Fertighausfirmen

    • (1) 16.10.18 - 07:17

      Hallo! Ich suche nach Erfahrungen mit Fertighausfirmen! Mein Mann und ich waren schon bei okal und kampa. Scanhouse wollten wir noch anschauen. Natürlich versprechen alle das Blaue vom Himmel.
      Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
      Welche Firma bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
      Danke schonmal😊

      Beste Fertighausfirma

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      • Hallo. Wir haben uns von Scanhouse, Okal und Bien Zenker Angebote machen lassen.
        Bei Scanhouse war schon im ersten Gespräch klar, dass wir mit denen nicht bauen werden. Sehr unfreundliche inkompetente Beratung (bei jeder etwas tiefergehenden Frage wurden die Augen gerollt und nur halbherzig geantwortet). Preislich anfangs Schnäppchen aber dann kam alles extra dazu und es war kein Schnäppchen mehr.
        Okal war die Beratung schonmal um einiges besser allerdings war uns dann im Vergleich zu Bien Zenker das Preis Leistungs Verhältnis besser und wir fühlten uns bei unserem Bien Zenker Berater einfach am wohlsten. Haben uns nicht getäuscht, wohnen seit einem Jahr im Haus,lief alles super, keine Mängel oder Verzögerungen.

        Viel Erfolg bei der Suche und dem Bau.

        (3) 16.10.18 - 08:36

        Ich bin in einem Okal Haus aufgewachsen und kann dir zwar nicht sagen, wie die Bauphase usw war, aber bis heute haben meine Eltern nichts weiter gemacht/machen müssen als mal die Dachfenster erneuert (das Haus wurde 1990 gebaut). Zumindest damals war die Qualität also gut. Wie das heute ist, weiß ich nicht.

        Freunde von uns haben letztes Jahr mit Kampa gebaut und waren zufrieden mit der Bauphase. Wie das in einigen Jahren mit der Zufriedenheit im Haus ist, wissen die natürlich noch nicht.

        • (4) 16.10.18 - 08:40

          Wollt ihr denn unbedingt ein Ferienhaus? Sonst könntet ihr auch z.b. noch Town&Country Haus ins Visier nehmen. Da sind wir jetzt letztlich gelanden, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis gut ist und man einige Sicherheiten inklusive bekommt, die durchaus sinnvoll sind.

          • (5) 16.10.18 - 09:43

            Da hänge ich mich mal dran.

            Wir haben auch mit T&C gebaut. Und die empfehle ich gerne weiter - aber NICHT, weil alles glatt lief. SONDERN, weil wir einen Mangel hatten, dessen Ursache nur sehr schwer zu finden war.

            Und die Firma ist absolut am Ball geblieben. Es ist IMMER SOFORT jemand gekommen, wenn ich angerufen habe. Nie wurde in Frage gestellt, dass T&C verantwortlich ist und sich kümmern wird. Und die mussten insgesamt drei Gutachter hier durchjagen, bis der letzte (kam aus 600km Entfernung und galt als Koriphäe) endlich rausgefunden hat, wo der Hase im Pfeffer lag.

            Vier Jahre hat es gedauert, bis der Mangel endgültig beseitigt war. Und dann haben wir ab diesem Zeitpunkt 5 Jahre Garantieverlängerung bekommen und sie haben uns zur Entschädigung das gesamte Haus nochmal frisch gestrichen.

            Das ist natürlich jetzt meine Erfahrung mit dem TC Unternehmen bei uns in der Region. Aber ich fand das schon bemerkenswert. Nichts ist schlimmer, als mit einem Mangel im Stich gelassen zu werden. Und genau das habe ich von anderen Bauherren immer wieder gehört.

            Deshalb ist das für mich ein ganz wichtiges Qualitätsmerkmal: Wie reagiert die Firma, wenn es mal NICHT so läuft wie es laufen sollte? Denn daran erkennt man, mit wem man es zu tun hat.

            LG

            Ja, Fertighaus wollen wir, weil ein “normaler” Hausbau scheinbar Jahre dauert und so lange wollen wir nicht warten.

