frage zur sauberkeit, meinung

    • (1) 07.04.19 - 07:52

      hallo,

      mein sohn hat einen schulfreund und war schon das ein oder andere mal dort zu besuch. nun hat er dort übernachtet und berichtete, dass die toiletten dort innen schwarz sind und er sich ziemlich geekelt hat.
      ich würde ihn eigentlich gar nicht mehr dort hin lassen, das scheint ein wahrer saustall zu sein, aber der freund kann ja eigentlich nichts dafür und ist ja auch nicht für die sauberkeit verantwortlich.
      dennoch war ich kurz schockiert, dass man sich überhaupt so "wohl" fühlen kann... das macht doch sicher auch krank?

      Lg

      • Ich denk mal, dort wird sich dein Sohn auch nicht so wohl fühlen und die Treffen , vorallem Übernachtungen, bevorzugter zu euch zuverlegen. Denn wenn dort offentlichensichtlich Unhygiene und Unordnung herrscht, möchte ich gar nicht wissen, wie die Matraze aussieht und wie oft die Bettwäsche gewechselt wird oder der Kühlschrank gereinigt wird. Schade für seinen Schulfreund.

        (3) 07.04.19 - 11:29

        Hallo,

        was heißt "schwarz"?

        Es gibt alte Klos mit Ablagerungen, die nicht mehr weg gehen. Da kann man so lange schrubben, wie man will. Das muss nicht einmal von den derzeitigen Besitzern stammen.
        Als Mieter baut man aber nicht mal eben neue Klos ein, bzw. manchen Leuten fehlt vielleicht auch das Geld dafür.

        Dass die krank machen, glaube ich nicht. Was beim Putzen nicht ab geht, kommt auch nicht aus dem Klo gesprungen, wenn man drauf sitzt. ;-)

        Ich würde mal versuchen, heraus zu finden, ob die Klos eher alte Ablagerungen haben oder ob sie wirklich nicht geputzt sind und wie dreckig es sonst ist.
        Wenn es Deinem Sohn zu schlimm ist, will er da vermutlich von sich aus schon nicht mehr übernachten.

        LG

        Heike

        • (4) 07.04.19 - 16:28

          Ein neues Keramik-Klo kostet ab 19€. Selbst wenn man dieses Geld als Mieter nicht hat, so könnte man den Vermieter ansprechen. Klar "springt einen da nichts an" #rofl, aber eklig ist das schon.....
          Ich würde meinen Sohn ermutigen, auf solch einem Klo im Stehen zu pinkeln (und gut zu zielen, klar) ;-).

      Wie alt ist dein Sohn? Ich durfte früher nirgends übernachten, wo meine Eltern den Haushalt nicht kannten, also wo sie noch nie gewesen sind, die Eltern nicht kennen, o.ä. Ich werde es bei meinen Kindern genauso machen.

      Bring doch deinen Sogn das nächste Mal dort hin, nimm nen Kuchen mit und lad dich da ein. Dann kannst du dir selbst ein Bild machen.

      • Ich stelle mir gerade vor, wie du erst mal eine Hausbegehung bei den Freunden deiner Kinder machst #rofl
        Die Eltern muss man kennen, ganz klar, aber nicht den Zustand der Klos usw.

        • Nee, wenn ich da schonmal an der Haustür stand oder kurz im Flur war und für mich alles nen guten Einsruvk macht ist ja alles easy, aber wenn mein Kind von „schwarzen Klos“ berichtet, dann würde ich da doch schon nochmal hingehen.

          Kann ja jeder machen wie er will, aber mir würde das „Eltern kennen“ (was heißt eigentlich „kennen“) nicht reichen. Möchte schon gern wissen, ob das da halbwegs ok und sicher ist oder ob da 20 Katzen hausen, die überall hinpinkeln dürfen. Den Leuten schaut man auch nur vor die Stirn.

          • I.d.R. ist es aber ja dann so, wie bei dem Sohn der TE, er hat etwas gesagt.
            Wenn aber doch sonst alles stimmt, er gut aufgehoben ist, warum sollte ich dann wg. einem vielleicht einfach nur sehr alten Klo (Kinder beurteilen das ja nochmal anders) den Kontakt verbieten?

            Unsere Klos laufen über Zisternenwasser, da kommt manchmal auch etwas Schmutz hoch, wenn die fast leer ist (wie letzten Sommer).
            Vielleicht ist das ja dort auch der Fall gewesen.

            • Genau davon rede ich doch! Bevor ich die Wortwahl eines Kindes (Klo ist schwarz) überbewerte, mache ich mir da lieber subtil selbst ein Bild. Wenn sich das dann als harmlose Ablagerung oder halt nicht ganz so gründlich geputzt herausstellt ist ja alles fein. Wenn mir da alles entgegen gekrochen kommt kann ich ja immer noch überlegen, wie ich damit umgehen will. Von Kontakt verbieten war nie die Rede, wäre ja auch voll fies dem anderen Kind gegenüber.

