Größere Wohnung - welche Möglichkeiten gibt es

    • (1) 08.08.18 - 19:55
      Inaktiv

      Hallo ihr Lieben,
      wir sind eine dreiköpfige Familie. Unser Sohn ist 1 Jahre alt und es ist noch ein weiteres Kind geplant. Wir wohnen noch in einer 2-Zimmer Wohnung. Der Markt ist so schlimm gerade, sodass es nicht einfach ist etwas zu finden. Außerdem mache ich mir sorgen wegen den Kosten. Mein Mann verdient nicht sehr viel. 1900,-Euro netto. Und ich habe einen Minijob auf 450 Euro Basis. Aber wenn ich das zweite Kind bekomme, werde ich ja wieder erst einmal ausfallen. Meine Frage ist, gibt es Hilfen für uns, falls wir mit unserem Geld nicht mehr auskommen. Gibt es Stellen, an die ich mich wenden kann. Habe die Sorge, dass wenn einmal das zweite Kind da ist, wir mit den Kosten nicht mehr auskommen oder uns verrechnen. Eine 4zimmer Wohnung ist schon sehr teuer. Obwohl es schön wäre für eine 4 köpfige Familie. Wir suchen eine 3 Zimmer Wohnung und auch die sind nicht grad billig. Eine haben wir gefunden und die kostet 900 Euro warm. Da würden wir zwar noch klarkommen aber trotzdem würde ich gerne wissen, ob ich Hilfe beantragen kann, falls es mal eng werden sollte. Immerhin bekommen Asylanten auch sehr viel mehr Hilfe. Das hört sich jetzt frustriert an als ob ich das denen nicht gönnen würde. Versteht mich nicht falsch aber manchmal wurmt es mich, wenn jemand der gar nicht arbeiten gegangen ist so viel mehr Hilfe bekommt und wir, die immer gearbeitet haben und arbeiten müssen immer noch aber gerne mehr Kinder haben, aufpassen müssen, wieviel Geld man ausgibt. Sorry für den langen Text :-/
      Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Hilfe.

      • Hallo Summerlover,
        Den unmöglichen Verweis auf die Asylanten ignoriere ich mal, hoffentlich weißt du selbst, dass das gar nicht geht.
        Ich frage mich, was du erwartest? Wenn ihr nicht mehr Geld habt, müsst ihr entweder in der günstigen Wohnung bleiben oder eine günstige größere finden. Wieso baust du da auf externe Unterstützung?
        Wenn man eben nur Summe XY zur Verfügung hat, kann man nicht mehr ausgeben, so ist das.
        Wenn ihr eine größere Wohnung haben möchtet, solltet ihr erstmal schauen, wie ihr in Zukunft mehr Einnahmen erwirtschaften könnt...ihr seid doch für das finanzielle Auskommen euer Familie verantwortlich, niemand sonst.
        LG
        Mia

        • (3) 08.08.18 - 21:41

          Tut mir leid aber habe ich wirklich so undeutlich geschrieben. Den unmöglichen Verweis...ich sage doch nicht, dass ich es denen nicht gönne. Klar sollten sie Hilfe bekommen. So war das absolut nicht gemeint. Und mein Hauptanliegen hast du gar nicht verstanden. Es wäre besser gewesen, wenn du einfach weiter gescrollt hättest. Ich sehe einfach, dass andere, die genauso wenig wie wir haben, sich eine bessere Wohnung leisten können. Aber die bekommen wahrscheinlich auch Hilfe von irgendwo. Und genau das wollte ich herausfinden hier und um Rat fragen.

          • Wenn es absolut nicht so gemeint ist, warum wählst du dann ausgerechnet dies als Beispiel? Doch wohl nicht aus purer Zufall. Und wenn andere mit vergleichbarem Einkommen bessere Wohnungen haben: vielleicht verdienen sie doch mehr, haben geerbt, Ersparnisse, günstigere Miete etc.

