WG mit Jüngeren?

    • (1) 05.06.18 - 16:12

      Hallo,

      ich ziehe demnächst in eine WG, weil es mir in meiner alten Wohnung nicht mehr gefällt
      und diese auch günstiger noch. Derzeit studiere ich, bin 30 und werde mir wohl die WG mit jüngeren Teilen müssen.

      Denke mir schon, wie das wohl wird.
      Was meint ihr dazu?

      LG kittyka

      • Hallo!
        Das muss nicht perse schlecht sein! Ich hätte nur ein Problem mit ewig Party, ewig laut oder dauernd versifft in Küche und Bad. Als ich 30 war, war ich bereits 5 Jahre mit meinem Mann zusammen und wir hatten unser erstes Kind. Da wäre mir nicht mehr nach WG-Leben gewesen.
        Aber wenn du auf 1 oder 2 "vernünftige" Leute triffst, warum nicht? Probier's aus! Viel Glück!

        Mit 30 Jahren würde ich in keine wg mehr ziehen! Aber es lebt einfach jeder anders und deswegen geht da sicherlich auch die Vorstellungskraft weit auseinander.

        Mit 31 bin ich seit 10 Jahren verheiratet und habe 2 Kinder, hund haus, Arbeit.

        Dafür habe ich nie studiert.

        Wievel junger sind die Mitbewohner denn? Zwischen 20 und 30 jährigen liegen ja oftmals "Welten"!

        Es kommt auf den/die Menschen an, nicht auf das Alter.

        Mein Freundeskreis besteht aus Menschen von ca. 10 Jahre jünger bis 40 Jahre älter als ich. Klappt gut.
        Mit Mitbewohnern kann man Glück haben oder auch nicht. Unabhängig vom Alter.

      • Hallo,
        mit mir hättest du auch schon eine WG teilen können, als ich 19 war - weder habe ich damals wesentlich anders gelebt als jetzt noch hatte ich andere Ansichten.

        Ich war immer ein eher ruhebedürftiger Mensch (und hab mich durchaus gefreut, wenn meine Mitbewohner öfter das Wochenende bei Mama verbrachten); ich hatte auch damals schon eine Hausstauballergie und hab entsprechend geputzt und aufgeräumt.

        Hast du noch nie in WG gelebt? Wir haben zwar nächtelang gekocht und gequatscht aber genauso haben wir uns in Ruhe gelassen, wenn eine von uns ihre Tür zu hatte. Total easy, total nett.
        Und das leidige Problem mit der Telefonschnur entfällt ja heutzutage ;-) ;-)

        LG!

        Hi,

        muss nicht schlecht sein, du hast ja sicher deine zukünftigen Mitbewohner kennen gelernt oder?! Also zumindest den 1. Eindruck erhalten und auch die Wohnung gesehen.

        Kann passieren, dass sie dich als "WG-Mutti" ansehen, die immer alles erledigt ...
        Dafür kannst du aber auch den jüngeren zeigen wo´s im Leben langgeht ;-)

        Wird schon werden #winke

        sonntagskind

        • Mein Freund hat mich ja verlassen...eine neue Beziehung habe ich gerade nicht in Aussicht. Kinderwunsch besteht daher auch nicht...hab ja auch noch ein paar Jahre Zeit.

          Ja...Wg-Mutti...davor habe ich schon Angst...:D
          Deswegen wollte ich mit dem Alter nicht gerade hausieren.

          Kenne nur einen..(schätze ihn so auf Mitte 20) ...ein Anderer den ich kurz gesehen habe, wollte aber im Juli glaub ich ausziehen. Die WG gründet sich also neu...glaub das gewünschte Alter war zwischen 20 und 35 laut WG-gesucht.

      Hallo,
      mit 30 wirst du sicher nicht als die "WG-Mutti" angesehen #rofl
      Zumal jemand, der in einer WG wohnt, ja üblicherweise gewohnt ist, sein Leben selber auf die Kette zu kriegen. Ich habe viele Jahre in WGs gewohnt und fand es immer eine bereichernde Erfahrung.
      Manchmal muß man eben auch tief durchschnaufen und lernen mit Dingen klarzukommen, die andere Leute eben anders machen als man selbst. Mein Opa sagte immer: "Der Herrgott hat ein großes Tierreich" #schein
      Aber wenn Du da unbefangen rangehst, kann bestimmt auch ein ganz toller Austausch entstehen. Und wenn die Mitwohnis nicht so passen, hast du immer noch eine günstige Bude - ist ja auch schon was.
      Wird schon, viel Spaß!! #winke

      • (9) 06.06.18 - 13:16

        "Zumal jemand, der in einer WG wohnt, ja üblicherweise gewohnt ist, sein Leben selber auf die Kette zu kriegen."

        Wie kommst du denn darauf? Als ich studiert habe, sind meine Kommilitonen direkt nach dem Abi von zu Hause ausgezogen und rein in eine WG. Das ist nicht unüblich und viele lernen in dieser Zeit überhaupt erst einen Haushalt zu führen. Ich weiß noch, wie ich meiner Freundin erklären musste, wie man eine Waschmaschine bedient, aber sie war lernwillig und wollte ihr Leben "auf die Kette kriegen". Das konnte man von ihrer Mitbewohnerin nicht gerade sagen, die war sehr verwöhnt und musste zu Hause nie etwas machen. Wo es nur ging, hat sie sich gedrückt. Zeitweise war das für meine Freundin sehr nervenraubend.

        Meine Freundin hätte die WG trotzdem nicht gegen eine Single-Wohnung getauscht. Sie war zufrieden. Ich wäre schreiend davon gelaufen, hätte ich mir meine Wohnung mit anderen teilen müssen.

        "Zumal jemand, der in einer WG wohnt, ja üblicherweise gewohnt ist, sein Leben selber auf die Kette zu kriegen. "

        So ein Schmarrn!

        Wenn jemand mit 30 in einer WG wohnt, könnte man eher das Gegenteil denken.

    (11) 06.06.18 - 13:09

    Hallo,

    ich denke nicht, dass das viel mit dem Alter zu tun hat, sondern mit den eigenen Vorstellungen vom Leben. Ich war auch mit 20 kein "WG-Typ" und hätte mir nie vorstellen können Küche und Bad mit anderen als meiner Familie zu teilen. Ich hatte auch früh Familienplanung im Hinterkopf, das passte einfach nicht mit einer WG zusammen.

    Wenn du dir vorstellen kannst in einer WG zu leben, spielt das Alter deiner Mitbewohner keine so große Rolle, finde ich. Auf ins Abenteuer ;-)

    LG

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