Kann ein Haus zu groß sein?

Hallo :-)
Wir haben gerade erst begonnen, uns ernsthaft nach einem Eigenheim anzuschauen. Gestern haben wir uns das erste Haus angeschaut, was uns, alles in allem, sehr gut gefällt. Aber: die Größe! Es hat 280 qm Wohnfläche und der Garten ist etwas über 2000 qm groß. Es liegt in einem ruhigen Vorort (von dem Ort, in dem wir arbeiten) und grenzt an ein Naturschutzgebiet.
Wir wohnen nicht in Deutschland und die Immobilienpreise sind hier um einiges niedriger. Aktuell wohnen wir zur Miete in zentraler Lage und wir möchten es etwas ruhiger. Wir sind ab dem Sommer hauptsächlich 3 Erwachsene und ein Kind. Vielleicht kommt in einigen Jahren noch ein Kind dazu. Da wir weiter weg wohnen von Familie und Freunden, wäre Platz für Gäste super.
Das Haus liegt völlig in unserem Preisrahmen. Für den Garten hätten zwar einige Ideen (Nutzgarten), aber das ist schon eine Hausnummer.
Was würdet ihr uns raten? Kann es zu groß sein? Oder ärgert man sich im Nachhinein eher, dass es zu klein ist?

Liebe Grüße

Ich denke schon das ein Haus zu groß sein kann.
Allerdings kommt es auf jeden Einzelnen an!

Also ich hätte keine Lust neben einen Vollzeitjob und Kind fast 300qm zu putzen und 2000qm zu pflegen. Wäre ich nicht berufstätig und könnte mir eine Putzkraft und ein Gärtner leisten, würde es sicher anders aussehen.

Ich denke also man kann es nicht pauschalisieren. Man muss halt wissen wieviel Zeit man über hat und in Haus und Hof stecken kann und möchte.

Also Zeit haben wir eher überdurchschnittlich viel. Auf Vollzeit werde ich auch erst einmal nicht mehr gehen. So eine Gedankenspielerei wäre allerdings, mich irgendwann selbstständig zu machen. Das habe ich oben leider vergessen. Da wäre es sehr praktisch, hätten wir ein großes Haus bei dem ich einen Teil abgrenzen könnte.

Super, verschoben #klatsch Ich habe das schon bewusst unter Familienleben geschrieben...

Hallo,
mir wäre das Grundstück viel zu groß. Wir hatten mal 1300 qm und sind jetzt über weniger Fläche SEHR froh, da mehr Zeit für Ausflüge statt Herumpuzzeln im Garten.
Hat das Haus die Möglichkeit, es in 2 Wohnungen zu unterteilen? Wir haben 250 qm zu fünft. Es wäre ein leichtes, es in 2 Wohneinheiten zu unterteilen, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind und - Riesenvorteil - es liegt total zentral UND ruhig :-). Ich kenne einige, die sich im Alter von ca. 60 verkleinert haben, alleine wegen Nebenkosten und Gartenpflege. Mit 2 Renten muss man doch etwas mehr auf Geld achten als mit 1-2 Gehältern.
Lasst euch nicht hetzen, guckt euch viel an, mit der Zeit bekommt ihr ein Gespür dafür, was ihr wollt oder auch NICHT wollt. Viel Spaß :-).

Nein, es in zwei vollständige Wohnungen aufteilen, wäre nicht ohne einen großen Umbau möglich. Was ich oben schlauerweise vergessen habe, ist meine Gedankenspielerei, mich irgendwann selbstständig zu machen. Eine kleinen Teil als Praixs abzuteilen, wäre mit dem Grundriss nicht sehr aufwendig. Auch etwas Außenfläche könnte ich gut nutzen. Aber wie gesagt, das sind bisher nur Gedanken.