          • Naja. Wenn du es ihnen gönnen würdest, hättest du es ja nicht geschrieben.
            Ich kann verstehen, dass da Frust aufkommt, aber genauso hättet ihr einfach bei einem Kind bleiben können. Warum MUSS es ein zweites sein, wenn du überzeugt bist, dass es dann nicht reicht?

            Mein Mann verdient mehr als deiner (ich selber arbeite derzeit auch auf 450€ Basis bis unsere Tochter in die Schule kommt). 900€ warm wäre bei uns aber die Obergrenze. Vielleicht sind wir auch einfach geizig *lol*.
            Ich denke nicht, dass du Hilfe beantragen kannst. Dein Mann verdient zu gut und ihr könntet ja auch günstiger wohnen, wenn ihr weiter weg zieht. Dass dein Mann dann Fahrkosten hat interessiert beim Amt niemanden. Die würden dir sagen, dass du mehr arbeiten gehen sollst.

            >> Ich sehe einfach, dass andere, die genauso wenig wie wir haben ... <<

            Woher weißt du das?

            >> Aber die bekommen wahrscheinlich auch Hilfe von irgendwo <<

            ... oder haben einen 2. Job, können besser haushalten, haben nicht so hohe Ansprüche, usw.

            Ehrlich, wenn nicht mehr Einkommen vorhanden ist, muss entweder vorerst auf das 2. Kind verzichtet werden, die 2 Zimmer Wohnung behalten werden oder dein Mann muss sich überlegen, ob er sich nicht besser weiterbildet ... denn billiger wird das Leben nicht mehr werden, eher im Gegenteil!

      (7) 08.08.18 - 21:25

      HI

      und wenn Du mehr arbeiten gehst als 450€?
      Und Du kannst ja auch in der EZ von einem zweiten Kind auf 450€ arbeiten gehen.
      Ich hatte in meiner zweiten EZ mehr EG als beim ersten (neue 100% Stelle mit etwas mehr Geld als vorher)

      Ich würde auch nicht jetzt eine 3 Zimmer Wohnung suchen und dann in 2 Jahren eine 4 Zimmer Wohnung ... ich finde, jeder Umzug kostet ne Menge Geld

      VG

      • (8) 08.08.18 - 21:43

        Ja da hast du auch wieder recht. So‘n Umzug ist nicht gerade billig und sowieso stressig. Wir müssten wahrscheinlich irgendwann dann wieder umziehen. Danke für deinen Rat.

    Hi,

    du bekommst ja auf jeden Fall 300€ Elterngeld im 1. Jahr. Also habt ihr fast so viel wie vorher.

    Grundsätzlich geht aufstocken oder Wohngeld beantragen, wenn es gar nicht anders geht. Hier evt. mal Termin bei der Beratung machen. Caritas, Pro Familia usw.

    Oder eben mal schaun, ob es unbedingt da sein muss, weiß ja nicht wo ihr wohnt. Ggf. etwas weiter außerhalb schaun, Vorort usw..

Ich fasse mal kurz deine Voteile gegenüber den „Asylanten“ zusammen: du beherrschst die deutsche Sprache, du darfst hier arbeiten, deine Ausbildung wird hier anerkannt, du hattest und hast hier alle Möglichkeiten. Was du draus machst ist dein Ding.
Mal abgesehen von Wohngeld, was euch eventuell zusteht, würde ich eher gucken mehr als den Minijob zu machen, um ein höheres Elterngeld beim zweiten Kind zu haben. Auch ein Luxus, den man hier in Deutschland hat.

Viel Erfolg!

  • (15) 08.08.18 - 22:24

    Wieso reitet man so auf dem Thema „Asylanten herum“?
    Darum geht es doch gar nicht. Habe sie nur vergleichsweise erwähnt, weil sie sehr viel Hilfe bekommen. Sollen sie natürlich auch. Ist ja richtig so.

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