Haus ohne Eigenkapital?!

    • (1) 25.08.19 - 17:45

      Hallo Mädels, gibt es hier eine, die Haus ohne Eigenkapital finanziert hat? Wäre es überhaupt möglich mit Netto (insgesamt!) 3.500€

      • (2) 25.08.19 - 19:36

        Also wir haben uns jetzt bei einem Finanberater erkundigt. Wir haben nochmal 500 Euro mehr monatlich und haben uns alles ausrechnen lassen. Es gibt einige Banken die eine Vollfinanzierung machen. Wir würden, sobald wir eine entsprechende Immobilie finden, eine Vollfinanzierung bekommen.
        Bei uns wäre das also kein Problem. Das grössere Problem ist eine entsprechende Immobilie hier in unserer Umgebung zu finden.😐😊

        (3) 25.08.19 - 19:40

        Ja es gibt wenige Banken die ne Vollfinanzierung machen. Wir hatten auch nur die Hälfte der Kaufnebenkosten als eigenkapital. Die andere Hälfte hat dann unsere Bank mit aufgenommen.
        War aber schwer.
        Obwohl wir beide gut verdienen und es geschafft hatten in 5 Jahren 22000€ anzusparen, hat es Gespräche bei 6 verschiedenen Banken gebraucht. Man fühlte sich teilweise echt wie Schmarotzer. 🙈🙄

        • (4) 25.08.19 - 19:54

          Wir wurden bei einer Bank auch schräg angeschaut, als wir nach Eigenkapital gefragt wurden und wir sagten , das wir bis jetzt 15000 Euro zusammen haben. Wurden gefragt, ob wir vlt eine reiche Erbtante hätten😟
          Daher sind wir direkt zum Finanzberater. Der hat dann Banken gefunden , die das dann machen.

            • (7) 26.08.19 - 02:23

              Hi,

              Wir sparen gerade gar nicht, weil wir bereits bauen. Aber als mein Mann und ich nach der Hochzeit zusammengezogen sind, haben wir von einem Gehalt gelebt und zwar vom geringeren. Davor habe ich ca.30% meines Netto Einkommens monatlich gespart.
              Später, als wir gemeinsam gespart haben, haben wir sämtliche Verträge durchgeschaut :Strom, Telefon, Versicherungen...
              Wir hatten und haben aber auch noch nie Konsumkredite für Urlaub, Handy, Auto etc. gehabt.
              Ich gehe davon aus, dass Ihr zusammen lebt? Da finde ich 360 Euro sparen einfach echt wenig. Wenn man 1200 Euro Miete ansetzt, dann heißt das, dass ihr jeden Monat 2000 Euro ausgebt? Zu zweit? Das geben wir als Familie mit 3 Kindern unter 6 Jahren monatlich aus. Inkl. Miete!
              LG, Pureheart

              • (8) 26.08.19 - 02:50

                Also schämen müssen wir uns für unsere "nur" 360 Euro netto monatlich weiß Gott nicht. Um genau zu sein liegen wir damit genau im Deutschen Durchschnitt. Nämlich 10% des Einkommens zu sparen.
                Und wenn dich unsere Finanzen so interessieren. Bevor wir Eltern wurden und unser Haus gekauft haben. Hatten wir folgende Fixkosten

                1200€ Warmmiete
                100€ Strom
                320 € Riesterrenten für beide
                200€ Berufsunfähigkeit für beide
                200€ Bausparer
                600 € gespart beide
                100€ für Zahnzusatz etc.

                Sind wir bereits bei über 2700 € ohne sogenannte Luxusgüter wie Auto, Benzin, Kleidung, Essen (Wer braucht sowas schon), Urlaub.

                Wenn ihr euch Dinge wie Hochzeit, Urlaub, Autokauf einfach so aus dem Ärmel schütteln und von eurem Monatlichen Gehalt abzweigen könnt, dann ist das schön für euch. Aber wir haben eben genau sowas von unserem angesparten bezahlt und dementsprechend verringert sich die Ansparsumme eben.

                Tatsächlich schaffen wir es aktuell trotzdem 450€ zu sparen, trotz deutlich höherer Hausrate, nur einem Vollverdiener und bei gleichbleibende Restfixkosten.