Das kann dir keiner pauschal beantworten! 280 qm innen sind nicht gleich 280 qm. Gefühlt ist es viel anstrengender gefühlt 100 Räume zu putzen, mit Millionen Fenstern und die ganzen Ecken, die mit jedem weiteren Raum logischweise mehr werden. Als wenn man z.b. einen riesen Tanzsaal zum säubern hat. Ist viel ebenerdig, lohnt sich die Anschaffung von Saugrobotern zur Entlastung. Und wie oft man wischt ist individuell verschieden. Die einen brauchen das täglich andere nur einmal im Monat, hängt natürlich auch von ab wie viel Dreck rumgeschleppt wird und ob es auch Haustiere gibt etc. Wenn 280 qm jetzt nur wenige Räume auf viel Fläche bedeuten, würde mich das nicht abschrecken, weil weniger Räume auch weniger Fenster bedeutet, Pro Raum muss man von mindestens einem Fenster rechnen und da macht es auch wieder einen unterschied ob es einfach gestaltete sind oder welche mit viel Schnicknack wie Holzkreuz in der MItte und so hinderliches Zeug.

Wie viele Treppen gibt es? etc. das kann man also nicht pauschal mit "ist zu viel" und "ist ok so" eingruppieren.

2000 qm Nutzfläche ist jetzt auch nicht die Welt wenn es gut geschnitten ist. Man hat viel potenzial was man damit gestalten kann und wenn es doch nur Fußballrasenfläche bleibt, lohnt auch hier die Anschaffung eines Mähtraktoren der das alles nicht nur fix sondern auch noch mit Spaß bearbeiten lässt. Mit nem Handmäher würd ich mich bei solchen QM-Werten nicht bemühseligen bin ich ehrlich. Einen riesigen Garten fänd ich aber potenziell immer mega hammer - bin aber auch ein Freund der Selbstversorgung/Anpflanzung und auch der Gartengestaltung. Wenn man dafür aber nicht der Typ ist, kann so ne Fläche ne Zumutung sein, diese zu bewirtschaften.

Hi, unser Haus und das Grundstück haben in etwa die gleiche Größe. Wir leben allerdings irgendwo im Nirgendwo und da kostet ein so großes Haus genau so viel wie ein 100 qm Haus.
Wir brauchen den vielen Platz definitiv nicht. Aber ich genieße ihn dennoch sehr. Wir haben unnötigen Luxus wie bspw ein Sportzimmer, eine Waschküche und eine Sauna. Unser Haus ist auch so konzipiert dass wir nicht immer die ganze Bude heizen müssen da die Hobbyräume alle in einer Etage liegen.
Großer Nachteil ist definitiv die Instandhaltung. Ich schaffe es nicht immer alles sauber zu halten. Je nachdem welche Maßstäbe man da hat, ist es schlicht nicht machbar. Ich persönlich kann jedoch gut mit etwas Chaos leben ^^ schlimmer wäre für mich der Gedanke, dass man gerne doch ein Kind mehr als bei Hauskauf geplant hätte, es aber an zu wenig Wohnraum scheitert.

Ich denke schon das ein Haus zu groß sein kann. Wir leben zu viert zb in einem Haus mit 120qm plus ausgebauten Keller. Jeder hat sein Zimmer in ordentlicher Größe und 2 Badezimmer.

Für uns ist das völlig ausreichend und auf zig Zimmer mehr putzen hätte ich schlicht keine Lust und auch Zeit. Außerdem die Kosten für die „überflüssigen“ Zimmer zu heizen, instandzuhalten...

Auch der Garten ist eine Hausnummer. Klar viel Platz ist toll aber auch hier - viel Arbeit die Zeit frisst.

Ist natürlich auch Typsache. Wir wollten etwas langfristiges was auch noch passt wenn in 20 Jahren die Kinder aus dem Haus sind.

Hallo #winke
Wir leben in ähnlichen Verhältnissen.
130 qm EG und knapp 100 OG, dazu 2400 qm Grundstück.
Es ist mein Elternhaus und wir haben uns nach dem Tod meines Vaters entschieden hier zu bleiben. Meine Mutter zieht dann ins OG, wir uns EG.
Somit ist 'unsere' Wohnung groß genug, aber mehr Platz wäre auch nett gewesen #rofl
Dennoch darf man echt die Arbeit nicht vergessen. Das macht mir auch etwas Angst und sollte man nicht unterschätzen.. . Solange meine Mutter noch kann und Hilft, ist das super.

