Reihenhaus , Doppelhaushälfte oder Freistehendes Haus?

Hallo!
Wie wir jetzt wissen, werden wir wohl in absehbarer Zeit Wurzeln schlagen können. Wir spielen mit dem Gedanken dann ein Haus zu kaufen.
Eine der Fragen die wir uns stellen, ist nach was wir uns genau umschauen wollen. Wir haben schon viel gelesen und uns informiert. Dennoch möchte ich mal fragen, was ihr gewählt habt und warum, was ihr als Vor- und Nachteil seht, was ihr im Nachhinein bereut,...
Danke :-)

Liebe Grüße

Ich würde sagen, dass es sehr auf die Lage und die Nachbarschaft ankommt. Ich bin in einem Reihenhaus (Mitte) aufgewachsen, hab das aber nie als schlecht wahrgenommen...klar die Nachbarn warn nah drann, sodass man auch zu den ungeliebten Nachbarn ab und zu rüber musste, wenn ein Ball o.ä. im Garten der Nachbarn gelandet war aber das kann genauso bei einem freistehenden Haus passieren...wenn die Grundstücke daneben bebaut sind. Die Häuser bei uns befanden sich am Ortsrand in einer ländlichen Gegend, sodass wir Kinder uns aber meist eh außerhalb des Grundstücks auf Wiesen, Bäumen etc. aufgehalten haben. Der Vorteil am Reihenhaus ist, dass man weniger Heizkosten hat, wenn von 2 Seiten andre Häuser ebenfalls beheizt werden. Die Zwischenwände sollten allerdings gut gegen Schall gedämmt sein. Bei einem Brand ist ein Reihenhaus natürlich eher schlecht, selbst mit entsprechender Brandschutzwand...bei unseren Nachbarn hatte es einmal unterm Balkon angefangen zu brennen und obwohl unser Haus auf der Seite ca 2 Meter weiter nach vorne ragt, als das der Nachbarn und die Feuerwehr sehr schnell da war, hätte das Feuer um ein Haar auf unser Haus übergegriffen.

Mein Mann und ich werden nun nächstes Jahr ein freistehendes Haus ebenfalls an einem Dorfrand bauen. Für meinen Mann wäre auch nichts anderes als freistehend in Frage gekommen...genaue Gründe konnte er mir allerdings nicht nennen. Mir ist es ehrlichgesagt nicht so wichtig. Mit den Nachbarn kann es überall gut oder schlecht laufen und ansonsten gibt es eben auch Vor- und Nachteile

Ich habe schon gelebt in

-MRH (als Kind)
-Einzelhaus (als Teenie)
-Wohnungen
-DHH
-Einzelhäuser

Wenn es finanziell geht, würde ich immer zum Einzelhaus raten. Kein eng auf eng (sofern keine Neubausiedlung mit Minigrundstücken), keine Geräusche Wand an Wand, mehr Privatsphäre :-).

VG

Hallo,

naja in erster Linie kommt es ja darauf an, was man sich in der Gegend leisten kann.
Hier kommen Reihenhäuser fast schon auf die gleichen Kosten wie ein Einfamilienhaus (wenn man Eigenleistungen erbringen kann)!

Wir haben schon in Wohnungen und einem Reihenmittelhaus gewohnt, jetzt im Einfamilienhaus. Keine Frage, was ich immer wieder wählen würde: das Einfamilienhaus ;-)

Man ist sein eigener Herr, muss sich mit niemandem über Reparaturen, Farbe der Fassade oder sonst was absprechen.
Nachbarn hat man überall, logisch, aber wenn sie einem bei so was nicht reinreden können, ist das schon mal viel wert ;-)

LG
sonntagskind

Je nach den örtlichen Vorschriften muss man aber in einem Reihenhaus doch auch keine Fassadenfarbe absprechen und Reperaturen auch nur, wenn sie beide Häuser betreffen etc.

Hallo,

Ich bin in einer dhh aufgewachsen, unser Ferienhaus ist eine dhh, mein Bruder baut eine dhh und wir haben selbst auch eine dhh gekauft... man sollte sich eben mit den Nachbarn abstimmen, wenn man außen was machen will (streichen z.b.), ansonsten habe ich bisher keine „Nachteile“ erlebt... wir vermieten ein freistehendes drei Parteien Haus und das ist hellhöriger als die anderen ;)

Im Prinzip würde ich gar nicht so sehr nach dem äußeren gehen... also ich würde preislich gucken, nach der Lage und dem Zustand.. für mich persönlich wäre Reihenhaus glaube ich nichts, aber konkret sagen warum kann ich nicht :)

Liebe Grüße

Ich würde mich da gar nicht festlegen, sondern erstmal schauen, was wo zu welchem Preis verfügbar ist und was gefällt... Vielleicht ist das, wofür ihr euch entscheidet, momentan gar nicht verfügbar, dann sucht ihr ewig... Geht unvoreingenommen an die Suche, dann habt ihr ein breiteres Spektrum, wonach ihr suchen könnt...

