Wertgutachten Haus

    • (1) 14.09.18 - 07:46

      Hallo zusammen.
      Wir möchten gerne unser Haus schätzen lassen.
      Hintergrund ist nicht, dass wir verkaufen wollen.
      Sondern, es geht lediglich darum einen ungefähren Preis zu erfahren, da meine Mutter das Haus auf mich überschreiben möchte und wir meinen Bruder dementsprechend auszahlen möchten...

      Meine Mutter bleibt mit uns im Haus wohnen. Das anbei.

      Nun haben wir ein Angebot von einem "großen" Gutachten für knapp 2000 Euro bekommen. Und haben ein Angebot für ein kleines Gutachten (vor Gericht scheinbar nicht verwertbar) von 800 Euro.
      Wir kennen uns in diesem Bereich nicht aus und ich wollte zunächst fragen, ob es gerechtfertigt ist, also diese Preise. Bzw.ob es euren Erfahrungen entspricht.
      Und dann frage ich mich, ob wir nicht das "bisschen" mehr investieren sollten für ein großes Gutachten.
      Aber ist es letztendlich so wichtig? Oderreicht das "Kleine" aus?
      Das Verhältnis zum Bruder ist gut, klar man weiß nie...
      Wir wollen da ja auch ganz fair bleiben...

      Vielleicht kann uns ja jemand mit seiner Erfahrung weiter helfen...

      Vieken Dank.

      Mery

      (4) 14.09.18 - 08:15

      Zu zeitig abgeschickt. Macht auf alle Fälle ein großes gerade wenn es ums Erbe geht.

      Was heute noch Freund ist kann dann Feind sein.

    Auf jeden Fall absichern und ein großes Gutachten. Wir hatten gerade erst einen Gerichtstermin weil die Cousine meines Vaters dann nach 10 Jahren auf einmal geklagt hat weil sie Geld brauchte.

    (8) 14.09.18 - 09:25

    Hallo mery,
    google mal den "Gutachterausschuss Verkehrswertgutachten" in Deinem Bundesland.
    Die dort eingetragenen Gutachter erstellen gutachten für Behörden und Gerichte, also alles ganz seriös.
    Über die Kosten weiß ich nichts, aber Du kannst dort ja mal nachfragen.

    #winke

    (9) 14.09.18 - 10:13

    Die Preise sind günstig.

    Mit dem Großen bist du auf der sicheren Seite. Mir würde das Kleine reichen.

    (10) 14.09.18 - 11:49

    Bekannte haben erstmal einen Makler geholt, weil es da das "Gutachten" kostenlos gab. Nicht nett, wenn man nicht wirklich verkaufen will, aber sie waren der Meinung, dafür sind Makler ja da. Weil das aber dann nicht ausreichend vertrauensfördernd war wurde nochmal ein vereidigter Gutachter durchgejagt, ich meine im Preissegment des kleinen Angebotes, was Du nennst. Um die 1000 Euro wohl.

    Ergebnis war übrigens, dass der Makler das Haus genau richtig eingeschätzt hatte. Zum geschätzen Preis des Gutachters gab es keinen nennenswerten Unterschied.

    Hallo,
    ich würde Euch ein Gutachten durch einen öffentlich bestellten Gutachter raten.
    Vor Beauftragung und Einigung auf einen solltet ihr eine Schiedsgutachten-Vereinbarung treffen.
    Klar etwas teurer aber alles klar geregelt.

    Hallo,

    ihr solltet euch beim Notar und auch beim Steuerberater beraten lassen. Dort wird man euch sagen, welches Wertgutachten benötigt wird und was ihr bei der Übertragung beachten müsst. Vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten, die für euch besser sind. Auch darüber wird man mit euch sprechen.

    Viele Grüße,
    lilavogel

    Hallo,

    lasst euer Verkehrswertgutachten vom zuständigen Gutacherausschuss euerer Stadt/Gemeinde machen! Der von euch zu zahlende Preis richtet sich danach, was als Verkehrswert herauskommt. Das sind dort vereidigte Sachverständige, die das machen und das Gutachten hat Hand und Fuß.

    VG
    Gael

    Ich würde auf jeden Fall das große Gutachten nehmen von einem
    richtigen Sachverständigen. Darin sind am besten verschiedene Bewertungsmethoden enthalten (mind. Verkehrswert und Sachwert, im Bestfall noch Ertragswert). Ich hab da schon Pferde Kotzen sehen in meiner Familie, da wurde dann nach Jahren doch noch das günstig erstellte Gutachten angezweifelt. Aus dieser Erfahrung kann ich auch nur raten den Gutachter zusammen mit deinem Bruder auszusuchen, zu beauftragen und auch zu bezahlen!!

    Ansonsten würde ich mich noch von einem Notar beraten lassen, wie man es bewertet, dass die Mutter noch mit drin wohnt und vermutlich ja so eine Art lebenslanges Wohnrecht haben soll.

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