Ich bin noch in Elternzeit. Werde aber auch nur Teilzeit arbeiten gehen.
Das Gute bei uns ist halt, dass wir "wenig" investieren müssen, damit wir gut leben können.
Somit kann ich mir den Luxus der Teilzeit absolut ohne schlechtes Gewissen leisten.

Mir persönlich wäre ein Grundstück von 1200-1400qm ausreichend. Das wäre perfekt. Aber wo gibt es das schon?
Also. Wenn euer Herz JA sagt hört sich das doch gut an.
Nutzgarten ist toll. Macht Arbeit, aber ich mag das gerne als Ausgleich.
Man muss halt immer schauen was man kann und will. Dann denke ich, ist es egal, ob man in einem 100 qm Haus auf 700qm lebt oder 200 qm Haus auf 2000qm.

Viel Erfolg bei der Entscheidung. Und berichte doch mal :)

#winke Mery

Achso.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen hier bis ans Lebensende zu wohnen.
Es sei denn, eines meiner Kinder möchte das Haus weiter übernehmen und die Situation wäre ähnlich wie unsere aktuell.

Ansonsten können mein Mann und ich uns gut vorstellen, wenn die Kinder aus dem Haus sind, uns enorm zu verkleinern.
Denn im hohen Alter alles "allein" hier zu bewältigen, kann ich mir absolut nicht vorstellen!

Bei uns ist die 3 Person meine kleine Schwester #schein Also wären wir immerhin 3 Erwachsene die mit anpacken. Kinder werden ja auch mal älter und da macht es sicher auch Spaß, gemeinsam Obst und Gemüse anzupflanzen. Vielleicht auch ein paar Hühner oder so.

weiteren Kommentar laden

Hallo,

kommt sicherlich auf jeden Einzelnen an.
Mir wäre das Haus nicht zu groß und ich würde sofort zuschlagen. Unser Haus hat aktuell 180 m² Wohnfläche und 1500 m² Garten. Das ist zwar ausreichend, jedoch wüsste ich mit zusätzlichem Platz sofort etwas anzufangen.

Wenn ihr also die Typen dafür seid ein solches Anwesen zu bewirtschaften, dann macht das. Und den Garten kann man ja durchaus so gestalten, dass er nicht viel Arbeit macht. Sprich: viel Rasenfläche, nicht verwinkelt, etc.

Man muss auch ans Alter denken- kann man das Haus dann auch noch halten? wer kümmert sich dann um den Garten? Mir wäre vor allem der Garten zu groß.

Das ist für uns nicht so wichtig. Wir sind beide nicht von hier und wissen nur, dass wir hier nun länger bleiben werden. Ob wir in 25 Jahren oder im Rentenalter aber noch hier sein werden, ist völlig offen.

Ich denke man muss nur insofern ans Alter denken, als dass man sich mit dem Gedanken anfreundet, das Haus irgendwann wieder zu verkaufen. Aus der Erfahrung aus meinem gesamten Familien- und Bekanntenkreis kann ich nur sagen, dass fast jedes Haus irgendwann "zu groß" wird, wenn nur noch 2 oder am Ende nur einer übrig bleibt.
Meinen Eltern werden auch 200 qm Wfl. und 600 qm mit knapp 70 zu groß und sie verkleinern sich. Die Immobilie muss sich ans Leben anpassen, man muss ein Haus nicht ewig behalten, es muss zur aktuellen Lebenssituation für 10-15 Jahre passen.
Allerdings sollte man sich dann natürlich besonders sicher sein zur Werthaltigkeit (Lage, wirtschaftliche Stärke der Region,...).

weitere 7 Kommentare laden

Bekannte von uns haben über 300qm EFH erworben - u.a. mit einem über 100qm großen Wohnzimmer, das ist so geil geschnitten und eingerichtet, der absolute Hammer. Aber: sie haben halt horrende Heizkosten, Grundsteuer etc.pp. an der Backe.
Wenn ihr im Ausland wohnt und geringere Nebenkosten habt bzw. weniger Grund zum Heizen - natürlich, immer! Man kann Räume auch einfach leerstehen lassen.

Klar kann man Räume leer stehen lassen, aber man muss sie trotzdem heizen und das Haus insg. bewirtschaften. Man will die Immobilie ja auch nicht verkommen lassen.

