und beurkundet. Dafür zahlen wir anteilig übers Jahr Grundsteuer und Betriebskosten (Straßenreinigung/Eis und Schnee).
Die Mieter haben die Kosten in ihrer Miete mit drin.

Wir parken selten auf unserem Parkplatz, da er relativ weit weg von unserem Hauseingang liegt und direkt es auf der Straße vor unserer Tür eigentlich genügend öffentliche Parkplätze gibt. Manchmal, wenn man in der Woche spät kommt oder am Wochenende, ist da aber alles voll.
Und DANN möchte ich auf MEINEN Parkplatz und nicht erst in der Gegend rum suchen! Und wenn es nur 3 x im Jahr vorkommt....

Nun entdeckten wir, dass offenbar ein (neuer) Nachbar, der direkt am Parkplatz wohnt, auf unserem Parkplatz immer wieder sein Auto abtsellte.
Wir haben raus gefunden wer es war und ihn freundlich darauf hingewiesen, dass das unser Parkplatz ist und er dort bitte nicht parken möge. Mein Mann hat ihm noch angeboten, dass er ja unseren Parkplatz von uns mieten könne. Für einen gewissen Betrag laufen wir dann auch gerne mal. Wollte er dann aber doch nicht.

Wenn wir aber nicht durch Zufall heraus bekommen hätten, wer das ist und wo er wohnt, hätten wir uns wohl auch an die Hausverwaltung gewandt und nachgefragt, wer das wohl sein könnte. Ich kann ja nicht 49 Wohnungen abklingeln.

Es geht keinen was an, ob und wie oft ich meinen Parkplatz nutze. Und wenn ich mein Fahrrad da drauf stelle... Die zwei Quadratmeter gehören mir (ich muss sogar das Grün drauf entfernen und das ganze Instand halten!).

Wie fändest Du es denn, wenn du ein Grundstück hättest und da stellt einer "nur mal kurz" sein Auto in der Einfahrt ab, weil es gerade so gut passt und du ja eh nie raus musst?! Und just genau dann bekommst Du eine Lieferung oder Tante Erna will dich besuchen....leider kann dich keiner erreichen, da steht ja ein Auto in der Einfahrt.

  • (40) 05.06.18 - 14:10

    <<<Wir parken selten auf unserem Parkplatz, da er relativ weit weg von unserem Hauseingang liegt und direkt es auf der Straße vor unserer Tür eigentlich genügend öffentliche Parkplätze gibt. Manchmal, wenn man in der Woche spät kommt oder am Wochenende, ist da aber alles voll.
    Und DANN möchte ich auf MEINEN Parkplatz und nicht erst in der Gegend rum suchen! Und wenn es nur 3 x im Jahr vorkommt....>>>

    Genau deshalb sollte man auf SEINEN Parkplatz parken und nicht noch den anderen Autofahrern, die keine Plätze haben, den öffentlichen Parkplatz wegnehmen. Nur weil der eigene Parkplatz zu weit weg von der Haustür ist. Z. B. den Dauerparker auf eurem Parkplatz nehmt ihr ja den öffentlichen Parkplatz dann weg.

    Das ist fast das Gleiche wie bei der TE.

    • (41) 07.06.18 - 15:18

      Es gibt ja in der Regel genug (öffentliche) Parkplätze.

      Bloß will derjenige ja auch nicht laufen, weil eben UNSER Parkplatz vor SEINER Haustür ist und ihm dafür die anderen zu weit weg sind.
      Hat er ja selber gesagt. Daraufhin meinte mein Mann, er könnte ja unseren haben für ein kleines Entgelt. Wir haben ihn halt bezahlt und zahlen dafür auch regelmäßig Grundsteuer sowie Betriebskosten und müssen ihn reinigen. Das wollte er aber nicht.

      Er könnte schon woanders parken, es wären genug Möglichkeiten da, zumal derjenige meist vor uns da ist. Will er aber nicht. Hat er eben selber zugegeben.

      Wenn, dann wird es bei uns in der Gegend erst spät abends eng. Da ist er schon lange da.
      Zu jeder Wohnung unserer Anlage gehört EIN Parkplatz, auch zu seiner. Es gibt also (theoretisch) gar keine Anwohner ohne Parkplatz... es sei denn man hat zwei Autos. Er stellt sein Zweitauto bei uns ab. Grund: siehe oben.

      Wir nehmen ihm keinen Parkplatz weg. Keine Sorge, dann würden wir schon auf unserem parken. Soweit ich weiß, bin ich dazu aber nicht verpflichtet.