      Im Ernst? Deine Eltern haben erstmal die Wohnung kontrolliert?

      • Nochmal: Nein, meine Eltern haben nicht die Wohnung „kontrolliert“, sondern haben uns da einfach einmal hin gebracht, den anderen Eltern mal guten Tag gesagt, sind mal kurz mit rein gekommen und haben sich somit ganz subtil einen Eindruck verschafft. Alles ganz normal (in meiner Welt). Die sind da nicht hingefahren, haben geklingelt und gesagt „Darf ich das hier erstmal inspizieren bevor meine Kinder auf Übernachtungsbesuch kommen.“

        Verstehe nicht, was daran so komisch sein soll. Wenn wieder ein Kind von nem Köter, der unwürdig in einer Mietswohnung gehalten wird ins Gesicht gebissen wird, ist wieder das Geschrei groß.

        • Von kurz reinkommen kann man sich aber keinen Überblick schaffen. Denn man könnte den Flur auch sauber halten und alles andere nicht.
          Ich finde das unnormal, was du denkst.

          • Naja, in der Regel spricht der ganze Haushalt eine Sprache. Ich halte ja nicht den Flur sauber und im Rest sieht’s aus wie bei Messies, das wäre dann schon sehr seltsam.

            Kannst du komisch finden. Wenn zu mir Spielfreunde das erste mal gebracht werden frage ich die Eltern auch, ob sie kurz reinkommen wollen und biete ein Wasser an. Man kann sich ja auch mal kurz über seine Kinder ungehalten. Gerade bei Übernachtungsbesuch frage ich ja z.b. mal nach der Telefonnummer. Heute haben die Kids ja nur noch gegenseitig Handynummern, das bringt einem dann im Notfall gar nichts.

        <<Nochmal: Nein, meine Eltern haben nicht die Wohnung „kontrolliert“, sondern haben uns da einfach einmal hin gebracht, den anderen Eltern mal guten Tag gesagt, sind mal kurz mit rein gekommen und haben sich somit ganz subtil einen Eindruck verschafft. Alles ganz normal (in meiner Welt). Die sind da nicht hingefahren, haben geklingelt und gesagt „Darf ich das hier erstmal inspizieren bevor meine Kinder auf Übernachtungsbesuch kommen.“>>
        #sorry vielmals - ich habe das erst jetzt gelesen - also bevor ich meinen anderen Beitrag an Dich geschrieben und abgeschickt habe #schwitz#hicks! DAS ist natürlich etwas anderes. Aber bis wie lange - bis zu welchem Alter - haben das Deine Eltern so gehandhabt? Doch wohl nicht mehr bei einer/einem 17jährigen, wenn die/der Freund(in)/Klassenkamerad(in) etwas weiter weg wohnte, man eine Weile mit dem Bus - oder womit auch immer - fahren musste? Und die Eltern ggf. auch keinen Führerschein hatten (war ja früher nicht so selbstverständlich) und der Bus z.B. nicht im 10-Min.-Takt fuhr? (Habe davon in meinem anderen Beitrag an Dich geschrieben). Hätten/haben da Deine Eltern extra diese Zeit dafür investiert? Das würde mich nämlich wirklich mal interessieren.

        • Ebenso sorry! Hab das andere zuerst gelesen ;-).

          Mit 17 hab ich übernachtet wo meine Eltern nicht wüssten wo oder dachten ich wäre woanders, hahaha.

          Keine Ahnung wie lange genau. Die Freundinnen, bei denen ich übernachtet habe kannte ich aber seit der 3. und 5. Klasse, da haben sich die Eltern alle gut kennen gelernt und das hat sich dann bis in die Jugend auch nicht mehr groß verändert.

          • Alles gut. Macht doch nichts. Ging mir doch ganz genauso.