            • Das stimmt nicht. Meine Tochter baut massiv in sieben Monaten. Was Zeit kostet sind die Planungen und das Warten auf die einzelnen Genehmigungen. Beim Fertigbauweise hast du diese Zeiten auch und die Wartezeiten bis dein Haus in die Produktion kommt kann auch sehr lange dauern. Ich würde auf jeden Fall mich bei beidem informieren.

              LG

              • (8) 16.10.18 - 14:15

                Das kommt darauf an, wo du wohnst und kann durchaus stimmen. Wenn Handwerker keine Kapazitäten frei haben, wirst du mit deinem EINEN Einfamilienhaus wohl warten müssen.
                Wir haben uns gegen massiv entschieden, weil wir eine optimale Dämmung und nicht ein Zimmer in Steinwände investieren wollen. Es ist sehr schwer durch Massivbauweise den Vorschriften des EnEV zu erfüllen. Und es ist einfach Tatsache, dass die energetischen Richtlinien immer strenger werden. Man kann nie wissen, wann unsere Regierung auf die Idee kommt, dass Altbestände „energetisch verändert“ werden müssen.

                • (9) 16.10.18 - 14:57

                  Ab 2020 soll der Energiestandard nochmal verschärft werden und "Passivhaus"-Standard erreichen.

                  Da sollte man schon erwägen baue ich jetzt nach EnEv oder gleich den neuen Standard.

                  (10) 16.10.18 - 18:47

                  Es wird mit einem Bauträger gebaut, der natürlich seine Handwerksfirmen an der Hand hat. Man bekommt einen genauen Ablaufplan, der auch eingehalten wird. Massiv bauen heißt ja nicht alles selber machen.

                  Auch mit Massiv werden selbstverständlich die Energierichtlinien eingehalten.

                  • (11) 16.10.18 - 19:34

                    Du kannst mit einem Massivhaus KfW 55 relativ leicht erreichen. Leider ist das heute schon Standard von vorgestern.
                    Die Wände eines KfW 40 Hauses werden im Massivbau entweder sehr, sehr dick und/oder man braucht teure Baumaterialien, die zusätzlich dämmen.
                    Energierichtlinien muss man heute immer beim Neubau einhalten. Das ist Gesetz.

                    Wir wollten ursprünglich massiv bauen. Aber die ganzen Nachteile haben uns dann doch eher abgeschreckt.

                    • (12) 17.10.18 - 10:54

                      Es kommt natürlich darauf an auf was man persönlich wert legt und wo die Grenze beim Energiehaus sein sollte und ob es sich rentiert.

                      • (13) 17.10.18 - 14:42

                        Damit hast du natürlich recht. Nur jetzt ist 2018, unser Haus wird vor 2019 nicht fertiggestellt sein. 2020 kommt die neue Verordnung, dass die Häuser schon praktisch alle Passivhausstandard erfüllen sollen - finde ich persönlich etwas übertrieben, aber naja.
                        Das mit dem rentieren ist ganz witzig. Der Standard beim Fertighaus ist immer die billige Gasheizung. Klar spart man bei der Heizung, aber niemand erzählt einem, dass der Anschluss selbst so teuer ist, d.h. erstmal den Gasanschluss legen lassen - da sind ein paar Tausender weg (ok, ich gehe jetzt von meinem Grundstück aus). Wer Gas hat, braucht auch zwangsweise laut Gesetz noch eine andere regenerative Energiequelle - bei den meisten werden das dann die Solarzellen auf den Dach. Mit allem drum und dran beim Solar ist man da mit ca. 20.000€ dabei.
                        Das Gesetz sagt aber nur, eine regenerative Energiequelle muss sein. Also, warum nicht gleich die Heizung dafür nehmen? Die Billigversion einer solchen Heizung ist noch immer preiswerter als Gasheizung + Anschluss, leider aber nicht ausreichend für ein EFH (dummerweise vergessen das die Vermittler immer zu sagen).
                        Aber gegen ein paar Tausender mehr, gibt es ein deutlich besseres Gerät und das tolle daran, es ist förderfähig - Zuschuss vom Staat von wiederum ein paar Tausendern. Man bekommt also für weniger Geld (als bei dem Gasanschluss) gleich die Luxusversion, die Öko ist und auch deutlich weniger jährliche Kosten verursacht. Dafür muss man auch keine Solarzellen aufs Dach machen. Naja, wer will, der kann.

