Umzug mit 6 Personen von 160qm zu 90qm ? (lang)

Guten Morgen liebes Forum,

wir überlegen umzuziehen. Zur Zeit leben wir zu sechst auf ca.160 qm Wohnfläche mit 1000qm Garten. Umziehen würden wir auf ca.90 qm mit 300qm Garten. Soviel zu den harten Fakten.
Das große Haus in dem wir wohnen ist Eigentum, ebenso wie das Kleine. Es wäre natürlich eine immense Umstellung von relativ viel Platz auf sehr wenig. Allerdings erhoffen wir uns davon ( spätestens jetzt denkt ihr ich habe sie nicht mehr alle #rofl )mehr Freiheit.
Wir leben und arbeiten nur noch für dieses Haus. Es frisst unser Geld, es frisst unsere Zeit. Und es erzeugt permanenten Druck dadurch, dass es unser Geld uns unsere Zeit frisst. Damit frisst es auch uns. Und ich bin nicht mehr bereit dazu.
Unsere Familie ist ohnehin eine "permanente Sondersituation" ( wer mag liest unten gleich weiter ), die eigentlich fast alles an finanziellen, physischen und mentalen Ressourcen fordert, die wir haben. Das Haus zusätzlich zerstört uns. So fühlt es sich an. Und ich möchte lieber auf weniger QM mit weniger Zeug leben, dafür aber innerlich freier sein. Trotzdem wäre es eine weitreichende Entscheidung und von 160 zu 90 ist schon ne Hausnummer zu sechst. Sagt mir doch einfach, was ihr dazu denkt. Ich würde mich über verscheidenste Meinungen freuen.

Um ein bisschen zu den Hintergründen auszuholen:

Als 2013 unsere Drillinge auf die Welt kamen lebten wir auf 90qm in unserem ersten, eigenen Haus und hatten zuvor bereits eine 6 Jährige. Für ein weiteres Kind wäre also Platz und ein übriges Zimmer da gewesen, nicht aber für 3 - meinten wir. Also wurde das kleine Haus vermietet und wir kauften ein großes Haus mit 160qm Wohnfläche und Riesengiganto-Garten, mein kleiner Corsa wurde verkauft und gegen einen Vivaro getauscht - langer Rede kurzer Sinn : Unser Leben wandelte sich von überschaulich in XXL-Superlative in jeglicher Hinsicht. Ich war gerade 25, total euphorisch und habe mich die ersten zwei Jahre kopfüber in die Arbeit als Hausfrau und Mutter gestürzt. Heute frage ich mich, wie ich das überhaupt geschafft habe. Drei Babys, eine Erstklässlerin, ein Hund, ein Riesenhaus und ein gefühlt fast ebenso großer Berg an Wäsche. Der Plan war, dass die Kinder mit 2 1/2 in die Kita kommen, ich mir einen Halbtagsjob suche damit wir dann, wenn das Elterngeld wegfällt, trotzdem gut das große Haus finanzieren könnten.
Die Kinder kamen in die Kita im Sommer 2016. Mit 2 1/2. Alles nach Plan.
Die erste Zeit war die Eingewöhnungsphase. Ich war gestresster als vorher. Ich dachte gut, das geht vorbei, das große Aufatmen kommt wenn sie richtig angekommen sind. Aber es kam nicht. Ich hatte völlig unterschätzt, was Zuhause jeden morgen auf mich wartete, wenn ich die Kinder in den Kindergarten gebracht hatte. Und auch, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt. Ich hatte immer gedacht, der Hauptfaktor an Stress und Arbeit, der Hauptgrund weshalb ich keine Zeit hätte für einen Nebenjob wären - mal abgesehen vom Betreuungsaspekt- die Drillinge. Aber das stimmte nicht. Es ist der Haushalt der Superlative.

Es ist der Wäscheberg, der trotz 2 permanent laufenden Waschmaschinen immer nur mühsam kleiner wird, was kaum länger als 24h anhält, da ja 6 Personen für Nachschub sorgen. Der Hund, der mir den gewischten Fußboden wieder vollmatscht oder vollhaart ... oder eben die Kinder mit den Schlammschuhen. Und das ja nicht in normalem Ausmaß, sondern eben immer alles x3 , teilweise x4 , denn die Große ist eben groß, aber eben doch noch ein Kind. 4 Kinder, die Gläser umschütten, ihren Kram natürlich nur bedingt wegräumen, Essen und Trinken wollen, Hobbys haben und gefahren werden müssen, zu Kita und Schule gebracht und abgeholt werden und auch mal Freunde besuchen oder mitbringen wollen, an Wochenenden an Vereinsaktivitäten teilnehmen wollen mit Mama und Papa natürlich, kochen für 6 Personen, einkaufen mit 2 Einkaufswägen ( amüsant für alle außer einem selbst ) und noch etliches anderes, dass mir nicht auf Anhieb einfällt. Spannend auch , wenn hier alle krank sind inklusive mir. Demnächst kommen die Drei in die Schule. Da sind sie dann ab 14 Uhr spätestens zuhause und müssen bei den Hausaufgaben betreut werden. Egal wie ich es drehe und wende : Ich kann nicht arbeiten gehen. Ich komme Zuhause schon so trotz permanentem Rotieren nicht nach. Also haben wir uns von dem Gedanken gelöst, dass ich mir in den nächsten paar Jahren einen Job suchen kann.
Dieses Geld fehlt jetzt natürlich, denn damit stand der Plan. Dazu kommen die immensen Kosten mit Drillingen, die wir so nicht realistisch bedacht hatten.
Sie wachsen immer gleichzeitig aus ihren Sachen raus. Einen Schub neue Sommersachen x3, Regensachen für die Kita x3, Winterschuhe x3 , Fahrräder zu Weihnachten x3 + das Große Kind, das mit wachsendem Alter auch wachsende Kosten bedeutet. Mein Mann verdient nicht schlecht. Aber unsere Kosten kann dieses eine Gehalt einfach nicht abdecken. Wir sparen an uns , gehen nicht aus, nicht essen, unternehmen seltenst etwas, das Geld kostet, Urlaub gab es noch nie, kaufen Sachen nur im Sale (wofür auch wieder Stunden draufgehen in denen ich am PC hocke und versuche auf verschiedenen Seiten immer das günstigste zu finden- am besten noch mit Rabattnummer . Mein Sohn wünschte mir deshalb morgens beim Abschied in der Kita schon öfter freudestrahlend: "Tschüß Mama, viel Spaß zuhause am Computer !"#aerger ) . Sparsam leben finde ich auch nicht schlimm. Schlimm ist, wenn man trotz des sparsamen Lebens immer weiter ins Minus rutscht, weil das wirklich notwendig zu bezahlende zuviel ist. Das erzeugt riesigen Druck bei uns. Der Stress einer Großfamilie wird bleiben, egal wohin wir ziehen. Aber den "erträgt" man gerne, wenn man sieht wofür man es tut. Ich habe glückliche, zufriedene Kinder und das ist den ganzen Ärger wert. Jedoch sieht das anders aus mit dem zusätzlichen Stress, den das Geld verursacht. Und die riesige, instandzuhaltende Fläche. Ich empfinde das als Ballast, den ich abzuwerfen bereit bin um uns als Familie zu erhalten und wieder mehr schöne Dinge gemeinsam erleben zu können. Weil ich nicht gefesselt bin an 160qm Böden, 1000qm Rasenmähen und Blätterfegen und vor allem weil ich nicht jedes halbe Jahr einen neuen Kredit aufnehmen muss obwohl mein Mann schon seit Monaten keine lochfreien Socken mehr besitzt. Wir leben wie Kirchenmäuse in einem Prinzessinnenschloss. Das ist es mir nicht wert.

Von der finanziellen Seite kann ich dich verstehen!
Aber ist es wirklich viel weniger Arbeit, die du dann mit dem kleinerem Haus hättest? Das meiste fällt ja trotzdem an.
Wir haben auch mal auf sehr kleinem Raum gewohnt. Das geht, ich habe aber auch seeehr viel Zeit mit aufräumen verbracht, da einfach kein Stauraum vorhanden war.
Man räumt nur hin und her.
Wie ist das 90qm Haus geschnitten?

Hier auf den 160qm ist es so, dass ich - egal wie viel Zeit ich in Ordnung investiere- einfach keine Ordnung herstellen kann, da es so viel zu putzende Fläche ist. Ich habe halt immer noch in Erinnerung, dass ich das kleine Haus in 5 h komplett grundgereinigt hatte. Hier ist das unmöglich. Nichtmal an einem ganzen Tag. Klar gab es damals auch die vielen Kinder noch nicht, da war es "nur" das eine.

