Frage zum Wohngeld

    • (1) 23.01.19 - 12:44

      Hallo,

      ich hoffe das ich hier richtig bin mit meiner Frage.

      Kennt sich jemand mit Wohngeld aus?

      Ich möchte demnächst eine Wohnung beziehen. Für drei Personen stehen mir 75 m2 zu. Die Wohnung hat allerdings nur 62 m2 und kostet ca. 450 Euro + 200 Euro NK (Heizkosten inkl)

      Wenn ich nun Wohngeld beantrage, zahlen die nur für 75m2 und bsp. 500 Euro inkl Kaltnebenkosten oder ist es „egal“ wenn die Miete etwas drüber ist, da sowieso nur bis so und so viel gezahlt wird und wenn ich drüber bin, ist es mein Problem und ich muss den Rest selber zahlen ?

      Ich hoffe ihr versteht, wie ich es meine.

      LG

      • (2) 01.02.19 - 11:18

        Wenn ich deine Frage richtig verstanden habe: Nein, Wohngeld wird nicht abgelehnt, weil die Wohnung "zu klein" ist, jedoch richtet sich der Betrag vorrangig nach der Höhe der aktuellen Miete.

        Allerdings möchte ich dich noch warnen. Du solltest das Geld nicht fest einrechnen! Vielleicht haben wir nur etwas Pech, aber da es viele Beratungsstellen sind, die täglich nur damit beschäftigt sind, Widerspruch gegen Wohngeldbescheide einzulegen und bei Anträgen zu helfen, kann man wohl allgemein sagen, dass das eine sehr komplizierte Sache ist und nicht sonderlich einfach zu kriegen.

        Seit einem Jahr bin ich nun immer wieder damit beschäftigt Anträge auszufüllen, Unterlagen einzureichen, Widerspruch einzulegen etc etc. Das erste Mal Wohngeld haben wir dann nach etwa 8 Monaten nachgezahlt bekommen, für den Zeitraum danach ziehen wir nun nächste Woche einen Anwalt zurate und rechnen auch damit, dass es sich noch lange zieht. Für ein Jahr haben wir gut 100 Seiten an Antrag+Nachweise+Erklärungen einreichen müssen. Jetzt ist Januar ist das Spielchen geht von vorne los.

        Einerseits viel Stress andererseits sollte man sich von den Behörden auch nicht schikanieren lassen und dafür einstehen, was einem zusteht.

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