                  (14) 17.10.18 - 17:01

                  Wir wollten Stein- auf Stein, Passivhaus. 2015 haben alle Stein auf Stein Anbieter, bei denen wir waren, abgewunken. Denke es liegt da an der Luftdichtigkeit. Hinsichtlich 2020 sollte das Problem wohl langsam gelöst sein.
                  Haben dann Massivholz gebaut und sind dieses Jahr eingezogen

            (15) 16.10.18 - 14:51

            Wir warten seit 1 Jahr auf den Dachdecker, der die Nebengebäude dicht macht. Dachdecker 1 Haus kein Thema, Garage Abdichtung an der Stützwand ist mir zu kompliziert mache ich doch nicht. Das war im Oktober 2017 beauftragt April 2017
            Im Januar 2018 haben wir endlich einen gefunden. Der hat im Juli 2018 die Garage gemacht, ein Nebengebäude steht immer noch ohne Dach da. Soll die nächsten 4 Wochen erfolgen.

            Ich bin froh das wir mit einem GU gebaut haben und wenigstens das Haus fertig ist. So einen Aufstand bei allen Gewerken
            Ich kenne viele Firmen im Bauhandwerk die nehmen für 2019 keine Aufträge mehr an.

        (16) 16.10.18 - 12:51

        Also Town&Country gibt eine Bauzeitgarantie von 6 Monaten ab Baubeginn. Wenn das, vom Bauunternehmer verschuldet (also nicht wenn es z.b. aufgrund der Witterung unmöglich war) nicht eigehalten wird, bekommt man ne finanzielle Entschädigung.
        Der unberechenbarere Teil des Zeitplans beim Bauen sind eher die Genehmigungen etc bei den Behörden und die Eigenleistungen die ggf dabei sind. Dabei ist es aber ja egal ob Massiv- oder Fertigbauweise.

        (17) 16.10.18 - 16:39

        wir haben im Dezember den Keller ausgeboben und im August fix und fertig eingezogen.
        Was daran Jahre dauert weiss ich jetzt auch nicht#rofl

        • (18) 17.10.18 - 14:11

          Naja, im Dezember gibt es hier unschönen Bodenfrost. Da ist nix mit Keller ausheben. Wie gesagt, wir bauen eine DHH und das Haus des Nachbarn steht schon. Wenn wir da Experimente dieser Art machen, steht das Haus des Nachbarn dann im Loch des Kellers. Unglücklicherweise hat unser Nachbar nämlich ohne Keller gebaut und das Grundstück hat ohnehin eine Hanglage.

          Es ist schon ein bisschen abhängig wo man baut und wann. Derzeit vergeben zu viele Kommunen hier einfach lukrative Großaufträge und die Auftragsbücher sind eh voll durch die ganzen Unwetter. Wir waren bei Bauträgern, aber unter einem Auftragsvolumen von mindestens einem 7-stelligen Wert denken die noch nicht mal dran, dass zu übernehmen. Alleine kann man nicht bauen. Da bleibt irgendwann nur noch das Fertighaus - mit all seinen Vor- und Nachteilen.

      (19) 16.10.18 - 19:46

      TC war bei uns in drei Monaten fertig, plus Trocknungszeit für den Estrich.

      Ich fand es sehr von Vorteil, dass wir innerhalb des Hauses alles umplanen konnten. Also Wände verschieben und so weiter. Ich glaube, das geht bei einem Fertighaus nur begrenzt.

      LG

      • (20) 17.10.18 - 14:18

        Ich kenne keine Fertighausfirma, die nicht auch anbietet, völlig frei zu planen OHNE Aufpreis, zumindest bis zur Unterschrift (danach könnten die Architektenbesuche extra kosten).
        Letztendlich muss das Haus aufs Grundstück passen und die Gemeinden haben da schon sehr exakte Vorgaben, wie das auszusehen hat. Die Kataloghäuser passen bei den allerwenigsten Kunden. Klar müssen die Häuser angepasst oder gar komplett neu geplant werden.