Es sind unten ein abgschlossener Flur mit Treppe nach oben. Wenn du in diesem Flur stehst, hast du links eine Tür zur Küche, geradeaus ins Wohnzimmer, wobei das Wohnzimmer, Esszimmer und die Küche hinter dem Flur offen zusammenhängen. Zum Garten raus ist daran auch noch ein Rohbau, der mal als großes Bad gedacht war. Oben hast du nochmal zwei größere und ein kleineres Zimmer und ein kleines Bad, sowie einen Dachboden , der aber nicht hoch genug zum Ausbauen ist. Als Stauraum ist er ok. Das Haus ist teilunterkellert und hat noch eine große Garage.

Wie leben zu viert auf 90 Quadratmeter und da ist es halt andere Arbeit. Klar muss man weniger Fläche putzen, aber es ist definitiv schwieriger Ordnung zu halten, wenn die Fläche kleiner ist bzw. sieht es schneller unordentlich aus.

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dir ist schon klar, dass du viele Dinge beschreibst, die sich durch ein neues Haus (also ein kleineres) nicht ändern werden? : kochen, mama-taxi, waschen, hund... und das Geld wird sich auch nicht massiv ändern...

im kleineren Haus habt ihr nur Freiheit, wenn ihr extrem (z.B. nach Mari Kondo) ausmistet -- bietet sich ja beim Umzug an...., ihr spart etwas an Grundsteuer und etwas an den Nebenkosten --- aber der Haushalt bleibt gleich.. und ohne radikal ausmisten wirst du MEHR aufräumen als vorher, weil einfach der Platz fehlt, dinge abzustellen oder kein Platz ist, dafür SChränke irgendwo hinzustellen... ---

aber die grössre Fläche putzen und mähen kostet ja kein Geld ... was ist den WIRKLICH Hausabhängig an Kosten? rechne das mal durch...

ich denke mal, du musst zwei sachen für dich durchdenken:
1: geld - wie kann man noch sparen, wo sind die Geldfresser abseits vom Haus...
2: welches Haus (wenn das andere verkauft oder vermietet wird) soll es sein? könnt ihr wirklich im kleineren mit 6 personen leben? passt die Raumaufteilung dafür?

Da hast du Recht, wir müssten uns von einer Menge Zeug trennen. Damit habe ich aber kein Problem. Wir leben auch hier mit kaum mehr Möbeln in unserem Bereich als damals. Es ist ziemlich leer hier. Was mich auch immer wieder darüber nachdenken lässt, wozu all der Platz bzw. das Geld für den Platz.

Mein Haushalt an sich würde sich natürlich nicht ändern. Aber die zu putzende bzw. zu bearbeitende Fläche wäre ca. halb so groß und mein Gedanke ist "Was nicht da ist, muss ich nicht sauber machen oder wegräumen". Und ich wäre wirklich dankbar über jedes bisschen weniger.

Finanziell wäre es tatsächlich ein sehr großer Unterschied. Das Haus in dem wir leben kostet das doppelte an Abtragung. Die Heizkosten sind immens, da es einen sehr großen, nach oben offenen Flur gibt. Wir heizen mit Öl plus Ofen. Ohne Ofen frierst du hier von Oktober bis Juni. Das Holz kostet uns nochmal fast das Gleiche, wie das Öl. Im "alten" Haus haben wir eine Fußbodenheizung liegen über Gas.
Abseits vom Haus gibt es tatsächlich nicht mehr viel, das einzusparen ist. Ein paar Versicherungen werden wir demnächst kündigen und Bausparverträge. Aber das wird leider nicht genügen.

Der Plan war tatsächlich auch zuerst, das kleine Haus zu verkaufen. Dieses Jahr haben wir es 10 Jahre, damit fällt die Vorfälligkeit weg und wir können es ohne Verlust verkaufen. Mit diesem Geld ginge es uns die nächsten 2-3 Jahre besser. Nur was ist danach ? Ich will mich nicht wieder auf einen künftigen Job verlassen, den ich dann doch nicht annehmen kann. Dann ist auch die Option weg, sich ohne ein drittes (umhimmelswillen) Haus zu kaufen , kleiner zu setzen um Geld einzusparen.

Der Platz ist auch tatsächlich die größte Schranke dabei. Ich weiß , dass ich mir früher schon mehr Platz gewünscht habe, als wir nur das eine Kind hatten in dem kleinen Haus. Nur war mir da das Ausmaß von einem großen Haus nicht so bewusst wie heute. Ich schiebe gedanklich schon Schränke hin und her und hoffe, es irgendwie für uns passend machen zu können. Nur habe ich natürlich auch Angst uns in etwas hinein zu maövrieren, das nachher im noch größeren Chaos endet#kratz

naja...

anderer Ansatz: für was kaufst Du: die paar Jahre Platzmangel, ..... oder fürs Alter?

ich kenne soooo viele ältere Paare, die in einem viel zu großen Hause leben ...

also vielleicht ein richtiger Ansatz? --- gut ausmisten und im kleinen Haus heute schon glücklich werden, denn: sobald die Kinder aus dem Haus sind, braucht ihr doch sowieso nur noch ein kleines Häuschen....

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Hallo :-)

Ich denke, daß die 90 qm für 6 Personen zu klein ist. Vor allem wenn die Drillinge größer sind.

Vielleicht wäre es besser ihr verkauft beide Häuser und sucht Euch entweder eine große Eigentumswohnung bei der ihr keinen großen Garten versorgen müsst oder eben ein
mittelgroßes Haus , daß bezahlbarer ist und weniger Heizkosten verursacht.

LG
Tina

Hi :-) Diese Überlegung gab es auch schon. Als "ideal" würde ich etwa 100 bis 110 qm empfinden ...ein großes Zimmer mehr und ich würde keine Sekunde mehr überlegen.
Leider rechnet sich das nicht. Der Immobilienmarkt bei uns schießt ja völlig durch die Decke. Das, was wir vor 5 jahren für das große Haus bezahlt haben , zahlt man jetzt in etwa für ein mittelgroßes. Da ändert sich meine Abtragung unwesentlich.

Hi,
da hast du ja wirklich alle Hände voll zu tun!
Ich finde den Umzug in ein kleineres Haus durchaus sinnvoll und realistisch. Müssten die Drillinge sich dann ein Zimmer teilen?
Wie wäre es denn, wenn du das Geld, was ihr durch einen Umzug sparen würdet, evtl in eine Haushaltshilfe/Putzfrau steckst?
Ich könnte mir vorstellen, dass du dir damit viel Druck nimmst und nicht alles an dir hängen bleibt. Sie bringt vormittags das Haus in Ordnung oder macht Wäsche und du kannst wieder arbeiten gehen...

...für die Putzfrau 😂

Naja, die Putzfrau muss ja auch nicht alles machen. Man kann ja sich besprechen, dass sie sich nur um die Wäsche kümmern soll oder nur Böden wischen etc. Aber wenn sie so viel einsparen, wenn sie im kleineren Haus leben, sollte eine Putzdame doch drin sein...

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Beim Geld stimme ich Dir zu,beim Rest weiß ich es trifft nicht zu

Was genau meinst du ? Dass es nicht weniger Arbeit wäre, es sauberzuhalten ?

Ja,wir haben es genau so gemacht und es war keine gute Idee.
Für meine Kinder war es eine Katastrophe ab einem Alter wollen die Ihr eigenes Plätzchen...
Wir zurück in 160 Quadratmeter und nun sind wir einfach besser organisiert in Dich habe mich auch bewegt und verdiene nun einiges an Geld.

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Ich hatte mal be 90 qm-Wohnung und fand die für mich grad passend. Da war ich Single.

Habt Ihr das mal mit den Kindern besprochen? Die würde es ja extrem betreffen, da sie sich zwangsläufig Zimmer teilen müssten. Und wenn Eure Große nicht direkt nach dem Schulabschluss das Elternhaus verlässt, sitzt Ihr mit vier Teenagern/Heranwachsenden in zwei Zimmern, alle wünschen sich Privatsphäre, keiner bekommt sie.

Ich glaube das kommt sehr auf das subjektive Empfinden an und auf das, was einem wichtig ist.

Meine erste Wohnung hatte 40qm, die zweite mit Baby 65, dann kam das Haus. Ich habe mir immer mehr Platz gewünscht, auch wenn ich gut klarkam auf "weniger" Quadratmetern. Solange, bis ich wirklich mehr hatte und mehr sauber halten musste bzw. auch zahlen.

