Nachbar befestigt spitze hacken in Einfahrt...

    • (1) 26.08.19 - 17:28

      Hallo zusammen :)

      vielleicht kann der ein oder andere mir ja kurz weiter helfen.
      Unsere Nachbarn (beide Rentner) haben vor einiger Zeit ihr Hoftor weg machen lassen und dieses durch eine Kette ersetzt bzw vorübergehend eine Kette als Torersatz eingehängt. Nun ist das so, dass es aufgrund der Wendemöglichkeit bei uns (Sackgasse am Wald) eh schon immer relativ blöd war in unser Grundstück zu fahren. Naja, am Freitag war hier Besuch aufgrund einer Feier und da sind halt einige Autos bei uns am wenden und hin und her fahren gewesen.

      Scheinbar hat die Nachbarn das aber gestört, da man zt zum Drehen recht dicht an die Kette ran fahren musste und nun haben die beiden, wohl etwas Langeweile geplagten Nachbarn die komplette Kette mit spitzen und dicken Hacken versehen. Wenn ich boshaft wäre, würde ich sagen, hoffentlich bleiben beide beim Kette auf und zu machen mit den Finger dran hängen.

      Weiss jmd, ob sowas rechtens ist. Kette hin hängen, ist ja kein Ding. Nur dran hängen bleiben, zumal die Dinger bis auf die Straße ragen und auch da auf dem Boden liegen, finde ich irgendwie nicht ok. Mit einem der zwei reden, muss man nicht, da dann als Antwort kommt "ich hänge auf, was ich will".

      Mein Mann meinte jetzt fotografieren und auf die Gemeinde, aber keine Ahnung, ob das was bringt. Hier fahren halt auch Kinder mit Fahrrad, etc rum und wenn da eins drüber fährt, bzw dran hängen bleibt. Oh weia.

      Erstmal liebe Grüße an alle und genießt die Sonne. :)

      • Kette mit Haken/Spitzen usw. auf SEINEM Grundstück ist völlig okay, nicht aber auf der Straße oder dem Fußweg. Ich hasse es selbst, wenn andere Leute bei uns wenden, ich habe auch schonmal mit so einem Gedanken gespielt, nur auf unserem Grundstück natürlich. Eine abgesackte Auffahrt begradigen zu lassen, ist enorm teuer.
        Sackgasse hin oder her, gewendet wird auf der Straße oder in der Einfahrt desjenigen, bei dem man zu Besuch war. Oder man muss eben langsam rückwärts rausfahren, bis man besser wenden kann.
        Gruss

        • Auf deren Grundstück würde ich ja auch nix sagen, aber wie gesagt, die hängen auf der Straße und über der Grenze. Wir haben vom wenden her auch kein Problem, aber grad wenn Besuch kommt der nur alle Schaltjahr hier her fährt, ist es für die halt dann schon blöd.

          • Auf der Straße geht sowas natürlich nicht! Ob euer Besuch täglich oder nur alle Jubeljahre kommt, ist völlig egal. Es ist ein Unding, auf fremder Leute Einfahrt zu wenden #contra
            Dann muss euer Besuch eben 200m laufen und an geeigneterer Stelle parken, wenn es bei euch zu eng ist.

      Mein Gott,es wenden ja nicht täglich hunderte Menschen...wie kann man dies nur so kleinlich sehen.
      Armes Ländle
      Gruselig

      Wenn eine Auffahrt absackt, ist sie nicht richtig verdichtet. Ist doch total albern. Hält die nur 10.000 Parkmanöver aus und man will dann da keinen zu viel drauf fahren lassen, sondern die alle selbst „verbrauchen“? Ich find es merkwürdig und spießig.

      Verständnis hätte ich nur, wenn auf dem Grundstück alles sehr beengt wird und man im Wohnzimmer z.b. von den Scheinwerfern wendender Autos geblendet wird, Kinder davon aufwachen, Bewegungsmelder alles gell erleuchten o.ä.