                • (9) 26.08.19 - 02:57

                  Oh hab die 3500€ für die Kinderwunsch Behandlung ganz vergessen damit wir überhaupt Eltern werden. Wie blöd . 🤦‍♀️🤦‍♀️

                  😏

                  (10) 27.08.19 - 00:34

                  Lass dich doch auf so eine alberne Diskussion nicht ein. Als (noch) kinderloses Paar hat man vielleicht auch einfach nicht so Lust alles zu sparen, sondern will nochmal „richtig leben“, reisen, viel Ausgehen, oder (wie wir auch) endlich mal Eltern werden.
                  Letztlich ist entscheidend, dass man es dann schafft das zurück zu drehen und das Geld dann irgendwann sinnvoller zu investieren. Und die Summe des gesparten allein sagt gar nichts, interessant ist wieviel % es von der Kaufsumme sind.

                  • Hi,

                    die Diskussion mag albern sein. Aber schlussendlich ist es eine wichtige Entscheidung im Leben, ob man ein Eigenheim möchte, oder nicht. Und die braucht eben neben der Entscheidungsfindung an sich eben auch ein bißchen (finanzielle) Vorbereitung.
                    Ich spreche keinem ab, dass er sein Leben genießen sollte. Aber wenn man dann 10 Jahre das Leben genießt, dann kommt plötzlich der passende Partner und man will Familiengründung, Eigenheim etc. haben, dann hat man einfach 10 Jahre sein Geld bereits ausgegeben, das man auch hätte (zumindest teilweise) sparen können. Und wenn ich mir die Aussagen einiger Diskussionsteilnehme durchlese, dann haben die es dann doch nicht geschafft, "das zurück zu drehen". Sonst hätte es weniger schärge Blicke und weniger das Gefühl eines Schmarotzes gegeben.
                    Von "nicht Lust alles zu sparen, richtig leben, reisen, viel Ausgehen" kann man halt kein Eigenheim finanzieren.
                    (Den Kinderwunsch lass ich mal weg, weil das hat man tatsächlich gar nicht selber in der Hand)

                    LG, Pureheart

                    LG, Pureheart

                (12) 27.08.19 - 01:24

                Hi,

                nein, Du musst Dich nicht schämen. Man kann grundsätzlich sein Geld dafür ausgeben, wofür man möchte. Man muss nur überlegen, ob es reicht, sich am deutschen Durchschnitt der 10%-Einkommen-Sparer zu orientieren, wenn man ein Eigenheim möchte.

                Wir schütteln uns nichts aus dem Ärmel. Aber für uns sind manche Dinge einfach nicht auf den oberen Plätzen der Prioritätenliste:
                Auto: mein letztes Auto hat 2300 Euro gekostet, war 8 Jahre alt und hat noch 11 weitere Jahre gehalten. Wir mussten aufgrund der Geburt unserer Zwillinge ein anderes kaufen, da das alte nur einen Beckengurt in der Mitte hatte. Das jetzige Auto ist ein Caddy Maxi, beim Kauf war es bereits 5 Jahre alt. Natürlich wäre ein Sharan, Touran, Zafira... luxuriöser gewesenund 20.000Euro teurer... aber wir denken in diesem Punkt einfach nur pragmatisch.
                Zahnzusatz: macht nur Sinn (so die Aussage meines Zahnarztes) wenn man schlechte Zähne hat und davon ausgehen muss, dass zeitnah (also nie nächsten 2 Jahre) was zu tun ist. Schau mal, ihr zahlt jedes Jahr viel Geld an die Versicherungen. Ein voller Zahnersatz kostet im DeluxseFall (hab ich gerade im Internet mit einer Suchmaschine gefunden) um die 5000 Euro. D. h. in Eurem Fall ist innerhalb weniger Jahren die Versicherung teurer gewesen, als das, was sie jemals leisten werden. Und viele andere Versicherungen machen ihr Geschäft auch mit der Angst des Menschen.
                Wir haben eine Privathaftplicht, 2x Auto, die Bauherrenhaftpflicht, die Feuer-Rohbau-Vers.und eine Unfallversicherung für meinen Mann, da wir ca. 99% Eigenleistung auf dem Bau machen. Das macht monatlich keine 75 Euro. Alles andere sehen wir einfach als unnütz an. Später kommt noch die HausratVers dazu, dafür fällt die (im Vergleich teurere) Unfallvers. weg.
                Urlaub: Wir haben uns entschieden, dass wir nicht jedes Jahr einen teuren Urlaub mit Flug und Hotel buchen, sondern etwas einfaches, einfach für den Tapetenwechsel. Unsere drei (Klein-)Kinder sind damit zufrieden. Ansonsten machen wir regelmäßig Tagesausflüge und packen unser Picknick einfach ein.
                Hochzeit: haben wir auch nicht aus dem Ärmel geschüttelt, aber wir haben die Feier in Größe und Inhalt einfach unseren Finanzen angepasst. Man kann für eine Hochzeit 3000Euro ausgeben oder 30.000Euro. Es gab für uns einen finanziellen Rahmen, den wollten (und haben ) wir nicht gesprengt.
                Strom und Gas: wir wechseln jedes Jahr die Anbieter, das bringt aufgrund der Boni und Rabatte jährlich mehrere Hundert Euro Einsparung. Klar, man muss mal abends 2 Stunden am Computer sitzen, aber das ist für mich "leicht verdientes Geld".
                Versicherungen werden bei uns jedes Jahr neu überprüft und verglichen.
                So könnte ich meine Geld-Spar - Liste noch weiterführen.