Die Kinder bewohnen auch hier nur drei Zimmer. Die Drillinge haben ein gemeinsames Schlaf,- und ein gemeinsames Spielzimmer. Unsere große Tochter hat ein Eigenes. Demnächst hätten wir auch hier die zwei Mädchen zusammen in das größte Zimmer wechseln lassen und Sohn bekäme allein das Kleinere. So würde es auch auf den 90qm sein. Und die Zimmer dort sind nicht viel kleiner. Einbußen gäbe es hauptsächlich für unser Schlafzimmer( das müsste komplett verkauft und neu durchdacht werden, da es in einen viel kleineren Raum müsste), das Bad (da dann statt ein kleines und ein großes nur noch ein kleines voranden wäre) und Wohn/Ess/Bürobereich/Abstellkammer. Hauptsächlich hätten als wir Erwachsenen Platzprobleme. Auch nicht so super, aber ich versuche halt abzuwägen , wovon wir letztlich alle mehr haben. Keine Geldsorgen überwiegt für mich gerade halt einfach vor meinem Traum von viel Platz und Parkettboden. Aber dass der Platz begrenzt sein wird, ist nicht wegzudieskutieren.

Aber das wird ja nicht ewig so bleiben, dass die Mädels sich ein Zimmer teilen wollen.

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Hallo
Man muss sicher in keinem Palast wohnen, mit vielen Personen, würde ich wenig Wohnfläche, oder besser gesagt wenig Zimmer, nur ein Bad,... aber genau so als großen Stress empfinden, wie eine Wohnfläche die ich nicht bewältigbar finde.
Deshalb schmeiße ich eine weitere Möglichkeit rein: beide Häuser verkaufen und sich nach einem Zwischending umschauen. Dazu das optimieren, was überall anfallen wird.
Das Problem ist ja nicht nur der Platz. Mit mehr Personen braucht man einfach mehr. Sammelt man unnötigen Kram an, ist das dein Problem. Das kann man aber auch in einem größeren Haus in den Griff bekommen.

LG

Das ist aber wirklich nicht unser Problem. Wir haben natürlich mehr Zeug als in einem kleinen Haus. Aber trotzdem sehr wenig für ein großes. Ich habe in der unteren Etage halbleere Räume. Hier kann man Tanztraining abhalten, wenn man will.

Ein weiteres Haus zu kaufen war auch schonmal in Überlegung. Das löst allerdings keineswegs das finanzielle Problem. Für ein mittelgroßes Haus zahlt man momentan den gleichen Preis, wie wir von 5 Jahren für das große. Die Abtragung bliebe vergleichbar.

Letztendlich ist das natürlich alles Luxusproblem und ihr müsst selbst wissen was für euch tragbar ist.
Wir haben mittlerweile noch 4 Kinder daheim. Dazu zwei Erwachsene + immer mal länger die Oma. Ich könnte mir das so, solange es uns anders möglich ist, schwer vorstellen. Die Kinder haben alle ein eigenes Zimmer, was ich sehr entspannend finde. Auch haben wir mehr als ein Bad. Wie gesagt, es geht natürlich auch anders. Aber da wir ja doch schon einiges an Zeit daheim verbringen, finde ich das schon äußerst angenehm.

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Hallo
Ich finde für 6 Personen 90 qm viel zu klein und die 160 qm passend. Die Hauptarbeit liegt doch an den vielen Personen und nicht an den qm. Ob du jetzt qm-mäßig etwas mehr putzen musst fällt doch nicht so ins Gewicht. Mit weniger Platz musst du viel mehr wegräumen und verstauen und wenig Platz und 4 Kinder in der Pupertät kann die Hölle auf Erden werden. Das du durch den Umzug Irgendwo Zeit sparen kannst halte ich für sehr unwahrscheinlich. Stressiger wird es dagegen, je enger man sich auf der Pelle hockt.

Der finanzielle Aspekt kann ich dagegen nachvollziehen. Wenn ihr das große Haus verkauft könnt ihr da nicht das kleine Haus durch einen Anbau vergrößern? Vielleicht so, dass man es dann später vermieten kann. Das wäre für mich die idealste Lösung.

LG

Es ist nicht etwas mehr . Es ist fast das doppelte. Das allein ist nicht das Problem. Das zusätzlich zur sonstigen Arbeit ist es. Es ist nicht machbar. Völlig unmöglich. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Klar machen Kinder Dreck und Arbeit, alle Kinder. Auch eines schon. Aber diese Dimension gekoppelt mit viel Fläche ist Wahnsinn.

Der Anbau ist in Überlegung. Es ist halt blöd, noch mehr vom ohnehin kleinen Garten wegzunehmen, da ja doch etwas Außenbereich für die Kinder bleiben soll. Und je mehr wir anbauen, desto höher wird die Abtragung wiederum. Der Gedanke ist aber gut und trotzdem noch nicht verworfen.

Hallo,

das klingt schon beim Lesen alles sehr stressig.

Ist denn das erste Haus abbezahlt? Wenn ja dann bekommt ihr die Miete ja praktisch als Einkommen (ich weiß ja nicht in welcher Gegend ihr wohnt aber zu, Teil kann das dann das gleiche sein wie ein TZ-Gehalt)
Kindergeld habt ihr auch als Einkommen.

Würdet ihr das große Haus dann verkaufen oder ebenfalls vermieten ?

Wir wäre denn die Zimmeraufteilung im alten Haus? Immer 2 Kinder zusammen im Zimmer? Würde das vom Geschlecht her passen?

Ich denke, finanzielle Sorgen können einen echt zerstören, deshalb würde ich glaub tatsächlich in das kleine Haus ziehen wenn es von der Zimmeraufteilung geht.
Vielleicht kann man im Keller noch einen Raum als Wohnraum ausbauen??

LG Tina

Ja das finde ich auch. Wenn man jeden Monat überlegen muss, wie man es finanziell gewuppt bekommt, kann das krank machen. Dann würde ich auch die 90qm wählen.

Hallo,
das erste Haus ist zu einem Teil abbezahlt. Aber noch lange nicht ganz. Dh es trägt sich zZt durch die Miete. Die haben wir nicht als Einkunft.

Das große Haus würden wir verkaufen wollen. Die Vorfälligkeit der Bank wäre auch ganz im Rahmen, sodass ich denke wir kämen gut raus.

Im alten Haus wäre die Zimmeraufteilung die Gleiche wie hier : Die zwei kleinen Mädels zusammen in ein großes Zimmer, die große Tochter allein in ein kleineres und Sohn ebenso allein in ein kleineres.

Wir überlegen auch hin und her , wie und wo wir uns noch Platz schaffen könnten. Der Keller fiele leider weg. Das Haus ist nur teilunterkellert und auch nur einseitig trockengelegt.

Hallo :)
Wir leben zu 5 auf
90qm und uns ist es viel viel zu klein.
Bei uns war es so wie bei euch. Für ein weiteres kind reicht es dann wurden es aber zwillinge.
Wir waren aber vor 2 kinderwunsch schon am suchen weil wir ein eigenheim wollten.
Wir haben dsnn auch bevor ich schwanger war was gefunden von 140 qm was aber zur zeit noch im bau ist.
In ein paar monaten wird es gsd fertig und kch fiebere dem momenf entgegen wenn wir endlich umziehen können, weil egal wieviel ich räume einfach immer unordentlich ist weil wir einfach keinen platz haben. Und das frustriert mich. Und dabei sind die zwillinge erst 3 monate alt.
Die 140 qm müssen es aber denk ich auf jedenfall für uns sein.

Ich verstehe deinen Gedanken voll und ganz . Und ich glaube auch, dass es eng ist. Für mich ist es eben ein abwägen zwischen viel Platz /kein Geld oder wenig Platz/keine Geldsorgen.

Beim finanziellen aspekt geht es da alleine um die nebenkosten? Hab jetzt nicht alles durch gelesen

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Hallo yoyobingbing,

wow, da habt ihr was vor der Brust! Tut mir leid!

Wahnsinn... Mein Senf dazu:

- 90m² für 6 Personen finde ich def. zu klein!
- aber ihr seid ja völlig überschuldet und müsst raus aus der Schuldenfalle und schnellmöglich reagieren, denn sonst droht Gefahr, alles zu verlieren.
- denk auch an deine und die Gesundheit deines Mannes
- Thema Haushalt: Steht dir keine Unterstützung zu (wegen den Drillingen)?
- im großen Haus zu bleiben wäre für mich keine Option. Du schreibst, dass ihr alles halbe Jahr einen Kredit aufstocken müsst. Du gehst nicht arbeiten.... Selbst wenn du arbeiten gehen würdest, kann ich mir nicht vorstellen, dass dies reicht...