Wir haben uns nie festgelegt, haben uns die verschiedensten Häuser angeschaut und sind mittlerweile in einer gut geschnittenen Doppelhaushälfte gelandet, die (fast) all unseren Ansprüchen gerecht wird... Einzig auf den Keller haben wir verzichten müssen, aber mittlerweile wissen wir, dass es auch ohne geht... Es ist ein typisches 90er Jahre Baugebiet, welches relativ dicht bebaut ist, aber auch das stört uns nicht... Unser Garten ist nur von vorne begehbar, alle anderen Seiten sind zu... Über Kinderlärm beschwert sich auch keiner, allerdings sind wir auch bemüht, den Kindern Rücksichtnahme beizubringen...

Mit den Nachbarn haben wir es super getroffen, man hilft sich, wo man kann, sei es, dass mal ein Ei fehlt oder mal im Garten mit angepackt wird, wenn es benötigt wird... Hinterher sitzt man dann bei einem Bierchen oder zum Kaffee zusammen, das ist echt toll... Einen stinkstiefeligen Rentner haben wir in der Nachbarschaft, aber damit kann ich leben... Wenn die Kinder mal allein sind und ein Problem haben, weiß ich auch, dass sie überall klingeln können und Hilfe bekommen werden, selbst bei besagtem Rentner würde ich Hilfe nicht ausschließen...

Gesucht haben wir gute 8 Jahre, bis wir was wirklich passendes zu einem angemessenen Preis gefunden haben und wir sind nicht sonderlich anpruchsvoll gewesen... Aber wir haben einfach viele Häuser mit groben Mängeln dabei gehabt und durch die niedrigen Zinsen gab es bei den "guten" Häusern irre viele Bewerber, zumindest ist es in unserer Gegend so...

Daher weiß ich, dass Festlegen auf eine Hausart nichts wirklich hilfreich ist... Schaut an, was passen könnte und was gefällt und entscheidet dann, ob es zu euch passt... Und bedenkt, dass auch ein Hauskauf keine Einbahnstraße sein muss...

LG

Der Markt dort ist sehr gut und prinzipiell wäre innerhalb unserer Preisvorstellungen alles möglich :-) Nur sind Reihenhäuser sehr gängig und dementsprechend das, was man am häufigsten findet.
Generell sind wir allem offen. Wir möchten einfach einen besseren Überblick bekommen, denn man hat ja nicht immer alles auf dem Schirm. Natürlich ist vieles auch Geschmackssache. Ein riesiges Grundstück, würde uns zum Beispiel eher abschrecken.

Dann Besichtigungen organisieren und angucken, da findet ihr am besten raus, was passt und was nicht...

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Aufgewachsen zunächst in DHH, dann freistehend, danach Reihenendhaus, gefolgt von verschiedenen Wohnungen in unterschiedlich großen Mehrparteienhäusern, jetzt im freistehenden EFH. Klarer Fall: ich bevorzuge letzteres! Gerade im Reihenhaus gingen mir die Nachbarn auf den Keks

Mein Traum wäre ein freistehendes Einfamilienhaus. Wir haben eine EG ETW und meine Eltern eine DHH. Ich würde gerne weder meine Nachbarn hören noch leise sein müssen um sie nicht zu stören das gibt es halt nur beim EFH. Zur Not würde fände ich aber auch eine DHH oder ein Reiheneckhaus okay. Da hat man in der Regel viel Licht und ein wenig mehr Grundstück drumherum. Ein RMH wäre mir zu dunkel, hatte meine Oma und auch die beste Freundin meiner Mutter. Im Grunde muss aber die Gegend und die Aufteilung selbst stimmen das ist mir viel wichtiger als die Art zu wohnen.

Hallo
in erster Linie ist es eine Frage des Budget...
In einigen Regionen ist ein freistehendes Einfamilienhaus nur für sehr gut verdienende Menschen möglich.

Und dann hängt es von der Lebenssituationen und den persönlichen Vorlieben ab.

Jemand der Gartenarbeit nicht mag, gerne zu Fuß alle Dinge des täglichen Bedarfs erledigt und nicht gerade 200qm Wohnfläche benötigt wird in einer Eigentumswohnung in der Stadt bestimmt eher Glücklich und arrangiert sich dann mit den Nachbarn.

Ein begeisterter Gärtner, der gerne Tiere halten möchte, viel Wohn und Abstellfläche braucht und möglichst ruhig und für sich wohnen mag fährt mit einem eher ländlich Haus besser...

