Holzterrasse

    • (1) 25.08.19 - 00:10

      Hallo
      Wir haben im und um das Haus einiges geändert und sind jetzt soweit fertig. Bleibt nur noch die Terrasse. Aktuell haben wir Ziegelsteine im Fischgrätenmuster. Eigentlich ist da nichts dran, nur gefällt es uns nicht mehr so sehr.
      Schon damals wollten wir eigentlich eine Holzterrasse. Uns wurde davon abgeraten. Alle die es gemacht haben (Neubaugebiet), haben es bereut und schon länger die Terrasse umgestaltet. Bei manchen lag es vielleicht auch an zu wenig Pflege.
      Wie sind eure Erfahrungen? Wie oft macht ihr was und empfindlich ist die Terrasse im Alltag?

      LG

      Diese Holz-Plastikdielen kämen für mich auch nicht in Frage.

      Ich bin auf Holztettassen aufgewachsen, in 25 Jahren wurde der Belag ein mal erneuert. Viel Pflege braucht es nicht. Aber klar, wenn man es im Frühjahr säubert und dann ölt bleibt es länger schön, ist nicht viel Arbeit. Gesplittert hat da nie was. Es wird nur bei Regen im nicht überdachten Bereich rutschig. Allerdings ist man da eh eher nicht auf der Terrasse. Ich finde es super und hätte es jetzt selbst gern.

      Wie Groß ist denn die Fläche? Alternativ legt ihr erstmal über die Platten?!

      Warum genau würden die anderen denn abraten?

      • Was hattet ihr denn genau?
        Das waren ganz unterschiedliche Dinge. Das absolute Highlight war die Terrasse unserer direkten Nachbarn. Trotz korrektem Aufbau (durch Fachmann) und Pflege, war nach 2 Jahren alles verrottet.
        Extrem rutschig wäre für uns nichts. Die Kinder spielen auch bei Regen draußen. Fest überdacht ist bisher kein Teil der Terrasse.
        Es sind 30 qm.

        • Das erste war ein heimisches Holz, das zweite ist Bankirai. Wenn es korrekt mit Gefälle aufgebaut wird, darf das nicht passieren. 2 Jahre... da hat man ja sogar noch Gewährleistung.
          Douglasie müsste auch sich gehen. Lass dich mal beraten. Wenn es aber auch bei Regen genutzt wird ist es schwierig. Unsere war sehr rutschig, trotz dieses Rillenprofils.

    (7) 26.08.19 - 00:38

    Hallo,

    ich würde mich genau erkundigen, worin das Problem lag und dann schauen, wie ihr es umgehen könnt. Es kann zum Beispiel schon sehr viel an der Holzart scheitern, an der falschen Pflege oder daran, dass der Untergrund nicht richtig vorbereitet wurde.

    Wir haben zum Beispiel Travertin verlegt. Erst hinterher (Gott sie Dank!) hörte ich , dass Travertin im Außenbereich gaaanz schlecht ist, erst recht in der nassen Eifel und dass die gesamte Terrasse ausblüht, wenn der Untergrund nicht mit Edelsplit vorbereitet wurde.

    Was soll ich sagen. Ein Jahr lang haben wir gezittert, denn die Firma hatte Kalksplit verlegt (angeblich das falscheste, was man bei Travertin machen kann).
    ABER. Wir haben einen extrem durchlässigen Boden und die Terrasse liegt auf der Südseite. Folge: Alles trocknet sofort ab. Die Terrasse sieht nach fast 2 Jahren immer noch aus wie neu, wir haben nach dem Winter nicht einmal schrubben müssen (es gab wirklich NIX zu schrubben). Nie hatten wir auch nur den leichtesten Anflug von Ausblühungen (und hier hat es im März WOCHENLANG geschüttet wie aus Eimern). Wir lieben es einfach nur. #verliebt

    Von Holz wird hier auch abgeraten, eben wegen des vielen Regens. Aber ich kenne viele, die sich gut informiert haben, die richtigen Schritte beachtet haben und mit ihren Holzterrassen sehr zufrieden sind.

    Ich würde auf ein gutes Gefälle, auf die richtige Pflege und die richtige Holzart achten. Bei der Versiegelung lautet das Zauberwort "diffusionsoffen". Das heißt, Feuchtigkeit die eindringt, sollte auch wieder entweichen können.

    Im Zweifelsfall lieber zu wenig als zu viel versiegeln. Wir haben unseren Travertin gar nicht versiegelt, eben weil wir nach der Nachricht mit dem Kalksplit dachten: Was an Wasser nach unten durchsickert, sollte auch nach oben wieder raus können". Damit sind wir gut gefahren.
    Aber bei Holz ist das etwas anderes, es gibt eine weitaus bessere Auswahl an Möglichkeiten, diffusionsoffen zu versiegeln. Informiert euch einfach.

    Viel Spaß mit eurer Holzterrasse!

    LG

    wir haben vor 3 jahren meinen traum verwirklicht und eine holzterrasse gebaut.

    letztes jahr haben wir sie dann wieder abgerissen #rofl

    nie mehr - ich habe sie gepflegt, geölt, lasiert...war alles nicht genug. permanent ist sie gesplittert, wir konnten nicht barfuss drauf gehen, das holz war von der sonneneinstrahlung total trocken, ich hätte sie wahrscheinlich wöchentlich ölen können und dennoch wäre sie kaputt gegangen.

    jetzt haben wir natursteine, die muss ich nicht behandeln, nicht reinigen, sie sind vollkommen unempfindlich - ein trAum

    Ich habe eine Holzterasse (Bankirai) auf der Loggia (ca. 6qm) südseite.

    Im Frühjahr wird einmal geschrubbt und geölt. Ja, das Holz reißt geringfügig, hängt aber auch von der Qualität der Bohlen ab. Splittern tut nichts, und das liegt jetzt seit 6 Jahren. Nach Ölung sieht es immer wieder gut aus. Mehr mache ich nicht. Wasser steht nicht, leichtes Gefälle. Bin sehr zufrieden.

    Es steh und fällt mit der Qualität. Lange Bohlen sind qualitativ immer besser, am besten sind die Bohlen von 4m.

    Wir haben auch eine Terrasse aus Holz, nicht überdacht. Bankirai.. da splittert nix, auf den unteren Konstruktionsbalken ist Folie drauf, als wetterschutz, damit es nicht so schnell verwittert. Wir machen die Terrasse einmal im Jahr mit dem Hochdruckreiniger sauber und ölen sie dann. Sieht super aus.

    Freunde von uns haben Douglasie.. nie nachgeölt.. die sieht mega schäbig aus.

    Allerdings ist unser Holz dunkel geölt und im Sommer schon ganz schön heiß. Die Ziegelsteine sind einfach unempfindlicher und man kann auch mal n Feuerkorb draufstellen.

    Lichtchen

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