Kreative Modelle zum Eigentumserwerb gesucht....

    • (1) 20.09.18 - 20:18

      Hallo zusammen,

      wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns kein Eigenheim leisten können, ohne das uns jemand aus der Familie hilft.
      Natürlich setzt dies voraus, dass uns auch geholfen werden will.
      Soweit es uns bekannt ist, haben alle Ihr Häuschen oder weitere Immobilien schon längst abbezahlt oder verfügen über Einkommen, welches weit über dem unseren liegt.

      Hat jemand Ideen oder bereits selbst Erfahrungen damit gesammelt?
      Geld privat zu verleihen? Sich zu beteiligen an Neubauten oder Immobilien? Gründung von Gesellschaften, um interessante Beteiligungsmodelle zu ermöglichen ? Zwei- oder Mehrfamilienhäuser?

      Mich würde es einfach interessieren, was andere gemacht haben, außer vielleicht den Plan eines Eigenheims zu begraben.

      Mrbecks33

      • Hallo,
        wieso könnt Ihr nicht Geld von der Bank leihen? Warum sollte dies die Familie tun?
        Das erschließt sich mir nicht. Wenn Ihr die Leihgabe an die Familie zurückzahlen würdet, könnt Ihr es der Bank doch genauso zurückzahlen, ohne das Risiko vergifteter Beziehungen.....
        Ansonsten könnt Ihr nach Baugruppen in Eurer Umgebung suchen oder selbst eine gründen (idealerweise als Genossenschaft), wenn Ihr Leute kennt, denen es ähnlich geht und die ähnliche Vorstellungen haben.
        Aber Geld kostet es leider alles.....der sicherste Weg zur Kostenersparnis liegt in der radikalen Reduktion der Ansprüche, Stichwort „tiny house“. Es gibt tatsächlich Familien, die zu viert auf 50 qm wohnen und zurechtkommen. Die haben natürlich kein Problem mit der Finanzierung. Vielleicht aus der Not eine Tugend machen?

      bei dem aktuellen niedrigzins würde ich nichts von der familie leihen, sondern direkt von der bank. privatkredite bringen nur ärger, ich würde da persönlich von abraten. und vielleicht nicht immer ans häuschen im grünen denken, eine eigentumswohnung kann auch gut sein - und ist oft kleiner und dadurch dann auch günstiger.

      • (6) 21.09.18 - 21:39

        Also bei uns kosten Eigentumswohnungen meist mehr als Eigenheime. Warum? Weil bei uns Wohnungen Stadtnah genaut werden und Häuser außerhalb...

      • (7) 24.09.18 - 21:43

        Wer sich bei den momentan niedrigen Zinsen bis über die Ohren verschuldet, der wird bei einem Zinsanstieg in der Zwangsversteigerung landen.

        Ich wette heute schon darauf, dass in ca. 10 - 15 Jahren die Zeitungen voll sind mit Immobilien zur Zwangsversteigerung.

        • Sorry, aber diese dummen Sprüche höre ich jeden Tag von Laien. Wer jetzt in der Niedrigzinsphase nicht gierig wird und den allerniedrigsten Zins will, der kann sehr lange Zinsbindungen zu immernoch sehr guten Konditionen abschließen. Dann weiß man genau, was bis zum letzten Tag abzuzahlen ist. Und dann droht einem auch keine Zwangsversteigerung. So ein Unsinn!

    Wofür benötigt ihr ein "Eigenheim"? Vor allem, wenn schon abzusehen ist, dass es einem nie gehören wird?

Ich gebe dir mal einen Gedankenstoß, auch wenn das vielleicht nicht ist, was du erwartet hast:

Ich erlebe es beruflich immer wieder, dass Familien unbedingt eine Immobilie - am besten ein freistehendes Einfamilienhaus - erwerben möchten. Oft sind die Kinder schon in der Schule. Die reißen sich dann finanziell den Arxxx auf, um mit 60 das Haus abbezahlt zu haben. Da sind die Kinder aber längst aus dem Haus und die Eltern sitzen dann in dem zu großen Haus.

Kinder bleiben vielleicht 18-20 Jahre zu Hause, ein Haus zahlt man i.d.R. aber 25-30 Jahre ab. Sorry, aber das macht einfach keinen Sinn. In der Zeit, in der die Kinder dann durch Studium, etc. richtig kostenintensiv werden, muss man immernoch das Haus abbezahlen.

Ich kann daher nur folgendes empfehlen: Jetzt eine Wohnung kaufen, in der man später
als Paar leben kann. z.B. auch etwas zentraler und deutlich kleiner als jetzt ein EFH wäre. Diese Wohnung vermietet man, im Bestfall trägt sie sich selbst oder man muss halt jeden Monat was drauf legen (quasi als Altersvorsorge). Solch eine Kapitalanlage ist dann im abbezahlt, wenn die Kinder studieren gehen. Dann können die Mieteinnahmen zur Finanzierung des Studiums verwendet werden. Oder man zieht dann selbst als Paar in die Wohnung und spart sich die Miete fürs Haus.

Das Ziel sollte auf jeden Fall sein in der Rente mietfrei zu leben, aber auch nicht die enormen Nebenkosten eines EFH am Hals zu haben inkl. der Arbeit im Garten, etc.

Und vielleicht könnt ihr das auch alleine stemmen, ohne Hilfe aus der Familie?!

  • Aber ein Hauskauf ist doch nichts unwiderrufliches, oder? Warum als Familie in einer zu kleinen Wohnung leben, damit man es später im Alter passend hat? Vielleicht wird man nie alt? Warum ein Haus behalten, wenn man alt und alleine ist?

    Man kann auch ein nicht fertig abbezahltes Haus verkaufen. Und zwar dann wenn das Haus nicht mehr zum Leben past. Meistens bleibt Geld über, meistens reicht es für eine Wohnung. Ich sehe es relativ entspannt, im schlimmsten Fall hat man es Jahre lang abbezahlt und es bleibt nach dem Verkauf nich viel Geld über. Dann ist es so, als ob man zur Miete gewohnt hätte, oder?

    K

    • Genau das wollte ich auch schreiben.
      Wir haben so gebaut, dass wir im Keller eine Einliegerwohnung haben/hätten. Erst für unsere Tochter, dann vielleicht später für einen meiner Eltern, später dann für einen Berufspendler, Student oder so.
      So wäre das Haus nicht mehr zu groß für 2 ;-)

      • Ich finde einfach die Mentalität „um jeden Preis an den Sachen festhalten“ nicht gut. Menschen lässt man kommen und gehen und die Sachen will man für immer haben.... ;-)
        Eigentum kann man kaufen und verkaufen, es muss zum Leben passen und zwar jetzt, nicht gestern und nicht morgen, nicht irgendwann. Man lebt da drin heute.

        ;-)
        K

        • Sehe ich auch so...daher muss man manche Dinge vielleicht gar nicht besitzen (bzw. nicht selbst in seinem Besitz leben).

          Das mit dem Kaufen und Verkaufen ist super, wenn man das alles mit der Portokasse macht und keinen Kredit laufen hat oder die Vabk mitspielt. Ansonsten wird es teuer, wenn man nach weniger als 10 Jahren aus seiner Finanzierung raus will.

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