Meine Schwester hat mit Mann ein „viel zu großes“ Haus gekauft, weil es dort auf dem Land einfach keine kleinen Häuser gibt. Da gibt es jetzt quasi ne ganze Gästeetage, die nur 2x im Jahr genutzt wird, einen Fitnessraum, 2 Arbeitszimmer, nen Partykeller, im Wohnzimmer so viel Freifläche, dass man da noch tanzen kann,.... Klar ist das auch irgendwie toll. Aber: Ist der Zaun erneuerungsbedürftig hast du direkt 10.000€ auf der Uhr das riesen Grundstück wieder zu umzäunen,...

Und wenn ihr man auf Geschäftsreise ist, kann es in dem Haus allein auch schon mal gruselig werden.

Als wir uns unser Haus angeguckt haben, hatten wir erst 1 Kind. Das war total abgefahren, der Makler öffnete 1 Tür nach der nächsten (wir hatten 11 Zimmer) und ich hatte Panik, weil es nicht aufhörte #rofl
Der Garten ist normal groß (500m2), aber die Wohnfläche ist riesig (220 m2). Das Haus ist 120 Jahre alt und die Zeit war im Inneren des Hauses in den 60ern stehen geblieben--nur von außen wirkte es sehr modern.
Aber es war ein Schnäppchen und wir haben dann quasi nochmal den Kaufpreis für die Sanierung reingesteckt. Das ist jetzt 15 Jahre her und es sind dann noch ein paar Kinder dazu gekommen und wir haben nun ein echtes Schmuckkästchen, dass ich nie hergeben will.
Die Immobilienpreise haben wahnsinnig angezogen und jetzt wäre das Haus ca. 4 mal soviel wert, als wir damals bezahlt haben.
Der Garten ist bei euch natürlich riesig! Freunde von uns haben auch so einen großen Garten und haben ein Teil abgezäunt und kümmern sich da nicht drum.

Und ging ähnlich :-) Machen müsste man erst einmal auch nichts, vor 3 Jahren wurde alles komplett neu gemacht. Da wir gut im Rahmen liegen, hätten wir noch genug übrig für „Schönheits“ Renovierungen und die Gartengestaltung.

Manchmal ist mir unsere 100qm Wohnung viel zu groß (z.B. beim Putzen), andererseits fehlt mir Platz für so vieles... Meiner Meinung nach kommt es hauptsächlich auf den Schnitt an! Ihr seid ja 3 Erwachsene - heißt das, ihr bräuchtet eigentlich eine Einliegerwohnung?
280qm sind schon sehr viel - mit Gästezimmer, Büro, Kinderzimmer, Hobbyraum, Waschküche, Abstellraum, usw. hätte ich aber einige Ideen dafür. 😅 Und wenn es dann vielleicht noch eine riesige offene Küche + Wohnbereich gibt, wäre das schon ein Traum...
2000qm Garten wollen natürlich bewirtschaftet werden, auch wenns nur ums Rasenmähen geht...
Ich glaube, bei einem guten Angebot würde ich nicht nein zu dem Haus sagen.

Nee, die 3 Person ist meine Schwester:-)

Mmmhhh, aber für meinen Schwester wöllte ich in dem Haus, wo ich mit meiner Familie (Mann+Kind) lebe, schon einen klar abgetrennten Bereich - wenn sie schon erwachsen ist. Oder versteh ich jetzt was falsch?
Jedenfalls wird deine Schwester ja aber wenigstens ein abgetrenntes Bad, sowie 2-3 Zimmer für sich haben wollen, selbst, wenn ihr die Küche etc. gemeinsam nutzt.

Naja, wie schon gesagt, ist es wirklich abhängig von der Aufteilung.
Und wenn du dann noch Räume für die Selbstständigkeit brauchst, dann ist das Haus sicher nicht zu groß.

weitere 5 Kommentare laden

Also ich persönlich hab lieber zu viel Platz als zu wenig.

Was das Grundstück betrifft, das kann man auch so gestalten, dass es nicht so viel Arbeit macht.

Wir haben 16.000 qm mit hauptsächlich Wiese + riesigem, alten Baumbestand, ein paar Obstbäume- und Sträucher, ein kleiner Gemüsegarten.