Für mich würde das bedeuten: Das große Haus abstoßen und gewinnbringend verkaufen. Du schreibst selbst, dass es deutlich im Wert gestiegen ist. Somit seid ihr zumindest wieder liquide. Das kleine Haus würde ich halten aber wohl nicht einziehen (vermieten), sondern Ausschau halten, ob man ein gutes und günstiges Haus oder große Wohnung mieten kann. Einfach, damit mal Ruhe in die ganze Sache kommt und ihr auch mal durchatmen könnt, euch als Paar zurückfinden könnt, wieder ein aktives Familienleben leben könnt, euch auch mal einen Urlaub leisten könnt usw...

LG

Ich glaube, du hast die Situation sehr gut erfasst. Es geht auf die Substanz, schon lange. Mein Mann hat sich lange gewehrt gegen den Gedanken . Ich bin eher die, die Nägeln mit Köpfen macht. Ich wohnte schon lange nicht mehr hier, ginge es da nur nach mir.

Mein Mann verdient zu viel, als dass uns Unterstützung zukommen würde.Bzw sein Verdienst und das zweite Haus , das als Vermögen gerechnet wird, ist zuviel. Dass die Mieteinkunft gerade die Abtragung deckelt, ist egal. Eltern von Drillingen zu sein ist kein Grund für Unterstützung. Nirgends. Nichtmal bei der KK. Überlastung/Burnout/Depression ... ist alles eine permanente Situation und deshalb nicht deren Problem, sagen sie. Daher gab es ja schon etliche Mehrlingseltern, die sich an die Medien gewandt haben. Das war aber nichts für mich.

Aaaah so, okay danke! Wegen Unterstützung kenne ich mich nicht aus bzw. kenne die Voraussetzungen nicht, danke für deinen Text!

Ich finde dich sachlich, ehrlich und realistisch und ich lese, dass du erkannt hast, dass sich etwas ändern muss.

Diese Spirale dreht sich immer schneller und der Strick wickelt sich immer enger um euern Hals.... Das verursacht einfach eine immense Not und nicht selten zerbrechen Familien an sowas und/oder es schlägt auf die Gesundheit. Was würde passieren, wenn dein Mann erkranken würde?

Versicherungen kündigen etc. sind doch alles nur Tröpfchen auf den heißen Stein... Die Kosten werden ja nicht weniger. Je größer die Kinder desto "anspruchsvoller" werden sie... Und wie du es schriebst, du musste alles x3 nehmen. Und dann hast du noch die Große, die darf ja auch nicht hinten abfallen...

Und dann nicht zu vergessen: Ich denke der Zins wird steigen und ich bin mir sicher, dass viele, die ihr Häuschen jetzt zu einem guten Zinssatz gekauft/gebaut haben bei nur 1% Steigung am Fliegenfänger hängen... Ist halt die Frage ob man das will.

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Ich kann nicht vergleichen, weil wir nie viel Platz hatten 😉, aber ich wollte erzählen, wie es gehen kann: wir leben zu fünft in einer 4-Zimmer-Wohnung. Bis vor etwa zwei Jahren war es sogar noch ein Zimmer weniger. Und ja, es ist eng und wir würden uns manchmal mehr Platz wünschen. Und über die Pubertät kann ich noch nichts sagen, denn soweit sind wir noch nicht. 😉 Aber es geht. Ganz gut sogar. Glücklicherweise haben wir Abstellmöglichkeiten im Keller (inkl Waschküche) und auf dem Dachboden (auch für Wäscheleinen) und in der Wohnung eine kleine Abstellkammer. Chaotisch war es lange - aber auch schon bevor wir Kinder und noch mehr Platz hatten. Durch eine Freundin bin ich vor ein paar Jahren an die Methode von Flylady gekommen, die kann ich wärmstens empfehlen. Seitdem ist das Chaos so viel besser geworden! Auch auf kleinem Raum.
Da ich null grüne Daumen habe, bin ich froh, dass wir keinen Garten haben... Hinten gibt es eine Wiese, einen Spielplatz und Schulhof und Sportplatz sind um die Ecke.
Zu der Zimmeraufteilung: mein Mann hat sich solange er bei seinen Eltern wohnte mit seinem Bruder ein Zimmer geteilt, das hat beiden nicht geschadet.
Wenn Du mit der jetzigen Situation so unglücklich bist - wagt den Schritt! Alles Gute Euch!

Danke ! Ich werde später mal googeln :-) Mein Gedanke ist , dass viele ( natürlich nicht alle) Dinge erst undenkbar oder nicht machbar sind, wenn man sie dazu erklärt. In diesem Fall hoffe ich, ich liege richtig damit . Sonst habe ich ein Problem #rofl