            Meine damalige Schulfreundin und Banknachbarin kannte ich noch nicht so lange - also nicht schon seit dem Grundschulalter - da das eine 1jährige Berufsschule war und wir uns zuerst alle noch nicht kannten. Und als ich sie an einem Nachmittag besucht habe, hat sie spontan "beschlossen", dass ich auch bei ihr übernachten "könnte" - und ich also meine Mutter angerufen und gefragt, ob ich das dürfte. Ich durfte - und somit war die Sache dann geritzt! Und meine Mutter hat diese meine Klassenkameradin auch nicht gekannt bzw. vorher kennen gelernt. Aber da war alles in Ordnung und es stimmte alles - die Klassenkameradin selbst, deren Eltern, deren Wohnung bzw. Haus... Sprich; alles sauber und ordentlich, wie es sein soll und es sich gehört. Aber GEKANNT hat meine Mutter diese Leute/Familie halt auch nicht. (Wie bereits in meinem anderen Beitrag hier geschrieben; meine Eltern waren geschieden - und deswegen erwähne ich immer nur meine Mutter). Und das war eben die Klassenkameradin, die etwas außerhalb wohnte, wo man eine Weile mit dem Bus fahren musste und dieser eben nicht im 10-Min.-Takt fuhr. Da hätte meine Mutter nämlich erst im Bus zu denen juckeln und dann wieder heim juckeln müssen - nur, um sich deren Daheim anzusehen. Und um nur guten Tag zu sagen und gleich wieder zu gehen, wäre das doch etwas zu weit gewesen. Und wenn die Töchter bereits 17; also bald volljährig sind; macht man sowas ja auch nicht mehr. Und wie ebenfalls bereits geschrieben - wenn die Kinder noch sehr jung und klein sind, hat man als Eltern schon noch ein Wörtchen mitzureden, wo der Nachwuchs übernachtet, aber ganz kleine und junge Kinder übernachten im großen und ganzen ja sowieso noch nicht ALLEINE(!) außerhäusig und woanders, wenn es nicht unbedingt sein muss. Im Jugend-/Teeniealter sieht das schon ganz, ganz anders aus.

        Wir haben in einer Kleinstadt mit ganz schlechter ÖPNV-Anbindung gewohnt. Meine Mutter hat nicht gearbeitet und sehr viel Taxi gespielt (werde ich ihr niemals nachmachen!). Da es in den Dörfern drumrum keine weiterführenden Schulen gab, haben manche Schulfreundinnen 30 km weit weg gewohnt in Dörfern wo 2x am Tag ein Bus hin fährt. Ja, alle Mütter (und am WE Väter) haben da sehr viel Zeit investiert. Und das man nach eine längeren Fahrt nicht einfach die Beifahrertür aufmacht und sein Kind rausschmeißt, sondern auch mal aussteigt, mit den Eltern schwätzt und dort nen Kaffee trinkt, war total normal. In der Generation haben ja ganz viele Mütter nicht gearbeitet und da war Zeit für Klönerei.

        Aber auch heute: Man wird doch 5 min Zeit haben, wenn man sein Kind das erste Mal zu neuen Leuten bringt. Also ich will da halbwegs mit nem guten Gefühl rausgehen können und fänd es ziemlich scheiße wenn der ungeduschte Vatti mit freiem Oberkörper auf der Couch säß und Ballerspiele zockt. Aber vielleicht seh ich das zu eng.

        • Und wir haben eben in einer Großstadt gewohnt, aber meine Klassenkameradinnen in der Berufsschule auch in umliegenden Dörfern, wo der Bus seltener fuhr. Einzugsgebiet ja, aber eben nicht mitten in der (Groß)stadt mit nicht ganz sooo günstigen Verbindungen in die einzelnen Dörfer drum herum. Und meine Eltern hatten auch keinen Führerschein und hätten von daher auch niemals nicht "Taxi spielen" können. Ich musste von daher alle Besuche und Unternehmungen alleine zu Fuß, per Straßenbahn oder Bus erledigen.

          <<...und fände es ziemlich scheiße wenn der ungeduschte Vatti mit freiem Oberkörper auf der Couch säße und Ballerspiele zockt.>>
          Ich auch. Und auch wenn meine Mutter ansonsten sehr genau und pingelig war, aber das hat sie halt nicht gemacht - also mich zu den Besuchen meiner Klassenkameraden/innen begleitet und den Eltern an der Haus-/Wohnungstüre kurz guten Tag gesagt; geschweige denn; dort Kaffee getrunken. Und mein Vater war den ganzen Tag arbeiten, bevor meine Eltern sich scheiden ließen.

          <<In der Generation haben ja ganz viele Mütter nicht gearbeitet und da war Zeit für Klönerei.>>
          Meine Mutter hat vor der Scheidung auch nicht gearbeitet, aber... siehe weiter oben... Hat meine Mutter halt nicht gemacht. Und ich bin auch nicht unter die Räder und in schlechte Gesellschaft gekommen. Und nach der Scheidung hat meine Mutter ebenfalls gearbeitet (musste sie dann ja) und später, als sie meinen Stiefvater geheiratet hat, hat sie weiter gearbeitet; wenn auch nicht den ganzen Tag - und mein Stiefvater hat den ganzen Tag gearbeitet.