                Ich verurteile niemanden, der Geld für eine Hochzeit, einen Urlaub, für den Kinderwunsch oder etwas anderes ausgibt, was für denjenigen von enormer Wichtigkeit ist. Nur darf man dann eben nicht von der Bank erwarten, dass sie das früher Ersparte und dann bereits Ausgegebene honoriert. Es zeigt einfach einem Bankkaufmann, wo die Prioritäten liegen - und die scheinen dann nicht immer bei einer Immobilie gewesen zu sein.

                Es darf jeder selber mit seinem Geld machen, was er möchte. Ich bin aber der Meinung, wer ein Eigenheim möchte, sollte sehr frühzeitig anfangen, einen einfachen Lebensstil zu führen, damit viel gespart werden kann und man es dann, wenn der Kauf und der Kredit anstehen, es dann auch gewohnt ist. Ich habe bereits mit dem ersten Ausbidlungsgehalt angefangen, Geld für eine Immobilie zur Seite zu legen.
                Zugegeben, ich bin in dem Punkt durchaus sehr konservativ. Weder mein Mann noch ich hatten je einen Kredit, außer dem Immobilienkredit. Und das wird auch so bleiben. Lieber fahre ich eine Rostlaube oder mit öffentlichen, als dass ich mein täglich Brot nicht bezahlen und nachts nicht schlafen kann.

                Meine "Erfahrung" aus Erzählungen anderer ist einfach, dass der Mensch beides möchte: ein Eigenheim und das Luxus-Leben ohne Eigenheim: tolle Autos, gute Urlaube, regelmäßig Essen gehen, Fitnessstudio (warum auch nicht in den Wald gehen joggen oder Fahrrad fahren und ein paar Liegestützen machen?), super Handys (und dann meistens mit teuren, langen Verträgen), Markenklamotten, teure Kosmetikutensilien, einen Thermomix, einen neuen Kinderwagen, .... die Liste könnte man endlos weiterführen.
                Wir haben uns eben anders entschieden.

                LG, Pureheart

                • (13) 27.08.19 - 02:10

                  Also ich hab da ehrlicherweise keine Lust mehr mir von dir das was ich bisher erreicht habe madig machen zu lassen.

                  Nur zwei Dinge... Nicht jeder träumt bereits mit 12 von einem Eigenheim und fängt direkt mit diesem Ziel zu sparen an. 😏 Solche Wünsche entwickeln sich meist im Laufe der Zeit.

                  Und bei dem Absatz mit dem Zahnersatz musste ich herzhaft lachen. 🤣 Bedeutet das ernsthaft du würdest dir, sobald du Probleme bekommst, dir alle Zähne ziehen lassen um direkt die Delux Voll Prothese für 5000 € anfertigen zu lassen?
                  Das ist nix für mich. Ich möchte gerne versuchen meine Zähne auch im höheren Alter zu erhalten, statt gleich die Flinte ins Korn zu werfen und radikal alles raus, Vollprothese rein, keine Probleme und keine Kosten mehr.