Hallo, fühl dich mal ganz fest umarmt!
Ich lese aus deinen Zeilen ganz viel Stress und Überforderung, ganz viel Erschöpfung heraus! Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, ihr beide konntet euch noch nie nach dem "Schock" mit Drillingen und plötzlich Großfamilie erholen!
Ob eure Situation mit weniger Platz wirklich besser wird, glaube ich kaum.
Ich habe 5 Kinder, konnte da allerdings langsam reinwachsen. Aber mein 3. ist schwer chronisch krank und schwerbehindert, war also auch nicht immer einfach für uns. Wir haben mit 4 Kindern lange in einer 5-Zimmer Wohnung mit 120qm gewohnt mit etwa 200qm Garten. Das ging eigentlich ganz gut, den Rasen mähte mein Mann mit den Söhnen zusammen, aber nicht allzu oft. Den Nutzgarten versorgte ich. Als die Jüngste der 4 Kinder mit 3 Jahren im Kindergarten war, begann ich wieder in Teilzeit mit 75% blockweise zu arbeiten. Wenn ich voll arbeitete, kam mein Mann mittags nach Hause (er hatte auf 80% reduziert). Das Ganze konnte ich mir eigentlich auch vorher nicht vorstellen, wie es funktionieren soll, aber aus finanziellen Gründen musste ich unbedingt wieder arbeiten. Ging dann auch irgendwie.
ich hatte versucht, den Haushalt stark zu vereinfachen, habe mir das Buch "Besser einfach-einfach besser" von Bianca Bleyer geholt. Da waren viele gute Tipps drin. Zwischendurch versuchte ich es mal mit einer Haushaltshilfe, wir fanden aber nicht die Richtige. Es muss nicht immer alles perfekt sauber sein. Wir haben eine große 8kg-Waschmaschine und einen entsprechend großen Trockner. Gewaschen wird Freitag bis Sonntag. Da läuft sie quasi durch. Die Wäsche wird von allen (naja, sollte...) vorsortiert in Körbe, die im Regal stehen. Gebügelt wird fast nichts, aufgehängt nur, was nicht in den Trockner kann (Jeans, Fleece, Funktionswäsche, Wolle).
Später zogen wir in ein 200qm großes Haus mit 300qm Garten. Dann bekam ich auch bald mein 5. Kind und arbeitete bis zum Mutterschutz 75%, nach 1 Jahr Elternzeit 50%. Mein Mann 100%. So viel mehr Arbeit als vorher machte das große Haus nicht, die Kinder mussten ihre Zimmer selbst einigermaßen sauber halten, ich half nur manchmal nach. Nur das Baby/Kleinkind natürlich nicht. Aber so lange es in den Zimmern noch nicht lebendig wird, kann das auch mal warten.
Kleidung kaufte ich immer in großen Mengen gebraucht, sonst hätten wir uns das nie leisten können. Müssen Drillinge immer gleich angezogen sein? Gibt es nicht auch Mehrlingsforen mit gebrauchter Kleidung? Ich bin gerne auf die Kleidermärkte gegangen und habe dann säckeweise Klamotten gekauft! Das war dann immer ein oder 2 Samstage Einkaufsmarathon, und dann war das Meiste vorhanden! Hat auch der ganzen Familie immer Spaß gemacht, da wir oft tolle Schnäppchen gemacht haben! Auch "neues Spielzeug" durften sich die Kinder dort aussuchen, es war für sie immer wie Weihnachten.
Ja, einkaufen mit 2 Wagen kenne ich auch, war meist in den großen Diskounter-Märkten mit L und A...ich habe mich darüber aber eher amüsiert, wenn es dann in der Schlange vor der Kasse mit einem Blick in unsere Wagen hieß: Na, das hält aber lange! Und ich dann meinte: Ja, hoffentlich eine Woche!
Geld ist bei uns immer knapp, auch wenn ich jetzt viel mehr verdiene, die Steuer frisst einfach extrem viel auf. Aber meinen Kindern hat das nicht geschadet. Im Gegenteil, sie sind sehr sozial. Meine Älteste ist jetzt 23 und war nach der Schule im Ausland mal in sehr reichen Gegenden (Monaco, Nizza) und mal in sehr armen Gegenden (Philippinen). Sie lebt jetzt bewusst sehr sparsam. Mein Ältester ist mit 20 in Tansania und erlebt dort auch jetzt gerade, was wirkliche Armut bedeutet.
Urlaub haben wir trotzdem gemacht, da wir das dringend gebraucht haben: wir haben günstig einen gebrauchten relativ großen Wohnwagen mit 5 Schlafplätzen besorgt und ins Vorzelt noch ein Schlafzelt eingehängt. Damit waren wir schon in verschiedenen Ländern. Meist nehmen wir die Grundnahrungsmittel mit und kaufen vor Ort nur noch die frischen Sachen. Auf dem Campingplatz haben die kinder viel Freiheit, meist schnell Spielkameraden, oft auch noch irgendein Kinderprogramm, und wir Eltern auch mal Zeit für uns und nur einen kleinen Haushalt. Es gibt aber auch Familienferienstätten mit Platz für große und sehr große Familien zu günstigen Preisen. Manche Bundesländer geben auch noch einen Zuschuss zur Familienerholung in diesen Ferienstätten.
www.bag-familienerholung.de/liste-der-familienferienstaetten/
Jetzt wohne ich mit 3 meiner Kinder in einer 120qm großen Wohnung alleine und arbeite 100%, mein Mann konnte noch nicht nachziehen und ist noch in unserem Haus. Mittlerweile habe ich mir einen Staubsaugroboter zugelegt, der erledigt seine arbeit alleine. Denn wir wohnen jetzt am Meer und unser Hund und die Kinder bringen viel Dreck/Sand mit ins Haus...
Ja, das Herumfahren hat mich vorher auch gestresst, mehr als die Größe des Hauses! Das ist jetzt besser, die Kleine ist in einem guten Hort, der nachmittags sehr viel anbietet, sogar Ballett-Unterricht.
Meine Tipps an Dich: 90qm wird dich wahrscheinlich auch bald stressen, da man bei solch einer Enge viel öfter räumen muss, da einen die Unordnung viel schneller stört.
Arbeite allgemein an deinen Problemen: Muss der Rasen immer gemäht werden, oder reicht es, 2 mal im Jahr mit der (Motor-) Sense durchzugehen? Muss das Laub wirklich gerecht werden, oder kann es mit dem Rasenmäher nicht einfach (wenn alles unten liegt) aufgemäht werden? Dann muss halt der Fangsack öfter ausgeleert werden...Den Rasenschnitt unter Bäume und Sträucher zum Mulchen. Geht schnell, düngt gleich und das Unkraut wächst kaum noch. Ein naturnaher Garten macht weniger Arbeit und ist gut für Nützlinge...
Muss das Haus immer sauber sein? Ein klarer Plan, wann welcher Raum geputzt wird und klare Aufgabenverteilung für alle in der Familie entspannt gewaltig! Auch wenn Druck herumliegt, du weißt ja, wann er weg kommt...Lass manche Arbeit einfach mal liegen, gönn dir zeit für dich! Essen kann man auch für 2 Tage kochen. Fenster putzen reicht 2 mal im Jahr!
Kennst du den "Verband kinderreicher Familien" ? Da gibt es auch gute Tipps und Gleichgesinnte!
www.kinderreichefamilien.de/willkommen.html
und ihr braucht dringend Erholung als ganze Familie. Wäre vielleicht ein Haustausch etwas für Euch? Andere Tipps habe ich oben schon gegeben. Oder ihr beantragt gemeinsam eine Mutter-Kind- und eine Vater-Kind-Kur und fahrt gemeinsam als Familie zur Kur! Auch da bekommt ihr sehr persönliche Tipps, wie ihr euren anstrengenden Alltag besser bewältigt bekommt! Wenn du zu diesem Thema noch konkretere Tipps haben willst, schreib mir eine PN.

Hallo, erstmal vielen Dank für die liebe, lange und mit Mühe geschriebene Antwort :-)


Ich glaube in vieles wächst man automatisch im Laufe der Zeit rein, wenn man viele Kinder hat. Gebügelt wird bei uns auch nichts, höchstens Hemden von meinem Mann und dann auch erst kurz vor der Feier, zu der er sie anzieht.
Ich habe schon irre viel aussortiert, weggeworfen, verschenkt. Einfach weil alles, was weg ist, nicht mehr rumfliegen kann.
Und ich habe mir auch angewöhnt, Dinge liegen sehen zu können.
Nach den ersten zwei Jahren zuhause, in denen alles perfekt aussehen musste bei uns Zuhause, konnte ich nichtmehr. Ich war damals so fertig, dass ich in Tränen ausgebrochen bin, weil ein Knoten in meinem Schnürsenkel war und ich ihn nicht aufbekam ... Danach war ich zweimal acht Wochen in Reha und seitdem ist mir klar, dass ich eben nur ein Mensch mit zwei Händen bin. Also die Überforderung liegt nicht mehr am Perfektionismus. Den habe ich mir mühsam abgewöhnt, auch wenn ich manchmal noch damit kämpfe.
Deine Links werde ich mir nachher anschauen. Vielen Dank dafür #klee

Mir ist bei allem noch nicht klar, warum der Garten dir so viel Arbeit macht. Grenze euch doch einen kleinen Teil ab mit relativ kurzer Wiese zum Spielen, und der Rest ist einfach Wiese, die ein-bis zweimal im Jahr gemäht wird? Oder vielleicht kannst du einen Teil davon verpachten?
Versuch doch vielleicht mal, ob es nicht möglich ist, arbeiten zu gehen. Könnte mir vorstellen, dass es dir ganz gut tut, wenn sich nicht mehr dein ganzes Denken nur um die Familie dreht und du erlebst, auch selbst Geld zu verdienen? Die Arbeit in Haus und Garten wird dadurch nicht weniger, aber vielleicht belastet es dich mit mehr Abstand weniger? Ich konnte es mir überhaupt nicht vorstellen, zu arbeiten bei 4 Kindern und eines davon schwer krank...Aber es hat geklappt! Ja, ich musste sehr auf mich aufpassen, aber mein Job ist auch extrem anstrengend und belastend! Mit einem weniger anstrengenden Job wäre das viel einfacher gewesen!
Wie gesagt, ich denke, das kleinere haus wird euch nicht wirklich entlasten. Enge kann sehr erdrückend sein! Versuch lieber zumindest mal für ein paar Monate, ob ein Job für dich eine Lösung wäre. Danach könnt ihr immernoch über einen Umzug nachdenken.
Vielleicht war es auch immer dein Traum, in einem kleinen Haus mit 2 Kindern zu leben und du hast Schwierigkeiten, das Hier und Jetzt zu akzeptieren, das doch so anders aussieht als deine Träume? Mein Mann hatte große Schwierigkeiten, seine früheren Vorstellungen von einem perfekten Leben los zu lassen. Das erzählte er aber erst nach vielen Jahren. Unser Leben sah in Wirklichkeit so ganz anders aus, als er es sich früher vorgestellt hatte...

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Hallo,
Deine Überlegung finde ich nicht verkehrt. Gerade wenn dieses Haus sich so erdrückt.

Eventuell kann man aus dem Rohbau unten noch ein Schlafzimmer mit Dusche machen?

Die meisten Sachen ändern sich nicht beim Umzug (Wäsche, Einkäufe, aufräumen)
Aber du wirst weniger sauber halten müssen und der Garten ist auch um einiges kleiner. Einkaufen kannst du eventuell bestellen, einen Saugroboter oder mähroboter anschaffen um Zeit zu sparen.

So wie ich es lese habt ihr noch einen Kredit zusätzlich zum Haus? Könnt ihr den ablösen nach den Verkauf des großen Hauses?

Wir leben zu viert auf 3 Wohnlagen, 110qm. Der Dachboden ist ausgebaut mit Büro, Stauraum und einem Zimmer mit Gaube. Dieses Zimmer ist jetzt frei denn wir schlafen alle in der ersten Etage. Dort gibt es 3 Schlafzimmer plus Bad.
Unser Wohnzimmer ist offen mit der Küche verbunden. Aber riesig ist es nicht bei uns. Wenn die Kinder älter werden möchten wir unten noch ausbauen und eventuell auch den Dachboden (2 Zimmer und ein kleines Bad mit Dusche und extra WC).