Ganz ehrlich, ich kann deine Nachbarn verstehen. Bei uns wird auch oft gewendet und ich denke, was da über die Jahre an Verschleiß zusammenkommt, ist nicht zu verachten. Und je nachdem, wie spät es ist, ist das auch echt störend für die Nachtruhe, zumal auch ganz gern vor dem Wegfahren noch ein halbstündiges Schwätzchen gehalten wird.
Ob das rechtens ist, weiß ich nicht. Aber wenn es auf seinem Grundstück ist, vermute ich, dass ihr da nicht viel machen könnt außer eurem Besuch zu sagen, dass er woanders wenden oder parken soll.

  • (10) 01.09.19 - 21:28

    Verschleiß?? Das ist doch wirklich albern. Das ist doch vermutlich gepflastert? Das ist für solche Belastungen ausgelegt, genau wie Bürgersteigüberfahrten und Straße! Das ist doch die totale Schonbezugmentalität!

    • (11) 02.09.19 - 05:15

      Du darfst das gern albern nennen. Wir haben deswegen vor wenigen Monaten unsere Ausfahrt erneuert. Wenn dir fast zehn Jahre lang mindestens 20-30 Autos am Tag da drüberbrettern, auch bei Frost, und dazu gesellt sich die eine oder andere Baumaschine, kannst du fast dabei zusehen, wie dir die Einfahrt kaputtgeht.

Macht ein Foto und fragt das Ordnungsamt. Zumindest hier geht sowas wohl auch schon mal auf dem kurzen Weg per E-Mail.

Allerdings hab ich Verständnis für die Nachbarn. Bei uns denken auch immer alle, sie könnten die Einfahrt zum Wenden nehmen, obwohl es auch anders geht. Bei uns ist’s nur einfacher.
Somit kommt über kurz oder lang ein großes Tor dorthin.

  • (13) 26.08.19 - 18:02

    Unternimmst du etwas gegen die Wender? Sprichst du sie an o.ä.?
    Wir teilen uns die Auffahrt mit Nachbarn. Wäre es nur unsere, würde ich öfter mal einen großen Stein hinlegen 😉

    • (14) 26.08.19 - 18:34

      Wir haben tatsächlich nach Absprache mit dem Nachbarn eine Begrenzung in Form eines schmalen Beets mit Findling gesetzt, damit es nicht mehr so einfach ist zu wenden. Trotzdem tun es immer noch viele. Vielleicht sprichst du mal mit deinen Nachbarn.

      (15) 26.08.19 - 18:56

      Witzigerweise wendet dort niemand wenn einer von uns im Vorgarten arbeitet.

      Ich sehe es also von der Küche aus, oder dem Erker im Esszimmer. Wenn man bis raus gelaufen ist, ist derjenige schon längst weg.

Hallo,

ich verstehe nicht, was die Leute auf fremden Grundstücken verloren haben.
Dir würde es doch auch nicht gefallen, wenn der Nachbar seinen Rasenmäher auf deiner Terrasse stehen lässt.

freundliche Grüsse Werner

Wenn ich die Beiträge so lese, daß stelle ich fest, daß ich wohl zu einer aussterbenden Gattung Mensch gehöre (ebenso meine Nachbarn).

Zu unseren Grundstücken führt eine private Straße, die wir auf unsere Kosten asphaltiert haben. Wir haben weder ein "Privat" Schild aufgestellt, noch kommen wir aus den Häusern geschossen um zu sehen, wer denn unsere Straße benutzt oder wohlmöglich noch auf unseren Höfen wendet.

Im Gegenteil: Manchmal gehe ich hin und frage ob, sich die Leute verfahren haben und ich weiterhelfen kann, wenn ich merke, daß sie nicht weiterwissen.