                  Mag sein, wenn man mit 60 Tot umfällt das die Zahnzusatzversicherung dann nicht so sinnvoll war. Aber da wir ja alle gerne alt, älter, uralt werden wollen und unsere Zähne eigentlich nicht dafür gemacht sind so lange zu arbeiten, kommt man ab einem gewissen Alter nicht umhin sich darum zu kümmern. Und dann kann ich mir mit der "mickrigen" Rente vielleicht gerade mal die 5000 € Vollprothese leisten, statt einem hochwertigen dauerhaften Zahnersatz.

                  nur auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man absolut nicht verzichten. Ansonsten bin ich bei dir

    Hallo,

    Ja, wir, aber nur indirekt. Wir hatten egtl finanzielle Rücklagen, diese haben wir aber für Eigenleistungen genutzt (Dach selber gedeckt, Boden selber verlegt etc.)
    Also haben wir quasi denen unsere Arbeitskraft als Eigenkapital verkauft plus Rücklagen die wir sehr effektiv nutzen würden. 😉

    Bzgl eures Netto Beitrages, das kann man pauschal nicht sagen. Wichtig ist was ihr jetzt an fixe Kosten habt und was wirklich über ist. Seid da ehrlich zu euch selber.
    Und mit dem Betrag den ihr zur Verfügung habt, könnt ihr ja überlegen was ihr finanzieren könnt und vor allem wo. Lage ist oft alles 😅

    Bei Neubau kann man viel sparen, muss es bspw Klinker sein oder reicht Putz? Muss ein Keller her (kann je nach Größe und Boden locker 70TEU und mehr kosten), wollt ihr eine Garage? Muss es eine 30TEU Küche sein oder reichen 10TEU etc etc.

    Bei einem älteren Haus bitte immer ein Baugutachter rein lassen um eventuelle Renovierungen besser einschätzen zu können, gerade wenn ihr im Baubereich keine Ahnung habt werden eure Schätzwerte zur Renovierungen sicherlich um längen übertroffen werden 😅

    Überlegt was ihr wirklich selber machen könnt und was nicht (hätten niemals selber Elektrik gemacht oder gefliest(optisch)).

    Alles Gute und viel Erfolg.

    (16) 25.08.19 - 21:09

    Das kommt doch darauf an, wie hoch der Kredit sein soll. Ob das mit 3.500€ überhaupt realistisch abgesichert werden kann, wie sicher die Jobs sind,... Das lässt sich pauschal nicht beantworten, ist aber nicht ausgeschlossen.

    Ich würde aber mal darüber nachdenken, ob der Einstieg ins Eigenheim nicht mit einer Eigentumswohnung sinnvoller ist. So eine Wohnungseigentümergemeinschaft bringt in Sachen Nebenkosten und Instandhaltung/Instandsetzung auch Vorteile und Sicherheit.

    (17) 25.08.19 - 23:17

    Hallo,
    Haben wir, aber mit einem höheren Netto!

    Lg

    Kann funktionieren. Haben wir auch, aber mit geringfügig höherem Netto.

    Selbst wenn ihr den Kredit bekommt, bleibt ja die Frage, ob sowas sinnvoll ist. Die Zinsen werden dadurch ja deutlich höher und wer weiß, ob die Niedrigzinsen immer so bleiben...Kommt natürlich auf die Höhe des Kredits an, aber wo bekommt man noch ein günstiges Haus? Und will man sich bis ins hohe Alter verschulden?

    • Die Zinsen werden dadurch etwa teurer ja, sind aber immer noch auf einen Rekordtief. Und wenn man da nicht gierig wird kann man sie sich heute bis zum Ende der Kreditlaufzeit sichern. Ist also alles überschaubar. Sich verschulden ist kein bisschen schlimm und es wäre dumm es bewusst kalkuliert nicht zu tun und stattdessen sein Geld mit Miete in einschwärzen Loch zu werfen. Man kann ja auch entscheiden sein Haus irgendwann zu verkaufen, ggf. auch bewusst mit noch Restschuld, die man dann durch den Kaufpreis ablöst. Man muss sich eben nur sehr sicher sein dann eine werthaltig Immobilie in ebenso werthaltiger Lage zu kaufen.