Wenn ich ehrlich bin schauen wir öfter nach größeren Häusern, denn unser Wohnzimmer ist sehr überschaubar obwohl wir sehr regelmäßig aussortieren.

Lg

Hallo,
wir wohnen zu fünft (plus Hund) auf 150 qm und das ist uns fast schon zu klein. Unser Haus hat noch 100 qm mehr, aber da wohnt die Oma. Niemals würde ich mit so einer großen Familie in so ein kleines Haus ziehen. Stelle dir vor eure Sachen da alle unterzubringen, ihr müsstet sehr viel ausrangieren. Die Waschmaschine läuft kein bisschen weniger und kochen musst du auch die gleiche Menge. Allein der Garten und das Putzen wären wengiger. Den Garten haben wir so gestaltet, dass wenig Arbeit anfällt, wir sind da aber auch nicht sehr penibel. Ich finde es schlimmer ein kleines vollgestopftes Haus zu putzen, als ein großes, wo sich alles besser verteilt.
Die finanzielle Seite ist eine andere. Aber warum verkauft ihr nicht das kleine Haus? Dann entspannt sich die Situation doch deutlich. Zwei Häuser für einen Alleinverdiener zu halten, geht in meinen Augen kaum und dass obwohl wir laut Statistik zu den Gutverdienern zählen.
LG

Hallo, das kleine Haus zu verkaufen hilft nur temporär. Es würde uns 2-3 Jahre über die Runden kommen lassen. Danach wäre die Situation die selbe. Und die Option wäre weg.

Hallo! Erst dachte ich, du hast dich bei der überschrift verschrieben 😂

Ich habe drei kinder unterschiedlichen alters ich denke aber trotzdem dass der unterschied finanziell nicht so gross ist - auch meine kinder brauchen jedes jahr alles neu (stiefel, jacken, turnzeug) dazu kommt schullandheim, schulsachen, ausflüge...

Wir wohnen zu fünft mit hund auf 130 qm (+keller) und ich empfinde es schon oft (vor allem im winter) als beengt. Noch kleiner könnte ich mir nicht vorstellen. Ich finde 160 qm jetzt auch nicht sooo gross ehrlich gesagt.

Deine finanziellen bedenken kann ich jedoch gut verstehen. Auch bei uns ist es oft knapp, grad wenn mal wieder ne renovierung, reparatur etc. ansteht.

Was wird drnn mit dem 160 qm haus wenn ihr auszieht? Verkauft ihr? Vermietet ihr? Und was ist jetzt in dem kleineren haus?
Falls ihr jetzt vermietet und dann vermietet, sind natürlich die mieteinnahmen mehr...
Aber wie schon von anderen geschrieben: schreib mal auf, welche kosten sich tatsächlich reduzieren.

Auch das zeit-argument verstehe ich, der garten macht natürlich mehr arbeit. Das haus denk ich jetzt eher nicht so gravierend.

Hm, ich denke, ich würde nicht umziehen, eher versuchen, arbeiten zu optimieren, zu reduzieren...

LG Bianca

Hi,
das glaube ich dir. Mir war klar, dass das nicht die alltäglichste Frage wird #hicks

Ich weiß nicht, ob das vergleichbar ist. Andere geben Sachen ihrer Großen an die Kleinen weiter. Das kann ich nicht. Es muss wirklich immer alles dreifach geholt werden. Nicht nur Klamotten. Auch Spielzeug, Möbel, Fahrräder, Rollschuhe, Essensgeld im KiGa, Kindersitze, Hochstühle und MaxiCosis damals ... einfach alles. An Klassenfahrten will ich noch gar nicht denken #schock Und unsere ältere Tochter ist ja auch noch da. Leider ist die so viel älter, dass da nicht viel zum "erben" abfällt.

Ich habe auch versucht, Kosten zu reduzieren wo ich kann. Aber es reicht nicht. Es sind Kleckerbeträge. Und wir sind keine Leute, die teure Autos fahren, schicke Handys brauchen oder Markenklamotten. Es ist wirklich schon aufs Wesentliche reduziert.

Ich finde das Haus schlimmer als den Garten :-D Aber ich glaube, das ist individuell.

Das große Haus würden wir verkaufen wollen. Im kleinen wohnt zZt eine Mieterin, die aber demnächst auszieht. Wirkliche Miteinnahmen gibt es aus diesem Haus nicht. Die Miete deckt die Abtragung so gerade. Wir haben also keinen Cent mehr dadurch.

Mit der Rechnung stimme ich dir zu. Wir werden das auch so machen, dass wir uns auflisten, was wegfallen würde an Kosten, was noch gemacht werden müsste usw. oder was evtl ein kleiner Anbau noch an Kosten mit sich bringt, ob sich das rechnet etc. Aus dem Bauch heraus wäre hier ganz sicher nicht vernünftig.

Hallo.

Puh. Schwierige Situation.

Zum ersten mein Gedanke:
Das kleinere Haus ist aktuell vermietet? Eigenbedarf zu begründen wird ja schwierig, da ihr bewohnbares Eigentum in der Nähe habt. Gibt es da eine Lösung?

Ich glaube ich würde es nicht machen. Die Drillinge werden größer. Brauchen mehr Platz. Mehr Zimmer.
Für mich ist mehr Platz dauerhaft mehr Lebensqualität.

Könntest du dir einen 450 Euro Job suchen und damit wenigstens eine Putzfrau fürs Grobe finanzieren?
Oder habt ihr Großeltern am Ort oder eine Leihoma, die dich mal noch entlasten können?

Für mich als Außenstehende klingt das ehrlich gesagt ein wenig nach Milchmädchenrechnung, die ich nochmal gründlich durchdenken würde.

Liebe Grüße Yvi, die ebenfalls eine Großfamilie hat. 6 Kids, davon zwei mal Zwillinge

Hi,

eigentlich ist es eine ganz offensichtliche Sache bei der eine Milchmädchenrechnung kaum möglich ist. Das jetzige Haus kostet uns an Abtragung mehr als wir stämmen können, was auch nicht durch Kleckerbeträge abzufangen ist. Das kleine Haus kostet nichteinmal die Hälfte. Die Miete wird uns nicht fehlen, da sie lediglich die Abtragung deckelte. Zusätzlich sind zehn Jahre vergangen, sodass wir sogar anders finanzieren könnten im kleinen Haus, wodurch es noch günstiger würde. Wir rutschen monatlich weiter in rote Zahlen, einzusparen ist schon nichts mehr. Ein bezahlter Job ist absolut nicht möglich. Nicht zu verwechseln mit schwierig. Mal ab davon, dass mich auch niemand einstellt mit den Drillingen. Es ist nicht so, dass ich mich nicht beworben hätte als sie gerade in der Kita waren. Arbeiten um die Putzfrau zu finanzieren ist Unsinn. Mehr tun als ich jetzt schon tue geht nicht. Dafür müsste man den Tag verlängern oder ich höre auf zu schlafen.

Lebensqualität ist für mich vor allem, mir nicht permanent Gedanken machen zu müssen, wie wir über den nächsten Monat kommen. Wo wir uns als nächstes Geld leihen oder dass ich meinen Kindern Hobbys verbieten muss, an denen ihr Herz hängt weil ich es einfach nicht bezahlen kann. Nicht, nicht will. Wirklich nicht kann, weil ich dann nichts mehr zu essen habe nächsten Monat. Nicht mal mit befreundeten Familien ins Spieleland fahren zu können, mir andauernd Ausreden einfallen zu lassen, weil ich stundenlang erklären müsste, wieso ich in einem großen Haus wohne, aber kein Geld habe mit meinen Kids was zu unternehmen. Mich nicht mit meinem Mann in die Wolle zu kriegen, weil er schon pochende blaueAdern auf der Stirn hat, wenn ich für die Kinder Winterstiefel kaufen muss. Obwohl er weiß, dass es notwendig ist. Und man sich irgendwann vor Verzweiflung anfängt, gegenseitig die Schuld zu geben. Wider besseren Wissens.

Ich wollte dich überhaupt nicht angreifen. Das lag mir absolut fern!

