Reihenhaus

    • (1) 20.01.19 - 19:52

      Was haltet ihr davon? Ich will einfach mal ein paar Meinungen hören.

      Wir sind schon länger auf der Suche nach einem Haus. Es gibt hier ein 70er Jahre Baugebiet, wo im Moment relativ häufig Häuser zum Verkauf stehen. Allerdings sind die größtenteils in Reihe gebaut. Also keine klassischen Reihenhäuser wo eins aussieht wie das andere aber halt trotzdem Wand an Wand.

      Mich würde das nicht stören, fänd das sogar ganz praktisch, dass man nicht direkt von der Straße in den Garten gelangen kann und umgekehrt. Mein Mann ist aber strickt gegen Reihenhaus, kann das aber auch nicht begründen.

      • (2) 20.01.19 - 21:14

        hi,
        wir hatten uns vor vielen Jahren auch Reihenhäuser angeschaut.
        Es kam nur eines in Frage....sehr viel Wohnfläche, grosser Garten und im Garten hatte man nicht das Gefühl, das die Nachbarn auf der eigenen Terasse sitzen.
        Gartenabfälle mussten nicht durchs Haus getragen werden und vor allem sah es nicht wie eine einheitliche Siedlung aus sondern jeder hatte individuell gebaut, umgebaut.

        Dieses typische Tür an Tür und Terasse an Terasse würde ich nicht wollen.
        lisa

        (3) 20.01.19 - 21:18

        Wichtig wäre für mich
        1. Lage
        2. Bauweise
        Wand an Wand oder eine gemeinsame Wand?? Durchgehende Bodenplatte oder getrennt? ... aus Sorge vor Schallschutzproblemen. Heutzutage kein Thema, aber bei „70iger Jahre“ schrillen alle Alarmglocken!
        3. Eigentumsverhältnisse:
        Realteilung oder WEG? Ggf. Protokolle der bisherigen Eigentümerversammlungen einsehen!

        Vermutlich würde ich es aufgrund des Baujahrs eher nicht machen. Sonst (heute) hätte ich aber nichts gegen ein Reihenhaus.

        • (4) 20.01.19 - 21:47

          Nee, tatsächlich Wand an Wand. Wie gesagt keine "klassischen Reihenhäuser" sondern schon alles individuelle Häuser auf jeweils eigenem Grundstück.

          Baujahr ist so ne Sache. Wir wollen hier im Ort bleiben, da gibt es nur 70er und älter.

        • (5) 22.01.19 - 14:43

          Das Reiheneckhaus meiner Eltern, wo ich aufgewachsen bin, war aus den 70er Jahren und da hörte man nicht beim Nachbarn die Flöhe husten.
          Die Doppelhaushälfte, wo wir jetzt wohnen, ist auch aus den 70er Jahren. Hier hat jeder seine eigene Wand und somit seine Ruhe.

          Da muss man sich konkret über das Objekt, um das es geht, informieren und nicht die 70er Jahre-Bauten aus Prinzip verteufeln.

      Ich verstehe deinen Mann. Wenn schon ein Haus, dann auch ein "richtiges". Mein stärkste Argument : ich will keinen einsehbaren Garten. Die Nachbarn rechts und links haben eigentlich immer deinen kompletten Garten im Blick. Hab mal zur Miete in einem Reihenhaus gewohnt. War nach 6 Monaten froh, raus zu sein. Es ist auch eher wie Mehrfamilienhaus nur quer... Zumindest habe ich dort auch die Gespräche von links und rechts öfter mal auf der Terrasse oder auch durch die Wand gehört. Ist aber natürlich eure Entscheidung.

      • Also wir wohnen derzeit im freistehenden Haus zur Miete, da können die Nachbarn, wenn sie passend stehen, auch den kompletten Garten einsehen. Kommt halt immer auf die Gestaltung an. Muss ich vielleich dazu sagen, die Gärten dort sind relativ groß, da kann man genauso gut rundrum Hecken und Sträucher pflanzen. Bei dem, was wir uns schonmal angeschaut hatten, fand ich grade den Garten sehr toll, weil der so schön zugewachsen war.

        Aber mein Mann meint genau wie du, er will ein 'richtiges' Haus.

