Gemüse anbauen

    • (1) 29.03.19 - 11:17

      Hallo ihr Lieben...

      Wir haben uns nun ans Gärtnern gewöhnt (haben erst seit 2 Jahren einen eigenen Garten) und wollen dieses Jahr ein kleines Gemüseprojekt angehen... Die Kinder sind Feuer und Flamme und wir wollen es einfach spaßeshalber mal probieren...

      Allerdings haben wir nicht viel Fläche, daher wird das wirklich zum Spaß in einigen Töpfen und einem kleinen Hochbeet stattfinden, also nichts zum Selbstversorgen...

      Im Hochbeet wollte ich Salat, Radieschen und Möhren unterbringen... Dazu habe ich einen Kartoffeltopf gekauft, der aus zwei Teilen besteht, damit die Kinder (vor allem unsere Kleinste, die Großen waren schon mehrmals mit der Schule auf einem Schulbauernhof und haben selber Klassenpatenschaften dort) den Kartoffeln beim Wachsen zusehen können... Zusätzlich habe ich mehrere große Töpfe aus Terracotta, wo ich sowas wie zb Zwiebeln unterbringen wollte, vielleicht auch Gurken, das wissen wir noch nicht so ganz... Tomaten isst bei uns leider keiner so wirklich, ich alleine komme dagegen nicht wirklich an, daher lohnt sich ein Tomatenanbau nicht für uns... Unsere Mittlere würde sich wahrscheinlich über Wassermelonen sehr freuen, unser Großer liebt Kürbis über alles... Ist sowas machbar?

      Der angedachte "Gemüsebereich" unseres Gartens liegt im Sommer von 10-18 Uhr in der Sonne... Dank zahlreicher Regentonnen ist Bewässern kein Problem...

      Nun habe ich allerdings verschiedene Fragen und Denkansätze, wie ich anfangen soll... Gibt es da Blogs oder Internetseiten, die empfehlenswert sind für Anfänger? Bücher vielleicht? Habt ihr Tipps für mich, was ich beim Gemüseanbau beachten muss?

      Ihr merkt, ich bin wirklich blutiger Gemüseanfänger, aber jeder hat ja mal angefangen... Wir hatten letztes Jahr zum Spaß zwei Zucchinipflanzen, da haben wir dann tatsächlich 4 Zucchini geerntet... Erdbeeren und Heidelbeeren kommen sehr gut, da haben wir letztes Jahr schon reichlich geerntet... Aber Gemüse ist wirklich absolutes Neuland...

      LG

      • (2) 29.03.19 - 13:59

        Das ist bei mir schon viele Jahre her...

        meine Eltren und Großeltern sagten oft, dass sich nicht alle Pflanzen vertragen.

        Manche Gemüsesorten tun sich gut, die sollte man zusammenpflanzen
        und andere tun sich so gar nicht gut, dann wird fast alles nix.

        Manches sollte man schon vorgekeimt kaufen und dann pflanzen, manches kann man selbst mit Samen pflanzen.

        Und dann noch auf die Saatzeiten und Erntezeiten achten. Damit sie die Pflanzen da auch nichts wegnehmen.

        Bücher hatten sie einige. Welche gut sind, weiß ich nicht.
        Da ich gerne von Menschen lerne, würde ich beim nächsten Obst und Gartenbauverein fragen, ob euch da jemand beraten kann/möchte.

      Hab hier mal ein Link...

      wer sich mit wem verträgt und wer nicht...

      https://www.alternativ-gesund-leben.de/gemuese-das-sich-gut-vertraegt-und-gemuese-das-sich-nicht-gut-vertraegt-warum-man-unbedingt-auf-die-pflanzennachbarschaft-im-beet-achten-sollte/

    (6) 29.03.19 - 20:10

    Hallo, Möhren und Radieschen dünn in die selben Reihen sähen und regelmäßig hacken! Auch wenn kein Unkraut vorhanden ist. Zwiebeln in die Nähe von Möhren. Am besten die Reihen abwechseln.
    Bei Pflücksalat regelmäßig ernten sonst fängt er an zu sprießen. Er wird dann zu bitter.
    Blumenkohl finde ich auch einfach. Wenn er nicht unbedingt weiß sein muss kann man sich auch die Arbeit, des Blätter einschlagens sparren.
    Kürbis ist total einfach; man schmeist die Samen auf den Kompost Haufen und irgendwann kann man ernten. So hat das schon meine Oma gemacht.
    Kresse einschließlich Kapuzinerkresse gelingt auch fast immer.

    Vor der Sat düngen, ich persönlich mag Hornspäne oder klassisch Mist. Pferdemist ist gut und oft in Reitstall zu erhalten.

    Gruß Sol

  • (7) 29.03.19 - 21:24

    Wenn du auf so kleinem Raum anbauen willst, dann kannst du dir ein Buch über "Urban Gardening" holen, die haben viele Tipps dafür.
    Bei Zucchinis z.B. ist das Problem, dass sie "Starkzehrer "sind, Sie brauchen also Kompost oder viel Dünger.