    Wir haben mit Heinz von Heiden gebaut - Der erste Bagger kam am 1.9.2011, eingezogen sind wir im April 2012. Wir hatten also eine reine Bauzeit von 8 Monaten, die noch kürzer gewesen wäre, wenn wir früher Strom gehabt hatten. Dann hätten wir nämlich die Heizung schon einige Wochen früher einbauen können. Da die Beantragung der Strom- und Wasseranschlüsse allerdings Sache des Bauherren ist, waren wir an der Verzögerung im Grunde selber Schuld.
    Meine Eltern haben alle Gewerke einzeln vergeben (Massivhaus mit Garage, voll verklinkert), die haben in der Woche vor Pfingsten (also Mitte / Ende Mai) die Bodenplatte gegossen und waren im Oktober eingezogen. Das war allerdings schon vor 10 Jahren, da war der Bauboom noch weit entfernt.

    LG

(22) 16.10.18 - 12:56

Fertighaus...nicht Ferienhaus :-D

(23) 16.10.18 - 09:40

Kampa ist bei uns rausgeflogen. Hatten mit 2 Beratern ein Gespräch in 2 Musterhäusern. Die haben so dermaßen ihre Verkaufsmasche abgezogen, das Berater 1 was ganz anderes erzählt hat als Berater 2. Wenn die Prospekte nicht gleich gewesen währen, hätte man davon ausgehen können, das es 2 verschiedene Firmen sind.

Okal hat ein Kollege meines Mannes gebaut. Total unzufrieden. Würde er nie wieder.

Town and Country mußt du Bauherren in deiner Gegend fragen. Die bauen in jeder Region mit anderen Partnern. Hamburg kann Top sein, Frankfurt Flop.
Bei uns hört man nur gutes.

In der Regel kostet das gleiche Haus, in der gleichen Ausstattung, in der gleichen Qualität, mit dem gleichen Grundriss das gleiche.

(24) 16.10.18 - 11:03

schau lieber mal beim örtlichen Bauunternhemen, die bauen auch schlüsselfertig zum fix Preis/Termin und mit Handwerkern vor Ort.

Wir wohnen im Neubaugebiet....so viele Probleme wie die hier haben mit den „schnell bauten“ von Fertigbauunternhmen, nemals würde ich so bauen wollen auch wenn die Häuser schön sind.
Sogar der örtliche Sanitärmeister geht in diesen Häusern nicht rein, der meint immer „bei dem Fusch müsste er das doppelte verlangen, um überhaupt anzufangen“

Wir hatten in der Angebotsphase auch mit solchen Unternhemen gesprochen....Die Verträge kamen wie Kraut und Rüben und bei Nachfragen wo denn der Preis für x einkludiert worden ist „haben wir vergessen“. Bei einem bekannten Bauunternehmen wurde im zweiten Angebot der Keller 70.000 Euro teurer, weil sie was vergessen haben. Auf Nachfrage kam dann „wir können ihn auch zum ersten Angebot erstellen aber dann müssen sie Abstriche allgemein in der Qualität vom Haus ausgehen“

lg
lisa

  • (25) 16.10.18 - 14:00

    Das hatten wir auch versucht. Das Ergebnis: Wir fanden schon gar keinen Architekten, der Lust hatte, seine Zeit in so etwas nicht lohnenswertes wie ein Einfamilienhaus zu investieren.
    Der nächste Punkt: Handwerker haben keine freien Termine mehr. Dachdecker sind aufgrund des Sturms im Frühjahr diesen Jahres bis Mitte nächstes Jahr durchgehend beschäftigt. Meine Eltern haben noch immer ein notdürftig geflicktes Dach - bei Ihnen war der Dachdecker ich noch nicht.

    Damit der Hausbau sich nicht über Monate und Jahre hinzieht und eben ein halbfertigen Haus dasteht, gibt es nur die Möglichkeit das einer Fertighausfirma zu übergeben. Aber natürlich muss diese täglich überwacht werden von einem Gutachter, der unabhängig ist und für den Bauherren arbeitet.

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