Unglücklich in der neuen Wohnung

    • (1) 28.06.18 - 21:55
      Inaktiv

      Hallo...

      Ich muss mir einfach mal die Seele vom Leib schreiben..

      Wir haben seit letztes Jahr August eine Wohnung als Familie gesucht. Da die Kleine Ende April kommen sollte und wir bis Januar nichts gefunden hatten habe ich parallel nach einer Wohnung für mich und die Kleine gesucht.

      Nun nach langem Suchen habe ich dann Mitte März eine 3 1/2 Zimmer Wohnung gefunden.
      Zwar nicht so wie ich es wollte aber ich habe Abstriche gemacht. Ich war froh etwas gefunden zu haben bevor die Kleine kommt.

      Dann ging der Stress erstmal los mit dem Jobcenter. Da ich die Stadt gewechselt habe fühlte sich kein JC für mich zuständig sodass ich keine Renovierungskosten bekommen habe und nun in einer unrenovierten Wohnung sitze. Nun ja.. Das wird alles über das Sozialgericht nun geklärt...

      Die Situation hier macht mich fertig sodass ich heute einen Brief an das Jobcenter geschrieben habe und um einen Umzug förmlich flehe.

      In unserem Haus sind keine "Kampfhunde" erlaubt sagte die Vermieterin vor Einzug.
      Nun wohnt über mir eine Frau die einen Rottweilermix hat. Ich habe nichts gegen das Tier ! Aber sobald er alleine ist (Besitzerin ist berufstätig) fängt er an zu bellen, jaulen und jammern. Und das über Stunden und vorallem auch gegen nach 23 Uhr.

      Die Nachbarin unten drunter ist vorallem abends sehr laut. Scheint wohl das Temperament der afrikanischen Frauen zu sein... Sie redet unheimlich laut und das unter dem KiZi der Kleinen.

      In dem Haus ist es normal das Nachts Waschmaschinen angestellt werden und sogar um 23:30 Uhr noch schleudern.

      Vor einiger Zeit lag permanent Hundekot und Hundeurin im Hausflur und wurde nicht weggemacht. Der Hund wurde mittlerweile wieder abgegeben (von der Nachbarin mit dem Rottweilermix).

      Vor einiger Zeit gab es eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen 3 oder 4 Frauen und ihren Männern. Nachts um 1 Uhr war dann nach über 45 Minuten Gebrüll die Nachbarschaft an ihren Fenstern und Balkonen.
      Die Männer sind irgendwann aufeinander los gegangen. Als einer der Männer dann auf mein Auto geflogen ist und anschließend auf den Bordstein geknallt ist mein Freund runtergegangen um nach dem Auto zu sehen und ich habe zu den Leuten gerufen die sollten sich doch mal bitte etwas benehmen, wir haben ein 1 Monate altes Kind hier und sie schreien hier so rum und benehmen sich wie Asoziale. Daraufhin wurde ich von einer Frau beleidigt die ihren Mann gerade wieder vom Boden hochhebte und anschließend von ihrem Mann als Ne*er*otze! Ich bin garnicht farbig aber das spielt keine Rolle.

      Ich habe sofort meiner Vermieterin auf den AB gesprochen. Sie rief mich nach ihrem Urlaub an und wollte wissen was los war.

      In der Nacht wurde ein neuer Mercedes zerkratzt, mein Auto diente als Airbag, die Polizei kam -allerdings viiiiel zu spät da waren alle weg und Leute wurden unnötig beleidigt.

      Der Hausmeister erzählte meinem Freund dann dass das mit dem Herrn schon öfter vorkam.

      Kurz danach hat die Frau sich mit einer anderen Frau von irgendwo aus der Gegend hier unterhalten und uns schlecht gemacht. Sie schauten immer wieder zu uns hoch auf den Balkon, sie zeigte mit dem Finger zu uns und lästerte. Ich weiß nicht was sie erzählt hat aber seit dem Tag schaut diese Frau ständig hier hoch und sagte vorhin zu ihrem Mann "die da oben". Ich kenne niemanden hier und vorallem auch nicht diese andere Frau. Leider habe ich sie bis jetzt noch nie draußen getroffen wenn ich draußen war um sie mal anzusprechen..

      Die Frau die mich beleidigt hat, deren Mann mich beleidigt hat, der auf mein Auto gefallen ist weil er sich in seinem Alter nicht benehmen kann, macht mich bzw uns schlecht bei anderen Leuten.

      Auch die Heranwachsenden Jugendlichen hier in der Gegend die oft zu viel getrunken haben und brüllend Nachts durch die Siedlung laufen bis die Polizei oder der Krankenwagen kommt..

      Ich bin einfach nervlich total fertig !

      Habe das Gespräch mit den Nachbarn gesucht die so laut sind, auch das Gespräch mit der Nachbarin deren Hund ständig bellt. Ich habe auch das Gespräch zu der Frau des Hausmeisters gesucht und vorallem zu meiner Vermieterin.

      Mittlerweile ignoriert meine Vermieterin meine Anrufe oder Nachrichten auf dem AB.

      Wie gesagt ich bin völlig fertig.