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ganz ehrlich? Nicht ins kleine Haus ziehen! Da bekommst Du einen riesen Stress, weil es für sechs Personen nun wirklich zu klein ist und die Mädchen müssen noch in ein Zimmer.
Aber ich würde in der Tat nach jemandem Ausschau halten! Kommt natürlich darauf an, was Du so verdienst in Deinem Job, aber jemand, der mal zwei/dreimal die Woche Grundreinigung macht, das sollte drin sein. Vielleicht arbeitest Du dann tatsächlich ein bisschen für die Reinigungsfrau, ABER Du kommst raus aus dem Hamsterrad!
Ich genieße die Zeit im Büro (mache jetzt halbe Tage) geradezu. Was mich früher gestresst hat, finde ich nun fast schon entspannend. Keine Kinder, man kann in Ruhe arbeiten, mal mit den Kollegen quasseln, Erwachsene unter sich.
Das würde Dir gut tun und dann macht sich nachmittags auch der Alltag Zuhause wieder leichter! Außerdem würde ich definitiv den Garten absolut pflegefreundlich gestalten, heißt nur Rasen oder so......vielleicht etwas Hecke.
Und da gibts doch dann inzwischen auch sowas wie Rasenroboter, die gar nicht mehr so teuer sind, wie noch vor einiger Zeit. Genauso wie übrigens die Saugroboter. Eine gute Alternative für zwischendurch und immer noch günstiger als die Putzfrau.
Letztendlich muss man vielleicht auch mal über einen Fleck weg gucken können.
Und in der Tat, man kann um vieles schneller eine große, aber relativ leere Fläche putzen, als wenn Du eine kleine Fläche hast, die total voll gestellt ist!
Und die Idee mit dem Kinderbasar ist super. Wir haben das im Ort auch und da werden super Sachen angeboten, gerade für die noch kleineren Kinder. Und da zahlst Du einen Bruchteil! Ich glaube Du hast Dich auf die Idee kleines Haus versteift, aber das solltet Ihr nochmal gut überlegen!
LG

Hallo,

die Entscheidung an sich müsst ihr natürlich selbst treffen aber ich kann Dir versichern: Dein Problem wird sich nicht erledigen sondern lediglich verlagern!

Wir sind 5 Personen. 2 Erwachsene + 3 Kinder.
Also gerade ein Kind weniger als ihr habt. Ich erlaube mir zu sagen dass das keinen soo wesentlichen Unterschied macht.

Wir haben die Situation genau umgekehrt gehabt: knappe 100 qm für uns 5 und ich habe mir sooo gewünscht endlich umzuziehen. Man hat weniger Fläche und somit weniger zu putzen - das stimmt prinzipiell ... ABER man hat auch weniger Stauraum. Und somit räumst Du das Gelump von 6 !! Personen von einer ecke zur anderen und wirst NIE das Gefühl haben das ENDLICH Ordnung ist! Denn die kriegst Du nicht. Nie!
Wir haben zu fünft mit Abstand nicht so viel Zeug wie manche Familien mit nur einem Kind und trotzdem war die Fläche einfach viel zu klein.
Seit dem Umzug geht es uns sooo viel besser.
Du willst mit noch einer Person und nochmal 10 qm weniger auskommen. Mach Dich nicht unglücklich.
Ein Umzug oder ein kleineres Haus macht nichts besser.

Die Wäsche wird nicht weniger! Das Geschirr auch nicht. Der Einkauf nicht kleiner! Kleidung wird weiterhin zu klein werden und neu benötigt. Das liegt an eurer Personenanzahl und nicht an der Anzahl der Quadratmeter.
Ich glaube auch nicht dass sich die finanziellen Sorgen dadurch legen. Da muss grundsätzlich eine Lösung her.
Stundenlanges Suchen am Computer ist Quatsch. Wenn du einen Vormittag in der Stadt durch die Sale Abteilungen stöberst bist du sehr viel Effektiver als Stundenlang am PC zu suchen...

Aber die Wohnfläche bei 6 Personen fast zu halbieren... mach das nicht #sorry

>Die Wäsche wird nicht weniger! Das Geschirr auch nicht. Der Einkauf nicht kleiner! Kleidung wird weiterhin zu klein werden und neu benötigt. Das liegt an eurer Personenanzahl und nicht an der Anzahl der Quadratmeter.<

Natürlich nicht ! Aber die Mehrausgabe ist -60%. Dann tut der Restaufwand nurnoch 60 Prozent weniger weh .

>Ich glaube auch nicht dass sich die finanziellen Sorgen dadurch legen. Da muss grundsätzlich eine Lösung her.<

Das denke ich schon, da das kleine Haus weniger als halb so teuer in der Abtragung ist, wie das Große.

>Stundenlanges Suchen am Computer ist Quatsch. Wenn du einen Vormittag in der Stadt durch die Sale Abteilungen stöberst bist du sehr viel Effektiver als Stundenlang am PC zu suchen... <

Der Gedanke auch noch in die Stadt zu fahren, mich zwischen Menschen zu drängen und nicht auf Anhieb zu finden was ich suche, treibt mir zusätzlich Schweißperlen auf die Stirn. Da bin ich einfach nicht genug Frau, glaube ich. Das wäre das Grauen für mich.

Natürlich hast du mit dem Platz vollkommen recht. Ich weiß auch nicht genau ob und wie das funktionieren soll. Es ist weit davon entfernt, die ideale Lösung zu sein.

Hallo,
Ich hab nicht alle Antworten gelesen. Möchte aber trotzdem kurz antworten bzw. Von mir erzählen.

Ich habe nur 1 Kind, aber als ich in elternzeit war und später bevor ich zum alten Arbeitgeber zurückkehrte nochmals 2 Monate zuhause war, lief mein Haushalt auch nicht rund.... Ich hatte einfach zu viel Zeit, wollte dann alles immer sofort mavhen und am Ende hat mich sozusagen jedes staubkorn genervt...

Bin ich arbeiten, hab ich 2 Tage frei und die vormittage ist meine Tochter in der Schule. An diesem Tagen wird vormittags das komplette Haus geputzt und wocheneinkauf erledigt und Wäsche gewaschen. Klamotten Wäsche ich nur 1 mal pro Woche... Im schlimmsten Fall muss Tochter ne Woche warten bis das lieblingsteil wieder sauber ist...
An den anderen Tagen wird nach Bedarf mal gesaugt oder Bad mal kurz die armaturen gewischt und Klos geputzt... Küche wird jeden Abend sauber hinterlassen...

Ich will sagen: Versuch mal den Haushalt nur auf 2, 3 Tage zu verlegen und die restlichen Tage in Geduld zu üben... Und wirklich mal liegen lassen... Es muss nicht immer super aufgeräumt sein... Vor allem laufen bei euch 4 Kids rum...

Ach so wir haben 150 qm und ich könnte mir weniger gar nicht vorstellen.

Habt Ihr Euch mal informiert, ob eine Teilung des Grundstücks möglich wäre? Wenn Ihr einen Teil als Baugrund verkaufen könntet, käme Geld in die Kasse, und Ihr hättet weniger zu pflegen.

Die Idee ist gut. Aber ob umsetzbar sehr fraglich. Ich wüsste nicht, von wo man es zugänglich machen sollte. Vorn steht unser Haus, hinter unserem Garten ist ein Schulhof.#kratz

Wie anderswo auch: An Eurem Haus vorbei. Das wird ja vermutlich nicht die gesamte Breite des Grundstücks einnehmen.

Die Antwort liegt für mich auf der Hand: Mit dem großen Haus ruiniert ihr euch finanziell, also habt ihr doch gar keine Wahl.
Bekommt ihr denn die Mieter zügig aus dem kleinen Haus raus, damit ihr dort einziehen könnt?
Ich halte allerdings 90qm für sechs Personen auch für sehr eng, man putzt und räumt immer im Kreis und wird nie fertig.

Das ist im Grunde genau mein Gedanke. Ich kann es natürlich künstlich rauszögern mit immer neuen Krediten und mir Luft verschaffen, indem ich das kleine Haus verkaufe. Das schafft aber eben nur kurz Abhilfe, da es das generelle Problem nicht löst und ich uns in 5-6 Jahren dort wiederfinde, wo wir jetzt sind.

Die Mieterin renoviert momentan noch in ihrem künftigen Haus. Eigentlich sollte sie seit Oktober augezogen sein, aber bisher gab es keinen Grund, ihr Druck zu machen.

Ich denke, dass sich einiges mit durchdachtem Einrichten und unkonventionellen Stauraummöglichkeiten machen lässt. Es ist ein Altbau um 1900 mit sehr hohen Decken. Die Kinder würden ihre Betten wahrscheinlich alle hochgebaut bekommen, was sie zumindest für die nächsten Jahre noch richtig toll fänden. Überhaupt würde ich versuchen die Höhen zu nutzen und in vielen einfach umzudenken. Eine Herausforderung ist es trotzdem und macht mir deshalb nicht weniger Angst.