Die Hauptarbeit ist, alle zwei Wochen mit dem Rasentraktor drüberzubrettern und die Bäume und Büsche zurückzuschneiden, wenn sie überhand nehmen.

LG Claudi

Wir haben uns auf dem ersten Blick in unser Haus verliebt. Wenn ihr alles findet, was ihr braucht, die Instandhaltung nicht scheut und darauf Lust habt - warum nicht?! Bei der Größe im Garten würde ich allerdings geschickt planen.
Viel Rasenfläche, vielleicht ein Pool, ein Spielplatzbereich...

Zum Thema Platz:
Bekannte hatten eine super tolle Wohnung mit einem Wohnzimmer/Küche von fast 100 qm. Der Raum war aber so schlecht geschnitten, dass man kaum richtig Schränke stellen konnte. Nach ihrem Umzug mit viel kleinerem Wohnzimmer sind sie deutlich zufriedener. Genauso kann ein großes Grundstück mit einem großen Bungalow in der Mitte später extrem klein werden. Lasst einfach Kopf und Herz entscheiden!

Wichtiger als die Größe ist das was euch das Haus kostet. Wie sind die Nebenkosten, welche Reparaturen stehen demnächst an etc.
Je mehr Fläche desto mehr zu renovieren.

Wir haben in etwa so eine Größe. Haus als auch Garten. Ich arbeite nicht. Wir haben 2 Kinder einen Hund und eine Katze. Wir haben schlauerweise in Küche und Flur weiße Fliesen!!! Argh! Hätte ich selbst so nie ausgesucht. Also sauge ich täglich und wische alle 2 Tage. Je größer das Haus desto mehr scheint sich anzusammeln. Ich habe das Gefühl den Vormittag nur aufzuräumen und alles in Schuss zu halten. Im Sommer ist der Garten viel Arbeit. Ich bin dauernd dran alles in Ordnung zu halten. Dachrinnen, Fenster, Garten, Gartenabfälle, Garagen, Wege fegen und Kärchern... es hört nicht auf. Ich plane schon eine kleine Wohnung ohne Garten, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Das möchte ich nicht für immer so haben. Man möchte auch mal Zeit haben für anderes.

Hängt ganz vom Typ ab. Häusliche Menschen die gern ein eigenes Musikzimmer, Bibliothek, Atelier, Werkstatt, Ankleidezimmer, Sportzimmer,..... Haben möchten, hätten sicher große Freude mit so viel Platz.

Umtriebige Menschen, minimalistische Menschen, die viel unterwegs sind und eigentlich nur nen Platz zum Schlafen brauchen, wären wohl genervt von so viel Instandhaltungsaufwand.

Mir persönlich wäre das viiiiel zu groß. Wir wohnen zu zweit auf 100 m2 und es ist viel zu groß . Die Hälfte der Räume nutzen wir eig nicht. Ist halt schon Platz für ev. Nachwuchs ;)

Wir haben eine Wohnung, keinen Garten, weil wir dafür eh zu wenig Zeit hätten. Wenn man aber die Zeit hat, sind 2000m2 schon sehr geil! Man kann auch einen Teil bewalden lassen, ist wenig Arbeit und toll, so in der Natur zu sein. Dass muss halt der Bebauungsplan zu lassen.

Sind Haus und im Garten Roboter-gerecht bzw. Könnte man es ohne allzu viel Aufwand so gestalten? Wie teuer sind den Haushaltshilfe und Gärtner bei euch? Wie realistisch ist deine Selbstständigkeit?

Wir haben beim Kauf des Hauses bewusst darauf geachtet, dass es nicht so groß ist und dass sich auch der Garten im Rahmen hält.

Ich kenne das Land nicht, in dem ihr das Haus erwerbt, aber Haus, Grundstück und auch Anbauten wie Schuppen und Garagen müssen nicht nur gekauft, sondern auch gepflegt, renoviert und instand gehalten werden. Insbesondere Jahreszeitenwechsel (wenn ihr spürbare habt) bedeuten im Garten immer sehr viel Arbeit. Ein großes Haus muss auch sauber gehalten werden und man merkt deutlich, wie viel Fläche man saugen muss, wie viele Fenster putzen und wie viele Bäder man putzen muss.