      • Aber werthaltige Immobilien in guter Lage kosten hier 600.000 aufwärts. Der Rest hat kaum Anbindung und ist ab vom Schuss. Auch ist das Haus ja nur auf dem Papier so viel Wert, auch die werthaltigsten. In schlechten Zeiten kriegt man dann nur noch nen Bruchteil, aber wir sind es gerade gewohnt, dass jede Schrotthütte für enorme Summen rausgeht. Selbst mit niedrigen Zinsen würde ich persönlich das niemals vollfinanzieren, da könnte ich nicht schlafen. Bei 100.000 Euro wäre es natürlich was Anderes.
        Es stimmt, früher waren die Zinsen höher, dafür war das Haus halb so teuer.

(22) 26.08.19 - 03:07

Hallo,
ich finde auch, es kommt auf viele Faktoren an. So einfach ist das nicht. Es macht einen riesen Unterschied, ob ihr für 150.000 auf dem Land oder für 750.000 in der Stadt kauft. Ob ihr Kinder habt bzw. noch welche plant. Ob ihr Voll- oder Teilzeit beschäftigt seid etc.pp. Ich würde wenn einen Bausparerkredit und kein Annuitätendarlehen nehmen. Dann wisst ihr von der ersten Rate bis zur letzten was auf euch zu kommt. LG

(23) 26.08.19 - 13:17

Ich würde sagen, das kommt auf den Preis an. Wenn der niedrig genug ist, warum nicht.

(24) 26.08.19 - 14:19

Ganz wichtige Rückfrage!

Was bezeichnest du als "ohne Eigenkapital"

Eigenkapital meint nämlich, das man weniger Geld leihen muss als die Kaufsumme der Immobilie.

Was viele aber wirklich meinen, sie haben wenig bis nichts gespart und wollen komplett finanzieren, also auch die kompletten Kaufnebenkosten.

Zu dem Immobilienpreis kommt ja noch:
Grunderwerbssteuer, je nach Bundesland 4,5% bis 6,5% der Kaufsumme.
Notarkosten, etwa 1,6% der Kaufsumme
Sehr oft, Maklerkosten ca. 6%

Wenn das noch mit in die Finanzierung soll, dann muss die Bank ja mehr Geld geben als das Beleihungsobjekt an Wert hat und damit hat die Bank ein stark erhöhtes Risiko, da die eingetragene Grundschuld den Kreditbetrag nicht deckt.

Genau das machen Banken in der Regel so gut wie gar nicht mehr, nach der neuen europäischen Kreditrichtlinie mit erhöhter Haftung der Banken seit 2016.

Also, habt ihr die eventuellen Kaufnebenkosten angespart?

Gruß
Demy

(25) 04.09.19 - 09:37

Hallo,
ich würde wahrscheinlich vor dem Zinsaufschlag einen Rückzieher machen.
Mein Mann und ich haben vor 4 Jahren ebenfalls nach einem Grubdstück gesucht, mit top Verdienst aber eben kein EK da durch Studium und Abendschule und 2x Elternzeit vorher nicht viel zum sparen gekommen.
Wir haben uns genau 4 Grundstücke bis heute angeschaut und gerechnet und gerechnet. Bezahlbar wäre es aber ohne EK mit einem mega Zinsaufschlag. Und (im Endeffekt Gott sei Dank) ist durch schlechtes Bodengrundgutachten oder sonstigen Gründen kein Kauf zustande gekommen weshalb wir nun 4 Jahre kontinuierlich unser EK deutlich erhöhen konnten.
Und tatsächlich, nächste Woche unterschreiben wir die Beurkundung beim Notar über ein Grundstück.
Der Zinssatz ist wirklich gut, da wir nun nicht über 100% sondern unter 80% finanzieren (mit anschließendem Hausbau)

Mein Tipp wäre definitiv noch EK anzusparen um mindesten die Nebenkosten zu decken. Je nachdem wie ihr finanzieren möchtet, rechnet für eure Sicherheit oft

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