        (8) 21.01.19 - 17:44

        Hallo,

        anscheinend haben wir sehr großes Glück mit unseren RMH! Ich ganz die ganze Argumentation gegen ein Reihenhaus nicht nachvollziehen,

        Wir wohnen im Speckgürtel von Düsseldorf, da sind die Immobilienpreise mehr als hoch. Für ein freistehendes Haus hätten wir auf Kinder verzichten müssen, da wir unseren Kauf mit einem Volkzeitgehalt geplant haben. Wir haben Kinder vor dem Hauskauf geplant, denn ohne Kinder bräuchte ich persönlich kein Haus. Egal.

        Letztendlich ist es ein perfekt geschnittenes RMH geworden. Wir hören von unseren Nachbarn gar nichts! Unsere Gärten sind durch hohe Sträucher und teilweise Sichtschutzzäune getrennt. Wenn wir bzw. unsere Nachbarn sich nicht neugierig den Kopf verrenken kann uns keiner in den Garten gucken.

        Unsere Nachbarschaft ist geprägt von gegenseitiger Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft sowie leben und leben lassen. Wir gucken aufeinander und haben ein gutes Verhältnis. In den mittlerweile 15 Jahren die wir hier wohnen gab es nie Streit. Wir haben schon zusammen gefeiert, trinken auch mal spontan was zusammen. Alles kann, nichts muss. Jeder guckt auf jeden, jeder weiß wann der andere weg ist.

        Da habe ich von anderen in anderen Wohnsituationen schon andere Schauergeschichten gehört.

        VG

        • (9) 21.01.19 - 20:17

          Klingt schon sehr idyllisch. Klar, gibt's bessere und schlechtere Reihenhäuser.., was ich mir nur nicht vorstellen kann: die Nachbarn rechts und links können nicht von ihrem (klassisch auf der Rückseite eines jeden Reihenhauses vorhandenen) Balkon in euren Garten sehen? Da muss die Hecke ja schon extreme Ausmaße haben😅

          • (10) 21.01.19 - 21:23

            Dann haben wir kein klassisches Reihenhaus, denn einen Balkon haben wir nicht von dem man in die Gärten der Nachbarn gucken könnte.

            Ansonsten haben wir es glaube ich wirklich sehr getroffen und ich nehme es nicht als selbstverständlich.

            Wir haben eine sehr gute Infrastruktur in dörflichem Charakter. Schnell in der Natur und schnell in der Stadt.

            VG

        (11) 22.01.19 - 14:56

        Hallo,

        hier gibt es ein Neubaugebiet, wo die meisten Häuser das sind, was man heutzutage so als freistehend bezeichnet.
        Das heißt, sie haben vier eigene Wände, aber mehr als zwei, drei Meter Abstand zum Nachbarn haben sie nicht. Da ist alles voller Sichtschutzwände, weil man sich sonst genauso auf die Terrasse guckt und auf der Pelle hängt, wie bei Reihenhäusern.
        Da weiß auch jeder, was die Nachbarn machen (oder glaubt es zu wissen).
        Dafür, dass man ein "freistehendes" Haus hat, hat man dann noch höhere Heizkosten.

        Also, wenn man seine Ruhe will, muss man schon ein freistehendes Haus auf einem großen Grundstück kaufen und das kann sich in Städten oder in größeren Ortschaften kaum jemand leisten.

        LG

        Heike

(12) 20.01.19 - 21:50

Wir haben vor einem gutem Jahr ein Reiheneckhaus gekauft. Hier sind Häuser kaum bezahlbar deshalb war das eine gute Notlösung. Die Wände sind gut gedämmt wir hören im Haus nichts von den Nachbarn aber im Sommer ist es unangenehm wenn die Nachbarn mit ihren 3 ,ständig schreienden, Kindern im Garten sind, da fliehen mein Sohn und ich regelmäßig ins Haus. Unsere Grundstücke sind extrem klein, deshalb sind wir froh das Eckhaus zu haben, da ist mehr Platz, bei einem Mittelhaus hat man das Glück das man weniger Heizkosten hat.

