Haus verzweifelt gesucht

    • (1) 18.03.19 - 07:53

      Guten Morgen!
      Ich würde mich einfach gern mal austauschen, ob es jemandem ähnlich geht.
      Wir suchen seit 3 Jahren ein Haus zum Kauf, haben zwei kleine Kinder und finden nahe unseres Heimatortes nichts.... Preise sind wahnsinnig und das obwohl wir bis 750.000 ausgeben könnten. Langsam bin ich sehe verzweifelt. Wir wollten den Kindern von möglichst klein auf ein dauerhaftes Zuhause bieten. Nun werden sie immer größee und wir wohnen immer noch beengt zur Miete.

      Geht es wem ähnlich?

      • Hallo,

        ich dachte immer, wir wohnen hier im Rhein-Main-Gebiet "teuer", aber nichts zu finden für 750.000 ist krass #schock

        Normalerweise halte ich nichts davon, da man das selbst machen kann, aber vielleicht könnte da doch ein Makler helfen?! Der hat ja dann vielleicht doch andere Möglichkeiten ... oder ihr müsst euren Radius erweitern.

        LG
        sonntagskind

        Wohnst du im Großraum München? Ja, da ist das leider nichts ungewöhnliches...
        Und 750.000€ perverserweise auch nicht so viel Geld für ein EFH.

        Einen Rat habe ich keinen, ausser nicht den Mut verlieren und weitersuchen. Und ggfs den Radius erweitern....

        • (4) 18.03.19 - 14:28

          Raum München bekommst du dafür ein EFH. Fragt sich halt dann nur, wie weit man Raum München definiert, wie der Weg dann zur Arbeit ist und welche Ansprüche man an das Haus und Umgebung hat.

          lisa

      Ich kann dich gut verstehen. Wir haben bei beiden Häusern ca. 3 Jahre gesucht. Es ist echt schwer, etwas zu finden. Wir waren auch sehr auf einen Ort beschränkt und das hat es nicht einfacher gemacht. Wir haben zum Glück im Herbst endlich ein schönes Häuschen gefunden und werden jetzt einige Abstriche machen zu dem, was wir uns ursprünglich vorgestellt haben. Wir können aber grundsätzlich damit leben wir das Haus ist, auch wenn es nicht unser absolutes Traumhaus ist. Wir mussten uns damals auch sehr spontan entscheiden weil es sofort mehrere Zusagen gab. Wir haben dann Glück gehabt und über eine Bekannte die die Verkäuferin kannte, den Zuschlag bekommen und mussten nicht mal mehr bieten. Das passiert leider mittlerweile auch sehr häufig, dass man von anderen Interessen einfach überboten wird.
      In unserem 3000 Einwohner Ort ist gefühlt über die Hälfte älter als 80 Jahre und es wird schon seit Jahren prognostiziert, dass bald sehr viele Häuser auf den Markt kommen weil sie Leute sterben. Bisher ist es noch nicht dazu gekommen. Wenn die Leute sterben oder ins Heim kommen, gibt es schon fast ne Warteliste bei dem Angehörigen. Das ist echt unmöglich ohne Beziehungen ein Haus zu finden.

      Auch der Tipp mit dem Makler ist prinzipiell gut, bei uns würde das aber nicht viel bringen. Ich habe mich zu Beginn der Suche vor drei Jahren bei allen Maklern und Banken eintragen lassen sie üblicherweise hier verkaufen. Ich habe in der ganzen Zeit zwei Angebote bekommen. Diese Häuser waren aber total überteuert.

      Was wir ganz viel gemacht haben, wir sind am Wochenende oft spazieren gegangen und haben geguckt, wo z.b. ausgeräumt wird und haben auch oft mit Leuten die draußen waren das Gespräch gesucht. Wir haben oft einfach gesagt, wir hätten gehört dass da irgendwo in der Nähe ein Haus verkauft werden soll aber wir wissen nicht genau wo, ob sie vielleicht etwas wissen.

      Und im Supermarkt bei uns im Ort haben wir auch öfter gefragt ob vielleicht jemand etwas gehört hat. Wenn man fast täglich hin geht, kennt man die Verkäufer dort ja und quatscht auch schon mal ein bisschen. Und die kriegen ja da viel mit.

      Ansonsten würde ich sagen hilft nur, dass so viele Menschen wie möglich wissen, dass man sucht und dann an einen denken wenn sie etwas hören und Bescheid geben.

      Es ist im Moment alles nicht so einfach...

      Ich freue mich schon sehr darauf, endlich aus unserer kleinen zwei Zimmer Wohnung auszuziehen

      Hallo,

      vielleicht in einem weiteren Umkreis suchen?



      vg
      novemberhorror

    • Hallo.

      Mancherorts ist es wirklich sehr schlimm und die Preise Utopisch.

      Seid ihr an den Ort gebunden? Oft sieht es ja einige km entfernt, etwas besser aus

      Wir sind 9 km weiter "aufs Dorf" gezogen weil wir dort unser freistehendes efh gefunden haben, was wir sehr lieben.

      Wir waren nicht bereit für ein haus mit zich Nachbarn (Siedlung) und handtuch großen, einsehbaren Grundstück, so viel Geld auszugeben bei eingeschränkter wohnqualität (für uns!)

      Hier ist es auch sehr schwer etwas zu finden, auch in höheren Budgetlagen, weil das Angebot einfach so gering ist. Ich befasse mich auch beruflich damit und kann daher nur empfehlen seine "Wunschvorstellung" nochmal zu überdenken. Viele wollen unbedingt ein freistehendes EFH, suchen dann ewig, derweil steigen die Preise weiter und irgendwann geben sie auf oder ziehen weit raus, weil sie für ihr Budget von Jahr zu Jahr weniger bekommen. Ich kann daher nur raten mal zu überlegen, ob nicht doch auch eine größere Eigentumswohnung mit Garten oder großer Terrasse eine Option wäre, oder nach einem kleineren Bestandshaus zu suchen, dass noch Anbaupotenzial hat,... Man muss den Blickwinkel einfach aufweiten, sonst kommt man nicht zum Zug!

      Wo genau sucht ihr denn?
      Wir sind von einer Großstadt in ein Dörfchen gezogen. Hier würde ich nie wieder weggehen. Wenig Verkehr, saubere Luft, kurze Wege, Wald in der Nähe... Die Immobilienpreise sind leistbar, hier bekommt man viel Haus für sein Geld. Vielleicht wäre es eine Option, etwas ländlicher zu suchen.

      Hier kann man zugegebenermaßen nicht gut shoppen und hat wenig kulturelle Angebote. Aber mit Kindern ist das zweitrangig. Viel Zeit zum Ausgehen bleibt eh nicht.

      Dann baut doch einfach. Hättest ihr vor 3 Jahren schon mit bauen angefangen, würdet ihr seit 1/2 Jahren im Eigentum wohnen.
      Bei uns war es ähnlich. Es gab einfach keine Häuser. Es gibt aber ganz viele Gemeinden, die Entwicklungsgebiete voll erschlossen haben und Grundstücke gerade an Familien mit Kindern sehr günstig vergeben. Für 750.000€ bekommt man schon etwas ordentliches, wenn man nicht gerade darauf angewiesen ist, mindestens 500.000€ für das Grundstück auszugeben.
      Ein eigener Bau spart auch noch Steuern...kostet natürlich Nerven ohne Ende.

      Uns geht es auch so... es war noch kein Haus in den letzten Jahren dabei... und ich will endlich ein „Zuhause“ für die Familie schaffen.

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