Wir wohnen derzeit in einem EFH was meiner Mutter gehört. Jetzt möchten wir etwas eigenes und haben ein RMH gekauft in das wir nächstes Jahr einziehen.
Für uns war die Gegend ganz entscheidend. Viele Kinder, ruhig gelegen, Anlieger Straße und natürlich der Kaufpreis der wirklich unschlagbar war.
Wichtig waren uns auch die Nachbarn. Zu unserem Glück kennen wir zumindest eine Partei ganz gut.

Hallo

Im Moment wohnen wir in einer DHH und ich finde es echt ziemlich beengt. Wir haben mittlerweile 3 Kinder und da fällt einiges an. In jeder Ecke steht was. Mir persönlich fehlt der Keller.

Und der Garten ist auch wahnsinnig klein. Es fehlt Auslauf für die Kinder. Wenn mein Sohn Fußball spielt, landet der Ball regelmäßig beim Nachbarn, weil einfach die Fläche fehlt. Desweiteren haben unsere Nachbarn Hunde die jedes Mal bellen, wenn einer von uns im Garten ist. Der Nachbar zur anderen Seite ist Alkoholiker und hört oft laute Musik. Gibt schlimmeres aber gibt auch entspannteres wohnen. Ich bin heilfroh, wenn wir bald in unser EFH ziehen.

Ich würde niemals in ein RH ziehen (zu viele schlechte Erfahrungen durch Familie und Bekannte).
Ein Traum wäre wohl ein EFH mit entsprechenden Grundstück. Bei uns in der Gegend aber nicht mehr bezahlbar.
Somit hoffen wir mal auf eine DHH mit einem relativ großen Grundstück (grad die älteren haben es noch).Da hat man nur einen Nachbarn. Der könnte zwar auch ätzend sein, aber man hofft ja das beste..

Am Ende ist es wohl eine Frage des Geldes.

Sollten wir aber mal im Lotto gewinnen, definitiv EFH.

Ich würde stets ein frei stehendes Haus wählen.
Hatte zu viele Erfahrungen mit lauten Nachbarn und möchte mir nie mehr eine Wand mit einem Fremden teilen!
Viel Spaß und Glück 😊

Hallo,

ich bin in einem RMH aufgewachsen und wohne mit meiner Familie jetzt in selbigen. Von meinen Nachbarn bekomme ich weniger mit, als z.B. in einem Neubaugebiet Einzelhäuser haben, der Bebauungsplan aber sehr eng ist. Da kann wirklich ein Nachbar dem anderen auf den Tisch spucken. Man hört hier bei uns auch nichts von den Nachbarn. Klar, wenn einer mal bohrt oder was aufstemmt, extrem laut Musik hört usw hört man das, aber Alltagslärm hört man nicht. Es muss auch die Musik extrem laut sein bis man sie hört. Ein anderer Vorteil ist, dass man schon Energie spart, da ja von beiden Seiten ein anderes Haus steht, dass geheizt ist. Ich verbrauche wesentlich weniger Heizöl auf 270 qm Wohnfläche über 3 Etagen als andere in freistehenden Häusern gleicher Größe. Vorraussetzung ist natürlich eine ordentliche Dämmung. Ich würde jederzeit wieder ein RMH wählen. Es kommt aber auch immer darauf an was man gewöhnt ist. Ich kenne es halt nicht anders. Mein Mann wollte nie in ein RMH, da er als Kind im freistehenden Haus gewohnt hat. Jetzt, wo er die enge Bebauung im Neubaugebiet sieht, ist er froh dort nicht zu wohnen.

LG
Michaela

Eine RMH mit 270 qm WOHNfläche #kratz? Selbst Wohn-+Nutzfläche zusammen wäre das schon viel. Wieviel Nutzfläche (Küche, Bäder? Flure etc.) kommen da noch hinzu bei euch?

Küche und Bäder zählen nicht zur Nutzfläche, sondern zur Wohnfläche.
Kellerräume und nicht ausgebaute Dachböden zählen zur Nutzfläche.

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Hallo,

Ich habe mich für ein RMH entschieden. Erstens weil es ich es mir leisten kann. Ich könnte mir auch ein freistehendes Haus leisten, dies aber nicht mehr in einer Landeshauptstadt, sondern 20 km weiter auf einem Dorf. Ihr ist es wichtig, in der Stadt zu sein.
Mir war es wichtig, dass ich etwas Garten haben möchte, aber nicht so viel, dass ich dauernd was machen muss. Nun habe ich ein wenig Garten. 😀
Ich finde es schön, von beiden Seiten beheizt zu werden. Schalldämmung ist super, da Neubau.
Kacke Nachbarn kann man überall haben, nicht nur im freistehendem Haus. Ich bin aber ziemlich tolerant, also wird schon nix schlimmes passieren.
Ich bin also ganz klar für Reihenhaus.
LG