Wenn Du die Entscheidung schon getroffen hast, verstehe ich Deine Frage nicht.

Du unterschätzt meiner Meinung nach ganz gewaltig was 90 qm für 6 Personen bedeuten.
Zudem kostet auch "clevere Einrichtung" welche unabdingbar wäre einiges an Geld.

Vielleicht verkauft ihr einfach beide Häuser und sucht nach etwas das angemessenen Wohnraum bietet UND bezahlbar ist.

Zwischen einem Haus das ihr euch nicht leisten könnt und einem Haus das schlicht zu klein für die vielen Kinder ist wählen zu müssen darf nicht die einzige Lösung sein.

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Hallo!
Puh, in der Tat eine belastende Situation für Dich. Aus rein finanzieller Sicht ist der Umzug natürlich eine tolle Idee, aber es zählt ja nicht nur das Finanzielle. Klar, der Druck würde abfallen, das verstehe ich. Aber das Grundproblem, dass Du überlastet und gestresst bist, wird bleiben. Wie hier schon für meisten schrieben, werden die Wäscheberge, Einkäufe (warum 2 Wagen voll?), Taxi-Fahrten etc. bleiben. Auch die Putzerei wird sich im Verhältnis nur wenig verringern.
Hätte das kleine Haus 120qm, könnte ich mir das gut vorstellen. Aber 90qm mit nur einem Bad..., ich glaube nicht, dass das gut geht. Auch wenn Ihr momentan nicht den ganzen Platz braucht, der Unterschied ist zu krass. 6 Personen müssen ja nicht nur ihre Sachen unterkriegen (selbst wenn Ihr reduziert lebt), sondern sich auch noch bewegen und auch aus dem Weg gehen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein harmonisches Familienleben auf Dauer auf so engem Raum möglich ist.
Wir haben selbst 4 Kinder (keine Mehrlinge, aber die Arbeiten sind trotzdem in gleichem Umfang da) und leben auf 130qm mit 2 Bädern. Das ist gut so und trotzdem wäre etwas mehr Platz nicht schlecht.
Ich wüsste ganz gern, und das völlig oder Wertung (also bitte nicht angegriffen fühlen), was Du jeden Morgen 6 Stunden im Haushalt arbeiten wirst, wenn die Drillinge in der Schule sind. Hast du vielleicht einfach zu hohe Ansprüche, zu viel Perfektionismus, muss alles picobello sein? Ich kann mir gut vorstellen, dass dann doch ein Job an 2-3 Tagen drin ist und Du dann trotzdem noch die nötigen Dinge erledigen kannst. Hinzu kommt, dass doch auch am Nachmittag noch Zeit ist, mal Wäsche aufzuhängen, zu saugen etc. Und auch die Kinder können durchaus anpacken. Vielleicht müsst Ihr umorganisieren? Und vielleicht auch den Gedanken ertragen, dass auch mal etwas liegen bleibt und unordentlich ist.
Aber ich kann mir vorstellen, dass es in Deiner jetzigen Situation schwer ist, das zu bewältigen. Der Druck und der Stress sind jetzt einfach zu groß und Du sehnst Dich nach einer schnellen und scheinbar einfachen Lösung. Ich persönlich glaube nur, dass der Umzug diese Lösung nicht ist.
Ich habe schon gelesen, dass es auch keine Option ist, Grüße Häuser zu verkaufen und ein "mittelgroßes" zu kaufen. Das wäre natürlich ideal gewesen. Den letzten Vorschlag mit dem Verkleinern des jetzigen Grundstücks finde ich super. Macht Euch doch Mal schlau, ob das ginge!
Ganz viel Kraft Euch und besonders Dir!
Grüße Jujo

Alleine die Dynamik, die drei Gleichaltrige entwickeln, kennt jeder, der schonmal mehrere Freunde seiner Kinder zum Spielen zuhause hatte und abends froh war, als die zusätzlichen Kids raus waren. Das plus den Aspekt von sich permanent zankenden Geschwistern, DAS sind Mehrlinge. Das sind nicht drei Geschwister nacheinander.
Wenn ich die morgens im Kindergarten habe, fühle ich mich schon wie durch den Wolf gedreht. Es wird geheult "nein, der xY ist heute zuerst mit waschen dran, ich war gestern der erste, ich gehe nicht, ich will was anderes anziehen, nicht das gleiche wie yz, aua die hat mich gehauen - das war gar keine absicht-, war es ja wohl, war es nicht, war es wohl ....#cool dazu die Große die von oben runterschnauzt "ich hab nix zum anziehen" .. hättest du deine wäsche runtergebracht und nicht unter deinem kopfkissen versteckt, hättest du sauber, was du anziehen willst . "na super, dann kann ich ja direkt zuhause bleiben. so fahre ich nicht " . Neben all den sch*** Diskussionen muss ich aber doch alle dazu antreiben, sich zu waschen, halbwegs selbst anzuziehen und Zähne zu putzen. Das Gekäke geht oft im Auto weiter. Weil heute der eine da sitzen will, wo der andere saß, sich urplötzlich nichtmehr selbst anschnallen kann ... bla bla bla. Im KiGa gehts weiter. Dann fahre ich einkaufen, zu Terminen, Behördengänge oder auch nachhause. I.d.R ist es dann 10. Ich räume das Chaos des Morgens weg, nasse Waschlappen, klebende Brettchen, alte Unterhosen, beschmierte Zahnbürsten. Schmeiße Wäsche an, hänge hängende Wäsche ab, falte, räume ein. Sammele aus den Zimmern neue Wäsche zusammen, bei der Großen zusätzlich die Hälfte unseres Geschirrs, bringe Wäsche in den Keller, sortiere Wäsche, räume alles was auf der Küche steht in den Spüler ( in mehreren Durchgängen da wir eine kleine Spülmaschine haben) den ich vorher ausgeräumt habe, räume den Mist vom Vorabend aus dem Wohnzimmer weg ( Gläser, Schüsseln, Müll ), bringe den Müll raus, zurück ins Wohnzimmer um die Couchdecken zu falten, Krümel wegzusaugen, Stofftiere und Puppen hinterm Sofa rauszuziehen und zurück dahin zu bringen, wo sie hingehören. Mache die Seifensauerei im Bad weg, die meine Kinder hinterlassen, wenn sie sich waschen sollen, ebenso die von den Haltern gerissenen Handtücher und Klorollen. Dann trinke ich eine Tasse Kaffee und ärgere mich meistens, dass ich schonwieder vergessen habe Brötchen zu holen. Die Waschmaschinen sind durchgelaufen, ich werfe beide kurz in den Trockner zum antrocknen und hänge sie dann auf. Dann muss der Hund raus . Danach räume ich die am Morgen durcheinandergewürfelten Schuhe wieder aufs Schuhregal und fange an zu kochen. Wenn das gemacht ist, erlaube ich mir auch mal zu duschen und kann dann wieder losfahren, um die Kinder zu holen.

So oder ähnlich sieht mein Tag aus. Und nein, wenn die Kinder hier sind kann ich nichts im Haushalt tun. Vllt Kleinigkeiten, wie nochmal Wäsche aufhängen oder einräumen. Aber sicher keinen Hausputz, sonst bricht hier die Anarchie aus.

Mal abgesehen davon, dass ich auch gerne "schöne" Zeit mit meinen Kindern haben möchte, ohne nur zu hantieren, wenn sie da sind. Es hat sich aber auch gezeigt, dass sie sofort ausnutzen, wenn keiner von uns hinschaut. Dann wird der Bruder/die Schwester gezankt, am Geländer geklettert, der Hund ins Bett getragen ... das allein im Hinterkopf zu haben macht, dass ich mich dem was ich tun will, gar nicht mehr widmen kann. Zusätzlich zum schlechten Gewissen, dass ich immer noch arbeite, statt die Zeit mit meinen Kindern zu verbingen.

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Hallo,

Ich würde es nicht machen!
Ich empfinde wenig Raum als sehr stressig.... man kann sich nicht aus dem Weg gehen.... der Hund liegt auch nur im weg...

Man weiß nicht wohin mit den vielen Sachen....

Ich würde an deiner Stelle schauen dass ihr mehr Struktur rein bekommt und jeder Aufgaben übernimmt.
Wir sind 5 Personen und 1 Hund, aber 1-2 Waschmaschinen reichen täglich....

Hier muss jeder mit ran....und deine Kinder sind doch schon größer und beschäftigen sich allein?!

Und dann würde ich arbeiten gehen.... wenigstens ein paar Stunden!

Lg