Neben dem Kaufpreis muss man unbedingt auch die Folgekosten im Auge haben. Ihr müsst das große Haus ggf. heizen und eben instand halten. Das kostet alles viel mehr Geld, je größer das Haus ist.

Hm, kommt drauf an.

Ich geh arbeiten, kümmer mich ganz viel um meine Kids, mache gerne Ausflüge, treffe gerne Freunde und bin definitiv eher weniger der Typ Frau, der gern zu Hause rumprusselt, dekoriert und in allen Ecken herumpoliert. Auch ist mein Mann leider kein Heimwerkerkönig. *Seufz*

Das habe ich zwar leider erst rausgefunden, als wir unser dreistöckiges 300qm Schätzchen mit Rundbogenfenstern gekauft hatten. ;-) Aber es ist trotzdem völlig okay und wir sind sehr stolz auf unsere Villa.

Hallo liebe Anatomy,

ich glaube das ist totale Typsache und von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Du solltest die Entscheidung treffen, die von DEINEM Herzen kommt und zu DEINEM Gefühl passt. Hör mal ganz tief in dich rein... was fühlst du?

Ich persönlich wohne schon immer lieber in kleinen Wohnungen.
Wir wohnen ab Ende Januar zu dritt (zwei Erwachsene plus Baby) in einer 2-Zimmer Wohnung in 68 qm und ich fühle mich sehr, sehr wohl.
Jemand anderen wäre das vielleicht zu eng, wer weiß.

Meine Gründe dafür sind:
- Die Wohnung ist schnell geputzt- spart Zeit und man hat Zeit für die wesentliche Dinge im Leben.
- Man ist gezwungen, auszusortieren und kann Dinge nur begrenzt "horden".
- Ich fühle mich wohler, wenn ich den Überblick über die Dinge habe, die ich besitze.
- Ich möchte nicht so viel Energie in "Material" investieren, mit putzen, dekorieren, Dinge sammeln... und gebe das Geld lieber für Reisen aus.

Ich möchte möglichst lange hier wohnen bleiben und frühstens umziehen, wenn wir in langer Zukunft vielleicht mal zu viert sind und die Kleinen beide laufen können.
Auch dann möchte ich am Liebsten eine kleine, übersichtliche Eigentumswohung mit max. 3-4 Zimmer.

Jemand anders geht es vielleicht anders - er hat Spaß daran, ein Haus zu pflegen und verwirklicht sich darin.

Treffe die Entscheidung mit deinem Herzen!

Hallo,

wir haben hier von allem im Grunde die Hälfte. Uns reicht es eigentlich, wir sind 2 Erwachsene und 1 Kind (+ Hund), aber manchmal wünschte ich mir schon etwas größere Zimmer ...

Thema Garten: man kann ja pflegeleicht anlegen (Wiese, Kiesbeete, Büsche, usw.). Nutzgarten bedeutet viel Arbeit - würde ich mir sehr gut überlegen.
Viel Rasen muss "nur" gemäht werden, geht dann eigentlich. Unsere Büsche/Hecke werden wenig geschnitten, ich mag so akurate Schnitte eh nicht. Auch Zeit gespart ;-)

Mein Mann ist bei unserer Gartengröße etwas traurig, dass es sich kein Aufsitzrasenmäher lohnt #rofl

Und wenn es irgendwann mal dazu kommt, dass es für einen allein oder im Alter zu groß ist, kann man das sicher zu einem super Preis verkaufen, hört sich nämlich traumhaft an!

LG
sonntagskind

Dein Mann kann sich gerne unseren Aufsitzmäher+Garten ausleihen #rofl

#winke

Hallo k-anatomy,

ein großes Haus ist zwar schön und gut, aber hast du dir Gedanken darüber gemacht, wie du das ganze putzen willst? Ich finde es bei einer normalen Wohnung schon ätzend, mich neben einer Vollzeit Beschäftigung um Wohnung und Haushalt zu kümmern… Aber wenn es mein absolutes Traumhaus wäre, dann würde ich die Umstände in Kauf nehmen.