    (8) 29.03.19 - 21:49

    Huhu,
    mein Buchtipp wäre „Der Biogarten“ von Marie-Luise Kreuter. Ist ein Klassiker, ich glaube, es gibt die 30. Auflage oder so. Lohnt wirklich!
    Gurke und Wassermelone würde ich im Sommer lieber günstig kaufen statt selbst zu ziehen. Die beiden brauchen zuverlässig viel Wärme, d.h. am besten ein Gewächshaus.
    Zwiebeln anbauen finde ich öde #sorry.
    Du könntest in einem großen Topf einige lange Stecken (Hasel oder Weide o.ä.) zeltförmig zusammenbinden und ein Mini-Bohnentipi machen. Schöne Stangenbohnen sind die Sorte „Blauhilde“ - sie sind violett und werden beim Kochen grün. Meine Tochter liebt die „Zauberbohnen“.
    Pflücksalat packe ich immer in Blumenkästen, da ist er schneckensicher.
    Als schnelles Einsteigergemüse würde ich noch Spinat empfehlen, der ist immer fix gesät und schnell reif.
    Auch total einfach zu ziehen und superschön: der bunte Mangold „Bright Lights“.
    Ganz viel Spaß wünsche ich Euch! #winke

    • (9) 30.03.19 - 09:13

      Hallo,

      es gibt auch Freiland-Gurken.
      Die hatten wir schon oft auf unserem Beet und die wachsen ähnlich gut, wie Zucchini.
      Allerdings haben die eine leicht stachelige Schale, die man nicht mitessen kann, und wenn sie zu groß sind, muss man die Kerne entfernen.

      LG

      Heike

      (10) 30.03.19 - 09:32

      Du hast es tatsächlich geschafft, sämtliches Gemüse aufzuzählen, was ich nicht esse... #rofl#schein

      Danke für die Vorschläge, das Buch werde ich mir mal genauer ansehen! #freu

      • Am besten du schreibst für dich mal auf, was alles in den Garten soll und googelst jede Gemüsesorteanbau einzeln ...da ist immer gut erklärt wie man auch z.B. bei Gurken und Tomaten ausgeizt (blinde Triebe ausbrechen um den realen Trieben das Wachstum anzuregen)

(12) 31.03.19 - 08:53

Es gab ja schon reichlich tipps.

Jetzt noch einen von mir wir haben seit letztem Jahr auch Hochbeete.
Ich habe in die Ecken Melone, Gurke und kleinen Kürbis gepflanzt.

Als die Pflanzen größer wurden habe ich sie so gebunden das sie nicht ins Hochbeet laufen sondern über den Rand hinaus.Mein Mann hat dann für die Gurken so eine Art Gestell gebaut So was in klein https://www.google.com/search?q=kletterger%C3%BCst&rlz=1C1AVNG_enDE640DE640&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjd99ba5KvhAhVitHEKHSDlBQMQ_AUIDygC&biw=1536&bih=755#imgrc=RwrnHFt0WjugWM:

Damit die Gurkenpflanze da aufliegt und die Gurken durch die Löcher gerade nach unten wachsen.
Für Melonen und Kürbis haben wir das nicht die wachsen dann an der Erde weiter.

(13) 02.04.19 - 15:28

Hallo,

Zucchini und Kürbis sind auf dem Kompost besser aufgehoben. Sie sind Starkzehrer und brauchen auch recht viel Platz.

Ich hab im Garten auch ein Hochbeet (2 x 1 m). Was bei uns gut kommt sind tatsächlich Radieschen, Radi, Kohlrabi .... Radieschen aus Samen, die anderen beiden als Pflanzen. Brokkoli hatte ich auch schon, ging auch wunderbar.

Mangold ist nicht so meines, aber auch pflegeleicht.

Gurken hatte ich letztes Jahr Minigurken versucht, waren super pflegeleicht und ergiebig ;-) .
Pflücksalat hänge ich immer in Blumenkästen rund ums Hochbeet.

Im Beet sind noch zwei Monatserdbeeren (die kommen jedes Jahr wieder und würden sich riesig ausbreiten, ) und Liebstöckel (das friere ich auch regelmässig ein)

In Töpfen habe ich Cocktailtomaten, verschiedene Chillisorten, kleine Paprika.

Dazu noch verschiedene Kräuter, wie Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Oregano, Minze, Zitronenmelisse, Pimpernelle, Basilikum.

Ich werde dieses Jahr noch Lauchzwiebeln pflanzen.

Zum Düngen nehme ich immer Hornspäne. Pferdemist kommt mir nicht in den Garten, ich will nicht wieder Maikäferengerlinge in den Beeten, das ist echt nicht spaßig #aerger

Ich würde einfach mal zur Pflanzzeit im Gartencenter stöbern und ausprobieren ;-)

lg und viel Spaß
Silvia

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