Und nicht nur das: Die Nachbarskinder dürfen über unser Grundstück laufen, wenn sie einander besuchen wollen. Zwei jungen Mädchen, die bei uns in der Nähe ihre Pferde stehen haben, haben wir angeboten, daß sie von uns das Wasser nehmen können, damit sie es nicht zweimal am Tag in schweren Kanistern hinschleppen müssen. Und wir bekommen auch keinen Anfall wenn mal ein fremder Hund bei uns durchrennt.

Ach ja, unsere Nachbarn machen es genau so. Aber wie gesagt: Da gehören wir wohl zu einer aussterbenden Art....

Viele Grüße
Trollmama

  • (19) 26.08.19 - 22:55

    Du bist nicht die einzige, ich habe mich auch gewundert.

    Wobei man ja nicht weiß, von wie häufigem wenden hier die Rede ist. Wenn meine Einfahrt absacken würde, weil zehnmal am Tag jemand dort wendet, fände ich das sicher auch nicht so pralle.

    Ich selbst wende grundsätzlich auch nicht auf fremden Grundstücken. Über das absacken hab ich noch nie nachgedacht, aber ich finds einfach unhöflich. Allerdings hat mein Sohn eine Freundin, die wohnt extrem beschissen: Sackgasse, rechts Häuser, links ein tiefer Graben. Straße führt bergauf und ist uneinsichtig, rückwärts raus fällt damit auch weg. Am Ende der Sackgasse gibt es nur eine extrem bescheidene, mit einem langen Wagen im Prinzip keine Wendemöglichkeit.

    Da kann ich eigentlich auch nur in einer fremden Einfahrt drehen. Bei sowas sehe ich allerdings auch die Gemeinde in der Pflicht, irgendwo eine Wendemöglichkeit zu schaffen. #kratz

    LG

(21) 26.08.19 - 23:41

Das ist in der Tat sehr großzügig. Wir wohnen seit Januar im neuen Haus und jetzt sind schon beide Nachbarn mit der Frage auf uns zugekommen, ob sie nicht über unser Grundstück fahren dürften, um hinter ihren Häusern zu parken. Wir möchten das nicht, weil unsere Kinder hier auf dem Hof spielen. Ich finde es jetzt aber auch nicht verwerflich dabei nein zu sagen.

  • (22) 29.08.19 - 16:02

    Ich hätte auch "nein" gesagt. Sowas artet nachher aus und es gibt Streit, ein "Zurück" gibt's dann kaum noch....!
    Als Ausnahme oder im Notfall - kein Ding. Aber täglich, womöglich mehrmals, über eine fremde Auffahrt? Nein!

(23) 27.08.19 - 11:32

Kommt drauf an wie oft. Wenden im Hof, Parken im Hof, Hof zu parken ist bei uns an der Tagesordnung. Es passiert so oft, das ich von der Arbeit komme oder wegfahren will und kann nicht, da zugeparkt.

Markierung für Oberflächenwasser gezogen, Kanalring (Hof ist noch nicht befestigt) verschoben - keiner war es.

Sich einfach ein Recht nehmen das geht nicht.

(24) 27.08.19 - 16:04

Das hat doch nicht unbedingt was damit zu tun.
Wir räumen dem achtzigjährigen Nachbarn mit bettlägeriger Gattin im Winter die Einfahrt, verteilen Pralinen, wenn jemand in der Nachbarschaft Geburtstag hat, entschuldigen uns, wenn unsere Kinder mal zu laut waren.
Aber oberhalb unseres Hauses sind zwei Kindergärten in einer Sackgasse und in unserer Einfahrt wird sicher mindestens zwanzig Mal am Tag gewendet. Das ist dann nicht mehr lustig, glaub mir.

Wenn ich die Beiträge so lese, daß stelle ich fest, daß ich wohl zu einer aussterbenden Gattung Mensch gehöre (ebenso meine Nachbarn).
🙈🙈🙈
Wir auch
Finde es ganz gruselig!

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