Ich denke man muss abwägen was man möchte und was einen stört. Ich sag mir irgendwann sind die Nachbarskinder größer und hoffentlich friedlicher. Da ich immer in der Woche frei habe habe ich dann die Tage zur Erholung, sobald die Kinder kommen räumen wir dann die Terrasse 😎. Da wir uns aber mit den Nachbarn gut verstehen passt das ganz gut.

LG
Visilo

  • (13) 20.01.19 - 22:08

    Wir wären dann die mit den Kindern :-p

    Hier ist es genauso. Die Häuser sind alle unfassbar teuer und das was so an freistehenden Häusern verkauft wird ist dann min. 60 Jahre alt und kostet dennoch ein Vermögen. Allerding, dadurch, dass es ältere Baugebiete sind, sind die Grundstücke alle recht groß. Diese "Reihenhäuser" z.B. haben alle 600-700 m², die freistehen ab 800m²

(14) 20.01.19 - 23:29

Na das kommt ein wenig drauf an. Meine Eltern haben damals in den 90ern ein neues Reieneckhaus gekauft/gebaut, alles prima.

Meine Großeltern hatten ein „altes“ Mittelhaus. Die Bodenplatte war zum Beispiel durchbgegossen. Sowas würde ich niemals wollen. Man hört alles!

Hallo,

wir haben damals in den 90ern in einem 70er Jahre Reihenmittelhaus gewohnt (Miete) und meine Eltern haben dann 2014 ein neues gebaut (Eigentum).
Beide sind in meinen Augen ok. Das erste (ältere) hatte ein größeres Grundstück, war alles in allem größer (damals wurde noch großzügiger gebaut).

Das neue ist schmaler, hat einen (von meinen Eltern aber gewollt) kleinen Garten (vielleicht 50 qm).
Mein Mann, unsere Tochter und ich haben während unserer Bauphase bei ihnen gewohnt (7 Monate) und kamen gut klar. Nachbarn hört man im Haus nicht.

Wenn ich immer lese, dass man keinen einsehbaren Garten möchte oder nicht so eng wohnen möchte - wer kann schon wirklich anders wohnen ohne Vermögen oder Arbeitsweg?

Wir haben ein freistehendes Haus auf einem nicht gerade kleinen Grundstück und dennoch hat man nun mal Nachbarn. Ob die nun 5 m oder 20 m entfernt sitzen - hören und sehen tut man sie draußen. Was ist so schlimm daran? Was können die einem weggucken?

Ich persönlich finde es viel schlimmer, wenn ich sehe, wie manche ihre recht kleinen Gärten mit einer 2m hohen Sichtschutzwand oder Hecke dichtmachen. Ist ja wie im Knast #zitter
So würde ich nicht wohnen wollen ;-)

Ihr werdet euch schon richtig entscheiden, man muss meistens Kompromisse eingehen.

LG
sonntagskind

  • Genau so ist es bei uns. Ich wohne seit 1 Monat in unserem RMH. Garten so klein, wie bei deinen Eltern. Die 2 Ecknachbarn ziehen 2 m Zäune mit sichtschutz. Ich weiß nicht warum. Ich wollte denen nicht sagen, dass ich, wenn ich will, aus dem Schlafzimmer dennoch bei ihn auch auf die Terrasse gucken kann. Mit den anderen RMH Nachbarn haben wir uns geeinigt, dass wir irgendwas kleines ziehen, so dass wir uns beim Rauchen, wenn wir wollen, unterhalten können.
    Ich verstehe unsere Ecknachbarn auch nicht. Wozu kaufen sie sich ein RH, wenn die nix mit Nachbarn tun wollen. Die sind aber auch nett zum Glück, wenn man sich mal dennoch sieht.
    Ich wollte nie anderes als ein RMH. Meine Zeit geht auf gartenpflege nicht drauf, habe Menschen um mich herum, kann in der Stadt wohnen für guten Preis, habe dennoch bisschen Garten wo ich grillen kann, oder Mini Pool rausstellen kann im Sommer, habe niedrige Heizkosten, obwohl das ein Reinfall war, die Kosten von der Fernwärme sind sehr hoch, dafür ist die Wartung und alles kostenlos.
    Mir gefällt es.