          Ob Du das zu eng siehst? #gruebel Hm - weiß nicht - ich selbst kenne es einfach so von meinen Eltern/meiner Mutter nicht. Und ich durfte auch nicht ALLES und meiner Mutter war es GANZ BESTIMMT NICHT EGAL, wo ich war - ganz im Gegenteil. Ich durfte schon weggehen, aber sie musste IMMER wissen, WO ich WAR! DAS musste ich ihr immer sagen, was ich in jungen Jahren auch mehr als richtig finde! Natürlich nur, solange man nicht volljährig ist. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man dann Jugendliche, wenn sie bald volljährig sind (wie ich seinerzeit bei der Übernachtung), an der langen Leine lassen muss bzw. sollte. #pro#pro

(21) 14.04.19 - 15:17

<<Ich durfte früher nirgends übernachten, wo meine Eltern den Haushalt nicht kannten, also wo sie noch nie gewesen sind, die Eltern nicht kennen, o.ä. Ich werde es bei meinen Kindern genauso machen.>>
Also alles, was recht ist, aber DAS finde ich schon sehr/ZU übertrieben! So pingelig ich auch sonst sein mag (siehe meinen anderen Beitrag hier), aber DAS würde ich nicht machen. Und überhaupt - wie soll das ganze den überhaupt vonstatten gehen? Überall, wo der Nachwuchs übernachten möchte, mal hingehen und klingeln und fragen, ob man mal die Wohnung ansehen und "inspizieren" darf? Denn WIE SONST soll man das überhaupt machen??? #schein#gruebel#kratz Anders geht sowas ja auch gar nicht - und anrufen und fragen, "wie denn die Wohnung aussieht", ist erst recht Quatsch, weil zum einen diese Eltern das Blaue vom Himmel lügen und alles schön darstellen können - und zum anderen man wohl sowieso keine Auskunft bekommt. Jedenfalls, wenn jemand wissen wollte, wie es bei mir aussieht und wer meine Wohnung vorher "inspizieren" wollte, bevor ein(e) Schüler(in) übernachten dürfte, dem würde ich ganz gepflegt den Vogel zeigen. Und der käme erst recht nicht bei mir rein. Sag' bloß, Deine Eltern haben das genauso gemacht wie weiter oben geschrieben und vermutet und Du willst das genauso machen? Nein, das geht für mich echt nicht und zu weit.

Nicht, dass ich ALLES durfte, aber ich durfte auch mal (da war ich allerdings schon 17, aber eben auch noch nicht volljährig; demzufolge hätte man mir das seinerzeit auch noch verbieten können) bei (m)einer Schulfreundin und Banknachbarin übernachten - ohne dass meine Mutter (meine Eltern waren/sind geschieden) diese meine Schulkameradin überhaupt kannte. Und des Weiteren hat selbige auch etwas weiter weg von uns gewohnt - zwar schon im Einzugsgebiet, aber man musste eine Weile mit dem Bus fahren. Tja, und Muttern hat(te) keinen Führerschein - hätte sie mich dann etwa dorthin begleiten, mit mir extra dorthin fahren und sich einen Eindruck von deren Wohnung/Haus verschaffen sollen?! Die hätten meiner Mutter sicherlich was erzählt...#schein#gruebel #sorry - aber das finde ich irgendwo schon ziemlich "albern". Nicht böse gemeint und nichts für ungut.

OK, bei GANZ JUNGEN und GANZ KLEINEN Kindern würde ich zwar natürlich auch noch ein Wörtchen mitreden, wo die übernachten dürften (davon ab, dass eben noch ganz junge und kleine Kinder in der Regel noch gar nicht außerhäusig übernachten - vor allem noch nicht freiwillig und aus eigenem Wunsch und Antrieb), aber trotzdem. Aber doch nicht mehr bei Schülern/innen. Wie bereits hier mehrfach angeklungen, sagen Ältere schon selbst, wo sie hin und übernachten wollen und wo nicht.

  • Sorry, aber die Frage wie sowas von statten gehen soll finde ich mehr als merkwürdig. Schließlich bringt man sein Kind idR zu Übernachtungsbesuch hin und zwar hoffentlich nicht zu Leuten, die man gar nicht kennt. Und dann läuft das ganz normal ab, man gibt sein Kind nicht bloß an der Haustür ab, sondern geht noch mit in den Flur, sagt der anderen Mutti mal „Hallo“ und schwups hab ich ja zumindest nen Eindruck gewonnen. Mehr meine ich ja gar nicht. Andersrum käme ich gar nicht auf die Idee den Müttern von Freunden unserer Kinder die Haustür vor der Nase zu zu machen. Die werden alle herein gebeten und bekommen was zu Trinken angeboten. Das nehmen beim ersten Mal auch alle an. Danach kennt man sich ja und die Übergabe geht dann zukünftig ganz fix.

Bring doch Deinen Sohn beim nächsten Mal einfach hin und frag mal ganz nett, ob Du Dir kurz die Hände waschen darfst. Dann kannst Du Dir selber ein Bild machen...

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