Meine Schwester wohnt auch in einem großen Haus mit 9 Zimmern … man kann schon sagen, dass es eine kleine Villa ist. Man muss es auch dementsprechend absichern, weil die Wahrscheinlichkeit hoch ist, das dort eingebrochen wird. Sie hat einmal einen Hinterausgang und einmal die Vordertür. An beiden Türen hat sie Alarmanlagen und Türsprechanlagen installieren lassen. Sie hat eine 2-Draht-Türsprechanlage, eine für drinnen und eine für draußen. ****Werbelink vom urbia-Team entfernt**** Bei denen in der Gegend wurde schon oftmals eingebrochen und die ganzen Nachbarn haben sich jetzt abgesichert.

Also auf jeden Fall müssen dir einige Dinge bewusste sein, bevor du die Entscheidung fällst… Hat seine Vor- und Nachteile eben...

Lieben Gruß

Mal schön Werbung untergebracht :-)...

Wieso Werbung? Sobald man etwas verlinkt, heißt es Werbung...
Dachte vllt interessiert es jemanden, der auf der Suche nach einer gescheiten Anlage ist.

Immer schön lächeln und schönen Tag noch ;)

weiteren Kommentar laden

Mir persönlich könnte ein Haus eher nicht zu groß sein. Ein Garten dagegen sehr wohl.

Ich habe gerne viel Platz und gestalte alles groß und offen und habe zudem auf der vielen Fläche relativ wenig stehen. Um von der vielen Fläche auch was zu haben.

Ja ist mehr zu putz stimmt aber wenn nicht viel rum steht ist ja fix gewischt.

Beim Garten ist das schon ne andere Sache. Gärtnern muss man mögen und für sich entdecken. Ich liebe unseren Garten und unsere Terrasse, bin aber überaus dankbar dass sich dieser in überschaubarer Größe hält.
Ich mag halt nicht pflegen, Unkraut jäten, buddeln, etc etc ...

Darum kann man nicht pauschal sagen ob so etwas zu groß sein kann ...

Viel Fläche = viel Arbeit.

2000qm Garten wollen gepflegt sein....es ist sehr unbefriedigend wenn man aus den Fenstern schaut, und der Blick auf eine "Dauerbaustelle" oder einen "Bombenkrater" fällt.

Ich selbst habe nur etwa 400qm Garten, und empfinde das zT. manchmal schon als lästig und sehr Zeitraubend, weil ich den Garten zwar geniesse, aber manchmal aber dann doch keine Lust auf die zusätzliche Arbeit habe.....und man die eben oftmals NICHT aufschieben kann.

Das gleiche gilt für die reine Wohnfläche. Ungenutzte Räume bekommen sehr schnell den Charme einer Abstellkammer. (Und werden auch sehr gerne als solche genutzt...natürlich "nur mal eben"....was sich leider schnell als bequeme Dauerlösung etabliert. ;-) )

Bei mir ist es nur eine 4 Zimmer Wohnung mit etwa 120qm und einem 40 qm Balkon...für mich alleine. Etwas mehr als Hälfte würde mir wenn ich ehrlich bin aber eigentlich schon reichen. Man hat eigentlich nur zu viel Platz um irgendwelchen Krimskrams zu bunkern.

Dazu kommt auch zB. im Winter dazu, dass viel Fläche eben auch geheizt werden muss......und da kommt bei Eurem Projekt einiges zusammen !

Letztendlich ist alles eine Frage der laufenden Kosten und des persönlichen Wohlfühlfaktors.

Entscheide also durchaus nach Deinem Bauchgefühl, halte aber den Taschenrechner bereit und behalte nicht nur die reinen Anschaffungskosten im Auge. :-)

So, jetzt möchte ich mich mal bei euch bedanken. Eure Antworten haben uns sehr geholfen. Wir haben uns alles durch den Kopf gehen lassen und eine Liste erstellt.
Das angeschaute Haus ist nun raus. Nicht wegen der Größe, sondern wegen der Lage. Die Häuser sind alle ziemlich weit auseinander und hinter dem Garten kommt nur das ewig große Naturschutzgebiet. Da sind wir Schisser #hicks
Bei der Größe sind wir uns sicher, Wohnfläche und Haus dürfen gerne größer sein. Morgen schauen wir uns ein weiteres Haus an. Ich bin gespannt :-)