(17) 21.01.19 - 08:54

Für mich wäre das nichts. Meine Schwiegereltern wohnen in einem Mittelhaus.
Zugang zum Garten nnur durch das Haus möglich. Insgesamt ist das Haus auch sehr schmal, glaube nur 7 oder 8m breit. Die Terasse ist so breit wie die Terassentür. Wenn Die Geburtstage feiern, dann sitz halt ständig jemand im Durchgang und muß aufstehen. Von den Gesprächen der Nachbarn bekomt man alles mit. Die sitzen halt max 2m weg. Wenn man sich dann wie meine SE nicht mit den NAchbarn versteht ist es echt unangenehm, weil man nur in en Garten raus kann, wenn die Nachbarn weg sind.

Ich bekomme dort im Garten und Haus immer Platzangst. Und eine Garage haben die auch nicht. Das Auto parkt quasi im Vorgarten....

Wir wohnen in einer 50er Jahre Siedling, einseitig angebaut und auf der anderen Seite Teilt man sich die Einfahrt mit den Nachbarn...da bin ich auch froh, das wir mit denen ein super Verhältnis haben, sonst würde mich das auch nerven.

In das Haus meiner SE würden mich keine 10 Pferde reinbekommen, obwohl es von der Lage nicht schlecht ist.

(18) 21.01.19 - 09:23

Wir wohnen in einem Reihenendhaus, Neubau. Im Garten ist alles perfekt, wir haben genug Platz, um uns auch zurückzuziehen. Gartenarbeit ist mir fast zu viel.

Aber: Wir haben aufgrund hohem Grundwasser eine weiße Wanne und deshalb eine gemeinsame Bodenplatte für alle Häuser der Reihe.

Trotz bestem Wandaufbau (doppelschalig, Beton, mit Dämmung) hören wir unsere zugegebenermaßen sehr lauten Nachbarn beim Trampeln, Schreien und Spielen.

Nicht ständig, aber so habe ich es mir nicht vorgestellt.

Ich persönlich würde mir kein Reihenhaus mehr kaufen. Du weißt nie, wer neben dir wohnt.

  • >> Du weißt nie, wer neben dir wohnt. <<

    Das weißt du bei Einzelhäusern doch aber auch nicht, Nachbarn hat man doch überall #kratz

    Unsere direkten Nachbarn haben mit ihren Nachbarn auf der anderen Seite Streit, ging bis vor´s Gericht. Wegen einem Baum!
    Und wir haben alle Einzelhäuser, soviel also dazu ... Ärger kann es immer und überall geben. Oder das Gegenteil wie bei uns #cool

    • (20) 21.01.19 - 11:59

      Bei einem Einzelhaus höre ich den verhassten Nachbarn aber nicht dauernd durchs Haus trampeln und der Zigarettenrauch zieht auch nicht so direkt rein.

      • Dann stört dich der Qualm, wenn er von seiner Terrasse rüberzieht, oder er parkt vor eurem Haus oder stellt seine Mülltonne in den Weg... oder oder oder
        Finden könnte man bei jeder Wohnsituation was ;-)
        Und es ist ja auch eine Geldfrage. Da würde ich dann das Reihenhaus einer Wohnung im Mehrfamilienhaus vorziehen ...

Da kann ich auch ein Lied von singen!

Wir wohnen zwar in einer DHH, aber wir haben nun aktuell neue Nachbarn bekommen.
Da hört man auch das Trampeln, laufen, staubsaugen ( weil überall gegengestoßen wird #augen ).
Die ehemaligen Nachbarn hat man kaum gehört.

Ich würde auch lieber freistehend wohnen.
Sicher hört man die Nachbarn da auch im Garten, hat aber in seinem Haus seine Ruhe.

LG

(23) 21.01.19 - 10:22

Wir wohnen in einem Reihenmittelhaus. Und ich finde es auch nicht so schlimm. Lärmpegel ist genauso wie wenn du zur Miete in einer Wohnung wohnst. Aber man kann viel durch Dämmung erreichen.

Ich habe die Devise: Lieber Schuhkarton und dafür Meins und abgezahlt, als Riesenvilla und Schulden, bei denen ich nicht mehr ruhig schlafen könnte.

Mal ehrlich, wer hätte sich früher ein Haus im Wert von 1 Mio DM gekauft ??

Gruß Twiggy

Top Diskussionen anzeigen