      • (42) 08.06.18 - 06:35

        Na zum Glück sind bei uns alle vernünftig. Jeder, der einen Stellplatz hat, nutzt ihn auch und nimmt nicht die wenigen öffentlichen Parkplätze weg. Und sollte mal eine größere Feier stattfinden, dann reden wir auch zum Glück miteinander und regeln es intern mit den Parkplätzen. Dann darf auch schon mal ein "fremdes" Auto auf unserem zweiten Stellplatz stehen, ohne dass ich ihn runterjage. Genauso kommt mir das entgegen. Naja, nicht überall herrscht leider Rücksichtnahme.#cool

Ganz ehrlich, dann parkt Tante Erna halt derweil woanders... ich bin da völlig entspannt!

Ja, es stimmt, es kann schon sein, dass ihn das gestört hat. Da finde ich aber, dass er dich ja auch einfach hätte ansprechen können. So etwas kann man ja einfach und friedlich klären, ohne, dass man das gleich der Hausverwaltung petzt. Aber ja, manche haben es gerne kompliziert...

  • Eben... man ich bin der Letzte der nicht sagen würde "ist okay" aber dieses Mädchengepetze ...

    • (46) 08.06.18 - 07:50

      Du musst ja sehr gelassen sein, so gelassen, dass du uns an dieser Sache teilhaben lassen musst #schein

      Wenn du sonst auch immer so selbstverständlich dummdreist bist und so verzerrt argumentierst wie hier, dann wundert es mich nicht wenn man zum Vermieter petzen geht.

      Es ist übrigens ein Unterschied ob man hinter einem Müllfahrzeug fahren oder wegen einen Umzug einen Umweg fahren muss und sich einfach selbstherrlich wohin zu stellen ohne den Anstand zu haben, zumindest mal kurz Bescheid zu geben #aha

      Ich weiß, wie man an deinen Antworten erkennen kann, erkennst du den Unterschied nicht und bevor du ein 4. Mal mit der Leier kommst, ja, ich weiß, die Deutschen #ole

      Ja, du bist was ganz besonderes....

(47) 05.06.18 - 21:35

Ich habe selbst kein Auto, aber ich mir mal eines organisiere, dann frage ich meine Nachbarn vorher, ob ich den Parkplatz nutzen darf.
Ich denke auch, dass der gute Mann an sich genervt sein wird, weil ständig da jemand steht, da er ja offensichtlich nicht genutzt wird.
Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach fragt.

(48) 06.06.18 - 11:14

Das Spielzeugauto dann aber bitte eine Miniausgabe deines Autos 😂

Mmhhh...ich finde es auch nicht im wenn jemand unseren Parkplatz zuparkt. Bei uns ist es aber ein wenig anders.
Wir haben ein Doppelcarport.
Vor drei Tagen waren wir mit einem Auto unterwegs und meine Tochter rief an dass sich einfach eine bei uns ins Carport gestellt hat! Es gab allerdings nen Grund, denn es hat gehagelt und sie war bei Nachbarn zu Besuch und wollte ihr Auto schützen.
Das kann ich sogar nachvollziehen, allerdings wäre es ja auch möglich gewesen dass wir unser Auto auch schnell in Sicherheit hätten bringen wollen. Das wäre dann aber nicht gegangen da ja ein fremdes Auto da stand.

Als wir heimkamen war der Havel vorbei und das Auto stand noch immer dort. Ich wusste auch nicht zu wem es gehörte.

Irgendwann kam jemand und hat sich entschuldigt und schon fast ein schlechtes Gewissen gehabt, aber ich konnte es wie gesagt ja nachvollziehen. Alles gut, Thema erledigt. Das "Es tut mir leid, aber wir waren in Not!" kam von Herzen und damit ist der Drops gelutscht.

Allerdings, hätte die Person gar nichts gesagt und würde jetzt noch meinen es wäre sogar ihr Recht gewesen, dann wäre ich auch nicht mehr so nett.

Du hast dich wissentlich auf nen fremden Parkplatz gestellt obwohl du ebenso hättest nach einem öffentlichen Parkplatz suchen können.
Dabei spielt es keine Rolle ob der Nachbar Professor einer Hochschule ist oder Hartz4 empfängt. Auf einmal beginnst du nun nämlich den Nachbarn schlecht zu machen und seine evtl. Arbeitslosigkeit als Ausrede zu nehmen. Auch wenn er kein Auto hat, was dich nichts angeht, ist es nunmal sein Parkplatz. Ebenso wie es vielleicht sein Balkon ist falls du einen hast. Da kommt ja auch keiner, setzt sich da hin und bleibt ein paar Stunden.

Vielleicht kannst du einfach die Mietsache anderer akzeptieren und in Zukunft ein paar Meter laufen.

Ich würde ehrlich gesagt in mich gehen und einfach nochmal bei ihm klingeln und mich entschuldigen, vielleicht ist es ja eigentlich doch ein netter Mensch. Und vielleicht ist er nicht einfach nur arbeitslos sondern Frührentner.

Mona

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