      War so froh endlich eine Wohnung gefunden zu haben und dann sowas!

      • Püh.
        An Deiner Stelle würde ich durchhalten, bis die Kleine in die Betreuung kann, dann arbeiten gehen, für Dich selber sorgen und dann mußt Du Dich über die Zustände in der Sozialwohnung nie mehr aufregen.
        Bis dahin: Ball flach halten und Dich freuen, daß Du in einem Land lebst, wo Dir andere Leute von ihren Steuern die Wohnungsrenovierung zahlen.
        Alles Gute.

        • (3) 28.06.18 - 22:41

          1. Habe ich eine abgeschlossene Ausbildung in einem sehr gut bezahlten Job

          2. Habe ich genauso Steuern gezahlt wie andere Menschen auch

          3. Wurde mir die Renovierung nicht bezahlt. Ich wäre froh gewesen ein paar Euro für Farbe zu bekommen. Nichtmal das habe ich bekommen.
          Ich wohne schließlich in einer unrenovierten Wohnung.

          4. Habe ich die Kleine längst angemeldet damit ich wieder arbeiten gehen kann auch wenn ich dann genauso viel Geld hätte wie jetzt.

          ****vom urbia-Team editiert. Bitte bleibt sachlich****

    (10) 29.06.18 - 06:10

    In so einem Umfeld möchte ich auch nicht wohnen 😨. Ist Euch das bei der Besichtigung nicht aufgefallen das es ungepflegt ist? Arbeitet dein Partner? Vielleicht kann er sich was anderes oder einen Nebenjob suchen und ihr sucht auf eigene Faust eine andere Wohnung. Ich denke nicht das das Amt einen weiteren Umzug bezahlen wird.Sozialwohnungen sind halt manchmal in Brennpunktgebieten und die Menschen die da wohnen halt etwas auffälliger im Verhalten.

    Ich drück euch die Daumen das ihr eine Lösung findet, ich würde mich da aber auf keine Ämter verlassen sondern die Dinge selber regeln.

    LG
    Visilo

    • (11) 29.06.18 - 15:46

      Nein, bei der Besichtigung ist garnichts gewesen. Alles hat einen super Eindruck gemacht.

      Das witzige ist ja das die Nachbarhäuser aus Einfamilienhäusern bestehen oder es Seniorenwohnungen hier gibt.


      Das Amt hat mir keinen Umzug bezahlt !
      Ich glaube alle lesen nur das was sie lesen wollen..

      Den Umzug habe ich hochschwanger alleine durchgeführt OHNE GELD VOM AMT.

      Das einzige was ich brauche von denen ist einfach nur das ok für einen Umzug denn ansonsten darf ich nicht umziehen.

(12) 29.06.18 - 08:01

Hast du dich denn überhaupt nicht informiert in welche Gegend zu ziehst?

Dein Vermieter kann nicht für Prügeleien vor der Wohnung, saufende Jugendliche, Krankenwagen oder zerkratzte Autos. Er kann auch nichts daran ändern, dass dir eine Nachbarin zu laut redet.
Das einzige wo er vielleicht einschreiten kannn, ist der dauerbellende Hund. Da du ihn aber offensichtlich ständig belästigst, ist nachvollziebar, dass er einfach nicht mehr reagiert. Und so einfach abstellen, lässt sich so ein Hund ja bekanntlich auch nicht.

Ich kann voll verstehen, das du so nicht wohnen willst. Allerdings kann ich nicht verstehen, warum du überhaupt dorthin gezogen bist. Wegene eines Babys muss man doch nicht zwingend sofort umziehen, schon gar nicht ins letzte Loch.

Im Endeffekt bleibt dir nichts anderes als wieder umzuziehen, die Gegend wird sich nicht ändern. Nur ob die das bewilligt wird?
Oder du beißt die Zähne zusammen, legst dir ein dickes Fell zu und richtest dich erstmal richtig ein.
Was heißt denn, du bekommst keine Renovierungskosten? Gehts da um ein paar Eimer Farbe oder um echte Renovierungen? Ersteres könntest du dir doch sicher auch ohne Zuschuss leisten, zumindest Billigfarbe vom Baumarkt. Nach dem Streichen würdest du dich vielleicht etwas wohler fühlen.

  • (13) 29.06.18 - 08:54

    Ich schätze, sie wollte unbedingt in der Stadt wohnen, wie es zur Zeit fast alle wollen.
    Und da gibt es günstigeren Wohnraum eben vor allem in den sozialen Brennpunkten, wo die Asozialen hausen.

    Ich verstehe immer nicht, was das Problem daran ist, aus der Stadt raus in einen gut angebundenen kleineren Ort zu ziehen, wenn man kein Auto hat. Mit Auto hat man noch mehr Auswahl.

    Hier haben schon Leute, die normal bis ganz gut verdienen in der nächsten Großstadt Schwierigkeiten, eine ausreichend große, bezahlbare Wohnung in einem guten Stadtteil zu finden. Und diese Großstadt gehört noch nicht einmal zu den teuersten Städten in Deutschland.

    Das ist Jammern auf hohem Niveau.

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